Beiträge

Premium-Market-Intelligence

Twitter-Studie – Vertrauen: Influencer sind fast wie beste Freunde

Diese Studie wird schon bald fester Bestandteil vieler Marketing-Präsentationen zum Thema Social-Media und Influencer sein. Die Untersuchung von Twitter und Annalect fragte unter anderem danach, wem die Menschen mehr Vertrauen: Ihren Freunden oder Influencern bei Twitter, Vine oder Youtube?

Die Antwort: Immerhin 56 Prozent vertrauen den Empfehlungen von ihren Freunden besonders. Influencer kommen allerdings bereits auf einen Wert von 49 Prozent. Das zeigt, welch eine immense Bedeutung diese Gruppe der Meinungsführer mittlerweile einnimmt.

Ein Drittel aller Millennials folgt mittlerweile Influencern via Twitter oder Vine. Dies ist ein 47 Prozent höherer Wert, als in den anderen Altersgruppen.

Fazit: Wenn eine Marke also die besonders attraktive Zielgruppe der 13- bis 24-Jährigen erreichen will, sollte sie besonders auf Influencer-Marketing setzten.

Das interessante an dieser Form des Marketings ist auch, dass es massiv und positiv den Vertrieb unterstützen kann. So kommt die Studie auch zu dem Ergebnis, dass rund 40 Prozent aller Befragten angaben, schon einmal etwas gekauft zu haben, nach dem sie gesehen hatte, wie ein Influencer dieses Produkt benutzt hat. Rund 20 Prozent haben entsprechende Inhalte sogar schon einmal geteilt.

Studie Twitter Infografik Influencer 2016

Facebokk Reactions Studie Emojis

Facebook Reactions – Angry und sad, statt happy! Noch keine Emoji-Erfolgsgeschichte – trotzdem testet das Netzwerk fröhlich weiter

Alle reden über Emojis, so viel ist klar. Weit unklarer ist dagegen, wer sie überhaupt versteht. Studien lassen schon länger den Schluss zu, dass viele Facebook-Nutzer gar nicht wissen, was einem die lustigen Gesichter sagen wollen.

Facebook, immerhin das weltgrößte Social-Network, führte im Februar neue Emojis ein, damit den Nutzern eine große Auswahl an Emotionsäußerungen (Facebook Reactions) zur Verfügung stehen, um ein anderes Posting zu kommentieren. Davor konnte man lediglich liken.

Bislang scheinen die neuen Buttons kein großer Erfolg zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Quintly. Das Unternehmen analysierte rund 130.000 Facebook-Postings nach der Frage, wie die Nutzer ihr Interesse bzw. ihre Anteilnahme an einem Posting äußerten.

Facebokk Reactions Studie Emojis

Dabei kam heraus, dass die Interaktion mit Abstand am besten über Likes funktioniert:

76,4 Prozent der Interaktionen entstanden über den Like-Button,

14 Prozent waren Weiterempfehlungen durch Teilen,

7,2 Prozent durch Kommentare.

FacebookReactionQuintly

Besonders interessant:

2,4 Prozent der Interaktionen fallen in die Kategorie „anderes“ – dahinter verbergen sich die neuen Reactions.

Für die Ansprüche von Facebook und das Potential des Features ist dies eine enttäuschende Zahl. Bei einem noch genaueren Blick auf Daten zeigt sich: Am häufigsten genutzt wird das Herzchen, also ein positives Gefühl. Die eigentlich geforderten Alternativen, wie der angry- oder sad-Emoji, wurden im Untersuchungszeitraum 19,1 beziehungsweise 10,4 Prozent der Fälle genutzt.

Obwohl die Reactions alles andere als ein Erfolg zu sein scheinen, schrauben die Ingenieure des Netzwerkes bereits an der nächsten Ausbaustufe. Zum Muttertag testete Facebook ein weites Blumen-Emoji, mit dem man sich bedanken konnte.

Fazit: Dieser Umstand eröffnete einige interessante Optionen. Wird es beim weltgrößten Social Network künftig zu speziellen Events oder Feiertagen spezielle Emojis geben? Oder wird gar ein Traum von Marketers wahr und können Marken  – natürlich gegen cash – für ihre Postings bestimmte eigene kleine Button entwickeln und dann anbieten? Gerade letzteres wird das Online-Marketing um eine höchst spannende Option erweitern (Siehe Pepsi). 

Big Data & Digital Business & Digital Life

60s Big Data, Digital Business & Digital Life: Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Bookings, Rides & Sales

Big Data aus dem Digital Business & Digital Life von derzeit 3,2 Milliarden Internet-Nutzern – Da sind in jeder Minute Hunderte, Tausende und Millionen von Transactions wie Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Video Plays, Calls, Bookings, Rides, Unique Visitors und natürlich Sales! Im Netz, den Märkten und in den Unternehmen steckt eine gewaltige Kraft, die bereits heute über Geschäftserfolge entscheidet – und morgen unabdingbare Voraussetzung für jede nachhaltige Business Performance sein wird: Big Data!

Warum Big Data schon jetzt Big Business sind, zeigt uns diese Infografik – 60 Sekunden im Digital Business & Digital Life – Eindrucksvolle Zahlen, Fakten und Statistiken (Quelle DOMO). Als erfahrene Digital Market Consultancy haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das riesige Potenzial dieser Big Data aus Payed, Earned und Owned Digital, Mobile & Social Media freizusetzen und für unsere Klienten in kreative Energie, messbare Ergebnisse und zählbaren Geschäftserfolg zu verwandeln: Unleashing Digital Excellence!

3,2 Mrd. Internet Nutzer (Wachstum von 2013-2015 um 18,5 Prozent) liken, sharen, voten, buchen und kaufen…generieren Big Data 
60 Sekunden in Digital Business, Digital Life bedeutet derzeit ca.:
-> 4 Mio. Facebook-Likes
-> 347.000 Tweets auf Twitter
-> 1,8 Mio. Likes von Fotos auf Instagram
-> 1 Mio. Vine Video Plays
-> 285.000 Snaps auf Snapchat
-> 700 Uber Rides
-> 300 Hours Video Uploads on Youtube
-> 110.000 Skype-Calls
-> 4.300 Unique Visitors auf Amazon
-> 18,000 Votes auf reddit
-> 77.000 Hours Video-Streams von Netflix-Users
-> 590.000 User Swipes auf der Tinder-App
-> 10.000 Bilder-Pins auf Pinterest
-> 34.000 Buzzfeed-Videos
-> 31.000 Downloads bei Apple-iTunes
Wir sind der Meinung, das ist Digital Excellence! Was denken Sie? Comments, Likes, Shares erwünscht!

Big Data - Hunderte, Tausende und Millionen von Transactions wie Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Video Plays, Calls, Bookings, Rides, Unique Visitors und natürlich Sales

 

Rasten 2015 Cover Autobahnraststätten - Erste Online-Studie DataChamp24 & ethority

Erste Online-Studie Autobahn-Raststätten & Autohöfe – Rasten statt Rasen 2015-2016

Direkt an der Autobahn gelegen, gleichzeitig jedoch in die Natur eingebunden, preiswert und mit serviceorientiertem Personal, regionaler und frischer Kost, leichten Speisen, kostenlosem W-LAN sowie Betreuungs- und Spielangeboten für Kinder. So stellt sich der moderne Raststätten-Gast den optimalen Aufenthalt vor.

Trotz Flugzeug und Bahn sind wir Deutschen eine Autofahrer-Nation und viel mit dem Auto unterwegs. Egal ob auf Urlaubsreisen, Wochenendtrips, Tagesausflügen oder Geschäftsreisen steuern wir regelmäßig Raststätten und Autohöfe zum „Auftanken“ an. Wer hat sich da noch nicht über abgestandenes Essen zu überhöhten Preisen oder schmutzige und unhygenische Toilleten geärgert. Grund genug, diese Problematik genauer zu untersuchen und zu evaluieren: An welchen Raststätten und Autohöfen empfiehlt sich ein Stop und an welchen sollte man lieber nicht halten?

So haben wir uns im Rahmen der gemeinsamen Studie mit unserem Network-Partner DataChamp24 GmbH gefragt:

Welches sind die Top-Raststätten und Autohöfe in Deutschland? Sind die Raststätten und Autohöfe noch zeitgemäß und entsprechen sie den Erwartungen der Autofahrer und -Reisenden? Welche Kriterien haben beim Besuch einer Raststätte besondere Bedeutung?

Im Rahmen der ersten Online-Studie zum Thema Raststätten und Autohöfe wurden über 30.000 Kommentare von Autofahrern und Raststättenbesuchern auf Internet-Plattformen wie Facebook, Yelp, Twitter und Co. untersucht.

Rasten2015_Cover_DataChamp24_ethority

 

Die Wünsche sind vielfältig, sowohl familiengerecht als auch businesstauglich. Dabei variieren die Ansprüche teilweise enorm. Geschäftsreisende möchten auch auf Raststätten ihrem Business nachgehen. Kostenloses W-LAN ist daher Pflicht. Familien wollen ihre Kinder in sicheren Händen wissen und erwarten entsprechende Spiel- und Betreuungsangebote.

Der Auto-Reisende greift gerne auf bekanntes Fastfood zurück und erwähnt häufig die Anbieter McDonald´s, Burger King und Nordsee. Ein weiterer, dem Zeitgeist entsprechender, Trend ist das Bedürfnis nach regionalem, leichtem und gesundem Essen.

Die Kaffee-Bar-Anbieter Segafredo, Lavazza und Dallmayr werden ebenso thematisiert, wie der größte Anbieter, die Tank & Rast GmbH zu der auch die Marken Serways, Gusticus, Brotzeit, EssBar und Sanifair gehören, deren zahlreiche Erwähnungen großes Potenzial für Optimierung und Ausgestaltung des Angebotes aufzeigen. Aber auch Kraftstoffmarken und Tankstellen-Betreiber wie Aral, Agip, Shell, Esso, Jet, HEM, OIL, Star und Total werden häufig in Zusammenhang mit Preisgestaltung, Kundenservice, Shop-Sortiment und Leistungsportfolio thematisiert.

 

Raststaetten_2015-2016_Online_Marktstudie_People_DataChamp24_ethority

 

Die beliebtesten Raststätten an den deutschen Autobahnen: Top 10 Ranking

In der Gunst der Autofahrer und Raststättenbesucher liegen eher die unabhängigen kleineren Autohöfe und Raststätten weit vorn. So konnte die Hoyer-Gruppe mit ihren Autohöfen an der A1 und A7 den ersten und dritten Platz belegen. Die Rastanlage im Hegau West und Ost an der A81 belegen den zweiten und vierten Platz.

1. Autohof Hoyer Rade / Hamburg Süd an der A1

2. Rastanlage im Hegau West an der A81

3. Autohof Hoyer Soltau Ost an der A7

Raststaetten_2015-2016_Online_Marktstudie_Top_10_Ranking_DataChamp24_ethority

 

Welche Kriterien sind dem Reisenden besonders wichtig beim Raststättenbesuch?

1. Gastronomie: 26,8%
2. Service: 17,6 %
3. Sauberkeit (insbesondere der sanitären Einrichtungen): 14,8%
4. Familienfreundlichkeit: 11,6%
5. Raststätten-Anlage & -Ausstattung: 9,7%
6. Preisgestaltung: 9,3%
7. Shopping-Angebote: 7,4%

 

 

Raststaetten_2015-2016_Online_Marktstudie_Topics_DataChamp24_ethority

 

Die Road-Map: An welchen Raststätten der wichtigsten Autobahnen ist der Besuch besonders empfehlenswert?

Folgende Raststätten und Autohöfe sind besonders empfehlenswert: A1 Blüchereiche, A2 Lipperland, A3 Würzburg/Süd, A4 Schorba/Imbiss Haase, A5 Taunusblick, A7 Hoyer Soltau, A9 Köckern Ost + A9 Köckern West

Raststaetten_2015-2016_Online_Marktstudie_Karte_Autobahn_DataChamp24_ethority

 

Welche Raststätten haben dringenden Verbesserungsbedarf?

A2 Börde Nord, A45 Sauerland Ost, A2 Lehrter See Nord, A3 Bad Camberg Ost, A20 Fuchsberg, A67 Pfungstadt-Ost, A6 Kammersteiner Land Nord, A2 Garbsen Nord

Raststaetten_2015-2016_Online_Marktstudie_Flop_10_Ranking_DataChamp24_ethority

 

Die gesamte Studie kann hier: http://ethority.de/online-studie-autobahnraststaetten-deutschland/ herunter geladen werden.

Über Kommentare, Shares und Likes freuen wir uns natürlich.

Burda-Studie

Wie viel ist dem Deutschen sein Facebook-, Xing-, LinkedIn- oder Google+ Account wert?

Die Frage ist wirklich clever: Für eine Studie, die vor allem das hauseigene Netzwerk Xing pushen soll, fragte Burda, wie viel Geld man dem durchschnittlichen deutschen Social Network-Nutzer zahlen müsse, damit dieser sein Facebook– oder Xing-Account löscht?

Das Ergebnis besagt: 58 Prozent der Befragten müsste man mindestens 500 Euro bezahlen, damit sie ihren Facebook-Account aufgeben. Bei Xing sind es 51 Prozent. Für den Konkurrenten LinkedIn liegt der Wert bei 41 Prozent und bei Google+ bei 38 Prozent.

Immerhin 18 Prozent halten ihr Facebook-Profil für unverzichtbar. Bei Google+ sind es sieben Prozent und bei Xing und LinkedIn jeweils drei Prozent. Fragt man nur nach dem Businessaspekt halten immer 13 Prozent das Xing-Profil für unverzichtbar.

Spannend ist zudem der Aspekt, wie Personaler mit den unterschiedlichen Netzwerken umgehen. So sollen 34 Prozent von ihnen die Xing-Profile von potentiellen Bewerbern genauer unter die Lupe nehmen. Das Facebook-Profile besuchen sogar 52 Prozent. Bei LinkedIn liegt dieser Wert bei 16 Prozent und Google+ kommt auf zwölf Prozent.

Wenig überraschend, dass HR- bzw. Personal-Manager allerdings die Xing-Profile von Bewerbern für am aussagekräftigsten halten.

Burda-Studie

 

Link-Tipp: S.M.A.R.T.e Insights für alle Employer Brand Manager, Personaler, HR- und Recruiting-Experts bietet der EMPLOYER BRAND & TALENT CHAMP – S.M.A.R.T Insights for Improving Employer Branding & Attracting High Potentials

 

Kommunikationschefs fürchten bei ihrer Arbeit vor allem inhaltliche Fehler

Von wegen Shitstorm! Versagen in der Krisenkommunikation ist die größte Angst von Kommunikationsprofis

Diese Untersuchung ist höchst aufschlussreich. Die dpa-Tochter News aktuell fragte 530 PR-Schaffende nach den größten Ängsten von Kommunikationschefs. Das Ergebnis überraschte insofern, dass Shitstorms mit nur 24 Prozent auf Position vier landeten. Die beiden größten Horror-Szenarien für Öffentlichkeitsarbeiter sind demnach „inhaltliche Fehler“ (41 Prozent) und ein „versagen in der Krisenkommunikation“ (38 Prozent).

Hier sind alle Ergebnisse im Überblick:
1. Inhaltliche Fehler (41 Prozent)
2. In Krisenkommunikation versagen (38 Prozent)
3. Von Vorstand/Geschäftsführung übergangen zu werden (28 Prozent)
4. Shitstorms (24 Prozent)
5. Zu wenig Wissen (22 Prozent)
6. Vorstand/Geschäftsführung blamieren (22 Prozent)
7. Mangelnde Eloquenz (7 Prozent)
8. Bohrende Journalisten (6 Prozent)
9. Sichtbares Lampenfieber (5 Prozent)

Besonders große Sorgen sollten sich übrigens Journalisten machen. Vor ihren bohrenden Fragen haben nur noch sechs Prozent aller Kommunikationschefs angst. Das spricht nicht gerade für die Bissigkeit der Reporter und Redakteure.

Kommunikationschefs fürchten bei ihrer Arbeit vor allem inhaltliche Fehler

Hier gehts zur Pressemeldung.

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

Customer Experience Management: The Future of Business is digital, mobile and social!

Kunde: „Ist doch alles gleich oder nicht?“ Mobilfunktarife, Reiseangebote, Smart-TV-Geräte, etc. – Viele Produkte und Services im B2C aber auch B2B sind austauschbar und erfolgreiche Innovationen werden schnell vom Wettbewerb übernommen. Qualität und Preis als Differenzierungsmerkmale funktionieren oft nicht mehr, also liegt der Erfolg in einer einzigartigen „Customer Experience Strategie“. Die CEM-, CRM- und Marketing-Manager stehen also unter massivem Druck erfolgreiche digitale CEM-Lösungen zu entwickeln, mit denen ein besonderes Kundenerlebnis ermöglicht wird, um sich vom Wettbewerb unterscheiden zu können. Die Gestaltung und das Management der Kundenerfahrung vor, während und nach dem Kauf oder der Nutzung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung (Customer Experience Management – CEM) entscheidet heute und in Zukunft noch viel mehr darüber, wer am Markt überlebt, oder eben nicht.

Über welchen Weg bzw. Kanal werden wir nun unseren Kunden diese einzigartige Erfahrung ermöglichen? Mit dieser Frage hat sich Future Stores beschäftigt und weltweit CEM-, CRM- und Marketing-Manager zu ihren Strategien und Vorhaben befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

– 62% der CEM-, CRM- und Marketing-Manager geben an, eine Multi-Channel-Strategie zu verfolgen
– 40% nutzen externe Partner, um mobile Plattformen zu entwickeln
– 32% nutzen externe Partner, um die Social Media Performance zu steigern
– 48% der Manager gaben an, in 2014 Mobile-Entwicklungen zu priorisieren
– 37,2% priorisieren in 2014 eher Projekte in den Social Media
– 68,8% haben schon einen oder sind in Planung eines mobilen Support-Channels

Hürden bei der Umsetzung einer Mobile- bzw. Social Media-zentrierten Customer Experience-Strategie sind:

– Interne Ressourcen
– Fehlende Strategie
– Budget
– Einbindung/Unterstützung durch Top-Management

Fazit: Nur auf Deutschland bezogen und relativierend müssen wir diese Werte sicherlich stark nach unten korrigieren. Die Herausforderungen sind immer wieder dieselben -> Ressourcen, Strategie, Budget und vor allem: Unterstützung durch das Top-Management. Zu dem geht es m.E. nicht um die Frage Mobile vs. Social Media, sondern es muß darum gehen, beides intelligent zu verknüpfen und einen starken daten-basierten Ansatz beim CEM zu forcieren. Hierbei spielt der Verbraucher bzw. Kunde selbst natürlich die wichtigste Rolle (-> Überlassung seiner persönlichen Daten, um dieses besondere Kundenerlebnis gestalten zu können). Also müssen CEM-, CRM und Marketing-Manager noch einen Schritt davor ansetzen. Das bedeutet Reputation und Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen bzw. dieser verständlich zu machen, dass die Überlassung der persönlichen Daten zu einem besseren Einkaufserlebnis bzw. Vorteil für ihn, dem Kunden, führt. Anhand von praxisnahen Beispielen ->Video könnte demonstriert werden, wie mit Daten umgegangen wird bzw. welche konkreten Vorteile sich daraus für den Kunden persönlich ergeben. In jedem Falle sollte vermieden werden, mit zwielichtigen Apps ohne Wissen des Nutzers persönliche Daten abzugreifen. Neben der juristischen Fragestellung und der nun schon seit Jahren anhaltenden Daten-Debatte, wären die Folgen aus dem Bekanntwerden eines solchen Vorgehens kaum absehbar und noch weniger kalkulierbar. Die „Vogel-Strauß-Taktik“ hilft auch nicht weiter, denn wer sich (noch) nicht mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, wird überollt und überholt… In diesem Sinne:

Viel Erfolg bei der Entwicklung und Gestaltung spannender und besonderer Kundenerlebnisse!

// The Future of Business is digital, mobile and social! // Sten Franke, CEO @ethority

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

Studie: Was Facebook-Nutzer wollen oder nicht? Nutzungsmotive, Likes & Dislikes

Facebook ist die dominierende Social-Networking- Plattform, denn über 57 % aller Erwachsenen und 73% der Altersgruppe von 12 bis 17 verwenden das Mega-Network. Soweit nichts Neues, jedoch haben die Forscher der Princeton Survey Research Associates International (Auswertung: PEW Research Center) noch viele andere spannende Ergebnisse zum Verhalten und der Motivation von erwachsenen Facebook-Nutzern (n=1.801) im Rahmen von Telefoninterviews im September 2013 zu Tage gefördert:

Dislikes – Was Facebook-Nutzer verärgert:
1. 36% der FB-Nutzer denken, dass zu viel Persönliches geposted wird.
2. 36% sind genervt, wenn Freunde Fotos von/mit ihnen oder ihren Kinder ohne vorherige Zustimmung veröffentlich werden.
3. 27% der Nutzer mögen es nicht, wenn andere Nutzer Inhalte sehen, die nicht für sie bestimmt sind.
4. 24% sind besorgt darüber, zu viel über sich selbst preis zu geben.
5. 12% fühlen sich dem Druck ausgesetzt, erfolgreiche Post zu veröffentlichen, also Likes und Kommentare zu generieren
6. 12% fühlen sich dem Druck ausgesetzt, auf Posts von Freunden im eigenen Netzwerk reagieren zu müssen, also zu „Liken“, zu „Sharen“ oder zu „Kommentieren“.
7. Nur 5% fühlen sich ausgeschlossen bzw. bei den auf Facebook veröffentlichten Aktivitäten von Freunden nicht dabei zu sein.

2014 Facebook-Nutzer Dislikes

Likes – Hauptgründe für die Nutzung von Facebook bei Männer und Frauen:
1. Fotos und Videos sehen: 39% vs. 54%
2. Sharing mit Freunden: 42% vs. 50%
3. Postings Unterhaltung/Fun: 35% vs. 43%
4. Lernen anderen zu helfen: 25% vs. 35%
5. Unterstützung aus dem eigenen Netzwerk zu bekommen: 16% vs. 29%

Nahezu Übereinstimmung gibt es bei folgenden Themen:
1. Empfangen von Updates & Kommentaren: 39%
2. Up-to-date zu sein / News: 31%
3. Feedback auf Content: 16% vs. 17%

Die durchschnittliche Anzahl der Freunde beträgt in den Altersgruppen:
1. 18-29: 300
2. 30-49: 200
3. 50-64: 75
4. 65+ +: 30

Die Hälfte aller Facebook-Nutzer haben mehr als 200 Freunde:
1. 1 und 100 Facebook-Freunde: 39 %
2. 101-250 Freunde: 23%
3. 251-500 Freunde: 20%
4. 500 Freunde und mehr: 15%

Jüngere Nutzer neigen dazu, ein deutlich größeres Freundesnetzwerk zu haben, denn 27% der 18 bis 29-jährigen Facebook-Nutzer haben mehr als 500 Freunde in ihrem Netzwerk, während 72% der Nutzer im Alter von 65+ nur auf 100 oder weniger Freunde kommen.

44% der Facebook-Nutzer klicken den „Like“-Button min. einmal am Tag (29% mehrmals pro Tag).
31% kommentieren täglich bei Foto-Postings (15% mehrmals pro Tag)
19% senden tagtäglich private Facebook -Nachrichten an ihre Freunde (10% mehrmals pro Tag)
10% ändern oder aktualisieren ihren eigenen Status täglich (4% mehrmals pro Tag)

Rund 25% der Facebook-Nutzer sind inaktiv, sie ändern oder aktualisieren ihren eigenen Facebook-Status nicht. 24% der Nutzer ohne eigenen Account gaben an, dass sie mit einem Facebook-Kontoinhaber zusammen leben und darüber Fotos oder Beiträge anschauen.

Mobile Commerce & Shopping Trends 2013: Apps & Coupons noch nicht so populär

Viele Anbieter von mobilen Apps, Services oder Shops reiben sich schon jetzt die Hände, erwartet man doch auch in Europa einen riesigen M-Commerce-Boom, wie ihn China und Indien schon heute erleben. Angesichts dieser Goldgräberstimmung bei den „Mobile Services“-Anbietern fragen wir uns: Was ist dran an diesem M-Boom? Antwort darauf geben die aktuellen Zahlen des „Shoppers Trend Report“, wie sie bei eMarketer.com auf Basis einer im August publizierten Studie von RetailMeNot.com und Ipsos Public Affairs veröffentlicht wurden.

Danach liegt der Anteil der deutschen mobilen Shopper bei gerade einmal 6% der gesamten Internetnutzer hierzulande. Damit also eher im globalen Mittelfeld und weit abgeschlagen hinter China mit 18%,  Indien mit 15%, UK mit 10%, sowie Australien und die U.S.A. mit jeweils 8%.

M-Commerce Stats aus Shopper Trend Report

M-Commerce Stats aus Shopper Trend Report 2013

Sieht man sich dann noch etwas genauer an, was die User im Rahmen ihrer Shopping-Aktivitäten auf ihren mobilen Endgeräten bevorzugt machen, so stellt sich heraus, dass sie nach Informationen  rund um ein Produkt oder Service-Angebot (z.B. Reviews, Preise recherchieren etc.) suchen. Das sind in Deutschland immerhin schon 33% aller Internet User mit einem Smartphone.

M-Commerce Stats 2013 - Mobile User Activities

Fazit: Investitionen in das mobile digitale Marketing sollten getätigt werden, jedoch nicht mit höchster Priorität, denn vergessen sollten wir nicht, dass ein Großteil der mobilen Shopper in der iPhone-User-Gilde (->iTunes & App-Store) zu finden ist und der mobile Handel in Deutschland sicherlich auch einen Großteil an Reise-Buchungen wie Hotel- oder Flugtickets beinhaltet – also ein Must-Have für die Travel-Industry.

Warum Marken und Firmen unbedingt twittern sollten

In Sachen Social Web und Journalismus scheint Deutschland noch immer ein technologisches Entwicklungsland zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die eine neue Oriella Digital Journalism-Studie. Für die Analyse wurden 553 Journalisten in 15 Ländern zu ihrer Nutzung von Facebook, Twitter & Co. befragte.

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass weltweit mittlerweile rund 59 Prozent aller Berichterstatter zwitschern. Nur in Deutschland hat lediglich ein Drittel überhaupt ein Twitter-Account. Eine erschreckende Zahl.

Bildschirmfoto 2013-06-13 um 17.29.42

Während in Frankreich mittlerweile knapp 80 Prozent aller Journalisten twittern und fast 50 Prozent ein eigenes Blog pflegen bzw. ein eigenes Google+-Profil unterhalten, sind die Deutschen Kollegen noch lange nicht so weit. Hierzulande bloggen nur rund 25 Prozent. Der Anteil an Google+-Nutzern liegt sogar nur bei rund 15 Prozent.

Bereits im Frühjahr hatte der Trendmonitor ähnliche Zahlen vorgelegt. Die News Aktuell-Analyse kam zu dem Ergebnis, dass rund die Hälfte aller deutschen Journalisten Twitter nicht als Quelle nutzt und außerdem Tweets von Personen als nicht zitierfähig empfindet.

Die Zahlen werfen kein gutes Bild auf den Berufstand der Journalisten. Sie entbinden die PR- und Marketing-Verantwortlichen jedoch auf keinen Fall von der Verpflichtung umso mehr via Twitter, Facebook & Co. kommunizieren. Denn auch wenn noch immer wenige Journalisten zuhören, folgen immer mehr Konsumenten den Marken im Social Web. Die Entwicklung ist eindeutig. In Kommunikation wird der Journalist als Mittler zwischen Konsumenten und Marken immer unwichtiger. Die Gespräche finden immer häufiger direkt zwischen den Unternehmen und den potentiellen Käufern statt. Das ist eine große Chance für jede Company.