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Lead Generierung über Social Media doppelt so hoch…

Am Ende des Tages wird abgerechnet und Fakten müssen auf den Tisch. Egal wie viele Fans, Likes und Shares erzielt wurden, so wird der Erfolg von Social Media Marketing vor allem auch daran festgemacht, ob der Verkauf gesteigert werden konnte. Somit kommt der Lead Generierung und letztendlich der Neukundengewinnung über die Social Networks eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere interessiert den Marketer welche Ergebnisse erwartet werden können, wie man die “Hard Facts” messen und bewerten kann.

Eine Zusammenfassung interessanter Zahlen aus diversen Studien liefert die folgende Infografik von Wishpond zur Lead Generierung mittels Social Media – hier eine kleine Auswahl:

1. Social Media generiert doppelt so viele Leads, wie traditionelle Tools (Telemarketing, Messen, Newsletter, PPC)

2. Social Media Lead Conersion Rate ist 13 mal höher, als durchschnittliche Conversion Rates

3. Facebook steht bei 77% der B2C-Marketer als Nummer-1-Plattform im Fokus

4. 77% der B2B-Marketer haben bereits Kunden über LinkedIn generiert

5. Nach SEO (59%) ist Social Media (21%) noch effektiver für die Lead Generierung als PayPerClick (20%)

Fazit: Auch wenn sich die zugrunde liegenden Studien vorwiegend auf den US-Markt beziehen, kann man eines feststellen: Social Media Lead Generierung funktioniert und wird sich auch im deutschen Markt mit zunehmender Reife und professionellem “Engagement” durchsetzen.

Social Media & Lead Generierung

Diese Themen sind in Social Networks besonders erfolgreich

Diese Frage beschäftigt Social Media Manager immer wieder: Mit welchen Themen hat man in welchem Network den potentiell größten Erfolg. Jetzt liefert Virato neue Zahlen zu dem Themen-Evergreen.

Demnach laufen bei Facebook besonders Mainstream-Themen besonders gut. Allerdings nur dann, wenn es den Storys gelingt, die Leser emotional anzusprechen. Heißt: Die Nutzer müssen bereit sein, sich über das Posting zu ärgern, zu freuen oder mitzudiskutieren. Für das Community Management bedeutet dies allerdings auch, dass man den nötigen Mut aufbringen muss auf Storys zu setzen, die polarisieren.

Dies widerspricht oftmals den meist sehr vorsichtigen Richtlinien vieler Unternehmen. Es gibt den Effekt, dass je größer eine Company ist, um so ängstlicher agiert sie bei Facebook, Twitter & Co. Es ist halt so: Die Angst vor dem nächsten Shitstorm postet immer mit.

Weitere Erkenntnisse: Bei Google+ gehen am ehesten rationale Technik-Themen. „Die Twitter-Community liegt thematisch irgendwo dazwischen und scheint sich am vielfältigsten mit aktuellen Themen auseinander zusetzen“, schreibt t3n.de.

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Neben der Textanalyse bringt der News-Dienst auch eine Top-50-Liste der erfolgreichsten Top-Themen aller Netzwerke. Demnach liegt „Schadensersatz“ auf eins. Gefolgt von „Stuttgart 21“, „Homosexualität“, „Schadprogramm“ und „Scharia“.

Allerdings: In diesem Ranking dominierten die Facebook-Shares. Die anderen Networks ziehen einfach nicht genug Traffic, um einen entscheidenen Einfluss auf dieses Ranking zu nehmen.

Unattraktiv: Wird Facebook unsexy?

So langsam wird es spannend: Es könnte sein, dass Facebook seinem Höhepunkt entgegenstrebt – zumindest häufen sich die Berichte, dass sich die Nutzung des Social Networks abschwächen könnte bzw. die wichtige Gruppe der Jugendlichen so langsam das Interesse an der Plattform verliert.

So ist in den USA am vergangenen Wochenende eine Diskussion entstanden, ob nicht immer mehr Jugendliche von Facebook genervt sind und sogar das Network verlassen. Besonders weit vorne ist  The Verge in der Debatte. Allerdings fehlen dem Blog jegliche valide Daten. In ihrem Abgesang auf den Jugendanteil verlassen sich die New Yorker überwiegend auf Erfahrungsberichte.

Allerdings: Facebook selbst ist sich der Gefahr einer Abwanderung der jungen Zielgruppen klar. So hieß es im vergangenen Geschäftsbericht: “Wir glauben, dass einige unserer Nutzer, vor allem die jüngeren, aktiv andere Produkte ausprobieren, die Facebook ähnlich sind oder es ersetzen könnten”.

Auch bei der grundsätzlichen Nutzung könnte Facebook Probleme bekommen. So errechneten die Experten von Allfaceook.de, dass die US-Company mit einem „kurzfristigen“ Verlust von aktiven Usern zu kämpfen hat. So sollen hierzulande im März 25,1 Millionen Nutzer aktiv sein. „Das letzte Hoch wurde am 24.12.2013 mit 25.4 Millionen aktiven Nutzern erreicht. Innerhalb der letzten sechs Monate ist Facebook um 3.37% beziehungsweise etwa 800.000 Nutzer in Deutschland gewachsen“, schreibt Allfacebook.de.

Shades of Grey-Fans bekommen eigenes Social-Network

Comeback einer eigentlich schon beerdigten Web 2.0-Idee: Mit dem Aufkommen des Mitmach-Webs setzte sich vor Jahren in den Köpfen einiger Manager und Netz-Enthusiasten die Überzeugung durch, dass sich zu allen möglichen Nischen-Themen spezielle kleine Social Networks entwickeln würden.

Daraufhin versuchten einige Startups wie Ning (in diesem Fall gar nicht so unerfolgreich) ihr Glück, in der Hoffnung einer rasanten Markt-Entwicklung. Auch einige Firmen waren begeistert von den Möglichkeiten eines eigenen Social Networks für die Fans und Freunde der eigenen Marke. Nike entwickelte sich auf diesem Gebiet schnell zu einem Vorreiter.

Die grundsätzlichen Überlegungen waren auch richtig: Ein eigenes Network, auf denen sich die Freunde einer Marke oder eines Produktes treffen könnten. Das hätte nur Vorteile: Die jeweilige Brand erreicht direkt seine treuesten Kunden und diese können sich an einem festen Ort mit Gleichgesinnten austauschen. Allerdings machte der gigantische Siegeszug von Facebook den meisten dieser Planungen einen Strich durch die Rechnung. Die meisten Nutzer treffen sich jetzt einfach beim größten US-Network. Dort finden die Fans auch Gleichgesinnte auf den jeweilen Seiten und Gruppen ihrer Lieblingsbrands.

In letzter Zeit versuchten nur noch der FC Bayern München und die Harry Potter-Erfinderin J. K. Rowling mit einem eigenen privaten Social Network (Pottermore) zu punkten. Wie erfolgreich diese Angebote sind, ist allerdings unklar. Einen weiteren Versuch unternimmt jetzt der britische Community-Betreiber Dylard Networks. Für die Millionen Fans der Sado-Maso-Trilogie Fifty Shades of Grey von E. L. James startet die Web-Company nun ein eigenes Social Network Fiftyshadessocial.com.

Fifty

„Our Members can Meet the Real Fifty Shades Fans, Share their Fifty Shades Stories, Memories and Experiences and Connect with like minded People. They can Create Blogs, Post Events, Create Special Groups, Discuss the Latest Trends and Make New Exciting Friends and above all have Fifty Shades of Fun“, heißt es auf der Seite.

Tatsächlich könnte in diesem – intimen – Hobbybereich die Idee von erfolgreichen Nischen-Networks, die sich nur mit einem Thema beschäftigen, funktionieren. Denn immerhin wurde das Buch über 30 Millionen Mal verkauft. Heißt: Die Fan-Base, bzw. die Zielgruppe dürfte groß genug sein.

Studie analysiert die Meinungsführer in Social Networks

Schon immer galt im Marketing die Regel: Erreiche die Meinungsführer und Du vervielfachst automatisch Deine Reichweite. Denn auf die Opinion-Leader hören wiederum eine Vielzahl anderer potentieller Kunden. Diese Regel ist nicht nur noch immer aktuell, sondern in Zeiten des Social Webs mittlerweile sogar von entscheidender Bedeutung.

Um mehr über die Meinungsführer zu erfahren hat sich das Medianetzwerk Vivaki in seiner Untersuchung „Social Minds 2012“ die Meinungsführer einmal genau angesehen. Erste Erkenntnis: Neun von zehn Opinion Leadern sind heute in Social Networks aktiv: Wenig überraschend ist Facebook mit 84 Prozent am beliebtesten. Gefolgt von Twitter (34 Prozent) und Xing (30 Prozent ).

Nach Meinung der Analysten gehören rund zehn Prozent aller Onliner zur Gruppe der Meinungsführer. Heißt: Diese sind auf Web 2.0- Plattformen sehr aktiv, geben anderen Nutzer oft Ratschläge und Empfehlungen. Zudem sollen sie im Schnitt rund 200 Facebook-Freunde haben. „Sie posten auf Facebook mindestens einmal pro Woche eigene Beiträge und geben fast ebenso oft Likes für Produkte, Services oder Veranstaltungen ab“, berichtet Wuv.de.

Besonders interessant ist die Frage, nach dem Einfluss von Kaufanreizen. Denn 36 Prozent der Meinungsführer wurde schon einmal ein Produkt in einem sozialen Netzwerk empfohlen, dass sie dann auch kauften. 39 Prozent haben sogar schon einmal direkt aus einem Social-Media-Angebot heraus etwas gekauft.

Einen besonderen Fokus legte Vivaki auf die Frage, welche Erwartungshaltung die Meinungsführer überhaupt in Bezug auf Unternehmen im Social Web haben. Die häufigsten Antworten dabei: “Das Produkt oder der Service gefällt mir wirklich”, “die Meinung anderer User dazu interessiert mich” oder “ich bekomme dafür einen Rabatt, Gutschein oder nehme an einer Verlosung teil”.

Auf diese Erkenntnisse sind die Macher der Studie auch besonders stolz. “Die Analyse, mit welcher Motivation Social-Media-Nutzer mit Marken in Kontakt treten und welche Ansprache sie sich von ihnen wünschen liefert Werbungtreibenden daher wichtige Hinweise für ihre Aktivitäten in Sozialen Medien”, zitiert Werben und Verkaufen Werner aus den Erlen, Chief Technology Officer Vivaki.
Die Basisversion der Studie tauscht Vivaki gegen einen Tweet.

some-prisma

Unser Social Media Prisma Version 5.0 ist da!

Pünktlich zur dmexco wurde es wieder Zeit für ein Update unseres Social Media Prismas.

Es hat sich viel getan seit dem ersten Prisma 2009. Plattformen kamen und gingen. Und so gab es auch dieses Mal wieder einige Änderungen.

Die wichtigsten gleich vorweg: Die Aufnahme von “Apps (mobile)” in unser Social Media Prisma spiegelt die hohe Nutzung von Smartphones wieder. Über 50% aller Facebook-User gehen über ihr Mobiltelefon online aber auch Twitter und Google Plus sind mobil weit verbreitet. Services wie Instagram spielen für Social Media eine Rolle, die nicht als zu gering einzuschätzen ist, aber auch Foodspotting, Runtastic, Pocket und Flipboard sind eine enorme Bereicherung für die Social Media Nutzung.

“Social Media Tools” ist insbesondere für Social Media Profis von Bedeutung. Mit ihnen lassen sich die Vielzahl an Kanälen effizient managen ohne den Überblick zu verlieren. Dienste wie Klout, Kred, Tweetgrader & Co. trennen in dieser Überfülle an Social Media Nutzern dabei die Spreu vom Weizen. Wer hat wirklich etwas zu sagen in Social Media? Welche Companies haben eine wirklich hohe Reichweite? Und wer ist in welcher Branche ein wahrer Influencer? Und so fand auch die Kategorie “Influence” Eingang in unser Social Media Prisma Version 5.0.

Dafür nahmen wir die Kategorie “Blog Search” heraus und fassten “Reviews / Ratings” und “Special Interest Reviews” ebenso zusammen wie “Browser Gaming” und “Social Gaming”. Auch dank Eurer Hinweise berücksichtigten wir bestimmte Plattformen, während andere hinaus fielen. Deshalb freuen wir uns auch dieses Mal wieder über eure Kommentare. “Crowdsourced Content” eben.

Social Media Risiko: Die drei gefährlichsten Social Networks

Futter für Zweifler: Noch immer gibt es Manager und Unternehmen, die statt der großen Chancen und Vorteile einer proaktiven Social Media Strategie vor allem die Nachteile sehen. Für diese gibt es neues Zahlenfutter. Oder anders formuliert: Viele Unternehmen sorgen sich auch im Social Web um ihren guten Ruf und haben Angst vor Kommunikationskrisen. Dabei ist der Umgang mit solchen Krisen-Situationen vor allem eine Frage der richtigen Strategie und Vorbereitung.

Dank einer neuen Untersuchung der Altimeter Group wissen wir jetzt, von welchen Networks die meiste Gefahr ausgeht. Die US-Experten haben Personen befragt, die Social Media Risk Managment als Teil ihrer Job-Beschreibung ansehen. Das Ergebnis: 35 Prozent sagen, dass von Facebook eine eindeutige Gefahr ausgeht. 25 Prozent sehen diese auch bei Twitter und 15 Prozent gar bei YouTube. Im Grunde sind das genau auch die drei großen Networks, mit denen die Social-Manager tatsächlich jeden Tag zu tun haben.

Altimeter

Offenbar fürchten sich die Profis bei den großen Netzwerken vor allem vor ihrer riesigen Reichweite und dem Umstand, dass Dritte einfach negative Nachrichten posten können, ohne dass ein Unternehmen effektiv dagegen vorgehen kann. Gerade diese Probleme dürften jedoch nicht gerade neu sein. Mit einem funktionierenden Monitoring und einem professionellen Community Management lässt sich diese Gefahr wirksam minimieren.

Altimeter fragte auch nach den größten Ängsten. 66 Prozent gaben an, dass sie vor allem einen Schaden für die Marken-Reputation fürchten. 32 Prozent haben Angst davor, dass vertrauliche Informationen über das Unternehmen in Umlauf kommen könnten. Der Schaden für den Ruf der Firma oder Marke wird aber interessanterweise durch ein professionelles Issue-Management ins Gegenteil gekehrt. Die zweite Angst ist begründeter. Hier muss man es schaffen, dass sich die Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen identifizieren. Schult man sie dann noch im richtigen Umgang mit Social Media, werden sie auch nicht unbedarft Firmen-Interna veröffentlichen.

Der globale Siegeszug der Social Media Ads

Gute Nachrichten für Social Media Manager, für die Facebook ein zentraler Bestandteil ihrer Social Media-Strategie ist. Denn nach den vielen negativen Berichten der vergangenen Wochen über die Wirkung oder Nicht-Wirkung von Werbung im weltgrößten Social Network scheinen die wichtigsten Media-Agenturen auch weiterhin an das Network und seine besonderen Kräfte in Sachen Kunden-Kommunikation zu glauben.

Zenith

Allerdings wird Facebook künftig nur ein – wenn auch großer – Teil des Kuchens sein. So sollen die Umsätze mit Social Media Ads in den kommenden Jahren generell rasant in die Höhe schießen. Nach einer Prognose der Mediaagentur ZenithOptimedia soll dieses Segment 2014 bereits 8,8 Milliarden US-Dollar einspielen. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz noch bei knapp vier Milliarden Dollar. „Für das laufende Jahr 2012 prognostiziert ZenithOptimedia 5,3 Milliarden Dollar, das wären gut 16 Prozent am weltweiten Markt für digitale Display-Werbung“, fasst Lead-Digital.de einen Teil der Ergebnisse zusammen.

Die Studie berücksichtigt ausschließlich Display-Ads in sozialen Netzwerken.