Werbung auf Twitter: Ein Service muss sich finanzieren

By ethority - social media intelligence team
In April 15, 2008

Wie Duncan Riley von techrunch berichtet, war gestern Abend wieder einmal der Twitter Server ausgefallen. Dieser Umstand wäre ja an sich nichts Neues, denn der Microblogging Anbieter aus San Francisco hatte in letzter Zeit schon öfters Probleme mit seinen Servern. Diese Serverprobleme sind sicherlich nicht zuletzt auf den immensen Zuwachs an Userzahlen zurückzuführen. Bei den aktuellen Serverproblemen bemerkten Twitter-User aber plötzlich Anzeigen in ihren Twitter-Streams, die aber später nicht mehr erschienen. Techrunch mutmaßt daher:

There were no ads evident when I visited Twitter, which may indicate testing only in preparation for a broad-scale rollout.

Wahrscheinlich liegt Riley mit seiner Vermutung richtig. Nachdem nun seit 2007 die Nutzerzahlen von Twitter in die Höhe schossen und das Thema Twitter immer stärker an die Öffentlichkeit geriet, sollte sich das Unternehmen endlich überlegen, wie man als Microblogging Anbieter Geld verdienen kann. Anscheinend hat das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen noch keinen müden Cent mit seinem Angebot verdient.

Die Twitter Gemeinde ist sicherlich nicht die aufgeschlossenste Zielgruppe gegenüber Online-Marketern. Die Microblogger werden Werbung in ihrer Twitter-Welt allerdings nicht vermeiden können, unabhängig davon, wie sich die Werbung im Detail gestalten wird.

Interessante Beiträge zur Twitter-Vermarktung gabs ja heute schon reichlich, wie z.B. von Cem Basman, Jan Senderek oder dem off the record blog. An dieser Stelle kann man Olaf Kohlbrück nur zustimmen, wenn er sagt:

Es ist keine Frage, ob Twitter Werbung zeigen wird, sondern nur wann. Denn andernfalls – und ohne Geschäftsmodell – wird Twitter in Schönheit sterben.

Die Twitter User werden sich also in naher Zukunft auf Werbung diesem stark gepushten Kommunikationskanal einrichten müssen.

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