Facebook in der Kritik

By ethority - social media intelligence team
In März 4, 2008

Nachdem in den letzten Tagen in der deutschen Blogosphäre das StudiVZ Bashing sehr attraktiv war, ist nun wohl auch Facebook davon betroffen. Ein wirklich gut gemachter Clip auf Youtube (gesehen auf Rivva), fasst den Frust der User auf eine sehr witzige Art zusammen.

 

[youtube 3ZzP_69ZTFk]

Sicherlich sind Applikationen, wie Freunde mit Schweinsfüßen etc., nicht wirklich sinnvoll und besitzen nur wenig Mehrwert für den Nutzer. Das inflationäre Angebot an Applikationen und ein ausufernder NewsFeed  geht eindeutig auf die Kosten eines übersichtlichen Facebook Profils. Es ist aber auch so, dass jeder User selbst entscheiden kann, wie stark er diese Angebote für sich nutzt. Ich kann mich Martin Weigert anschließen, wenn er auf seinem Blog schreibt:

Jedem Hype folgt eine Phase der Ernüchterung, in der das, was anfangs alle begeistert hat, plötzlich einige Leute nervt. Entscheidend ist, was nach der Ernüchterung übrig bleibt. Manche Trends verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind, andere bleiben und gewinnen sogar an Relevanz, nachdem die anfängliche, unreflektierte Jubelphase überstanden ist. Letzeres trifft meiner Meinung nach auf Facebook zu.

Facebook hat einige Unique Selling Points, die Konkurrenten wie StudiVZ & Co. nicht anbieten. Den deutschen Netzwerken fehlt die Möglichkeit international zu kommunizieren, mittels Facebook ist dieses hingegen möglich. Der User ist über das Netzwerk von Zuckerberg in der Lage  Freunde in den USA, Großbritannien, Frankreich oder Schweden zu kontaktieren.
Auch wenn das ausufernde Angebot von Applikationen einen unüberschaubaren Wust von Anwendungen auf den Profilen erzeugt, so machen diese  Programme doch den entscheidenden Reiz für Vermarkter und User aus. Facebook ist schließlich die am schnellsten wachsende Social Community weltweit, mit sagenhaften 66 Millionen Usern, dieser Erfolg spricht für sich selbst. Doch eines ist sicher, wer so erfolgreich ist muss auch mit Kritik leben. Bei dem weltweiten Zuspruch und der technologischen Überlegenheit des Netzwerks aus Palo Alto wird man dort  Kritik richtig begegnen, schließlich hat Kritik auch etwas Produktives. Dieses hat das Facebook Team  im Fall der beacon Applikation bewiesen indem es auf ihre Kundschaft gehört hat.

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