Chrysler hört zu und spricht darüber

By Alexander Becker
In März 27, 2008

Seit Jahren schon stottert der Umsatz-Motor von Chrysler. Jetzt will der US-Autokonzern wenigstens im Web Gas geben und anfangen auf seine Kunden zu hören. Dazu gründet die ehemalige Daimler-Tochter ein „Advisory Board“ mit 2000 Menschen, die sich an der Weiterentwicklung der Marke beteiligen wollen und deshalb an regelmäßigen Projektgesprächen teilnehmen sollen. Das ganze findet Online, innerhalb des frisch aufgesetzten Portals Chryslerlistens statt. Themen sollen sein: Produktentwicklung, Marketing, Ausstattungen und Motoren. Das Themenblog schreibt begeistert: „So nah hat wohl noch nie ein Hersteller öffentlich seine Kunden an das Produkt gelassen.“

Neben der kostenlosen Entwicklungshilfe von 2000 Kunden, hat das Konzept noch zwei weitere Vorteile für die Autobauer. Sie konstruieren sich so einen Kreis von begeisterten Marken-Evangelisten und sie haben dazu noch eine tolle Geschichte, die in Blogs und von PR-Profis erzählt werden kann. Wie wichtig Chrysler dieser Aspekt ist zeigt, dass die Company und ihre Werbeagentur Passenger zum Start des Projektes noch TV-Spots und spezielle Online-Werbung schalten wollen.

>> Advertising Age

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