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Guerilla Marketing: Buch als Weblog und Podcast

Felix Holzapfel hat ein Buch über Guerilla Marketing geschrieben. Das besondere daran: Das Buch gibt es nicht auf Papier, sondern nur im Web – zum lesen und zum hören als Podcast. Zum einen umgingen die Autoren damit das Problem einen Verlag zu suchen, dazu glauben sie, dass sie via Blog mehr Leser erreichen. „Außerdem besteht unserer Ansicht nach einer der großen Vorteile der Publikation via Weblog darin, dass es sich somit um kein statisches, sondern dynamisches Werk handelt. Beispielsweise bei einem Roman mag dies weniger relevant sein. Bei einem Buch, das sich mit schnelllebigen Technologien und Trends beschäftigt, ist dies jedoch anders. Einerseits werden die Inhalte bei Bedarf von uns aktualisiert. Andererseits wird dem Buch durch die Kommentare der Besucher und Diskussion mit uns und anderen Lesern fortlaufend neues Leben eingehaucht – so zumindest eine weitere unserer Hoffnungen. Richtig… Sie haben die Botschaft zwischen den Zeilen bzw. den Wink mit dem Zaunpfahl korrekt gedeutet. Denn selbstverständlich bitten wir auch Sie um Ihre Meinung – egal, ob Sie unser Buch im Weblog, als E-Book oder per Podcast konsumieren!.“

Reputation und Issue-Management: Podcast-Interview mit Dr. Christian Wicenec

ChristianWicenec Beim neunten Ethority Podcast stand Ethority Referent Dr. Christian Wicenec, Leiter des Referates Business Environment Analysis der PAUL HARTMANN AG, Rede und Antwort. Die zentralen Fragen: 1. Braucht bereits ein mittelständisches Unternehmen ein Issues und Reputation Management oder sollte eine Company bereits über eine gewisse Größe verfügen? 2. Lassen sich die hohen Anforderungen trotz der limitierten Ressourcen umsetzen? 3. Sind also sogar Synergien durch Issues und Reputation Management innerhalb des Unternehmens möglich?

Das wachsende Interesse an Reputation Management

Ethority-Referent Oliver S. Schmidt hat dem prportal.de ein interessantes Interview über das wachsende Interesse am Reputation Management gegeben. Schmidt berichtet, dass bei vielen Unternehmen das Reputation Management auf der Prioritätenliste mittlerweile weit nach oben gerückt ist: „Das hängt auch damit zusammen, dass die Reputation von Unternehmen über lange Zeiträume und unter hohem Ressourcenaufwand aufgebaut wird, jedoch im Krisenfall von einem Tag zum anderen sehr stark beschädigt werden kann.“ Das höchst lesenswerte Interview gibt es hier.
Dazu stand Oliever S. Schmidt auch schon beim dritten Ethority-Podcast Rede und Antwort.

Wahrnehmungsmanagement: Podcast-Interview mit Jens Nordlohne

Jens NordlohneBeim siebten Ethority Podcast stand Ethority-Referent Jens Nordlohne, Geschäftsführender Gesellschafter der Victrix Causa GmbH, Rede und Antwort. Die zentralen Fragen: 1. Warum ist die Wahrnehmung der Realität für die meisten Unternehmen wichtiger als die Realität selbst? 2. Welche Instrumente und Möglichkeiten bietet das Wahrnehmungsmanagement? 3. Wie lässt sich Wahrnehmungsmanagement im Wettbewerb einsetzen?

Management der Wahrnehmung: Podcast-Interview mit Jens Nordlohne

Beim siebten Ethority Podcast stand Ethority-Referent Jens Nordlohne, Geschäftsführender Gesellschafter der Victrix Causa GmbH, Rede und Antwort. Die zentralen Fragen: 1. Warum ist die Wahrnehmung der Realität für die meisten Unternehmen wichtiger als die Realität selbst? 2. Welche Instrumente und Möglichkeiten bietet das Wahrnehmungsmanagement? 3. Wie lässt sich Wahrnehmungsmanagement im Wettbewerb einsetzen?

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Word of Mouth: Podcast-Interview mit Martin Oetting

Beim sechsten Ethority Podcast stand Ethority-Referent Martin Oetting, Buchautor, Forscher & Lehrer sowie Berater für Mundpropaganda, Rede und Antwort. Die zentralen Fragen: 1. Lässt sich diese digitale Mundpropaganda planen und steuern? 2. Wo liegen die Vorteile im Gegensatz zur klassischer Werbung? 3. Manche Praktiker sprechen von einem Verbreitungsvirus, für den eine Word of Mouth-Kampagne sorgen soll: Lässt sich bei der Produktentwicklung solch ein Verbreitungsvirus gleich in das Produkt integrieren?

Word of Mouth: Podcast-Interview mit Martin Oetting

Beim sechsten Ethority Podcast stand Ethority-Referent Martin Oetting, Buchautor, Forscher & Lehrer sowie Berater für Mundpropaganda, Rede und Antwort. Die zentralen Fragen: 1. Lässt sich diese digitale Mundpropaganda planen und steuern? 2. Wo liegen die Vorteile im Gegensatz zur klassischer Werbung? 3. Manche Praktiker sprechen von einem Verbreitungsvirus, für den eine Word of Mouth-Kampagne sorgen soll: Lässt sich bei der Produktentwicklung solch ein Verbreitungsvirus gleich in das Produkt integrieren?

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Ergebnisse der Corporate Weblog Umfrage

Blogdiplomat Patrick Breitenbach beschäftigt sich in seinem Blog ausgiebig mit dem Thema und antwortete dazu noch auf die Ethority-Umfrage:
1. Wie haben sich die Corporate Weblogs im vergangenen Jahr verändert? So langsam wächst das Verständnis für Weblogs bei Unternehmen. Daher gab es auch einige gelungene Umsetzungen von Corporate Weblogs im letzten Jahr. Allerdings begreift ein großer Anteil der Unternehmen Weblogs immer noch nicht als potenzielles Dialoginstrument . Sie sehen nur: „Weblogs bringen gute Googleplatzierungen, sie sind billig, also machen wir das auch.“ Am Liebsten würden Unternehmen ihre bisherigen Werbemittel einfach in das Blog stellen und warten, dass sich das jemand
freiwillig anguckt und dann sagt: „Boah, das sind aber tolle Sachen. Die kauf ich mir gleich.“ Doch so werden Corporate Weblogs nicht funktionieren.
2. Wie werden die Corporate Weblogs in einem Jahr aussehen? Hoffentlich viel mutiger und damit auch „blogiger“. Nun ist die Zeit langsam vorbei, in der man durch die bloße Ankündigung „Wir haben ab sofort ein Corporate Blog“ Aufmerksamkeit erzielen kann. Jetzt sind interessante und durchdachte Konzepte gefragt, um Corporate Weblogs erfolgreich umzusetzen. Dabei zählt übrigens nicht die reine Klickrate, sondern die Tiefe
des daraus entstehenden Dialoges mit den Menschen. Wenn es ein Corporate Weblog schafft in der Blogosphäre nicht gleich als Fremdkörper ausgeschieden zu werden, dann wird es auch langfristig erfolgreich mit allen Menschen kommunizieren können. Langfristigkeit ist übrigens ein Mantra, dass sich viele Unternehmen verinnerlichen sollten, bevor sie ein Weblog starten.
3. Glauben Sie, daß sich Podcasts oder gar Vodcast als ernstzunehmendes Marketinginstrument durchsetzen werden? Was sind denn Pod- oder Vodcast im Grunde genommen? Eigentlich doch nur eine technische Möglichkeit, mit der man kostengünstig Audio- und Videodateien unter das Volk streuen kann. Jeder kann jetzt also Radio und TV spielen. Das ist im Grunde genommen ja nichts neues. Die Dialogmöglichkeiten sehe ich übrigens bei dieser Form nicht so reichhaltig wie bei geschriebenen Blogs. Es kommt also immer darauf an, ob ein Unternehmen ausschließlich über sich selbst sprechen, Menschen unterhalten oder mit ihnen kommunizieren möchte. Um also auf die Frage zurückzukommen: Pod-/Vodcasts sind bereits ein ernstzunehmendes Marketinginstrument, die jedoch, genau wie andere Blogs, zunächst richtig konzipiert werden müssen.

Desweiteren erreicht uns noch die nächste Umfrageantwort vom Excitingcommerce-Blogger Jochen Krisch. Seine Antworten:
1. Wie haben sich die Corporate Weblogs im vergangenen Jahr verändert? Zunächst einmal sind es erheblich mehr geworden. Vor allem kleine und
regionale Unternehmen erkennen zunehmend ihre Chance, mit einem Unternehmensblog überregional auf sich aufmerksam zu machen. Im Handelsbereich haben wir inzwischen mehrere Dutzend zum Teil hervorragender Händlerblogs. Viele sind im vergangenen Jahr entstanden.
2. Wie werden die Corporate Weblogs in einem Jahr aussehen? Hoffentlich viel vernetzter, viel dynamischer, viel abwechslungsreicher. Das Internet wird zum Live-Medium. Wir erwarten mehr Aktions- und Infotainment-Elemente. Auch Corporate Weblogs sollten sich dauerhaft
spannend lesen lassen.
3. Glauben Sie, daß sich Podcasts oder gar Vodcast als ernstzunehmendes Marketinginstrument durchsetzen werden? Nein, wenn sie vom Unternehmen kommen. Ja, wenn sie von den eigenen Kunden bzw. Fans kommen.

Machen auch Sie bei der Umfrage mit. Unter allen Teilnehmern Eintrittskarten zur 2. Ethoriy Konferenz – Reputation Management & Word of Mouth.

Die bisherigen Antworten auf den Ethority-Fragebogen gibt es hier und hier.