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Social Media Fingerprint

Social Media Fingerprint: Der neue Check für digitalen Fingerabdruck

Braucht man den Social Media Fingerprint Check wirklich? Die Frage ist längst ein Klassiker bei der Anmeldung auf neuen Social-Media-Angeboten oder bei kleinen praktischen Helfer-Tools: Wollen Sie sich mit Facebook oder Twitter anmelden? Mit nur einem Klick entfällt der übliche meist etwas umständliche Anmeldungsprozess und mit Hilfe unseres bereits existieren FB- oder Zwitscher-Accounts sind wir fix bei dem neuen Angebot registriert.

Allerdings bleiben wir dort meist auch automatisch angemeldet, obwohl  die Seite längst wieder verlassen haben. Gedanken verloren haben wir uns angewöhnt, nach der Nutzung eines Dienstes einfach zur nächsten  Aufgabe zu wechseln, ohne sich noch einmal bei dem vorherigen Service abzumelden.

Genau an diesem Punkt, will uns künftig die Seite Your Social Media-Fingerprint helfen.  Das Angebot überprüft, auf welcher Seite man gerade angemeldet ist und verschafft einem so einen überblick, wie gut oder schlecht man eigentlich die eigenen Daten schützt. Dabei schaut das Projekt auf viele bekannte Dienste und Plattformen wie Facebook, Youtube, Skype, Twitter, Spotify, Google Plus, Dropbox, Paypal oder Flickr.

Social Media Fingerprint

>>Hier<< den eigenen Social Media Fingerprint sofort prüfen!

„Your Social Media Fingerprint nutzt sogenannte Url-Redirects, um den Login-Status zu identifizieren.Dafür werden bei den unterschiedlichen Diensten Deeplinks aufgerufen, also Links zu Unterseiten, die nur mit einem eingeloggten Account erreichbar sind. Ist der Nutzer nicht eingeloggt, leitet ihn die Website dagegen von der Unterseite auf die  Login-Seite um“, erklärt Datenschutzbeauftragter-info.de  

user-generated content

Wie Marken und Marketeers User-generated Content für sich nutzen können

Die Ausgangsüberlegungen mit denen wir es hier zu tun haben – Nutzung von User-generated Content – sind ziemlich einfach und spannend:

1. Sobald ich etwas produziere und über das Internet distribuiere ruft  es – fast immer Kunden-Reatkionen hervor. Die Menschen schreiben  Rezensionen, twittern darüber oder hinterlassen einen Kommentar auf  der Facebookseite.

2. Wenn jemand eine Rezension über eines meiner Produkte schreibt,  muss das bedeuten, dass er sich emotional mit meinem Produkt verbunden  hat. Egal ob positiv oder negativ. Das macht ihn automatisch zu einem  sehr wertvollen, weil interessierten und engagierten Kunden.

3. Aus unzähligen Studien wissen wir, dass Internet-Nutzer auf der Suche nach Rat und einer guten Kaufberatung am liebsten auf die  Meinung und Bewertungen von anderen Internet-Nutzern hören. Eine gute  Produktrezension ist demnach besser, als jeder Werbespot.

4. In den Zeiten des Content-Marketing und des Siegeszuges des Slogans  Content is King“, liegen Unternehmen mit dem User-generated Content  über die eigenen Produkte, bislang meist noch ungenutzte Ressourcen  bereit.

Die Ressource „User-generated Content“ gilt es für Marken und Marketeers zu erschließen.
Fragt  
sich nur wie? Das US-Marketing-Fachblatt Adweek hat sich ebenfalls darüber Gedanken gemacht und schlägt drei Möglichkeiten vor:

1. Postitive Produkt-Bewertungen einfach auf der eigenen Homepage mit einbinden. Die Meinung der Kunden funktioniert besser, als jeder  Werbe-Slogan oder PR-Text.

2. Beziehe die Nutzer und ihren Content mit ein. GoPro nutzte den User-generated Content bereits vorbildlich auf Facebook oder Instagram. Die Action-Kamera-Profis zeigen auch auf ihrer eigenen  Homepage ständig Fotos und Clips, die die Nutzer ihnen zugesandt  haben. Zudem veröffentlichen sie die besten User-generated Content-Filme bei YouTube. So wird jeder Nutzer zum Markenbotschafter, bei dem sich die Marke dann wieder mit maximaler Aufmerksamkeit bedankt

3. Baue eine Community von loyalen und engagierten Nutzern auf. Es könnte sich als höchste smarter Zug erweisen, wenn man sich als Unternehmen selbst die Mühe macht, und den Kontakt zu den User-generated-Content-Produzenten sucht. Denn so entsteht ein Kontakte-Netzwerk, dass bis an die Kunden-Basis reicht. Wie wertvoll diese Art von Kommunkitations-Kontakten werden können, zeigt sich vor allen in Krisensituationen.

 

social-media-monthly-users-2016

Bunte Social Media Welt: Aktuelle Nutzerzahlen und Überraschendes zu Snapchat, Googleplus und Pinterest

Vier überraschende Social-Media-Fakten und alles, was man über den Stand der Social-Media-Welt wissen muss!

Längst meint ja alles über die großen Social-Media-Plattformen und ihre Marktpositionen zu kennen. Trotzdem macht es durchaus viel Sinn, sich ab und an mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Diesen Job übernimmt diese Infografik auf das Vortrefflichste.

Einfach ausdrucken und neben den Rechner hängen. Für ihre Zusammenstellung hat die digitale Marketingagentur Global Media Insight die wichtigsten Kennzahlen der Social-Media-Plattformen zusammen getragen.

Ranking nach Nutzerzahlen:

1. Facebook: 1,6 Mrd.
2. Youtube: 1 Mrd.
3. WhatsApp: 950 Mio.
4. Google+: 440 Mio.
5. Instagram: 430 Mio.
6. Twitter: 325 Mio.
7. Tumblr: 230 Mio.
8. Pinterest: 110 Mio.
9. LinkedIn: 100 Mio.

Zu den einzelnen Networks verrät die Grafik, welches die Top-Länder der jeweiligen Angebote sind. Aus welchen Altersgruppen die User kommen und wie das Verhältnis von Männern und Frauen ist.

So lernen wir,

1.      dass Google plus mit 440 Millionen Nutzern noch immer die Nummer vier unter den weltweiten Social-Networks ist. Wie viele aktive Mitglieder das Google-Netzwerk hat, ist allerdings unklar.

2.      dass Pinterest mit rund 110 Millionen Nutzern auf der Schwelle steht, in die Phalanx der großen Mainstream-Plattformen einzudringen.

3.       dass Snapchat im Mainstream noch kein echter Faktor ist. Noch sind die Kids die wichtigste Nutzergruppe Newcomers.

4.     dass Frauen mit 52 Prozent bei Facebook in der Mehrheit sind. Bei YouTube beherrschen die Männer dagegen mit 62 Prozent die Demografie des Dienstes.

social media user statistik & nutzerzahlen infographics 2016

Via blog.wiwo.de und globalmediainsights.com

Big Data & Digital Business & Digital Life

60s Big Data, Digital Business & Digital Life: Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Bookings, Rides & Sales

Big Data aus dem Digital Business & Digital Life von derzeit 3,2 Milliarden Internet-Nutzern – Da sind in jeder Minute Hunderte, Tausende und Millionen von Transactions wie Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Video Plays, Calls, Bookings, Rides, Unique Visitors und natürlich Sales! Im Netz, den Märkten und in den Unternehmen steckt eine gewaltige Kraft, die bereits heute über Geschäftserfolge entscheidet – und morgen unabdingbare Voraussetzung für jede nachhaltige Business Performance sein wird: Big Data!

Warum Big Data schon jetzt Big Business sind, zeigt uns diese Infografik – 60 Sekunden im Digital Business & Digital Life – Eindrucksvolle Zahlen, Fakten und Statistiken (Quelle DOMO). Als erfahrene Digital Market Consultancy haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das riesige Potenzial dieser Big Data aus Payed, Earned und Owned Digital, Mobile & Social Media freizusetzen und für unsere Klienten in kreative Energie, messbare Ergebnisse und zählbaren Geschäftserfolg zu verwandeln: Unleashing Digital Excellence!

3,2 Mrd. Internet Nutzer (Wachstum von 2013-2015 um 18,5 Prozent) liken, sharen, voten, buchen und kaufen…generieren Big Data 
60 Sekunden in Digital Business, Digital Life bedeutet derzeit ca.:
-> 4 Mio. Facebook-Likes
-> 347.000 Tweets auf Twitter
-> 1,8 Mio. Likes von Fotos auf Instagram
-> 1 Mio. Vine Video Plays
-> 285.000 Snaps auf Snapchat
-> 700 Uber Rides
-> 300 Hours Video Uploads on Youtube
-> 110.000 Skype-Calls
-> 4.300 Unique Visitors auf Amazon
-> 18,000 Votes auf reddit
-> 77.000 Hours Video-Streams von Netflix-Users
-> 590.000 User Swipes auf der Tinder-App
-> 10.000 Bilder-Pins auf Pinterest
-> 34.000 Buzzfeed-Videos
-> 31.000 Downloads bei Apple-iTunes
Wir sind der Meinung, das ist Digital Excellence! Was denken Sie? Comments, Likes, Shares erwünscht!

Big Data - Hunderte, Tausende und Millionen von Transactions wie Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Video Plays, Calls, Bookings, Rides, Unique Visitors und natürlich Sales

 

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20 Fakten zum Video Marketing: Facebook-Power // SEO-Booster // CTR+

Video Marketing ist das am schnellsten wachsende Segment 2013 und das wird auch in Zukunft so weiter gehen. Statt Textwüsten auf Webseiten zu implementieren, setzen immer mehr Unternehmen und Blogger auf Videos, um Kunden und Fans mit bewegten Bildern zu erfreuen. Ideen und Produkte können so schneller und effektiver auf die Agenda des Konsumenten gebracht werden. Dabei dominieren Youtube, Vimeo und Dailymotion den Online-Video-Markt. Hier sind einige Fakten und Statistiken, um die Bedeutung von Video-Sites besser einordnen zu können:

1. Nur 24% der lokalen Marken sind auf Video-Portalen mit eigenen Pages aktiv.
2. 89 Millionen US-Nutzer sehen heute schon über 1,2 Mrd. Online-Videos auf Videoplattformen.
3. Video ist der am meisten geteilte Content auf Facebook.
4. Youtube ist die am dritthäufigsten besuchte Website global mit 1 Milliarde Besucher und einer gesamten Nutzungsdauer von 4 Mrd. Stunden pro Monat.
5. 50 % der Marketer wollen ihr Video-Produktions-Budget in den nächsten 6 Monaten erhöhen.
6. Animierte Promotion-Videos steigern die Conversion-Rate um 20%.
7. Full-Page Ads mit Video-Content steigern das Engagement um 22%.
8. Video hat eine 41% höhere Klickrate als Text, und eine 30 % höhere Conversion-Rate.
9. Verbraucher, die ein Produkt-Ad-Video online sehen sind zu 64% eher bereit ein Produkt zu kaufen, als bei einer reinen Textanzeige. Und diejenigen, die ein Produkt-Demo-Video ansehen sind zu 85% eher bereit einen Kauf zu tätigen.
10. Online-Video-Anzeigen werden von einem Gesamtvolumen von 1,94 Mrd. Euro in 2013 auf 5,7 Milliarden Euro im Jahr 2014 steigen.
11. 36% der Online-Konsumenten vertrauen auf Video-Anzeigen.
12. Video-Content steigert sofort das SEO Rating, die Chance bei Google auf der ersten Seite gelistet zu werden, steigt um das 53-fache.
13. YouTube-Accounts sorgen für 28% aller Google-Suchanfragen.
14. Ein Vorstellungs-eMail, welches von einem Video begleitet wird, realisiert eine höhere Click-Through-Rate von
96%.
15. 59 % der Führungskräfte würde lieber Video sehen als Text lesen.
16. 65 % der Führungskräfte besuchen nach dem Betrachten eines Videos die Website eines Anbieters.
17. 76% der Marketer planen Video zu ihrer jeweiligen Sites hinzufügen.
18. Von 2016 an werden nach einer Prognose von Cisco zwei Drittel des weltweiten Datenvolumens Videos sein.
19. 80% der Internet-Nutzer erinnern sich an eine Video-Anzeige auf einer Website innerhalb von 30 Tagen und 46% davon werden auch aktiv (Recherche, Kauf etc.).
20. 90% der Informationen an das Gehirn sind visuell. Diese kann das Gehirn 60.000 Mal schneller verarbeiten als Textinformation.

Fazit: Video-Produktion sollte eine Schlüsselrolle für alle diejenigen einnehmen, die schnell eine starke Online-Präsenz aufbauen wollen. Insbesondere für SEO-Maßnahmen scheint Video-Content unablässig zu werden, um höhere Rankings und CTR’s zu realisieren. Video wird damit zum Garanten für einen hohen ROI. Anstelle von großen Textblöcken auf den Webseiten mit einem Video zur Vorstellung des Unternehmens oder neuer Produkte aufwarten und sich von einer hohen Engagement-Rate überraschen lassen. Video wird nicht allein für sich existieren, aber uns auf dem Weg in die Zukunft des Digitalen Marketing maßgeblich begleiten.

Infographic Social Video

Tolle Facebook-Kampagne: Pampers und das „Royal Baby“

Mediale Großereignisse lösen in den meisten Marketing-Abteilungen immer den selben Reflex aus: „Da müssen wir was zu machen“. Tatsächlich kann in solchen Momenten eine smarte Werbeidee einen ungeahnten Aufmerksamkeits-Schub führen – vor allem, wenn es zusätzlich eine geschickte Social-Media-Einbindung gibt.

Leider ist das meistens leichter gesagt als getan. Dem Windelhersteller Pampers gelang kurz vor der Geburt des „Royal Babys“ ein wunderbares Beispiel, wie man es richtig macht.

Das Unternehmen drehte passend zum Thema einen gefühligen Spott mit der wohligen Aussage: „Every Baby is a Little Prince or Princess I“. Das Besondere: Der Spott endet mit der Aufforderung an die Eltern, auf der Facebook-Seite von Pampers Bilder ihrer Prinzen und Prinzessinnen hochzuladen.

Hier nutzt ein Unternehmen vorbildlich ein positives globales Ereignis, um mit Hilfe von Social-Media eine maximale positive Markenwahrnehmung zu erzeugen.

Das unterschätzte YouTube-Potential

Auch wenn meistens alle über Facebook und Twitter reden: YouTube ist noch immer das wohl unterschätzteste Network im Social Web. Immerhin zählt das Portal alleine in Deutschland 38 Millionen Nutzer. Weltweit werden pro Minute inzwischen mehr als 72 Stunden an Videomaterial hochgeladen. Damit ist die Google-Tochter für rund zehn Prozent des gesamten Datenverkehrs im Internet verantwortlich.

Die Vorteile und Potentiale, die in dem Google-Network gerade auch für Marketing-Schaffende liegen, sind immens. Allein die Viralität, die in jedem Clip steckt, darf man nicht unterschätzen. Immerhin lässt sich jedes Video von YouTube aus über alle wichtigen Web 2.0-Kanäle einfach und effektiv teilen. Zudem sind sich fast alle Analysten einig, dass Entertainment-Inhalte künftig die wohl wichtigste Social-Media-Treiber werden.

So kommt eine Edelmann-Studie zu dem Ergebnis, dass in Deutschland 71 Prozent der Nutzer Inhalte aus TV-Shows, Film-Trailer oder Musik-Videos verteilen. Erst an zweiter Stelle folgen News über Freunde (68 Prozent). Nachrichten über sich selbst posten 57 Prozent, über Neues aus der eigenen Familie berichten 50 Prozent. Befragt wurden 6.500 Menschen im Alter von 18 bis 54 Jahren.

„Zum Entertainment-Erlebnis gehört für die meisten Menschen ganz klar heute auch das Teilen in Social-Media-Kanälen“, kommentiert Martina Pennekamp, Practice Leader Technology bei Edelman Deutschland die Ergebnisse. „Soziale Netzwerke sind damit zu Meinungsforen geworden, in denen Erfahrungen unmittelbar weiter gegeben werden.“

In der konkreten Bespielung des Kanals YouTube gelten dieselben Regeln wie für jedes andere Angebot: Der Content ist der Star. Sind die Filme gut, interessieren die Clips die Zuschauer und sind diese an die richtige Zielgruppe gerichtet, dann ist der YouTube-Erfolg fast ein Selbstläufer.

Bei Mashable hat Scott Gerber gerade eine knappe Analyse mit neun Tipps, um den eigenen Marketing-Erfolg bei YouTube zu maximieren. Er rät:

1. Erzählen Sie immer eine Story

2. Verlinken Sie immer zu Ihrer Seite (am besten einem Blog)

3. Setzten Sie schlicht eine saubere Seite auf

Shoppable Videos – Schneller kaufen, mehr kaufen, alles kaufen.

Tausende Werbeeindrücke bombardieren uns jeden Tag und versuchen, unsere Aufmerksamkeit und unser Begehren zu erwecken. Die Dinge, die es geschafft haben, bis in unser Inneres vorzudringen und ein „Das will ich!“ hervorzurufen, stehen dann allerdings auch vor der Herausforderung, in unserem Gedächtnis zu bleiben. Und zwar so lange, bis wir an einem Geschäft vorbeikommen oder im Internet bestellen – je länger die Wartezeit, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, den Artikel zu kaufen. Online (Window-) Shopping hat den deutlichen Vorteil, dass das Erwecken des Wants und das tatsächliche Kaufen nur wenige Klicks voneinander entfernt sind – die Hürde soll möglichst niedrig gehalten werden, um Konversionsraten hoch zu treiben.

Eine Möglichkeit, ein Produkt attraktiv zum Must-Have zu machen und es sofort und beinahe hürdenlos zu kaufen, erwacht jetzt zunehmend auf Youtube. Lange Zeit war es in den Videos nur möglich, Videoanmerkungen mit internen (zu weiteren Youtube-Seiten verlinkenden) Links zu versehen. Doch dann wurde – zur Freude vieler Unternehmen – die Beta-Version von externen Video Annotations freigeschaltet. Besonders eifrige Online-Marketer stürzten sich bereitwillig auf diese (noch) kostenlose Möglichkeit, Videoinhalte dieser beliebten Plattform direkt mit Shopping-Möglichkeiten und Sharing-Mechanismen zu verlinken. So wandelt zum Beispiel ein Model durch exklusive kalifornische Party-Welten und der User (bzw. die Userin) kann nach Herzenslust auf ihr herumklicken, um ihr Outfit eins zu eins nachzukaufen und den Freundinnen mitzuteilen, welches Teil sie unbedingt will oder gerade ergattert hat. Auch in Musikvideos außerhalb von Youtube entstanden bereits vor einiger Zeit Möglichkeiten, interactive shoppable videos zu erstellen, bei denen sogar User Produkte taggen und somit den Vertreibern in die Hände spielen konnten.

Shoppable Video

Der besondere Vorteil an Videos ist hierbei, dass sie das emotionalste Medium sind, was Werbenden zur Verfügung steht. Solange wir ein Video gucken, sind wir mitgerissen und involviert, auf emotionaler Ebene vulnerabel und offen für Suggestionen. Und solange wir in diesem Zustand schweben, noch während des Videoverlaufs, können wir jetzt sogar einkaufen – und tun es auch! Danach sind die Emotionen nämlich verebbt, das Produkt plötzlich nicht mehr so begehrenswert. Damit öffnen sich durch Social Media Marketing erneut goldene Tore zum Konsumenten, die dem klassischen Marketing bisher vorenthalten bleiben.

Der Trend geht also zu der drastischen Verkürzung von Zeiträumen zwischen „Ich will“ und „Ich kaufe“, dem Einbinden von Werbung, Quick-Buy-Möglichkeiten und Social Sharing in jedes einzelne visuelle Medium, dem wir begegnen, via Tagging, QR-Codes oder ähnlichen Mechanismen. Mehr kaufen, schneller kaufen, weniger nachdenken – weniger honorieren?

Es ließe sich an dieser Stelle darüber diskutieren, ob dieser Werbe-und Kaufrausch zu einer Entwertung des Produktes oder der Kauffreude führt oder gar zielloses Shopping bis hin zur Sucht fördert. Manche denken vielleicht auch an Matt Groenings Serie „Futurama“, bei der Werbung direkt in Träume eingeblendet wird. Oder an die Sättigung an Werbung, die die Kunden sicher bald erleben müssen. Fakt ist jedoch: Wir sollen kaufen. Die Entscheidung liegt bei uns, die Möglichkeiten aber überall.

Der Social Media Mega-Erfolg von Red Bull Stratos

Als sich Felix Baumgartner am gestrigen Sonntag aus rund 39.000 Metern Höhe auf die Erden fallen ließ, stellte er nicht nur drei Weltrekorde in der Luft auf, sondern sorgte auch im Social-Web für Bestmarken.

So berichtet YouTube in seinem Firmenblog, dass der Live-Stream des Sprungs einen neuen Rekord auf Googles Video-Plattform aufstellte. In der Spitze sahen über acht Millionen Nutzer gespannt zu, wie der tollkühne Österreicher gen Bode stürzte.

Der Technik-Dienstleiter Akamai zählte zudem sieben Millionen Video-Abrufe auf verschiedenen Websites.

Vor allem der Erfolg im Social Web ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie es ein Unternehmen mit einer spektakulären Aktion schaffen kann, die Gespräche der Menschen beherrschen kann. Die Rekorde stellt Baumgartner ein. Aber ebenso ein großer Gewinner und Profiteur des Sprungs ist Red Bull.

Die geschätzten Kosten liegen bei rund 50 Millionen Euro. Die Werbereichweite und mediale Aufmerksamkeit, die der Getränke-Konzern dafür bekam, dürfte wesendlich höher sein.

Zudem zeigt die Aktion, dass die Produktion eigenen Contents noch immer die beste und effektivste Methode ist, Buzz und Aufmerksamkeit in eigener Sache zu erzeugen ist. Natürlich kann nicht jedes Unternehmen jemanden zum Rand unserer Welt schaffen und springen lassen.

Jede selbstorganisierte Aktion, sei es auch nur ein lustiges Video, sorgen für eine nachhaltigere Steigerung der Unternehmens-Wahrnehmung, als die meisten teuer produzierten Werbespots.

Update:
In einer älteren Version des Postings war von Kosten von 20 Millionen Euro die Rede. Laut n-tv-Übertragung von Sonntag lagen die Kosten bei rund 50 Millionen Euro.

YouTube Themen-Kanäle kommen nach Deutschland

Mit einem Live-Stream von einem Konzert von JayZ begannen die in den USA „original channels“ genannten Themen-Kanäle von YouTube. Diese sind ein Experiment von Google, das das Geschäft mit Werbung auf der Video-Plattform einträglicher machen soll, das jetzt auch in Deutschland beginnt.

So funktioniert es: YouTube gibt den Verantwortlichen des jeweiligen Kanals Geld dafür, dass er hochwertigen Inhalt erstellt. In den USA lief es über die Beteiligung an den Einkünften der Anzeigen, in Deutschland werden die Produzenten direkt von Google bezahlt, wie die Welt berichtet.

Aufgelistet bei YouTube sind Autos und Fahrzeuge, Comedy, Unterhaltung, Gesundheit und Sport. Motorvision, Endemol, UFA sind bereits prominente Inhalt-Erzeuger. Im GoogleWatchblog vorgestellt werden unter anderem „Ponk“ ziehen junge Talente mit etablierten YouTube-Stars in eine WG, um Comedy-Clips zu produzieren. Onkel Berni ist eine Band, die sich an Late Night versucht. Extrem-Sport von Mutant Boy Entertainment im Kanal „Boneless“, Berlins Kultur bei „Heartbeat Berlin“, „Survival Guide for Parents“ von Endemol und andere bieten Sparten-Material, welches die unter 35-jährigen ansprechen soll„die von den Fensehsendern vernachlässigt werden“, wie die Welt Robert Kyncl zitiert, Youtubes Vizepräsident für Inhalt.

YouTube Themen-Kanal - Boneless

YouTube Themen-Kanal - Boneless

Das Konzept ist also folgendes: Leute bekommen Geld dafür, dass sie für YouTube Inhalte produzieren, der viele Zuschauer anzieht. Laut Ad Age ziehen in den USA die Top 20 „original channels“ jede Woche je eine Million Video-Views. Über 25 von 100 Kanälen haben mehr als 100.000 Abonnenten. Dieses soll mit neuen Anzeigen einhergehen, die mehr und längere Ansichten bekommen. Wie t3n berichtete, werden die Anzeigen im „TrueView“-System angezeigt, die der Betrachter nach wenigen Sekunden wegklicken kann. Davon erhofft man sich, dass die Nutzer die Werbespots auch bis zum Schluss ansehen.

Nach einer „Anschubfinanzierung“ über die ersten zwei Jahre wird man sehen, wie erfolgreich welche Channels sind. Die erfolgreichen tragen sich danach im Idealfall selbst. Was Google davon hat? Sie erhoffen sich schlicht und ergreifend mehr Besucher und dadurch höhere Werbeeinnahmen. Sie sehen jetzt die Zeit gekommen, die User vom TV ins Netz zu holen. Fakt ist: Die strikte Trennung von Internet und TV wird nicht mehr lange Bestand haben. Eines Tages werden wir alles über das Internet betrachten. Warum also nicht jetzt bereits damit anfangen, und sich eine solide Position erarbeiten? YouTube hat bereits über 800 Millionen Nutzer jeden Monat, sie können nun damit anfangen, deren Nutzung auszubauen, zu vertiefen, und in Themen-Kanälen als treues Publikum zu halten. Dann werden sie auch in der Online-TV-Zeit eine große Basis haben, auf die sie sich verlassen können.