PR und Öffentlichkeitsarbeit via Friendfeed

By Alexander Becker
In April 24, 2008

Robert Scoble  ist begeistert und auch Michael Arrington liebt Friendfeed. Das US-Start-up bietet einen Lifestream-Aggregator, der besonders aktiven Surfern hilft, stets auf dem neuesten Stand zu sein, indem er in Echtzeit anzeigt, was die Freunde in diversen Social Networks, Blogs oder Communitys gerade machen und äußern. So ist zu sehen, wenn ein Bekannter bei Digg einen neuen Artikel einstellt, neue Fotos bei Flickr präsentiert oder bei Twitter einen kleinen Text postet. Bislang kooperiert das Angebot mit 28 Diensten, wie „Pandora”, „Furl” oder „Pownce”. „Der Service ist eine Social-Suchmaschine und Kommunikationsplattform in einem” findet Techcrunch-Blogger Michael Arrington.Jetzt entdecken die ersten PR-Profis diese Möglichkeiten für die Pressearbeit. So macht Thomas Euler  konkrete Vorschläge, wie sich der Dienst praktisch in die eigene Öffentlichkeitsarbeit einbinden lässt.

„Friendfeed können Sie natürlich für Ihre Pressearbeit nutzen. Wenn Sie bereits Web 2.0 Instrumente in ihrer Organisation einsetzen, können Sie diese mit Hilfe von Friendfeed bündeln. Diesen Aktivitätsfeed können Sie dann Journalisten und anderen Stakeholdern zur Verfügung stellen und somit dafür Sorge tragen, dass diese künftig keine ihrer Veröffentlichungen mehr verpassen.“

Euler weist darauf hin, dass alle veröffentlichten Inhalte, wie Fotos bei Flickr, Youtube-Videos oder Del.icio.us-Bookmarks nicht die Presse, sondern auch die jeweiligen Communities nutzen können. So erhöht sich die Reichweite um ein Vielfaches. Stefan Herber  fasst die Vorteile knapp zusammen: „Somit ist gewährleistet, dass meine Stakeholder stets auf dem Laufenden bleiben. Friendfeed ist für ihn schlicht ein „praktisches Instrument für die Pressearbeit.“Weitere Infos zu Friendfeed gibt es auch bei Martin Weigert

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