Social Media Marketing ist krisenfest

By ethority - social media intelligence team
In Mai 5, 2008

Auf dem Forrester Blog wird  ein höchst interessanter Teil einer Studie vorgestellt. Die MarketingProfs Global Interactiv Marketing Maturity Online Survey der amerikanischen Marktforscher befragte 333 Marketingverantwortliche im ersten Quartal 2008. Die Fachleute sollten einschätzen, wie sie ihre eigenen Budgets im Bereich Online Marketing, unter Berücksichtigung des abnehmenden Konjunkturzyklus, in den nächsten 6 Monaten verändern würden. Neben Blogging wurden die Werber nach Social Networks, Widgets, Mobile Marketing und vielen anderen Tools befragt.

Die Ergebnisse waren doch sehr erstaunlich. So würden mehr als 40 % der befragten Marketer ihre Werbemaßnahmen in Social Networks weiter forcieren, nur 10 % würden dagegen  ihre Netzwerkaktivitäten reduzieren. Erstaunlich sind aber auch die Werte für Marketing in den nutzergenerierten Medien und im Bereich der Weblogs. Knapp 40 % der Marketer gaben an, sie würden für diese beiden Sparten ihre Ausgaben weiter steigern. Dagegen scheint die Beliebtheit von Anzeigenschaltung, wie z.B. Bannern, bei den Marketern nicht mehr allzu groß zu sein. So würde  ein Großteil der Werbefachleute ihre Budgets für Banner & Co. reduzieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Umfrage stützt ein weiteres Mal die These, dass eine volkswirtschaftliche Rezession nicht gleichzeitig zu einem Rückgang der Online Marketing Budgets führen wird. Wieso auch? Anders als das Platzen der dotcom- Blase, verlieren die Budgetverantwortlichen nicht den Glauben an alles Neue, wie in den Jahren 2000 – 2001. Der Vorteil des Online Marketings wird nämlich gerade in der wirtschaftlichen Krise deutlich. Die immense Reichweite bei vergleichbar geringen Kosten sind nur zwei der unschlagbaren USPs des Online-Marketings.

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