Einen doppelten Starbucks

By Alexander Becker
In März 22, 2008

Fußballreporter sprechen in diesen Fällen von einer Duplizität der Ereignisse. Monate lang ließt man nichts über die eigene lieblings Kaffee-Kette und macht man den Reader auf und gleich zwei News sind via RSS eingetrudelt.

Den Anfang macht Nico Lumma. Er berichtet: „Starbucks hat in den USA jetzt eine Art Digg für Ideen aufgemacht, um mehr von ihren Kunden zu erfahren. Smarte Idee, vor allem, weil man die treuen Kunden so binden kann, ohne aber irgendwelche Verpflichtungen eingehen zu müssen. Es ist schön, wenn viele Ideen geäussert und diskutiert werden, also ist das letztendlich eine Art Meckerkasten 2.0, was sicherlich für gutes Markenkarma sorgt.“

Dann präsentierte Spiegel Online gleich noch die zweite Starbucks-Story des Tages: „Gehören Trinkgelder dem Personal oder dem Chef? Ganz klar dem Personal, hat ein kalifornisches Gericht entschieden. Die Kaffeehaus-Kette Starbucks muss ihren Angestellten nun mehr als 100 Millionen Dollar zurückgeben.“

0 Comments

  1. Eine solche Digg-Idee hatte der Computerhersteller Dell vor nicht langer Zeit auch, das nannte sich “Dell IdeaStorm”.

    Die Kritik der Nutzer / Konsumenten öffentlich zu machen, ist für mich echter Web 2.0 Spirit und ist PR im besten Sinne.

    Natürlich verpflichtet es das betreffende Unternehmen zu nichts, doch ab einer kritischen Masse von Kunden, die sich einbringen, sind die Ergebnisse der Befragung zu wertvoll, um so zu ignorieren.

    Starbucksmeldungen gab es in letzter Zeit wirklich häufiger. Im Rahmen einer Qualitätsoffensive sollen etwa neue Espressomaschinen kommen, die so niedrig sind, dass die Kunden die Zubereitung besser verfolgen können.

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