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Social Media Manager - 24h

Social Media Marketing – 10 Digital Excellence Prinzipien

Social Media Marketing – Traumberuf und Berufung für alle, deren digitale DNA die 5 Ps (People, Perception, Passion, Pinning, Pimping) enthält, die Social Media rund um die Uhr leben, aber vor allem Kreativität, Organisationstalent, Networkinggeschick mitbringen und das „Engagen“ von Fans und Follower lieben.

Die 10 Digital Excellence Prinzipien für erfolgreiches Social Media Marketing

Aber reicht das um Facebook, Google+, Instagram, LinkedIn, Twitter, Xing und all die anderen Social Media Plattformen für das eigene Unternehmen oder deren Kunden so richtig zu rocken? Um ein erfolgreiches Social Media Marketing & Content Management zu etablieren braucht es: Strategie-Planung, Social Media Listening bzw. Monitoring und Analyse, Ideengenerierung, Content-Entwicklung, effektives Ad-Management, Erkennen von kreativen Impulse und Inspirationen der Community & des Social Web, um daraus spannende Aktionen und Kampagnen zu entwickeln, welche die Begeisterung der Fans und Follower entfesseln.

1. Social Media Marketing Strategie & Planung

2. Community Management & Social Media Influencer und Trolls

  • Verstehen welche Inhalte auf welcher Plattform mit welcher Zielgruppe funktionieren.
  • Social Media bedeutet Kreation, Beobachtung und das Pflegen von Gesprächen in der eigenen Brand Community.
  • Social Media Monitoring zur Identifizierung und Beantwortung von Tweets und Posts.
  • Engagement mit Brand Advocates in der Community und mit Influencern im gesamten Social Web.
  • Wissen wie man mit Trolls (Nutzer mit meist negativen und irrelevanten Kommentaren) umgeht.
  • Wissen wie man auf negative Posts reagiert.

3. Social Media Marketing Taktik, Mechanik & Tools

4. Content-Management, Social Media Media-Formate & Redaktionsplanung

  • Entwicklung, Bearbeitung und Auslieferung von Content nach Redaktionsplan ->Brand Channels & Brand Community
  • Welcher Content funktioniert zu welcher Zeit in welchen Social Networks am besten?
  • Welche Media Formate wie Text (Artikel), Video, Bilder, Podcasts, Grafiken und Dokumente werden wie und wo eingesetzt?
  • Kreation von attraktiven Content, so dass auch virale Effekte der Social Networks ausgenutzt werden.

5. Social Media Marketing & SEO

  • Fans und Follower sollten im Idealfall zu (potentiellen) Kunden werden -> über Customer Journey in den Sales-Funnel
  • Aus Interesse, Aufmerksamkeit und Neugierde sollte Engagement entstehen und in Aktionen zum Ausdruck gebracht werden.
  • Verstehen und Anwenden von SEO-Grundlagen und Techniken gehört zum Handwerk.
  • Optimierung von Content für SEO, so dass Suchmaschinen-Top-10-Rankings unter relevanten Keywords realisiert werden.
  • Die Konvertierung von Besucherströmen auf den Landingpages in Leads, i.e. Registrierung für Webinare und Downloads von eBooks.
  • Etablierung von Sharing-Mechanismen für den eigenen Content im Social Web.

6. Kreativives Mindset und Social Media Marketing-Kunst

  • Social Media Marketing ist nicht nur knall harte Taktik und Mechanik, sondern kreativer Prozess.
  • Mehrwerthaltige und virale Inhalte entwicklen, die dann mit Brand Community und Kunden engagen.
  • Entwicklung von emotionalen Inhalten, die Fans & Follower berühren und Begeisterung entfachen.
  • Niemals die Bedeutung von kreativen visuellen Inhalten unterschätzen.
  • Neue Ideen ausprobieren, denn Trial and Error gehören zum Daily Business.
  • Social Media Marketing Artists gehen an die Limits.

7. Social Media Empathie und Schreibkunst

  • Meister in der Kunst und Wissenschaft aktivierende Headlines und Action-Calls zu schreiben.
  • Emotionales Schreiben von einladenden Engagement-Posts.
  • Eingänge Text-Struktur, denn derOnline-Texte muss möglich einfach und schnell verständlich sein.
  • Hohe Relevanz erzeugen – Besucher, Fans und Follower scannen im ersten Schritt nur die Headlines.
  • Guten Überblick geben, so sind Untertitel, Outlines, Zusammenfassungen, Bullet Points heutzutage Pflicht.

8. Social Media Marketing Trends und Technologien

Social Media ist schnell im Wandel und keine feststehende Größe. Die technologischen Möglichkeiten der Cloud, verknüpft mit der Kreativität von smarten Nerds und StartUps, welche die Unmet Needs und Nachfrage von Milliarden Nutzern und deren Nischen erkennen, macht das Social Web zu einer reichhaltigen Ur-Suppe, die im Sekundentakt neue Trends generiert und Applikationen ausspuckt, welche zu Mega-Brands und Communties heranwachsen – Diese Trends sollten verfolgt und verstanden werden:

  • Das Wachstum und die Weiterentwicklung von Digital, Mobile & Social Media beobachten.
  • Die Bedeutung von “Pay to Play” bei Facebook und anderen Social Networks verstehen -> Organische Reichweite von Posts!
  • Die Bedeutung von visuellem Marketing auf Social Media Plattformen wie Instagram, Pinterest, Twitter und Co. kennen.
  • Modebegriffe- und Themen wie Digitale Transformation & Big Data verfolgen.

9. Social Media Monitoring & Analyse

Den Impact von Digitalen Kampagnen auf allen möglichen Plattformen, deren virale Verbreitung, die daran beteiligten Brand Advocates oder Influencer genau zu identifizieren und den Kampagnen-Erfolg in Form des ROI messen.

10. Social Media Leadership & Communication Skills

Erfolgreiches Social Media Marketing beginnt mit persönlichen Beziehungen:

  • Verbündete für Social Media in der Organisation identifizieren, begeistern, einschwören und empowern.
  • Das Management regelmäßig mit Social Media Reports informieren oder bei auftretenden Company-Issues zu alarmieren.
  • Das Social Media Team motivieren und auf gemeinsame Ziele vereinen.
  • Die Kunden, Fans und Follower ständig auf’s Neue überraschen, begeistern und engagen.

Der Alltag eines erfolgreichen Social Media Marketing Managers könnte dann so aussehen (Quelle Infografik: HappyMarketer):

 

Social Media Marketing 24h

 

Social Media Redaktionsplan: http://www.onlinemarketing-praxis.de/social-media/social-media-redaktionsplan-muster-als-vorlage

Deutsche Social Media Networks & Plattformen: http://ethority.de/social-media-prisma/

ethority auf der dmexco expo – Bewertung!

Auch die diesjährige dmexco wird ein Erfolg, so viel ist sicher. Massen von Besuchern strömen durch verstopfte Gänge oder versuchen noch einen (Steh-)Platz in den Konferenzbereichen zu ergattern. Das Interesse an den zahlreichen mehr oder weniger spannenden Vorträgen ist riesig. Auch bei den Ausstellern gibt es neben den üblichen Playern neue Anbieter mit tollen Lösungen und besten Referenzen wie z.B. facelift, eine Marketing Software Suite für Facebook-Apps, Community und Ad-Management, wie der MD, Arist von Harpe, im Gespräch erläuterte.

Alles in allem wieder einmal ein gelungenes Messe-Event, der Congresss-Part könnte sicherlich noch etwas optimiert werden, um dem Andrang der Besucher besser gerecht zu werden.

Danke den dmexco-Machern und Organisatoren!

ethority auf dmexco expo!

BVDW bringt neue Richtlinie für Social-Media-Monitoring

Frisch überarbeitet: Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine neue Richtlinie für branchenübergreifende Grundlagen für Social Media Monitoring aufgelegt. Ziel war es durch eine spannende Typeneinteilung, die Erfassung und Kategorisierung von Medieninhalten zu vereinheitlichen. So soll vor allem die Qualität und Aussagekraft der analysierten Monitoring-Daten erhöht werden.

„Die neue Richtlinie im BVDW berücksichtigt die derzeit wichtigsten Medientypen und soll künftig die Erfolgsmessung von Social Media am gesamten Markt vereinheitlichen. Ihre Einführung stellt einen ersten Schritt in Richtung Professionalisierung der Monitoring-Branche dar“, erklärt Anna-Maria Zahn (ForschungsWeb), stv. Vorsitzende der Fachgruppe Social Media im BVDW. „Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Bereich Social Media werden wir unsere Empfehlungen kontinuierlich an die Marktentwicklung anpassen. Wir empfehlen die technische Implementierung der Richtlinie, damit Anbieter und Dienstleister den Bedürfnissen ihrer Anwender in Zukunft vollends gerecht werden.“

BVDW

Wichtigste Neuerung ist, dass die Fachgruppe Social Media im BVDW zwei neue Aggregationsstufen für die unterschiedlichen Anwendungsfälle im Social Media Monitoring definiert. „Für die Entwicklung einer validen Erfolgskontrolle werden in der ersten Stufe ähnliche Medientypen zusammengelegt, bei denen die größten Überschneidungen festzustellen sind. Dies ermöglicht eine einfache Segmentierung zur Definition der primären Kommunikationskanäle im Social Web“, erklärt der BVDW. Die zweite Stufe soll sich durch eine noch detailliertere Unterscheidung der Kanäle für eine noch höhere Aussagekraft der Analysen charakterisieren. So berücksichtigt die BVDW-Richtlinie alle Arten von Social Media (z.B. Social Networks, Microblogging Plattformen, Weblogs, Foren, Bild- und Videoportale sowie Bewertungsplattformen) wie auch Webseiten mit integrierten Social-Media-Funktionen zum Teilen oder Bewerten (z.B. Presseportale, Nachrichtenplattformen, Unternehmenswebseiten).
Die Richtlinie gibt es hier: http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/richtlinie-social-media-zur-medientyp-einteilung-2013.pdf?file=2714

Unser Rückblick auf das MonitoringCamp 2012

Das war es also. Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg das erste MonitoringCamp (Facebook, Twitter) Deutschlands statt. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Barcamp,  laut Wikipedia „eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden“. Für uns war das der erste Besuch einer derartigen Unkonferenz – und aller Voraussicht nicht der letzte.
Am 9. und 10. November wurde in passender Umgebung (sehr zu empfehlen: der Attraktor) das Thema Monitoring aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet: neben verschiedenen Monitoringanbietern waren auch zahlreiche Anwender anwesend, sowohl aus dem Agenturbereich als auch direkt von verschiedenen Unternehmen. Am ersten Tag ging es nach einer kurzen Vorstellungsrunde direkt mit unterschiedlichen Sessions los (der Plan ist noch hier zu finden): leider liefen viele interessante Sessions parallel, sodass man seine Favoriten herauspicken musste. Mit Vorträgen u.a. zur Relevanz von (Spam-)Beiträgen, zum Datenschutz im Monitoring (definitiv eines unserer Highlights) oder auch zum leidigen Thema EdgeRank fanden wir für uns aber einen gesunden Mix aus den verschiedensten Themen. Allen voran stand aber die Erkenntnis, dass alle Anbieter die gleichen Herausforderungen bewältigen müssen: sei es die Quellenabdeckung, das Filtern der Unmengen an irrelevanten Beiträgen, die Tonalitätsanalyse oder auch die qualitativen Insights, die letztendlich das Herzstück eines jeden Monitorings darstellen.
Wir haben uns sehr gefreut, in dieser einzigartigen Atmosphäre Erfahrungen austauschen zu können und so auch einen Blick über den alltäglichen Tellerrand zu erhalten. Was bleibt, ist die Vorfreude auf das #moca13, das nächstes Jahr garantiert wieder stattfinden wird.

Abschließend möchten wir uns natürlich noch bei den Organisatoren und Sponsoren bedanken, die das Ganze überhaupt möglich gemacht haben – nächstes Jahr sind wir dann vielleicht auch mit von der Partie.

Hier ein paar Impressionen vom MonitoringCamp 2012, fotografiert von Malte Klauck.

Monitoring Camp 2012

Studie: ethority’s gridmaster gehört zu den Top Social-Media-Monitoring-Tools

In einer Sache sind wir keinen Deut besser als alle andere Unternehmen: Über Lob freuen wir uns besonders! Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir uns besonders gefreut haben, als der Social Media Monitoring Tool Report 2012 von Goldbach veröffentlicht wurde.

Die Digital-Agentur hat sich über 200 Monitoring-Tools angesehen und unseren gridmaster zu den Top 3 unter den Full-Service-Providern gezählt.

„Bei diesen Lösungen wird vor allem viel Wert auf Setup, Kundenbedürfnisse und Betreuung gelegt. Bei außergewöhnlich komplexen Anforderungen sollten solche Tools gewählt werden. Die individuelle Natur der Tools führt jedoch auch zu höheren Preisen“, heißt es im Monitoring-Tool-Report. Nach Meinung von Goldbach zeigt unser gridmaster seine Stärken vor allen „in der Qualität der gefunden Daten“. Hierbei handelt es sich noch um die Version 2.0. Die Version 3.0, welche gerade in der BETA-Phase ist, setzt neue ganz neue Maßstäbe in punkto Qualität, Quantität und Standards für Social Media KPI’s. Das komplett überarbeitete Dashboards lässt die Herzen der BETA-Tester schon jetzt höher schlagen.

Infografik_Goldbach-Interactive-Social-Media-Monitoring-Tool-Report-2012

EdgeKick: Kleines Analyse-Tool für Facebook Community Management

Community Manager, Fanseiten-Betreiber und Social Media Manager werden dieses Tool lieben. Das neue Analyse-Tool EdgeKick erlaubt einen kurzen, schnellen Blick unter die Motorhaube der eigenen Facebook-Seiten. Es ersetzt zwar kein Social Media Monitoring, aber für Einsteiger oder für einen fixen Check für zwischendurch ist der Dienst gut geeignet.

Edgekcik0

Zum Start reicht einfach die Eingabe der entsprechenden Facebook-Seite, und schon wird eine grafische Entwicklung der Likes angezeigt. Auf einer zweiten Grafik zeigt das Tool dann eine Übersicht der Likes, Comments und Shares.

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Interessant ist zudem, dass man auch Konkurrenz-Seiten schnell überprüfen kann. Allerdings nur, wenn EdgeKick die Seite bereits auf den Radar hat. Ansonsten müssen die Nutzer wohl einiges an Geduld mitbringen. Bei bislang unbekannten Facebook-Seiten antwortet das Tool nur „We started watching this page less than a minute ago. We can’t get historic times series data before then :(„. Leider ist völlig unklar, wie lange EdgeKick sich eine Seite „ansehen“ muss, um valide Daten auszuspucken.

Edgekick1

Das Beste an dem Tool ist allerdings, dass man den Erfolg der einzelnen Postings auswerten kann.

„Einziger Wermutstropfen ist, dass kein Vergleich zweier (oder mehrerer) Seiten erstellt werden kann“, resümiert Futurebiz.de.

Fazit: Für den schnellen Überblick gut geeignet, für die Gewinnung von Insights lieber ein ordentliches Social Media Monitoring aufsetzen, entsprechende KPIs definieren und messen.

gridmaster Social Media KPI Dashboard - HR & Employer Branding

Social Media Marketing & Monitoring: 10 KPIs für HR, Recruiting & Employer Branding

Social Media und Personal-Management: Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, ist dies eines der kommenden Boom-Themen der nächsten Monate. Denn auf einmal beschäftigen sich immer mehr Blogger und Fachmedien damit. So las ich kürzlich erst bei Futurebiz.de: „Facebook, Twitter und zuletzt auch Pinterest werden zunehmend auch von Personalmanagern eingesetzt, um junge Talente zu gewinnen und offene Stellen zu besetzen. Wen wundert es, wo doch der Fachkräftemangel sich nicht mehr nur auf Ingenieure, IT und Pflegekräfte beschränkt, sondern mit der bevorstehenden Überalterung der Bevölkerung die Wachstumschancen der Deutschen Wirtschaft massiv bedroht.“

Zudem befragte mich Werben & Verkaufen gerade dazu. Aus meiner und ethority’s Sicht ist in Sachen HR und Social Media vor allem der Measurement- / Monitoring-Aspekt interessant und noch kaum beleuchtet. Denn genauso wie bei den SM-Kampagnen der meisten Unternehmen fehlt es auch in diesem Bereich an den nötigen KPIs, um überhaupt den Erfolg und die Reichweite einzelner Employer Branding- und Recruiting-Kampagnen zu messen.

Woran bemisst sich also der Erfolg von Social Media-Maßnahmen im HR-Bereich?

Welches sind eigentlich die relevanten Kennzahlen bzw. KPI’s für die Erfolgsmessung von Social Media Maßnahmen im HR & Employer Branding?

Die KPIs sind im ersten Schritt ähnlich wie bei einem Markenmonitoring:

1. Buzzvolumen – Wie oft wird HR zu meinem Unternehmen besprochen?

2. Share of Voice – Werden andere Unternehmen häufiger zu dem Thema aufgegriffen?

3. Beliebtheit der Employer Brand – Mit welcher Sympathie, Begeisterung und Intensität sprechen die Nutzer über das Unternehmen als Arbeitgeber?

4. Sentiment zur Employer Brand innerhalb der einzelnen Social Networks, Foren, Blogs – Wie positiv oder negativ sprechen die Nutzer auf LinkedIn, XING, Facebook?

5. Social Referrals der Mitarbeiter – Empfehlungen offener Stellen in eigenen Social Networks – Wo, wie häufig und mit welchem Erfolg werden offene Stellenangebote von Mitarbeitern verbreitet?

6. Nutzerzahlen von HR- oder Recruiting-Apps für Jobangebote

7. Zahl der Follower-/Fan’s bei speziell eingerichteten HR-Twitteraccounts, -Facebook-Pages bzw. HR-Channels

8. Reichweite der einzelnen HR-Kampagnen

Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media-Aktivitäten an den Hard Facts wie

9. Quantität (CV-Uploads Total) und

10. Matches – Qualität der eingehenden Bewerbungen – Anzahl der auf die Stelle passenden Bewerber

messen.

Sind die Kriterien andere als etwa im Marken- oder Produkt-Bereich?

Wie bereits erwähnt verwendet man natürlich sehr viele identische Kennzahlen, die auch für den Marken- oder Produkt-Bereich herangezogen und auf die Employer Brand angewendet werden. Dabei gilt natürlich, dass die Datengrundlage eine andere ist und man hier nicht ohne Weiteres mit der einfachen Nennung des Unternehmens etwas anfangen kann. Für das „Wo“ und „Wie“ ist hier der Kontext entscheidend, in dem das Unternehmen thematisiert wird. Neben diesen Kennzahlen sind aber auch „weiche“ Kriterien zu definieren, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen und speziell auf die Kampagne zugeschnitten werden.

Kann man diesen Erfolg messen: Welche Tools stehen Unternehmen zur Verfügung?

Neben der Kennzahlen ist es auch wichtig, marktforscherisches Methodenwissen einfließen zu lassen, um etwa die Stärken und Schwächen als Arbeitgeber auszulesen, Wünsche und Erwartungen von potentiellen Bewerbungen herauszufinden und somit die richtigen Ansatzpunkte für eine digitale HR-Strategie zu finden. Dafür ist ein Social Media Monitoringtool wie der gridmaster sehr nützlich: Das Tool liefert KPI’s für den HR-Bereich und dient als Analyseinstrument für Kampagnen und Aktivitäten auf Facebook, Twitter, LinkedIn, XING und den dortigen Alumni-Netzwerken, sowie auch speziellen, thematisch relevanten Blogs, Foren und Communities.

gridmaster Social Media KPI Dashboard - HR & Employer Branding

gridmaster Social Media KPI Dashboard – HR & Employer Branding

Mit dem gridmaster werden Kennzahlen zum Erfolg der Aktivitäten auf den Networks erhoben oder aber auch speziell auf Social Media angepasste Job Postings ausgewertet und das Talent-Screening in der gesamten digitalen Welt durchgeführt.

Was müssen Unternehmen von Anfang an bedenken, um die richtigen Ergebnisse zu ihren Social Media Maßnahmen messen zu können?

Jedes Unternehmen muss sich von Beginn an im Klaren darüber sein, welche Ziele es mit Social Media erreichen will. Ebenso ist es wichtig, welche Plattformen relevant sind, welche Zielgruppen man ansprechen möchte und welche Themen wo gespielt werden. Insgesamt ist dabei auch immer zu bedenken, dass eine Social Media Maßnahme keine sofortige Auswirkung auf beispielsweise Umsatz oder – um beim Thema HR zu bleiben – auf die Bewerberzahl haben muss. Maßnahmen in Social Media sind langfristig anzusetzen und werden bei stetigem Engagement auch den gewünschten Erfolg bringen. Neben der Analyse-Technologie haben wir in den letzten Jahren auf den Bedarf des Marktes reagiert und eine Consulting-Unit mit Analysten, Planern und Community-Managern geschaffen, um für unsere Kunden und Partner die richtigen Strategien und Maßnahmen aus den Analysen abzuleiten. Zum Erfolg führen schließlich auch hier die richtigen Mechaniken und das nachhaltige Community Management, um z.B. mit Empfehlungen (sog. Social Referrals) der Community-Mitglieder, an die idealen Kandidaten zu kommen.

Wie ich aber auch der W&V sagte. An Ende des Tages zählt nur eines: „Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media Aktivitäten an den Hard Facts wie Qualität und Quantität der eingehenden Bewerbungen messen.“

Social TV Analyse: GNTM in Social Media

„Nur eine kann Germany’s next Topmodel werden“.  Immer wieder wurde dieser Satz von Heidi Klum gepredigt. Um den begehrten Titel kämpften gestern Dominique, Kasia, Sarah-Anessa und Luisa. Ein letztes Mal mussten sie sich kritischen Blicken von Heidi Klum und ihren Jury-Kollegen stellen.

Dann fiel nach 3 Monaten endlich die Entscheidung: die glückliche Gewinnerin heißt Luisa Hartema.

Mit einer Einschaltquote von 3,36 Millionen Zuschauern fuhr die Sendung das beste Ergebnis der Staffel ein, so verhält es sich auch mit den Social Media Beiträgen zur Sendung. Die Anzahl der Beiträge stieg von Woche zu Woche an und findet seinen finalen Peak ebenfalls am Staffelfinale.

Es reicht mittlerweile nicht mehr nur vor der Glotze zu sitzen und mitzufiebern. Die User lassen ihren Gedanken freien Lauf und „protestieren“, wenn ihre Favoritin nicht der Gewinner wurde.  ethority hat die Staffel verfolgt und mit seinem gridmaster-Tool die Beiträge auf Social Networks und Microblogging-Diensten näher betrachtet:

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Insgesamt wurden am gestrigen Abend 1.645 Beiträge zur Show veröffentlicht. Neben den untersuchten Themen, äußern sich die User am meisten über die Kandidatinnen und die Show selbst. Weniger relevant scheint die Jurorin Heidi Klum. Dabei wird die Gewinnerin Luisa unter den Topmodels am häufigsten genannt.

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Die Casting-Show Germany’s next Topmodel wird ambivalent diskutiert, während der Großteil der Meinungen jedoch neutral ist. Auf der einen Seite gibt es die User, die Sendung lieben und auf der anderen Seite, die sie hassen. Dennoch schalten sie den Fernseher ein und reden über die Show.

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Social Media Status Quo in deutschen Unternehmen – Hoffnung vs. Realität – KPIs?

Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Zwei aktuelle Studien ermöglichen erstmals einen ganz sinnvollen Überblick über den Stand der Social Media-Bemühungen in deutschen Unternehmen.

So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass 47 Prozent der rund 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland Facebook, Twitter oder Blogs nutzen. „Die Zahl klingt erst einmal nicht schlecht“, schreibt Netzökonom Holger Schmidt. Er schränkt aber auch ein. „Wie wenig ernst die Unternehmen Social Media immer noch nehmen, zeigt die personelle Ausstattung“. Denn die Umfrage kam auch zu dem Schluss, dass 80 Prozent der Unternehmen ihr Social-Media-Management lediglich ein oder zwei Mitarbeitern überlassen.

Social Media Campaign - The Big Idea

Social Media Campaign - The Big Idea

„Besonders schlecht ist die Personalausstattung in der Industrie, noch vergleichsweise gut bei den Dienstleistern“, schreibt Schmidt. Was am meisten fehlt, ist eine klare Organisationsstruktur und das Fehlen jeglicher Ziele bzw. klarer Key Performance-Indikatoren (KPIs). „Zwei Drittel der Befragten haben auch keine festen Ziele definiert, was erreicht werden soll. Sogar im krassen Widerspruch zum Mitteleinsatz steht die Erwartungshaltung: Fast 90 Prozent der Großunternehmen gehen von einer steigenden Bedeutung der sozialen Medien aus.“

Vor allem das Fehlen von KPIs dürfte sich schon bald zu einem ernsthaften Problem entwickeln. Denn nur mit klaren Indikatoren, mit denen sich Erfolg und Wirkung von Social Media-Kampagnen messen und analysieren lassen, kann auch anständig und seriös der Return on Investment (ROI) ermittelt werden. Unabdingbar hierfür ist logischerweise auch ein solides Social Media Monitoring, welches auch die entsprechenden KPIs (gridmaster KPI Dashboard) auswertet.

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

Wie groß der Nachholbedarf in diesem Bereich innerhalb der deutschen Wirtschaft noch ist, zeigt die neue Untersuchung „Turning Buzz into gold“ der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Denn nur 37 Prozent der Unternehmen, die via Facebook, Twitter und Blogs kommunizieren, haben KPIs (Key Performance-Indikatoren) für ihren Social Media-Einsatz festgelegt. Lediglich 20 Prozent messen den Return on Investment.

Die Hoffnungen, die mit dem Social Media-Einsatz verbunden sind, sind dennoch sehr groß. Denn 71 der 200 befragten Unternehmen spekulieren auf ein „signifikantes Gewinnpotenzial“.

Allerdings sind die meisten Firmen bei ihrem Status Quo realistisch. So glauben nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie mit ihren jetzigen Social Media Aktivitäten ihr Ergebnis steigern können.

Die Lösung: Die Unternehmen müssen in Manpower und Monitoring investieren. Denn nur so können die jeweiligen Aktivitäten gesteigert und deren Erfolg gemessen werden.

Social-Media-Monitoring als Trendforschungs-Tool

Warum tun wir, was wir tun? Wie erkennen wir die Beweggründe dafür? Und was tun wir mit diesem Wissen? Diesen Fragen widmet sich der monatliche trendalk in Hamburg, auf dem ich am vergangenen Donnerstag über Social Media Monitoring, Social Analytics und neuste Entwicklungen in der Trendforschung sprechen durfte. In diesem Zusammenhang nochmals ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter (trendquest) und das diskussionsfreudige Publikum.

Social Media Monitoring & Analytics - Trendforschung 2.0

Social Media Monitoring & Analytics - Trendforschung 2.0

Trends und Gründe für Veränderung: Politisches Verständnis des Einzelnen wie auch dem der Unternehmen, mit den damit zusammenhängenden Leitbildern, Helden und Idolen und mit den Werten des Teilens. Aber woher erkennen wir die Werte des Teilens (Sharen)? Im Zeitalter des Conversational bzw. Social Webs revolutionieren Sharing-Mechanismen die Art wie wir zukünftig Markt- und eben auch Trendforschung betreiben. Die Grundlage dafür sind weltweit mehr als eine Milliarde aktiver Social Web Nutzer, die sharen, liken, bloggen, twittern und kommentieren und damit eine riesige Masse an Daten produzieren, die sich in den nächsten zwei Jahren noch einmal verdoppeln wird. Die meisten Unternehmen verschenken noch ein großes Potential an Market & Consumer Insights, die ihnen eine ordentliche Social-Media-Analyse bieten kann. Denn mit Hilfe einer intelligenten Echtzeit-Analyse von Communitys, Twitter, Facebook & Co. lässt sich nicht nur ein aufziehender Shitstorm erkennen, sondern auch eine höchst professionelle Trendforschung betreiben.

Einsatzgebiete Social Media Monitoring in Deutschland

Einsatzgebiete Social Media Monitoring in Deutschland

Der besagte Shitstorm ist eine reale, aber meist eher unwahrscheinliche Gefahr. Die Daten für eine profunde Trendforschung für die Produkte der jeweiligen Marken sind jedoch meist vorhanden und sie lassen sich auch immer besser analysieren.

Einen Umstand, dessen sich noch nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen bewusst sind. Eine Untersuchung des BVDW ergab, dass Social Media überwiegend für PR/Pressearbeit (73,6 Prozent) und für Kundenbindung (59,5 Prozent) eingesetzt wird. Nur 46 Prozent nutzen die eigenen Daten auch zur Marktforschung.

Dabei bietet ein professionelles Social-Media-Monitoring drei Vorteile, die das Herz von jedem Marktforscher höher schlagen lassen:

  1. Der Kostenaufwand ist im Verhältnis eher gering und genau kalkulierbar.
  2. Die Ergebnisse gibt es in real-time, also Echtzeit
  3. Die Resultate basieren – wenn  man es richtig macht – auf einer sehr breiten Datengrundlage, die im Idealfall annähernd 100% der thematisch relevanten Beiträge und Kommentare betragen.

Ein weiterer Faktor, den man nicht unterschätzen sollte, ist auch der Umstand, dass sich das Konsumenten- und Mediennutzungsverhalten verändert hat. Bei vielen Menschen hat in den vergangenen Jahren die Bereitschaft bei Telefon- oder Straßen-Interviews mitzumachen, stark abgenommen. Auch für dieses Problem hilft eine Trendforschung via Social-Media-Monitoring. Zudem kommt der Wahl der richtigen Netzwerke, mit deren Hilfe Sie die Marktforschung durchführen, eine entscheidende Bedeutung zu.

Social Media Prisma 4.0 - Übersicht Social Web in Deutschland

Social Media Prisma 4.0 - Übersicht Social Web in Deutschland

Allerdings hat auch die Trendforschung 2.0 ihre Limitierungen. Denn sie funktioniert nur, wenn das eigene Forschungsobjekt auch genügend Buzz generiert. Dabei gilt die Regel: Umso höher die emotionalen Faktoren eines Produktes oder einer Marke (Forschungsobjektes) sind, umso mehr wird drüber gesprochen.

Das klingt alles ganz einfach, ist es aber natürlich nicht. Die meisten im Markt befindlichen Tools bieten in diesem Bereich lediglich eine einfache Keyword-Suche. Das reicht nicht. Tatsächlich ist eine gehörige Portion Know-How inklusive einer ausgefeilten Analytics-Technologie vonnöten.

In der Tat macht es der Mix: Erst wenn man ein Profi-Tool wie z.B. der gridmaster, mit seiner Kontext-basierten Suche und seiner hohen Genauigkeit bei der Clusterung und Strukturierung dieser immensen Datenflut mit klassischen Methoden mischt, sind genaue Trendaussaugen möglich.

Dies alles zeigt: In der Trendforschung via Social Media steckt ein großes Potential, dessen sich allerdings noch nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen bewusst sind. Sobald ein Unternehmen jedoch bereit ist, diese neue Form der Marktforschung anzuwenden, liegt eine Erfolgsformel in dem richtigen Mix aus neuen und klassischen Methoden und der Wahl des richtigen und erfahrenen Monitoring-Providers.