Freitag: Die ethority Web 2.0-News der Woche plus ein Hauch Erotik

By Alexander Becker
In März 28, 2008

Fotoblogger Hedi Slimane
Wegen ihm nahm Karl Lagerfeld ab: Der Grund, warum der Deutsche heute nur noch Haut und Knochen ist, heißt Hedi Slimane. Karl Lagerfeld war von den engen Anzügen seines Designer-Kollegen so angetan, dass er so lange hungerte, bis er in die Sakkos passte. Dass Slimane auch im Web kein Aufschneider ist, zeigt er in seinem wunderbaren Fototagebuch.

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Craigslist jetzt auf Deutsch
Das US-Kleinanzeigen-Portal Craigslist gibt es jetzt auch auf Deutsch. In den Staaten avancierte das Angebot zur Kultseite, weil sich Gründer Craig Alexander Newmark seit jeher weigert seine Seite im großen Stil zu vermarkten. Er lässt nur so viel Werbung zu, dass gerade die Kosten gedeckt werden und dafür lieben ihn die US-Geeks. Darüber hinaus sind Craigslists so etwas wie die gelben Seiten des Silicon Valleys. Mehr bei Turi2 sowie im Blog von Craig Newmark .

Jimdo jetzt auch Social Network
Eines der interessantesten deutschen Internet-Angebote erweitert sein Service. Der  Homepage-Baukausten Jimdo integriert nun auch Social Network-Elemente. Entwickelt wurde Jimdo von drei Schulfreunden auf dem elterlichen Bauernhof in Norddeutschland. Nach dem Abi wagten sich die drei nach Hamburg und überzeugten die Samwer-Brüder, um in ihr Start-up zu investieren. Auch wenn Jimdo keine Angaben über Nutzerzahlen macht, scheint das Unternehmen – zumindest ein gefühltes – Erfolgskonzept zu sein. Weitere Infos gibt es im Jimdo-Blog und bei Zweinull.cc.

Welt.de, Mister Wong und Qype bei der AGOF
Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung veröffentlicht mit den „internet facts 2007-IV“ neue Zahlen über die Reichweite von Webseiten. Großer Gewinner ist Welt.de mit einer Steigerung um 50,6 Prozent auf 2,53 Mio Unique User. Damit zieht sie an der Konkurrenz von Süddeutsche.de und FAZ.net vorbei. Über die Gründe für diesen Erfolg lässt sich nur spekulieren. Bekannt ist, dass Welt.de seit ein paar Monaten massiv auf Suchmaschinen-Optimierung setzt. Auch entdeckt möglicherweise die konservative Print-Stammleserschaft jetzt erst das Internet. Dazu ist die Redaktion – zumindest im Vergleich zu den beiden Rivalen – bemüht jede Information sofort online zu stellen und nicht für die Printausgabe zurückzuhalten. AGOF-Neueinsteiger sind Mister Wong mit 1,64 Millionen Unique Usern und Qype mit 0,84 Millionen unterschiedlichen Besuchern. Weitere Infos dazu bei Deutsche Startups.

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