Die 10 Online Reputation Gebote

By ethority - social media intelligence team
In April 10, 2008

frei nach Andy Beal:

1. Seien Sie sich Ihrer  Schwachstellen bewusst
Fast jedes Produkt oder jede Dienstleistung hat Schwachstellen – sicher auch in Ihrem Fall. Es ist besser man kennt seine Schwachstellen, denn damit sind Sie sie viel besser in der Lage auf potentielle Reputationskrisen in Blogs und Foren zu reagieren.

2. Gehen Sie davon aus, dass sich alles online widerspiegelt
Man muss davon ausgehen, dass jeder Inhalt eines Telefongespräches, jedes Gespräch beim Business-Lunch oder ein Hintergrundgespräch mit Journalisten ein potentielles Weblog Posting ist. Daher sollten Sie immer nur die Informationen kommunizieren, die Sie auch über sich z.B. in der Zeitung lesen wollen.

3.    Sorgen sie für eine angemessene Webrepräsentanz
Erscheinen Sie bei Partnern und Kunden zum Termin in adäquater Kleidung.  Das gleiche gilt für ihren Webauftritt. Sorgen Sie dafür, dass die Webpräsentation beim  Online-Publikum gut ankommt und Sie Ihr Unternehmen angemessen widerspiegelt. Stellen Sie sicher, dass die User auf Ihrer Internetpräsenz alle Informationen über Ihre Produkte und Ihr Unternehmen schnell und übersichtlich erhalten.

4.    Fangen Sie an zu bloggen
Falls Sie Ihrer Online Reputation mal richtig auf die Sprünge helfen wollen, steigen sie mit in die Blogosphäre ein. Seien Sie aber umsichtig wer für Ihren Corporate Blog schreibt, denn nicht jeder Geschäftsführer oder CEO ist in der Lage guten Inhalt zu produzieren. Kirstin Walther vom Saftblog ist hier eine rühmliche Ausnahme. Setzen Sie den Fokus bei der Autorensuche auf mehrere Angestellten anstatt die ganze Verantwortung in eine Hand zu legen.

5.    Nutzen Sie die richtigen Netzwerke
Es ist doch stark zu bezweifeln, dass man Kunden virtuell mit Schweinsfüßchen bewerfen möchte, geschweige sie zu gruscheln. Die Netzwerke der Wahl sind vielmehr Xing und Linked In, hier trifft man eher potentielle Partner und Kunden als auf StudiVZ oder Facebook.

6. Blogger sind anders
In der neuesten Ausgabe der W&V steht es auch geschrieben. Das Versenden von Massen E-Mails bezüglich Presseveröffentlichungen  kommt in der Blogosphäre nicht wirklich gut an.  In diesem Bereich ist die persönliche Ansprache an den jeweiligen Blogger sehr wichtig.  Das Zauberwort heißt hier Social Media Release. Sie sollten schließlich im engen Kontakt zur Blogosphäre bleiben damit aus einer eventuellen Reputationsmücke kein Elefant wird.

7.    Optimieren Sie Ihre  Suchmaschinen-Reputation
Eine exzellente Suchmaschinenoptimierung ist die Grundlage für eine gute Online Reputation. Fast jeder Kunde oder Journalist wird mittlerweile Google nutzen um mehr über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte zu erfahren. Durch eine gute Suchmaschineoptimierung kann sich Ihr Produkt oder Unternehmen dort platzieren, wo Sie es sehen möchten – ganz oben, zumindest bei den Suchergebnissen.

8.    Überprüfe deine Online Reputation so oft wie deine E-Mails.
Behalten Sie unbedingt Ihre Online Reputation im Blick. Durch ein umfassendes Social Media Monitoring werden Sie in die Lage versetzt schon bei der Entstehung einer Krise gegenzusteuern.

9.    Der Vogel Strauss ist nicht das beste Vorbild
Ist es dann doch passiert und eine Online Reputationskrise ist über Sie hereingebrochen, wird es Ihnen nicht helfen den Kopf in den Sand zu stecken. Die Hoffnung, dass es irgendwann aufhört mit der Krise und dass die Meinung von Bloggern unwichtig sei, wird sicher zu einem Eingang in die klassischen Medien führen. Dabei kann es doch so einfach sein. Ein Kommentar in den jeweiligen Blog, ein offener Brief, auf jeden Fall eine offene Kommunikation mit den Kritikern im Web kann Wunder wirken.

10.   Die drei Grundsätze von Andy Beal im Bereich des  Reputation  Management

Transparenz, Aufrichtigkeit, Beständigkeit

>> mashable

0 Comments

  1. Vielen Dank für die 10. Gebote.
    Gut formuliert und übersichtlich präsentiert.

  2. Besonders das Umdenken im Bereich Transparenz, macht erfahrungsgemäß vielen Unternehmen noch immer erheblich zu schaffen. Man ist gewohnt sich hinter einer Mauer von Werbebotschaften , stark gefärbten Presseartikeln und PR-Texten zu verschanzen.
    Genauso wie mittlerweile bei der klassischen Werbung reagieren Kunden auch im Web allergisch auf Manipulationen. Deshalb ist eine Selektion der Segmente in welchen Transparenz, Aufrichtigkeit und Beständigkeit durch das Unternehmen zugelassen werden von erheblicher Bedeutung. Darüber sollte man sich als Unternehmen im Vorfeld Gedanken machen. Dieses dann konsequent nach verfolgen und andere Bereiche abschotten. Das bringt mehr, als eine Offenheit zu heucheln, die sich am Ende doch nur wieder als Marketinginstrument entpuppt.

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