NextVZ: Neue Plattform für frustrierte Social Network-Mitglieder

By Alexander Becker
In Januar 23, 2008

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Es brodelt in vielen sozialen Netzwerken. Bei Xing kämpften die Mitglieder erfolgreich gegen die Pläne von Gründer Lars Hinrichs, auf den Profilen seiner Premium-Mitglieder Werbung zu schalten. Bei StudiVZ probten einige tausend User den Aufstand gegen die Änderung der AGBs, die nun personalisierte Werbung erlauben. Rund 20000 StudiVZ-Mitglieder legten aus Protest fiktive User-Konten an, im Verhältnis zu den über vier Millionen aktiven Nutzern ist dieses allerdings eine fast verschwindende Menge. Trotzdem haben 20000 unzufriedene Kunden eine nicht zu unterschätzende Meinungsmacht.

Als großes Glück für die Manager von StudiVZ und Xing entpuppte sich bislang die Tatsache, dass den frustrierten Mitgliedern eine Plattform fehlte um sich zu treffen, zu organisieren und auszutauschen. Genau das will NextVZ nun bieten. „Auf NextVZ können sich alle Nutzer aller Communities über Gutes und Schlechtes, Wünschenswertes und Überflüssiges aus ihren Communitys austauschen,“ schreibt Prof. Dr. Ralf Schengber, der Gründer der Plattform und Marketing-Professor an der FH Münster. Aufgebaut ist NextVZ als klassisches Forum mit den Themengebieten „Social Networks“, „Video- und Fotoplattformen“, „Flirt“ und „virtuellen Welten“.

Neben seiner Lehrtätigkeit betreibt Dr. Schengber die auf Communitys spezialisierte Multimedia-Agentur Dr. Schengber & Friends, aktuell beschäftigt DSaF über 125 Mitarbeiter.

 

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