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Social-Media-Marketing

Das Erfolgsgeheimnis von Social-Media-Marketing: Viel Zeit und Geld

Startups lieben den schnellen Erfolg. Das fixe Wachstum. Alles muss in Höchstgeschwindigkeit passieren. Allerdings gibt da ein kleines Problem. Vielen jungen Unternehmen fehlt es an großen Marketing-Budgets und deshalb ist es eine naheliegende Entscheidung für die Öffentlichkeitsarbeit und Mundpropaganda vor allem auf Social-Media-Marketing zu setzen.

Nur leider ist es offenbar so, dass der Erfolg bei Facebook & Co. eben kein Kurzstreckenlauf und kein Sprint ist, sondern eine Vollzeitbeschäftigung, für die man einen sehr langen Atem braucht. Zu diesem Schluss kommt der neue Social-Media-Trendmonitor vom Faktenkontor. 

Die Hamburger befragten 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen und PR-Agenturen. Das wichtigste Ergebnis der Untersuchung ist, dass der Erfolg im Social-Media-Marketing erst mit der Zeit kommt„Bei Unternehmen, die erst seit weniger als einem Jahr im Social Web aktiv sind, geben nur rund sechs von zehn Befragten an, dass sie diese Ziele voll oder teilweise erreicht haben. Bei Firmen, die bereits fünf Jahre oder länger auf Social-Media-Marketing setzen, sind es hingegen rund neun von zehn.“

Es wird aber noch interessanter: Während Erfahrung den Erfolg im Social-Web steigert, zeigen die Daten jedoch auch, dass sie durch einen mangelnden Einsatz von Geld und Personal wieder ausgebremst werden: „Unter den Pressestellen aus Unternehmen, die ihre Social-Media-Ziele bislang nicht erreicht haben, geben 59 Prozent der Befragten fehlende Mitarbeiterkapazitäten als Ursache an. 36 Prozent sagen, dass ihnen das Budget fehle.“

Fazit: Das heißt, um erfolgreich Facebook & Co. im Social-Media-Markting zu nutzen braucht es Zeit und Geld.

Social Media Ziele

facebook newsfeed

Neuer Facebook-Newsfeed – Diese Fehler sollten Sie jetzt erst recht vermeiden

Family first: Facebook baut den Algorithmus seines News-Feeds um. Das sind schlechte Nachrichten für Marken und Medien. Ab sofort führten die US-Amerikaner die sogenannte News Feed Values ein.

Das bedeutet:

  1. Die Posts von Freunden – also Fotos, Videos, Status Updates und geteilte Links –, werden höher gerankt, während die
  2. Beiträge von allgemeinen z.B. Marken- oder Nachrichten-Pages im News Feed zurückgestuft werden.„Wir erwarten, dass sich die Sichtbarkeit von Posts und der dadurch erzeugte Traffic für einige Seiten verringert“, räumt Facebook ein

Die Folgen sind absehbar: Unternehmen, die an den Bedürfnissen und Interessen ihrer Facebook-Freunde vorbei schreiben werden wohl massiv abgestraft – es sei denn sie zahlen wohl noch etwas mehr, um die Reichweite der eigenen Posts zu steigern.

In einem klasse Posting hat Kristin Hulse die größten Fehler zusammengestellt, die man als Marke bei Facebook machen kann, um die eigenen Fans zu langweilen.

Unter anderen sagt Sie:

  1. Langweiliger Content
    Man sollte nicht ständig nur über sich selbst reden. Marken, die nur über die eigene Firma und die eigenen Produkte reden, langweilen schon sehr schnell alle Freunde. Sowohl Facebook, wie auch die eigenen Fans belohnen es, wenn man auch gute Inhalte Dritter teilt und kommentiert.
  2. Fehlende Freundschaftspflege 
    Man sollte auf alle Messages antworten – immer. Es gebietet einfach die Freundlichkeit gegenüber Kunden und Freunden, dass man selbst die dümmsten Fragen ruhig und zuvorkommend beantwortet.
  3. Ungeduld und Erwartungsdruck  
    „Man sollte nicht zu schnell Ergebnisse erwarten. Nur weil eine Firma bei Facebook ist, rennen ihnen nicht automatisch die Kunden die virtuellen Türen ein. Social-Media ist auch immer ein Strategiespiel, das unendlich viel Geduld bedarf.“

Siehe dazu auch einen der meistgelesenen Artikel: So bekommt jeder mehr Likes bei Facebook

Social Media Manager - 24h

Social Media Marketing – 10 Digital Excellence Prinzipien

Social Media Marketing – Traumberuf und Berufung für alle, deren digitale DNA die 5 Ps (People, Perception, Passion, Pinning, Pimping) enthält, die Social Media rund um die Uhr leben, aber vor allem Kreativität, Organisationstalent, Networkinggeschick mitbringen und das „Engagen“ von Fans und Follower lieben.

Die 10 Digital Excellence Prinzipien für erfolgreiches Social Media Marketing

Aber reicht das um Facebook, Google+, Instagram, LinkedIn, Twitter, Xing und all die anderen Social Media Plattformen für das eigene Unternehmen oder deren Kunden so richtig zu rocken? Um ein erfolgreiches Social Media Marketing & Content Management zu etablieren braucht es: Strategie-Planung, Social Media Listening bzw. Monitoring und Analyse, Ideengenerierung, Content-Entwicklung, effektives Ad-Management, Erkennen von kreativen Impulse und Inspirationen der Community & des Social Web, um daraus spannende Aktionen und Kampagnen zu entwickeln, welche die Begeisterung der Fans und Follower entfesseln.

1. Social Media Marketing Strategie & Planung

2. Community Management & Social Media Influencer und Trolls

  • Verstehen welche Inhalte auf welcher Plattform mit welcher Zielgruppe funktionieren.
  • Social Media bedeutet Kreation, Beobachtung und das Pflegen von Gesprächen in der eigenen Brand Community.
  • Social Media Monitoring zur Identifizierung und Beantwortung von Tweets und Posts.
  • Engagement mit Brand Advocates in der Community und mit Influencern im gesamten Social Web.
  • Wissen wie man mit Trolls (Nutzer mit meist negativen und irrelevanten Kommentaren) umgeht.
  • Wissen wie man auf negative Posts reagiert.

3. Social Media Marketing Taktik, Mechanik & Tools

4. Content-Management, Social Media Media-Formate & Redaktionsplanung

  • Entwicklung, Bearbeitung und Auslieferung von Content nach Redaktionsplan ->Brand Channels & Brand Community
  • Welcher Content funktioniert zu welcher Zeit in welchen Social Networks am besten?
  • Welche Media Formate wie Text (Artikel), Video, Bilder, Podcasts, Grafiken und Dokumente werden wie und wo eingesetzt?
  • Kreation von attraktiven Content, so dass auch virale Effekte der Social Networks ausgenutzt werden.

5. Social Media Marketing & SEO

  • Fans und Follower sollten im Idealfall zu (potentiellen) Kunden werden -> über Customer Journey in den Sales-Funnel
  • Aus Interesse, Aufmerksamkeit und Neugierde sollte Engagement entstehen und in Aktionen zum Ausdruck gebracht werden.
  • Verstehen und Anwenden von SEO-Grundlagen und Techniken gehört zum Handwerk.
  • Optimierung von Content für SEO, so dass Suchmaschinen-Top-10-Rankings unter relevanten Keywords realisiert werden.
  • Die Konvertierung von Besucherströmen auf den Landingpages in Leads, i.e. Registrierung für Webinare und Downloads von eBooks.
  • Etablierung von Sharing-Mechanismen für den eigenen Content im Social Web.

6. Kreativives Mindset und Social Media Marketing-Kunst

  • Social Media Marketing ist nicht nur knall harte Taktik und Mechanik, sondern kreativer Prozess.
  • Mehrwerthaltige und virale Inhalte entwicklen, die dann mit Brand Community und Kunden engagen.
  • Entwicklung von emotionalen Inhalten, die Fans & Follower berühren und Begeisterung entfachen.
  • Niemals die Bedeutung von kreativen visuellen Inhalten unterschätzen.
  • Neue Ideen ausprobieren, denn Trial and Error gehören zum Daily Business.
  • Social Media Marketing Artists gehen an die Limits.

7. Social Media Empathie und Schreibkunst

  • Meister in der Kunst und Wissenschaft aktivierende Headlines und Action-Calls zu schreiben.
  • Emotionales Schreiben von einladenden Engagement-Posts.
  • Eingänge Text-Struktur, denn derOnline-Texte muss möglich einfach und schnell verständlich sein.
  • Hohe Relevanz erzeugen – Besucher, Fans und Follower scannen im ersten Schritt nur die Headlines.
  • Guten Überblick geben, so sind Untertitel, Outlines, Zusammenfassungen, Bullet Points heutzutage Pflicht.

8. Social Media Marketing Trends und Technologien

Social Media ist schnell im Wandel und keine feststehende Größe. Die technologischen Möglichkeiten der Cloud, verknüpft mit der Kreativität von smarten Nerds und StartUps, welche die Unmet Needs und Nachfrage von Milliarden Nutzern und deren Nischen erkennen, macht das Social Web zu einer reichhaltigen Ur-Suppe, die im Sekundentakt neue Trends generiert und Applikationen ausspuckt, welche zu Mega-Brands und Communties heranwachsen – Diese Trends sollten verfolgt und verstanden werden:

  • Das Wachstum und die Weiterentwicklung von Digital, Mobile & Social Media beobachten.
  • Die Bedeutung von “Pay to Play” bei Facebook und anderen Social Networks verstehen -> Organische Reichweite von Posts!
  • Die Bedeutung von visuellem Marketing auf Social Media Plattformen wie Instagram, Pinterest, Twitter und Co. kennen.
  • Modebegriffe- und Themen wie Digitale Transformation & Big Data verfolgen.

9. Social Media Monitoring & Analyse

Den Impact von Digitalen Kampagnen auf allen möglichen Plattformen, deren virale Verbreitung, die daran beteiligten Brand Advocates oder Influencer genau zu identifizieren und den Kampagnen-Erfolg in Form des ROI messen.

10. Social Media Leadership & Communication Skills

Erfolgreiches Social Media Marketing beginnt mit persönlichen Beziehungen:

  • Verbündete für Social Media in der Organisation identifizieren, begeistern, einschwören und empowern.
  • Das Management regelmäßig mit Social Media Reports informieren oder bei auftretenden Company-Issues zu alarmieren.
  • Das Social Media Team motivieren und auf gemeinsame Ziele vereinen.
  • Die Kunden, Fans und Follower ständig auf’s Neue überraschen, begeistern und engagen.

Der Alltag eines erfolgreichen Social Media Marketing Managers könnte dann so aussehen (Quelle Infografik: HappyMarketer):

 

Social Media Marketing 24h

 

Social Media Redaktionsplan: http://www.onlinemarketing-praxis.de/social-media/social-media-redaktionsplan-muster-als-vorlage

Deutsche Social Media Networks & Plattformen: http://ethority.de/social-media-prisma/
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So kann jeder seine Facebook-Reichweite toppen! 15 Marketing-Tricks & Tipps

In der (digitalen) Kommunikation geht nichts mehr ohne Facebook als zentralen Hub für den Aufbau eigener Branded Channels bzw. einer Community. Um so wichtiger ist es eine ordentliche Reichweite und Performance aufzubauen. Wer diesen Tipps folgt, der wird auf den Erfolg nicht lange warten müssen.

15 Facebook Performance – Marketing-Tipps & Tricks für das Community Management:

1. Poste öfter – mindestens 2-3 mal am Tag.
2. Experimentiere mit Posting zu unterschiedlichen Tageszeiten, auch außerhalb der typischen Geschäftszeiten.
3. Arbeite mit einem Mix deiner Inhalte – Kurze Tipps und Links zu eigenen ausführlicheren Blogposts.
4. Verlinke auch zu anderen Themen bzw. verwandten Facebook-Inhalten (interne und externe Vernetzung)!
5. Poste direkt auf deiner eigenen FB-Page und share Posts von verwandten Pages.
6. Nutze Hashtags (#) zum Auf-/Ausbau von Reichweite und Bekanntheit (siehe Infografik von pinjz.com unten).
7. Wiederhole Posts (Re-Posts) von eigenen besonders erfolgreichen Inhalten!
8. Mixe Post-Typen: Status-Updates, Links, Fotos, Videos, Angebote!, Events und Milestones.
9. Visuelle Inhalte machen sexy – Ändere öfter das Coverbild auf deiner Seite und investiere in ansprechendes und attraktives Design!
10. Teste die Länge deiner Posts von sehr kurz (<120 Buchstaben) bis ausführlich (63k ist das Maximum).
11. Checke deine Facebook-Insights und eruiere wann deine Fans online sind – Mach sicher, dass du innerhalb dieser Zeit aktiv bist!
12. Überlege dir Thementage oder Themenwochen und poste regelmäßig zu diesen Themen.
13. Vergleiche deine Reichweite und Performance mit denen deiner Wettbewerber und den Durchschnittswerten deiner Branche bzw. Themengebietes – Monitoring+Analyse=Social Media Intelligence!
14. Gutes Ad-Management steigern die Reichweite und Performance – Spannende Post sollten über gezieltes Targeting und den Facebook-Ad-Manager „ge-boosted“ werden!
15. Lerne von anderen und nimm dir erfolgreiche Seiten, deren Vorgehensweise und Methodik zum Vorbild!

Viel Erfolg beim Auf- und Ausbau eurer Communities! Let’s rock the timeline!

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ethority auf der dmexco expo – Bewertung!

Auch die diesjährige dmexco wird ein Erfolg, so viel ist sicher. Massen von Besuchern strömen durch verstopfte Gänge oder versuchen noch einen (Steh-)Platz in den Konferenzbereichen zu ergattern. Das Interesse an den zahlreichen mehr oder weniger spannenden Vorträgen ist riesig. Auch bei den Ausstellern gibt es neben den üblichen Playern neue Anbieter mit tollen Lösungen und besten Referenzen wie z.B. facelift, eine Marketing Software Suite für Facebook-Apps, Community und Ad-Management, wie der MD, Arist von Harpe, im Gespräch erläuterte.

Alles in allem wieder einmal ein gelungenes Messe-Event, der Congresss-Part könnte sicherlich noch etwas optimiert werden, um dem Andrang der Besucher besser gerecht zu werden.

Danke den dmexco-Machern und Organisatoren!

ethority auf dmexco expo!

Lead Generierung über Social Media doppelt so hoch…

Am Ende des Tages wird abgerechnet und Fakten müssen auf den Tisch. Egal wie viele Fans, Likes und Shares erzielt wurden, so wird der Erfolg von Social Media Marketing vor allem auch daran festgemacht, ob der Verkauf gesteigert werden konnte. Somit kommt der Lead Generierung und letztendlich der Neukundengewinnung über die Social Networks eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere interessiert den Marketer welche Ergebnisse erwartet werden können, wie man die „Hard Facts“ messen und bewerten kann.

Eine Zusammenfassung interessanter Zahlen aus diversen Studien liefert die folgende Infografik von Wishpond zur Lead Generierung mittels Social Media – hier eine kleine Auswahl:

1. Social Media generiert doppelt so viele Leads, wie traditionelle Tools (Telemarketing, Messen, Newsletter, PPC)

2. Social Media Lead Conersion Rate ist 13 mal höher, als durchschnittliche Conversion Rates

3. Facebook steht bei 77% der B2C-Marketer als Nummer-1-Plattform im Fokus

4. 77% der B2B-Marketer haben bereits Kunden über LinkedIn generiert

5. Nach SEO (59%) ist Social Media (21%) noch effektiver für die Lead Generierung als PayPerClick (20%)

Fazit: Auch wenn sich die zugrunde liegenden Studien vorwiegend auf den US-Markt beziehen, kann man eines feststellen: Social Media Lead Generierung funktioniert und wird sich auch im deutschen Markt mit zunehmender Reife und professionellem „Engagement“ durchsetzen.

Social Media & Lead Generierung

Was das neue Twitter-Design für Ihre Marke bedeutet

Twitter hat sein Design umgestellt und die Änderung ist offensichtlich. So setzt der Microblogging-Dienst jetzt auch auf ein großes Panorama-Bild im Kopf des eigenen Profils. Damit gleicht sich das Zwitscher-Portal optisch noch stärker an Facebook an. Wie bereits bei der Einführung der neuen Ego-Seiten bei Facebook, können auch die visuellen Twitter-Neuheiten einen erheblichen Einfluss auf die Arbeit der Social Media Manager und die digitale Markenführung haben. Denn jetzt wird es noch wichtiger, auch bei beim Kurznachrichten-Dienst die eigene Brand optisch überzeugend und leicht verständlich zu präsentieren.

Bislang war das 140-Zeichen-Angebot extrem textlastig. Im Mittelpunkt stand stets das kurze Statement inklusive einer URL zu einer anderen Webseite oder einem Bild/Video. Jetzt rückt das Branding stärker in der Fokus und mit ihm der alte Grundsatz, dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte.

Twitter Neu
Ein Beispiel für das neue Profil-Design

Heißt: Sie haben jetzt genau ein Bild, um neuen Besuchern ihrer Twitter-Seite einen ersten Eindruck ihrer Marke zu vermitteln. Mit den optischen Neuerungen geht zudem eine Angleichung der User-Interfaces einher. Die persönlichen Seiten sollen nun auf allen Endgeräten gleich aussehen. Dafür hat Twitter auch gleich seine iPad-App von Grund auf neu programmiert.

„Die neuen Profile helfen dabei, Menschen über ihre Bilder besser kennenzulernen“, schreibt Twitter in seinem Corporate-Blog. Nach Einschätzung des Microblogging-Dienstes soll das neue Profil nun einen höheren Wiedererkennungswert liefern.

Das Hintergrund-Bild bleibt von den visuellen Umbauarbeiten allerdings unberührt. Es lässt sich auch weiterhin individuell für die Webansicht verändern.

Großes Manko: Im Zuge der Renovierung schmeißt Twitter auch die beliebten Foto-Drittanbieter Twitpic und yFrog raus. Die US-Amerikaner schotten sich immer stärker von anderen Social-Web-Angeboten ab. Das steigert die Werbeeinnahmen der 140-Zeichen-Plattform, schwächt allerdings auch ihre Position als spezielles Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Social Networks. Was das für das Social Media Management und die Marken-Kommunikation bedeutet, muss allerdings in einem separaten Posting besprochen und gebloggt werden.

Marketers wollen Social Media-Budgets erhöhen

In allen Management-Ebenen und über alle Abteilungen hinweg: Alle reden mittlerweile von Social Media und dem Kunden2.0. Doch wie viel ist den Unternehmen ihr Engagement bei Firmen-Blogs, Facebook, Pinterest oder Twitter tatsächlich wert?

Die meisten Social Media-Budgets sind mittlerweile in den Marketingabteilugen untergebracht. Also haben Advertising Age und die Citigroup einmal gefragt, wie hoch der Anteil der Social Media-Aktivitäten am Gesamtbudget des Marketings ist. Die Antwort zeigt, dass es wohl immer noch zu wenig ist, dass die Ausgabenbereitschaft jedoch steigt.

So gaben die meisten Marketers an, dass sie weniger als 20 Prozent für ihre Social Web-Aktivitäten einplanen würden. Bereits enthalten in diesem Posten sind auch die Ausgaben für Facebook-Kampagnen und andere Werbe-Aktionen auf den entsprechenden Social-Portalen.

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emarketer hat die Studie aufgearbeitet

Die Daten stammen aus dem Juni diesen Jahres. Danach sagten 49,5 Prozent, dass ihr Unternehmen nur ein bis zehn Prozent ihres Marketing-Budgets in Social Web-Projekte investieren würden. 19 Prozent nehmen zwischen elf und 20 Prozent in die Hand und 5,3 Prozent investieren mehr als 50 Prozent. Die gute Nachricht aber lautet: Lediglich rund ein Zehntel sagt, dass man gar kein Geld für Web2.0-Marketing ausgeben würde.

Gleichzeitig wurde nach den Digital-Ausgaben generell gefragt und hier zeigt sich bereits, dass in fast allen Fällen ein gewichtiger Teil der gesamten Digital-Ausgaben für Social Media-Projekte draufgehen. Das heißt: Schon heute machen Facebook, Twitter & Co. einen gewichtigen Anteil am gesamten Web-Budget der Marketing-Abteilungen aus. Das ist wohl nicht die schlechteste Nachricht.

Eine noch bessere Nachricht ist allerdings, dass diese Zahlen nicht der letzte Stand sein werden. Denn die Umfrage ergab auch, dass 72,9 Prozent aller Befragten angaben, dass sie davon ausgehen, dass innerhalb den nächsten Jahres die Social-Media-Ausgaben steigen werden. Zu dem selben Ergebnis kam – allerdings schon im April – eine Studie von Useful Social Media. Demnach planen 54 Prozent aller US-Companies ihr Social-Media-Budget noch in diesem Jahr um 25 Prozent zu erhöhen.

gridmaster Social Media KPI Dashboard - HR & Employer Branding

Social Media Marketing & Monitoring: 10 KPIs für HR, Recruiting & Employer Branding

Social Media und Personal-Management: Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, ist dies eines der kommenden Boom-Themen der nächsten Monate. Denn auf einmal beschäftigen sich immer mehr Blogger und Fachmedien damit. So las ich kürzlich erst bei Futurebiz.de: „Facebook, Twitter und zuletzt auch Pinterest werden zunehmend auch von Personalmanagern eingesetzt, um junge Talente zu gewinnen und offene Stellen zu besetzen. Wen wundert es, wo doch der Fachkräftemangel sich nicht mehr nur auf Ingenieure, IT und Pflegekräfte beschränkt, sondern mit der bevorstehenden Überalterung der Bevölkerung die Wachstumschancen der Deutschen Wirtschaft massiv bedroht.“

Zudem befragte mich Werben & Verkaufen gerade dazu. Aus meiner und ethority’s Sicht ist in Sachen HR und Social Media vor allem der Measurement- / Monitoring-Aspekt interessant und noch kaum beleuchtet. Denn genauso wie bei den SM-Kampagnen der meisten Unternehmen fehlt es auch in diesem Bereich an den nötigen KPIs, um überhaupt den Erfolg und die Reichweite einzelner Employer Branding- und Recruiting-Kampagnen zu messen.

Woran bemisst sich also der Erfolg von Social Media-Maßnahmen im HR-Bereich?

Welches sind eigentlich die relevanten Kennzahlen bzw. KPI’s für die Erfolgsmessung von Social Media Maßnahmen im HR & Employer Branding?

Die KPIs sind im ersten Schritt ähnlich wie bei einem Markenmonitoring:

1. Buzzvolumen – Wie oft wird HR zu meinem Unternehmen besprochen?

2. Share of Voice – Werden andere Unternehmen häufiger zu dem Thema aufgegriffen?

3. Beliebtheit der Employer Brand – Mit welcher Sympathie, Begeisterung und Intensität sprechen die Nutzer über das Unternehmen als Arbeitgeber?

4. Sentiment zur Employer Brand innerhalb der einzelnen Social Networks, Foren, Blogs – Wie positiv oder negativ sprechen die Nutzer auf LinkedIn, XING, Facebook?

5. Social Referrals der Mitarbeiter – Empfehlungen offener Stellen in eigenen Social Networks – Wo, wie häufig und mit welchem Erfolg werden offene Stellenangebote von Mitarbeitern verbreitet?

6. Nutzerzahlen von HR- oder Recruiting-Apps für Jobangebote

7. Zahl der Follower-/Fan’s bei speziell eingerichteten HR-Twitteraccounts, -Facebook-Pages bzw. HR-Channels

8. Reichweite der einzelnen HR-Kampagnen

Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media-Aktivitäten an den Hard Facts wie

9. Quantität (CV-Uploads Total) und

10. Matches – Qualität der eingehenden Bewerbungen – Anzahl der auf die Stelle passenden Bewerber

messen.

Sind die Kriterien andere als etwa im Marken- oder Produkt-Bereich?

Wie bereits erwähnt verwendet man natürlich sehr viele identische Kennzahlen, die auch für den Marken- oder Produkt-Bereich herangezogen und auf die Employer Brand angewendet werden. Dabei gilt natürlich, dass die Datengrundlage eine andere ist und man hier nicht ohne Weiteres mit der einfachen Nennung des Unternehmens etwas anfangen kann. Für das „Wo“ und „Wie“ ist hier der Kontext entscheidend, in dem das Unternehmen thematisiert wird. Neben diesen Kennzahlen sind aber auch „weiche“ Kriterien zu definieren, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen und speziell auf die Kampagne zugeschnitten werden.

Kann man diesen Erfolg messen: Welche Tools stehen Unternehmen zur Verfügung?

Neben der Kennzahlen ist es auch wichtig, marktforscherisches Methodenwissen einfließen zu lassen, um etwa die Stärken und Schwächen als Arbeitgeber auszulesen, Wünsche und Erwartungen von potentiellen Bewerbungen herauszufinden und somit die richtigen Ansatzpunkte für eine digitale HR-Strategie zu finden. Dafür ist ein Social Media Monitoringtool wie der gridmaster sehr nützlich: Das Tool liefert KPI’s für den HR-Bereich und dient als Analyseinstrument für Kampagnen und Aktivitäten auf Facebook, Twitter, LinkedIn, XING und den dortigen Alumni-Netzwerken, sowie auch speziellen, thematisch relevanten Blogs, Foren und Communities.

gridmaster Social Media KPI Dashboard - HR & Employer Branding

gridmaster Social Media KPI Dashboard – HR & Employer Branding

Mit dem gridmaster werden Kennzahlen zum Erfolg der Aktivitäten auf den Networks erhoben oder aber auch speziell auf Social Media angepasste Job Postings ausgewertet und das Talent-Screening in der gesamten digitalen Welt durchgeführt.

Was müssen Unternehmen von Anfang an bedenken, um die richtigen Ergebnisse zu ihren Social Media Maßnahmen messen zu können?

Jedes Unternehmen muss sich von Beginn an im Klaren darüber sein, welche Ziele es mit Social Media erreichen will. Ebenso ist es wichtig, welche Plattformen relevant sind, welche Zielgruppen man ansprechen möchte und welche Themen wo gespielt werden. Insgesamt ist dabei auch immer zu bedenken, dass eine Social Media Maßnahme keine sofortige Auswirkung auf beispielsweise Umsatz oder – um beim Thema HR zu bleiben – auf die Bewerberzahl haben muss. Maßnahmen in Social Media sind langfristig anzusetzen und werden bei stetigem Engagement auch den gewünschten Erfolg bringen. Neben der Analyse-Technologie haben wir in den letzten Jahren auf den Bedarf des Marktes reagiert und eine Consulting-Unit mit Analysten, Planern und Community-Managern geschaffen, um für unsere Kunden und Partner die richtigen Strategien und Maßnahmen aus den Analysen abzuleiten. Zum Erfolg führen schließlich auch hier die richtigen Mechaniken und das nachhaltige Community Management, um z.B. mit Empfehlungen (sog. Social Referrals) der Community-Mitglieder, an die idealen Kandidaten zu kommen.

Wie ich aber auch der W&V sagte. An Ende des Tages zählt nur eines: „Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media Aktivitäten an den Hard Facts wie Qualität und Quantität der eingehenden Bewerbungen messen.“