Tagging, Word of Mouth, Social Bookmarks: Viele Nutzer sprechen kein Web2.0

By Alexander Becker
In Januar 31, 2008

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Für viele Internet-Nutzer in Deutschland sind die modernen Internet-Vokabeln völlig unverständlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Usability-Spezialisten eResult.  „Demnach können 30 Prozent der befragten User nichts mit dem Begriff "Web 2.0" anfangen, Spezialausdrücke wie "Tagwolke" oder "Trackback" sind sogar für 60 Prozent ein Rätsel. Auch Begriffe für etablierte Elemente und Funktionen aus dem E-Commerce-Bereich sind für viele missverständlich. So konnten 45 Prozent der Befragten die oft bei Online-Shops angebotene Funktion "Direktbestellung" nicht richtig deuten. Rund die Hälfte der Studienteilnehmer brachte zudem die Begriffe "Filtern" und "Sortieren" durcheinander“, fasst pressetext.de  die Ergebnisse der Untersuchung zusammen.
Die wichtigste Lehre aus den Resultaten der Marktforscher ist, dass Seiten-Betreiber, genauso wie Web-Werber bei der Wahl ihrer Sprache, immer wieder bedenken sollten für welche Zielgruppe sie schreiben. Denn genauso wie eine bestimmte Klientel von Begriffen wie Web2.0 schnell überfordert ist, fühlen sich die anderen von Synonymen wie „Mitmachweb“ rasch verschaukelt.
Bereits zum dritten Mal untersucht eResult das Thema „wording“. Für die aktuelle Untersuchung befragten die Usability-Spezialisten insgesamt 400 deutsche Internetnutzer.

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