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Studie analysiert die Meinungsführer in Social Networks

Schon immer galt im Marketing die Regel: Erreiche die Meinungsführer und Du vervielfachst automatisch Deine Reichweite. Denn auf die Opinion-Leader hören wiederum eine Vielzahl anderer potentieller Kunden. Diese Regel ist nicht nur noch immer aktuell, sondern in Zeiten des Social Webs mittlerweile sogar von entscheidender Bedeutung.

Um mehr über die Meinungsführer zu erfahren hat sich das Medianetzwerk Vivaki in seiner Untersuchung „Social Minds 2012“ die Meinungsführer einmal genau angesehen. Erste Erkenntnis: Neun von zehn Opinion Leadern sind heute in Social Networks aktiv: Wenig überraschend ist Facebook mit 84 Prozent am beliebtesten. Gefolgt von Twitter (34 Prozent) und Xing (30 Prozent ).

Nach Meinung der Analysten gehören rund zehn Prozent aller Onliner zur Gruppe der Meinungsführer. Heißt: Diese sind auf Web 2.0- Plattformen sehr aktiv, geben anderen Nutzer oft Ratschläge und Empfehlungen. Zudem sollen sie im Schnitt rund 200 Facebook-Freunde haben. „Sie posten auf Facebook mindestens einmal pro Woche eigene Beiträge und geben fast ebenso oft Likes für Produkte, Services oder Veranstaltungen ab“, berichtet Wuv.de.

Besonders interessant ist die Frage, nach dem Einfluss von Kaufanreizen. Denn 36 Prozent der Meinungsführer wurde schon einmal ein Produkt in einem sozialen Netzwerk empfohlen, dass sie dann auch kauften. 39 Prozent haben sogar schon einmal direkt aus einem Social-Media-Angebot heraus etwas gekauft.

Einen besonderen Fokus legte Vivaki auf die Frage, welche Erwartungshaltung die Meinungsführer überhaupt in Bezug auf Unternehmen im Social Web haben. Die häufigsten Antworten dabei: “Das Produkt oder der Service gefällt mir wirklich”, “die Meinung anderer User dazu interessiert mich” oder “ich bekomme dafür einen Rabatt, Gutschein oder nehme an einer Verlosung teil”.

Auf diese Erkenntnisse sind die Macher der Studie auch besonders stolz. “Die Analyse, mit welcher Motivation Social-Media-Nutzer mit Marken in Kontakt treten und welche Ansprache sie sich von ihnen wünschen liefert Werbungtreibenden daher wichtige Hinweise für ihre Aktivitäten in Sozialen Medien”, zitiert Werben und Verkaufen Werner aus den Erlen, Chief Technology Officer Vivaki.
Die Basisversion der Studie tauscht Vivaki gegen einen Tweet.

some-prisma

Unser Social Media Prisma Version 5.0 ist da!

Pünktlich zur dmexco wurde es wieder Zeit für ein Update unseres Social Media Prismas.

Es hat sich viel getan seit dem ersten Prisma 2009. Plattformen kamen und gingen. Und so gab es auch dieses Mal wieder einige Änderungen.

Die wichtigsten gleich vorweg: Die Aufnahme von “Apps (mobile)” in unser Social Media Prisma spiegelt die hohe Nutzung von Smartphones wieder. Über 50% aller Facebook-User gehen über ihr Mobiltelefon online aber auch Twitter und Google Plus sind mobil weit verbreitet. Services wie Instagram spielen für Social Media eine Rolle, die nicht als zu gering einzuschätzen ist, aber auch Foodspotting, Runtastic, Pocket und Flipboard sind eine enorme Bereicherung für die Social Media Nutzung.

“Social Media Tools” ist insbesondere für Social Media Profis von Bedeutung. Mit ihnen lassen sich die Vielzahl an Kanälen effizient managen ohne den Überblick zu verlieren. Dienste wie Klout, Kred, Tweetgrader & Co. trennen in dieser Überfülle an Social Media Nutzern dabei die Spreu vom Weizen. Wer hat wirklich etwas zu sagen in Social Media? Welche Companies haben eine wirklich hohe Reichweite? Und wer ist in welcher Branche ein wahrer Influencer? Und so fand auch die Kategorie “Influence” Eingang in unser Social Media Prisma Version 5.0.

Dafür nahmen wir die Kategorie “Blog Search” heraus und fassten “Reviews / Ratings” und “Special Interest Reviews” ebenso zusammen wie “Browser Gaming” und “Social Gaming”. Auch dank Eurer Hinweise berücksichtigten wir bestimmte Plattformen, während andere hinaus fielen. Deshalb freuen wir uns auch dieses Mal wieder über eure Kommentare. “Crowdsourced Content” eben.

Social Media Risiko: Die drei gefährlichsten Social Networks

Futter für Zweifler: Noch immer gibt es Manager und Unternehmen, die statt der großen Chancen und Vorteile einer proaktiven Social Media Strategie vor allem die Nachteile sehen. Für diese gibt es neues Zahlenfutter. Oder anders formuliert: Viele Unternehmen sorgen sich auch im Social Web um ihren guten Ruf und haben Angst vor Kommunikationskrisen. Dabei ist der Umgang mit solchen Krisen-Situationen vor allem eine Frage der richtigen Strategie und Vorbereitung.

Dank einer neuen Untersuchung der Altimeter Group wissen wir jetzt, von welchen Networks die meiste Gefahr ausgeht. Die US-Experten haben Personen befragt, die Social Media Risk Managment als Teil ihrer Job-Beschreibung ansehen. Das Ergebnis: 35 Prozent sagen, dass von Facebook eine eindeutige Gefahr ausgeht. 25 Prozent sehen diese auch bei Twitter und 15 Prozent gar bei YouTube. Im Grunde sind das genau auch die drei großen Networks, mit denen die Social-Manager tatsächlich jeden Tag zu tun haben.

Altimeter

Offenbar fürchten sich die Profis bei den großen Netzwerken vor allem vor ihrer riesigen Reichweite und dem Umstand, dass Dritte einfach negative Nachrichten posten können, ohne dass ein Unternehmen effektiv dagegen vorgehen kann. Gerade diese Probleme dürften jedoch nicht gerade neu sein. Mit einem funktionierenden Monitoring und einem professionellen Community Management lässt sich diese Gefahr wirksam minimieren.

Altimeter fragte auch nach den größten Ängsten. 66 Prozent gaben an, dass sie vor allem einen Schaden für die Marken-Reputation fürchten. 32 Prozent haben Angst davor, dass vertrauliche Informationen über das Unternehmen in Umlauf kommen könnten. Der Schaden für den Ruf der Firma oder Marke wird aber interessanterweise durch ein professionelles Issue-Management ins Gegenteil gekehrt. Die zweite Angst ist begründeter. Hier muss man es schaffen, dass sich die Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen identifizieren. Schult man sie dann noch im richtigen Umgang mit Social Media, werden sie auch nicht unbedarft Firmen-Interna veröffentlichen.

Der globale Siegeszug der Social Media Ads

Gute Nachrichten für Social Media Manager, für die Facebook ein zentraler Bestandteil ihrer Social Media-Strategie ist. Denn nach den vielen negativen Berichten der vergangenen Wochen über die Wirkung oder Nicht-Wirkung von Werbung im weltgrößten Social Network scheinen die wichtigsten Media-Agenturen auch weiterhin an das Network und seine besonderen Kräfte in Sachen Kunden-Kommunikation zu glauben.

Zenith

Allerdings wird Facebook künftig nur ein – wenn auch großer – Teil des Kuchens sein. So sollen die Umsätze mit Social Media Ads in den kommenden Jahren generell rasant in die Höhe schießen. Nach einer Prognose der Mediaagentur ZenithOptimedia soll dieses Segment 2014 bereits 8,8 Milliarden US-Dollar einspielen. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz noch bei knapp vier Milliarden Dollar. „Für das laufende Jahr 2012 prognostiziert ZenithOptimedia 5,3 Milliarden Dollar, das wären gut 16 Prozent am weltweiten Markt für digitale Display-Werbung“, fasst Lead-Digital.de einen Teil der Ergebnisse zusammen.

Die Studie berücksichtigt ausschließlich Display-Ads in sozialen Netzwerken.

Social Media Marketing mit Social SEO: Google+ sorgt für Traffic

An verschieden Stellen habe ich immer wieder darauf hingewiesen, sich bei der eigenen Social Media-Arbeit nicht nur auf eine Plattform, meistens Facebook (und ein wenig Twitter) zu konzentrieren. Denn erst der Mix aus verschiedenen Plattformen sorgt meistens für ein stimmiges Social Media Set. Zudem sind trotz der vermeintlichen Facebook-Dominanz die Konsumentengruppen in Social Networks so zersplittert, dass man natürlich auch auf Pinterest und Klassiker wie YouTube und Flickr setzten sollte.

Wie wichtig mittlerweile auch eine ernsthafte Bespielung von Google+ ist, zeigt eine erstaunliche Daten-Auswertung von PageLever. Die Untersuchung kommt  zu dem Schluss, dass seit dem Start der sozialen Suchfunktion von Google+ (Search Plus Your World (SPYW)), der Referral Traffic von Google zu Facebook Seiten um 51 Prozent gesunken ist.

Google+

Heißt: Unternehmen-Seiten bei Facebook bzw. Facebook-Kampagnen sind via Google bei weitem nicht mehr so sichtbar. Bei der gigantischen Macht des Such-Giganten kann dies zu ernsthaften Problemen führen. Jeder Besitzer einer Homepage weiß, welch wichtiger Faktor der Google-Traffic für den Erfolg ist. Das gilt genauso für Facebook-Seiten.

Für seine Studie hatte sich PageLever 500 Fanseiten mit mehr als 10.000 Freunden angesehen.

Die einzige richtige Schlussfolgerung aus der kleinen Analyse ist, Google+ noch ernster zu nehmen. Google wird das Netzwerk immer stärker integrieren. Dass Google selbst auch diesen Weg geht, zeigt die konstante Weiterentwicklung der Dienste. Zuletzt wurde hier mit Google+ Local und der Option, Veranstaltungen öffentlich als Termin im Profil für Unternehmen zu hinterlegen, ein neuer Service gelauncht.

Wir beraten unsere Kunden und Partner im richtigen Umgang mit Google+ aus Social SEO Gründen und konnten so binnen kürzester Zeit sichtbare Erfolge für B2B wie auch B2C Brands erzielen. Die richtige Strategie auf Google+ spiegelt sich dann auch merklich im Besucherstrom und bei den generierten Leads und Sales wider.

Offizielle Zahlen zur Social-Network-Nutzung in Deutschland

Amtlicher geht es wohl kaum noch: Anlässlich des Welt-Telekommunikationstages am 17. Mai 2012 hat sich das Statistische Bundesamt (Destatis) einmal die Social Network-Nutzung in Deutschland angesehen.  Hier die wichtigsten Erkenntnisse der Profi-Statistiker im Überblick:

-       53 Prozent aller einheimischen User nutzten im Jahr 2011 soziale Netzwerke für private Kommunikation.

-       29,6 Millionen Menschen (im Alter ab zehn Jahren) kommunizierten via Social Networks.

-       „Soziale Netzwerke sind insbesondere bei jungen Erwachsenen beliebt: 2011 waren 91 % der Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren hier privat aktiv“, heißt es in einer Mitteilung des Bundesamtes.

-       Mit zunehmenden Alter nimmt Nutzung von Facebook, Xing oder Google+ jedoch ab. „Bei den 25- bis 44- Jährigen lag der Anteil bei 57 %, bei den 45- bis 64-Jährigen bei 33 % und bei den Internetnutzern ab 65 Jahren lediglich bei 28 %“, schreiben die Wiesbadener weiter.

-       In allen Altersgruppen gilt: Frauen kommunizierten häufiger als Männer privat über die Social-Networks.

-       Auch Business-Networks wie Xing, LinkedIn & Co. haben sich die Statistiker angesehen. Sie sprecher allerdings von sozialen Netzwerken für „berufsbezogene Kontakte“. Mit 11 Prozent nutzten Männer diese häufiger als Frauen (7 %). „Insgesamt beteiligte sich lediglich knapp jeder zehnte Internetnutzer aus beruflichen Gründen in sozialen Netzwerken (9 % oder 5,3 Millionen Menschen)“.

-       Im Euro-Vergleich liegt Deutschland mit diesen Ergebnissen im Durchschnitt. Der Spitzenreiter in der privaten Nutzung von sozialen Netzwerken im EU-Vergleich ist  Lettland (79 %) vor Ungarn (76 %). Bei der Nutzung für berufliche Zwecke erreichte Deutschland mit zehn Prozent genau den EU-Durchschnitt. Knappe Nummer Eins sind hier die Niederlande (21 %) vor Finnland (20 %).

Statistik

Wer einen Überblick über alle wichtigen Social-Networks haben will, dem sei noch einmal unser Social Media-Prisma empfohlen.

Social Media Status Quo in deutschen Unternehmen – Hoffnung vs. Realität – KPIs?

Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Zwei aktuelle Studien ermöglichen erstmals einen ganz sinnvollen Überblick über den Stand der Social Media-Bemühungen in deutschen Unternehmen.

So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass 47 Prozent der rund 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland Facebook, Twitter oder Blogs nutzen. „Die Zahl klingt erst einmal nicht schlecht“, schreibt Netzökonom Holger Schmidt. Er schränkt aber auch ein. „Wie wenig ernst die Unternehmen Social Media immer noch nehmen, zeigt die personelle Ausstattung“. Denn die Umfrage kam auch zu dem Schluss, dass 80 Prozent der Unternehmen ihr Social-Media-Management lediglich ein oder zwei Mitarbeitern überlassen.

Social Media Campaign - The Big Idea

Social Media Campaign - The Big Idea

„Besonders schlecht ist die Personalausstattung in der Industrie, noch vergleichsweise gut bei den Dienstleistern“, schreibt Schmidt. Was am meisten fehlt, ist eine klare Organisationsstruktur und das Fehlen jeglicher Ziele bzw. klarer Key Performance-Indikatoren (KPIs). „Zwei Drittel der Befragten haben auch keine festen Ziele definiert, was erreicht werden soll. Sogar im krassen Widerspruch zum Mitteleinsatz steht die Erwartungshaltung: Fast 90 Prozent der Großunternehmen gehen von einer steigenden Bedeutung der sozialen Medien aus.“

Vor allem das Fehlen von KPIs dürfte sich schon bald zu einem ernsthaften Problem entwickeln. Denn nur mit klaren Indikatoren, mit denen sich Erfolg und Wirkung von Social Media-Kampagnen messen und analysieren lassen, kann auch anständig und seriös der Return on Investment (ROI) ermittelt werden. Unabdingbar hierfür ist logischerweise auch ein solides Social Media Monitoring, welches auch die entsprechenden KPIs (gridmaster KPI Dashboard) auswertet.

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

Wie groß der Nachholbedarf in diesem Bereich innerhalb der deutschen Wirtschaft noch ist, zeigt die neue Untersuchung “Turning Buzz into gold” der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Denn nur 37 Prozent der Unternehmen, die via Facebook, Twitter und Blogs kommunizieren, haben KPIs (Key Performance-Indikatoren) für ihren Social Media-Einsatz festgelegt. Lediglich 20 Prozent messen den Return on Investment.

Die Hoffnungen, die mit dem Social Media-Einsatz verbunden sind, sind dennoch sehr groß. Denn 71 der 200 befragten Unternehmen spekulieren auf ein “signifikantes Gewinnpotenzial”.

Allerdings sind die meisten Firmen bei ihrem Status Quo realistisch. So glauben nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie mit ihren jetzigen Social Media Aktivitäten ihr Ergebnis steigern können.

Die Lösung: Die Unternehmen müssen in Manpower und Monitoring investieren. Denn nur so können die jeweiligen Aktivitäten gesteigert und deren Erfolg gemessen werden.

FC Bayern startet eigenes Social Network: myFCB

Sekt oder Selters FCB? In seiner Social-Media-Strategie geht der FC Bayern München seit dem gestrigen Mittwoch einen radikalen Schritt über die Nutzung der klassischen Mittel hinaus. Statt nur auf Facebook oder Twitter zu setzen, haben die Münchner beschlossen einfach ein komplett eigenes Social Network aufzuziehen.

Unter Myfcb.de können sich die Fans des deutschen Fußball-Rekordmeisters nun in einer geschlossenen Umgebung über Spieler, Taktik und anderen Buffer-Gossip austauschen. In dem neuen Angebot können sich die Fans ein eigenes Profil basteln, Freunde einladen, Fotos und Videos hochladen und in Gruppen diskutieren.

myFCB

Aus Sicht der Verantwortlichen bringt der Schritt aus Facebook hinaus – eigentlich genau darum geht es ja im Grunde – gleich mehrere Vorteile. So sind die Münchner die Hausherren. Wenn sich schon die Fußball-Diskussionen immer mehr von den Stammtischen ins Web verlagern, wollen die Münchner doch am liebsten dafür sorgen, dass sie die Kontrolle über die Gespräche ihrer Anhänger behalten.

In gewissem Sinne versuchen sich die Münchner mit diesem Schritt einen ganz eigenen Return on Investment. Denn mit dem Kniff über die eigene Plattform versucht der Verein seine riesige Reichweite, die er auf vielen anderen Web-Angeboten generiert, auf dem hauseigenen myFCB.de zu bündeln. So kommt die Web-Seite laut Google-Ad-Planner auf 510.000 Unique Visitors. Zudem haben die Kicker bei Facebook mehr als 3,3 Millionen Fans.

Der Schritt des FC Bayern München ist nicht neu. Einige Unternehmen haben bereits versucht ein eigenes Social Network aufzuziehen. Meist ohne großen Erfolg. Der Grund: den Angeboten gelang es nie eine kritische Masse an Mitgliedern zu gewinnen, die für das nötige Grundrauschen sorgen, dass die Seite als belebt angesehen wird. Erst, wenn die Nutzer das Gefühl haben auf einer Plattform nicht alleine zu sein, fühlen sie sich auch wohl.

Bei den Bayern könne genau dieser Effekt eintreten. Denn die hundertetausenden von Fans des Vereins könnten tatsächlich das hauseigene Social Network zu einem vollen Erfolg werden lassen. Damit hätten die Münchner eine erfolgreiche Web-Umgebung geschaffen, über die sie die volle Kontrolle haben –ein Traum aus Sicht einer funktionierenden Social Media-Intelligence. Zum anderen werden die tausende an Mitgliedern eine Vielzahl an Daten liefern, die der Verein alleine kontrolliert und so für einen beachtlichen ROI und eine beeindruckende Conversion-Rate für lukrative E-Commerce-Konzepte sorgen kann.

Eine besonders schöne regionale Komponente birgt myFCB auch noch: Statt des “Gefällt mir”-Buttons gibt es einen “Guad”-Knopf.

Top 20 der globalen Social Media Sites – Netzwerke und Videos dominieren

Netzwerke und Videos dominieren die Social Media. Gemeinsam machen sie über 50% der weltweiten Nutzung der Top 20 Social Media Plattformen aus. Wikis, Blogging-Plattformen und Micro-Blogging-Dienste folgen. Im Rahmen der ethority-Studie zur Nutzung und Bedeutung der verschiedenen Plattformen und Kanäle stand die Frage im Vordergrund: Welche Plattformen und Kanäle werden monatlich am häufigsten genutzt und wie hoch ist die Anzahl der Unique Visitors? Diese Zahl sagt mehr darüber aus, wie erfolgreich eine Plattform tatsächlich ist, als z.B. die Anzahl der bestehenden (aktiven/inaktiven) Nutzer-Accounts (z.B. Facebook: 850 Mio) oder die Anzahl der reinen Pageviews.

Wenig überraschend erscheinen uns die Top 5: Facebook liegt mit 950 Mio. Unique Visitors auf Platz Eins, YouTube rangiert auf der Zwei mit 880 Mio. und auf Rang Drei finden wir, schon etwas abgeschlagen, Wikipedia mit 410 Mio. Besuchern. Blogspot, mit 340 Mio. Besuchern die größte Blog-Plattform weltweit, nimmt den vierten Platz ein und das Micro-Blogging-Portal Twitter ist Fünfter.

Google+, von vielen totgesagt, hat mit immerhin ca. 90 Mio. Besuchern innerhalb kürzester Zeit einen respektablen achten Platz erobert. Doch bereits kurz dahinter folgt ein Kanal, der in Deutschland nicht besonders bekannt ist: Dailymotion. In Tunesien, Frankreich, der Türkei, Belgien, Marokko, Algerien und Pakistan steht Dailymotion bei Alexa unter den Top 50 Seiten, in Deutschland nur auf Platz 151 und den USA gar auf der 214. Badoo, im Mittelmeerraum, in Kamerun und Lateinamerika beliebt, und Orkut, das hauptsächlich in Brasilien genutzt wird, sind ebenfalls Kanäle, die weltweit unter den Top 20 Social Media Plattformen zu finden sind, aber in Deutschland nur wenig frequentiert werden.

Social Media Top 20 sites 2012 infographic

Social Media Top 20 sites 2012 infographic

Die Grafik zeigt zum Einen, welche die Top 20 Social Media Plattformen sind und wie sich die Nutzung auf die verschiedenen Kategorien verteilt. So entfallen 36% der Social Media Nutzung auf Netzwerke und 27% auf Video-Sites. Blog-Plattformen sind mit 15% bedeutsamer als Wikis, die immerhin auf 12% kommen und damit noch vor Micro-Blogging-Diensten mit 5% rangieren. Die Kategorie Sonstige besteht aus Picture-Plattformen wie flickr und Photobucket, der Foto-Pinnwand Pinterest, Review Sites wie tripadvisor und den Content-Plattformen Scribd und Slideshare.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass häufig genutzte Apps wie Foursquare und Instagram hier nicht vertreten sind. Instagram hat 9,9 Mio. Unique Visitors (27 Mio. Nutzer-Accounts) und Foursquare 5,6 Mio. (15 Mio. Nutzer-Accounts). Da sie auf mobilen Geräten genutzt werden und den Besuch der Seite nicht extra erfordern, ist die Anzahl an Unique Visitors hier nicht aussagekräftig genug, um die tatsächliche Bedeutung aufzuzeigen. Bei zukünftigen Betrachtungen werden wir auch die Zahlen zur mobilen Nutzung von Apps etc. erfassen, die uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegen.

Social Media Erfolgsmessung: 5 Standard-KPIs für Facebook, Twitter & Co.

Wie misst man den Erfolg der eigenen Social Media-Kampagnen wirklich? Noch immer glauben viele Entscheider, die tatsächliche Anzahl der Fans und Follower würde eine ernsthafte Aussage über den Erfolg einer Marke in Social Networks ermöglichen.

Der Return on Investment (ROI) ist in vielen Unternehmen als Standard-KPI gesetzt, jedoch noch nicht bei Social Media Kampagnen und Aktivitäten. So fand King Fish Media heraus, dass bislang nicht einmal die Hälfte der Unternehmen den ROI ihrer jeweiligen Social Media Kampangnen messen.

Dabei gibt es längst Social-Media-Intelligence bzw. Monitoring-Tools wie den gridmaster – mit denen sich der ROI oder die KPIs einfach analysieren lassen. Unabhängig davon kann man den kostenlosen ethority Social Media ROI Calculator nutzen.

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

Ein entscheidender Faktor, um den Erfolg der eigenen Socical-Media-Kampagnen zu messen, sind die richtigen Key Performance Indikatoren (KPI). Ein wunderbares Beispiel wie einfach und doch effektiv sich diese für Twitter entwickeln und nutzen lassen, liefert Danny Oosterveer.

Diese 5 Standard-KPIs lassen sich auf die meisten relevanten Social Networks anwenden

1. Interaktionsrate (Conversational exchange) – Anzahl der Replies oder Kommentare
Die Anzahl der Replies auf einen Tweet. Für Oosterveer ist dies die wichtigste Social-Media-Schlüssel-Messgröße. Die Antworten auf einen Tweet einer Marke zeigen, wie viele Menschen bereit sind mit ihr zu reden, sich zu engagieren bzw. überhaupt ein gesteigertes Interesse zu zeigen.

2. Direkte Reichweite (Reach) – Anzahl der Fans / Follower
Auch wenn man Anzahl der eigenen Fans nicht überbewerten soll, wenn sie denn auch via Gewinnspielen und anderen Aktionen teilweise akquiriert wurden, bleibt die Reichweite, also die Anzahl der Menschen, die jeden Tweet bzw. jedes Posting theoretisch lesen, ein wichtiger Messwert.

3. Sharing / Content Vervielfältigung (Content amplification)
Die Anzahl der Shares per Post. Jedes Posting oder Tweet entwickelt ein eigenes kleines Social Network, indem jemand es teilt, retweeted oder ein Google+1 gibt. Denn mit jeder Weiterempfehlung durch einen Fan erreicht man auch dessen gesamten Freundeskreis. Dieser Wert misst, wie oft ein Posting geteilt, gereetweeted oder via Google+ empfohlen wurde. Auf welcher Plattform auch immer Sie das Posting verfassten.

4. Stimmung (Sentiment)
Um die Stimmung bzw. die Tonalität von Postings, Tweets etc. messen zu können, braucht man schon ein hochentwickeltes Analyse-Tool wie den gridmaster. Doch eine anständige Analyse der Tonalität muss längst zum Standard bei einer seriösen Messung von Erfolgsfaktoren bei Social-Media-Kampagnen werden. Denn es sollte jeden brennend interessieren, ob die vielen Gespräche, die über die eigene Marke oder Kampagne geführt werden, tendenziell positiv oder negativ sind.

5. Likes / Content-Bewertung (Content appreciation)
Dies ist vor allem bei Twitter ein Faktor. Wie oft wurde ein Tweet favorisiert. Dieser Wert zeigt, wie nützlich oder unterhaltsam ihre Nachrichten sind. Denn nur wenn Tweets richtig unterhalten oder die Fans mit interessanten Informationen versorgen, sind sie auch bereit diese zu favorisieren.