Keine Web 2.0-Blase

By Alexander Becker
In April 27, 2008

Die Wirtschaftsaussichten für das restliche Jahr 2008 und für 2009 sind gefühlt „trübe“. Die Gründerwelle im Internet scheint abzuebben. Den großen deutschen Netzwerken gelingt es – bis auf Ausnahmen – noch nicht richtig Geld zu verdienen und das Web-Projekt der Stunde – Twitter – hat kein Geschäftsmodell. Das sind die Argumente für ein Platzen der Web2.0-Blase.

Dagegen spricht allerdings, dass jetzt erst einige Investoren anfangen richtig Geld in die Hand zu nehmen. So machen die Skype-Gründer Zennström und Friis einen neuen Venture-Capital-Fund „unter dem Dach ihrer Risikoinvestitionsgruppe Atomico auf. Er soll mit 300 Millionen Euro ausgestattet sein, schreibt . Laut Gigaom kommen 100 Millionen Dollar des Kapitals sogar aus der eigenen Tasche von Zennström und Friis.
Dazu hat Al Gore zusammen mit John Doerr einen Fund aufgelegt, der umweltschonende Technologie-Projekte unterstütz. Dafür stehen 400 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Möglich wäre aber auch, dass man sich jetzt Geld verschafft, um beim Platzen der Web 2.0-Blase genug bares zu haben um sich die Sahnestücke unter den Pleite-Start-ups zu sichern. Aber auch das wären eine gute Nachricht. Denn sie besagt: es gibt Sahnestücke.

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