Social Media und Unternehmen: So läuft das Web2.0

By Alexander Becker
In März 12, 2008

Die jüngsten PR-Versuche von BMW zeigen deutlich: die wenigsten einheimischen Unternehmen arbeiten mit qualifizierten Bloggern zusammen und das Verständnis für die Web-Community ist nicht wirklich vorhanden. Auch wenn Klaus Eck zu erzählen weiß, dass sich viele Kommunikationsabteilungen mittlerweile intensiv mit der Frage beschäftigen, wie sie auf die neuen Plattformen und Denkansätze im Web reagieren sollen, gelang es bislang nur wenigen Firma eine langfristig erfolgreiche Web2.0-Kommunikation aufzubauen. Dass es in anderen Ländern nicht besser aussieht, tröstet da kaum. Ein besonders positives Beispiel, wie man es hingegen machen könnte, liefert der Turnschuhriese Nike. Seit dem Sommer 2006 betreiben die US-Amerikaner die Community nikeplus.com. „Das Alleinstellungsmerkmal daran ist vor allem technischer Natur: Jogger können sich für 29 Euro einen Entfernungs- und Geschwindigkeitsmesser kaufen, diesen in den Turnschuh stecken, mit einem Ipod verbinden und automatisch alle Trainingseinheiten ins Internet übertragen“, schreibt Internet World. Wie die Welt berichtet, sollen mittlerweile über 23000 deutsche Hobby-Läufer Mitglied in der Community sein. Dazu will der Sportartikel-Hersteller dank Nikeplus seinen US-Marktanteil von 47,4 auf 58 Prozent gesteigert haben.

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