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Twitter Nutzer lieben Video

#Buytwitter? Check: Twitter-Nutzer-Wert, Video-Playbook, Fakten, Daten und Trends

Wer Twitter kauft, weiß keiner. Die Ideen der Twitter-Nutzer, Influencer, Aktivisten, Journalisten und Entrepreneurs hat Johnny Haeusler bei Wired.de bilanziert. Das Genossenschaftsmodell ist spannend, doch dafür ist die Zeit wohl (noch) nicht reif. Am Ende des Tages zählt: Was ist der Wert eines Nutzers und da schneidet Twitter leider eher bescheiden ab: Twitter 46 US-$, Facebook 216 US-$, LinkedIn 246 US-$. Warum ist das so niedrig? In der Hoffnung Antworten zu finden, haben wir uns aktuelle Fakten, Daten und Trends rund um Twitter angesehen.

Eines ist sicher: Twitter-Nutzer lieben Video-Content! Das verspricht jedenfalls das aktuelle Online-Video-Playbook, welches speziell von Twitter für seine Media- und Werbenetzwerk-Partner erstellt wurde.

Kernaussage: Video-Anzeigen auf Twitter erfreuen sich einer doppelt so hohen Erinnerung, als anderswo. 

Die spannendsten Ergebnisse aus dem Twitter Online-Video-Playbook zusammengefasst: 

  1. Twitter hat aktuell 800 Millionen Besucher im Monat (ca. 300-320 Mio. aktive monatliche Nutzer)
  2. 93% der Twitter-Video-Abrufe kommen von mobilen Endgeräten
  3. 82% der Twitter-Nutzer interagieren mit Brands
  4. 64% der Twitter-Nutzer beeinflussen die Kaufentscheidungen von Freunden
  5. 53% der Twitter Nutzer sind Early Adopters

Für welche Video-Inhalte interessieren sich die Twitter-Nutzer?

  1. 51% News
  2. 49% Informationen generell
  3. 48% Virals
  4. 40% Entertainment
  5. 37% Celebrities

 

Fazit: Video-Ads auf Twitter sind sicherlich eine gute Sache für einige wenige BlueChip-Marketer. Deutschlands Start-Ups, Kleinunternehmer und Mittelständler fragen sich oft immer noch: Twitter-Engagement – Ja/Nein? Warum konzentriert sich Twitter nicht noch mehr auf seine Stärken als Social Media Klangkörper bzw. Resonanzraum, um den „Social Media Buzz“ seiner Nutzer besser zu monetarisieren? Was macht Social Media Plattformen so wertvoll: Nutzer, Interaktionen und Content… 

Hier die Infografik zum Twitter Online-Video-Playbook:

Infographic_Social_Media_Twitter_2016

via ADWEEK

Instagram 500 2016

Instagram hat eine halbe Milliarde Nutzer, davon 200.000 Werbetreibende

Instagram nutzen jeden Monat eine halbe Milliarde Menschen weltweit – mehr als 300 Millionen Menschen sogar täglich! Damit ist Instagram eine der am schnellsten wachsenden mobilen Plattformen. Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich die Community verdoppelt. Unternehmen können auf Instagram auf kreative und visuelle Weise ihre Geschichte erzählen. Die Community hat sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt, so dass sogar 300 Millionen Menschen Instagram täglich nutzen. Davon sind etwa 200.000 Werbetreibende aus allen Branchen auf Instagram erfolgreich unterwegs. Hier die wichtigsten Fakten im Überblick:

Instagram 500 2016

Internet User Trust Social Networks 2014

Reputation & Vertrauen: Die wichtigsten Faktoren im Social Web

Diese Zahlen sind ein weiterer Beleg für eine der wichtigsten Wahrheiten, denen sich Marketers im Netz immer bewusst sein sollten: Im Social Web ist Vertrauen eines der wertvollsten Güter überhaupt und demnach ist das Schlimmste, was einer Marke – gerade bei Facebook, Twitter & Co. – passieren kann, das sie das in sie gesetzte Nutzer-Vertrauen verspielt.

Die meisten Web-Profis und Online-Marketing-Kenner begehen immer wieder den grundsätzlichen Fehler und überschätzen das Wissen und das Zutrauen der Nutzer in den einzelnen Social-Media-Kanälen. Damit muten sie den Marken und Unternehmen für die sie arbeiten oftmals zu viel zu. Dadurch steigt auch automatisch die Gefahr eines Vertrauensverlustes.

Internet User Trust Social Networks 2014

Wie akut diese Gefahr tatsächlich ist, zeigt eine neue Auswertung von Rad Campaign, Lincoln Park Strategies und Craig Newmark (http://www.emarketer.com/Article/Many-Social-Users-Little-Trust/1011112). Demnach haben 57 Prozent aller erwachsenen US-Amerikaner in Social Media-Sites wie Facebook oder Twitter nur wenig bis gar kein Vertrauen. Nur sieben Prozent sprechen von einem sehr hohen Vertrauen.

Splittet man diese Zahlen nach Altersgruppen auf, zeigt sich, dass vor allem die Gruppe 55 bis 64 dem Netz misstraut. Ein Ergebnis, das wenig überrascht. Das allerdings auch 24 Prozent der über 34-Jährigen dem Social Web extrem kritisch gegenüberstehen, zeigt mit welchen Widerständen Online-Marketers noch immer zu kämpfen haben.

Diese Zahlen basieren nur auf US-Untersuchungen. Wir können also getrost davon ausgehen, dass sie in dem traditionell kritischeren Deutschland noch deutlicher ausfallen.

Tatsächlich verlangt diese kritische Grundhaltung ein höchst sensibles Vorgehen von Online-Managern. Sie müssen sich der Pflege ihrer Marken mit maximaler Seriosität widmen. Zudem ist eine ordentliche Portion Social Media-Intelligence unabdingbar, denn nur wer seine Nutzer versteht, kann ihr Vertrauen gewinnen. Und nur Nutzer, die einer Marke vertrauen, werden auch zufriedene Kunden.

Internet User Trust Social Networks 2014

Reputation & Vertrauen: Die wichtigsten Faktoren im Social Web

Diese Zahlen sind ein weiterer Beleg für eine der wichtigsten Wahrheiten, denen sich Marketers im Netz immer bewusst sein sollten: Im Social Web ist Vertrauen eines der wertvollsten Güter überhaupt und demnach ist das Schlimmste, was einer Marke – gerade bei Facebook, Twitter & Co. – passieren kann, das sie das in sie gesetzte Nutzer-Vertrauen verspielt.

Die meisten Web-Profis und Online-Marketing-Kenner begehen immer wieder den grundsätzlichen Fehler und überschätzen das Wissen und das Zutrauen der Nutzer in den einzelnen Social-Media-Kanälen. Damit muten sie den Marken und Unternehmen für die sie arbeiten oftmals zu viel zu. Dadurch steigt auch automatisch die Gefahr eines Vertrauensverlustes.

Internet User Trust Social Networks 2014

Wie akut diese Gefahr tatsächlich ist, zeigt eine neue Auswertung von Rad Campaign, Lincoln Park Strategies und Craig Newmark (http://www.emarketer.com/Article/Many-Social-Users-Little-Trust/1011112). Demnach haben 57 Prozent aller erwachsenen US-Amerikaner in Social Media-Sites wie Facebook oder Twitter nur wenig bis gar kein Vertrauen. Nur sieben Prozent sprechen von einem sehr hohen Vertrauen.

Splittet man diese Zahlen nach Altersgruppen auf, zeigt sich, dass vor allem die Gruppe 55 bis 64 dem Netz misstraut. Ein Ergebnis, das wenig überrascht. Das allerdings auch 24 Prozent der über 34-Jährigen dem Social Web extrem kritisch gegenüberstehen, zeigt mit welchen Widerständen Online-Marketers noch immer zu kämpfen haben.

Diese Zahlen basieren nur auf US-Untersuchungen. Wir können also getrost davon ausgehen, dass sie in dem traditionell kritischeren Deutschland noch deutlicher ausfallen.

Tatsächlich verlangt diese kritische Grundhaltung ein höchst sensibles Vorgehen von Online-Managern. Sie müssen sich der Pflege ihrer Marken mit maximaler Seriosität widmen. Zudem ist eine ordentliche Portion Social Media-Intelligence unabdingbar, denn nur wer seine Nutzer versteht, kann ihr Vertrauen gewinnen. Und nur Nutzer, die einer Marke vertrauen, werden auch zufriedene Kunden.

Die Wirkung von Social Media und Digital Video auf die Webnutzung

Trend: Social Media & Video-Seiten schlagen TV, Print & Radio

Letztes Jahr verbrachte die Person neben Ihnen und dem von Ihnen schauen in den Spiegel jeden Tag 3 Stunden und 7 Minuten Online für Social Media auf einer täglichen Basis.
Gutscheincodes Pro, eine Website auf den Verkauf Coupons oder Gutscheine gewidmet, knirschte die Anzahl in einer Infografik nach dem Sammeln von Daten von YouTube, Netflix, TechCrunch, eMarketer und Digital Marketing Geschwafel.
Die Infografik zeigt den dramatischen Anstieg der Online-Nutzung für den durchschnittlichen Internet-Nutzer aus dem Jahr 2010 (2 Stunden und 34 Minuten) bis 2011 (2 Stunden und 56 Minuten) bis 2012 (3 Stunden und 7 Minuten).
Die rasante Zunahme der Online-Mediennutzung führte zu einem Rückgang in der Popularität von anderen Medien während des Drei-Jahres-Zeitraum. Kämpfen Medien Quellen gehören TV, Radio, Zeitung und Zeitschrift.
Die Infografik brach die tägliche Online-Nutzung mit sozialen Medien, durch Social Networking Sites angeführt, was den Weg für Online-Medien-Quellen, wie E-Mails, Online-Videos, Suchmaschinen, Online-Spiele, Blogs, Online-Radios, Online-Zeitungen und Online-Magazine .
Da die Popularität von sozialen Netzwerken und Online-Medien erhöhen, die durchschnittliche Person Online-Zeit zunimmt.

Social Media und Video-Seiten wachsen rasant, denn der kontinuierliche Anstieg der Nutzungsdauer von Online-Medien führt unumkehrbar zu einem dramatischen Rückgang bei der Nutzung von klassischen Medien wie TV, Print und Radio. Eine kürzlich veröffentliche Infografik von Voucher Codes Pro zeigt die Entwicklung über die letzten 3 Jahre. Danach verbrachte der durchschnittliche Nutzer letztes Jahr jeden Tag 3 Stunden und 7 Minuten in den Social Media, auf Video-Seiten oder mit anderen Online-Aktivitäten – 2011 waren es 2 Stunden und 56 Minuten und im Jahr 2010 schon 2 Stunden und 34 Minuten.

In der Gunst der Onliner stehen dabei besonders weit oben: Socia Media & Social Networking Sites, E-Mails, Online-Videos, Suchmaschinen, Online-Spiele, Blogs, Online-Radios, Online-Zeitungen und Online-Magazine.

Obwohl der Konsum von TV-Inhalten rückgängig ist, sitzt der durchschnittliche Nutzer noch über 5 Stunden vor dem Fernseher. Denn noch zeigt diese Entwicklung abermals wie wichtig es ist, das Engagement im Digitalen Space und insbesondere in den Social Media zu verstärken.

Print

Social Media & Commerce – Studie zu Kaufentscheidungen & Nutzung

Eine spannende Studie zur Bedeutung von Social Media in Zusammenhang mit den Kaufentscheidungsprozessen im Retail-Segment hat uns der US-Marktforscher empathica beschert. Wenig überraschend ist, dass Facebook als Traffic-Generator mit 73% als auch bei generellen Online-Shopping-Erfahrungen der Nutzer mit 55% die Nase vorn hat. Google Reviews mit 38% und Groupon mit 35% folgen auf Platz zwei und drei der Traffic-Treiber. Twitter rangiert etwas abgeschlagen auf Platz 5 mit 14% noch hinter dem Bewertungsportal Yelp mit 23%.

Bei der Nutzung von mobilen Endgeräten im traditionellen Handel werden von 55% der Befragten vor allem Preise verglichen und 34% nutzen QR-Codes, um relevante Infos zu den jeweiligen Produkten zu finden. Immerhin 27% der Nutzer lesen sich die Erfahrungsberichte anderer Nutzer während ihres Aufenthaltes im Store durch.

Infografik Social Media / Retail / Kaufentscheidungen / Shopping Decisions

Infografik Social Media / Retail / Kaufentscheidungen / Shopping Decisions

Auch wenn sich diese Zahlen auf das amerikanische Verbraucherverhalten beziehen, können sie als Indikator für den dt. Markt herangezogen werden.

Learnings für Retailer:

1. Facebook-Aktivitäten und Brand Experience der Fans forcieren
2. QR-Codes verstärkt z.B. in Flyern und Produktbroschüren einsetzen
3. Shopper-Reviews zu eigenen Produkten/Marken anregen und monitoren
4. Mobile Websites optimieren
5. Mit Coupons und Gutscheinen die Kauflaune der Besucher beflügeln

Social-Media-Management macht Nachrichtenportale und Communitys wertvollver

Eine der wichtigsten Wahrheiten 2.0 die viele Netz-Journalisten vielleicht nicht gerne hören, lautet: Der Job der Community- und Social-Media-Manager in modernen Web-Redaktionen trägt längst genauso viel zum Erfolg eines Nachrichten-Portals bei, wie die Arbeit der schreibenden Kollegen. Angebote wie Chip.de haben längst bewiesen, dass eine lebendige Community und ein ordentliches Social-Media-Management treue und aktive Leser  bindet, die zudem oftmals bereit sind, positiv über das jeweilige Web-Angebot zu sprechen.

Bislang blieb allerdings immer weitestgehend im Dunkeln, welche Nutzer überhaupt bereit sind, mitzudiskutieren und sich innerhalb der Community zu engagieren. Bzw. welche Reaktionen lösen welche Art von Kommentaren aus? Diese Fragen lassen sich gänzlich mit Hilfe eines modernen Monitoring-Tools klären. Deshalb haben sich Sebastian Horn, Community-Redakteur von Zeit Online und Max Neufeind von der ETH Zürich einmal eine Zeit-Debatte zum Thema Grundeinkommen mit 1.400 Nutzer-Kommentaren ganz genau angesehn. „Wir haben – basierend auf statistischen Methoden – untersucht, inwiefern sich Nutzer in ihrem Kommentarverhalten ähneln oder unterscheiden“, beschreibt Horn das Vorgehen in einem Interview mit Drehscheibe. Insgesamt konnten er und Neufeind vier Nutzertypen identifizieren und charakterisieren. Das sind:

1.    Der Troll. In der analysierten Debatte schrieb er rund elf Prozent aller Kommentare.

2.   Der Musterschüler. „Das ist ein Usertyp, der zwar wenige Kommentare schreibt. Seine Kommentare sind jedoch sehr lang, gut ausformuliert und klingen freundlich. Er schafft es außerdem, auf viele Aspekte des Themas einzugehen“, erklärt Horn.

3.   Der Bemühte (oder auch der Fleißige). Er schreibt extrem viele Kommentare. Sie haben eine mittlere Länge, sind durchschnittlich überzeugend und durchschnittlich freundlich.

4.   Der Besserwisser. Er formuliert scharf und wendet sich direkt an den Autoren. Im Vergleich zum Troll bringt er allerdings stichhaltige Argumente vor. „Dafür erhält er viel Aufmerksamkeit von anderen Nutzern, die auf seine Kommentare antworten oder sie mit einer Leserempfehlung versehen.“

Slideshare
Die Studie als Präsentation bei Slideshare

Tagtäglich können Debatten aus dem Ruder laufen, wobei nur die frühe Erkennung dieser, der richtige Umgang mit Nutzerkommentaren und eine einfühlsame Moderation der Diskussionen dieses Risiko minimiert. Die Identifizierung dieser Issues ist eine Herausforderung, bei der auf Suchwort-Abfragen spezialisierte Social-Media-Monitoring-Angebote, sog. „Basic Listening“-Tools, schnell an Ihre Grenzen kommen. Sie führen keine kontextbasierten Analysen durch, um Relevantes intelligent zu filtern, um Alarm zu schlagen, wenn erste Fetzen fliegen. „Advanced Listening“-Systeme mit ausgeklügelten semantischen Analysen, basierend auf computerlinguistischer Technologie helfen hier weiter.

Social Media Monitoring Systeme wie der gridmaster können selbstständig Kommentare entdecken, die gegen die jeweiligen Kommentar-Regeln verstoßen und darüber hinaus noch einiges mehr. Wir haben die letzten 6 Monaten sehr hart an einer neuen Version unseres gridmasters gearbeitet, welcher mit umfangreichen Funktionen ausgestattet ist, um die physischen Lebenszeichen einer Community richtig zu deuten und so jedem Community Manager gute Dienste leisten kann.

Alles in allem zieht Horn eine positive Bilanz. Denn es hat sich gezeigt, dass die Kommentare mit einem möglichst hohen Argumentationsniveau auch die meisten Reaktionen auslösten. „Kommentare von Pöblern werden meist ignoriert. Je schwächer ein Kommentar argumentativ ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darauf antwortet.“

Heißt: Die Community würdigt Qualität, wodurch sie natürlich mehr Traffic und neue User generiert und somit im Wert steigt. Investitionen in ein qualitativ hochwertiges Community Management, also guten Moderatoren und den richtigen Social Media Tools zahlen sich daher sehr schnell aus.

Traffic-Einbruch: Platzt die Pinterest-Blase?

Ist der Pinterest-Hype schon wieder vorbei oder nimmt er nur eine Auszeit? Die neuesten Zahlen von AppData dürften den Machern der Web-Pinwand nicht gefallen. Denn die Monitoring-Experten für die Nutzung von Facebook-Apps sagen, dass die Zahl der Facebook-Connected-Pinterest-Nutzer in den vergangenen 50 Tagen stark zurückgegangen sind.

Die US-Analysten gehen zurzeit von einem Minus von 25 Prozent aus. So soll die Zahl der monatlich aktiven Nutzer am ersten März bei 11,3 Millionen gelegen haben. Am ersten April waren es mit 11,15 Millionen nur leicht weniger. Am 20. April lag dieser Wert allerdings nur noch bei 8,3 Millionen.

Pinterest1
Pinterest-Facebook-Traffic laut AppData

Diese Delle ist die erste kleine Krise, mit der das noch junge Start-Up zurecht kommen muss. Bislang kannte es nur einen Trend: Steil nach oben! Von Mai 2011 mit ein paar unter hundert Tausend Besuchern steigerten die US-Amerikaner den Traffic auf rund 12 Millionen. Ein erster Hinweis auf die Krise zeichnete sich schon ab, denn bereits vor Wochen fing die Verweildauer an zu stagnieren. Das lässt darauf schließen, dass viele der neuen Besucher mal kurz vorbeischauen und schnell wieder gehen. Aber auch diese Nuzter werden bestimmt schon bald überzeugt, länger auf Pinterest zu bleiben. Allerdings sollen bereits heute ein Fünftel aller Nutzer einmal täglich auf der Web-Pinnwand vorbeischauen. Pro Monat sollen die Nutzer sogar durchschnittlich bereits 98 Minuten auf der Site verbringen.

Nach Meinung der Experten von Businessinsider.com sind genau diese „Ich-schau-mir-das-Start-Up-an-über-dem-alle-reden-Nutzer“ der Grund für den Traffic-Rückgang. Denn sie haben erst für einen Boom gesorgt, jetzt haben sie alle Pinterest einmal angesehen. Dabei stellten einige – wie es nur normal ist – fest, dass die Plattform nichts für sie ist. Also kamen sie nicht wieder. Diese Nutzer hat Pinterest nach Meinung der US-Analysten verloren.

Nicholas Carlson von Businessinsider beruhigt: „Pinterest will continue shedding try-out-the-latest-hot-thing types and then start growing again, the way it used to: through word-of-mouth.“

Pinterest in Zahlen (3. Teil) – News, Nutzung und Traffic-Daten

Die einheimischen Medien haben ein neues Web-Lieblingsthema: Pinterest. Seit einigen Tagen beschäftigen sich immer mehr mit dem Bilder-Netzwerk der Stunde. Das ist schon eine schöne Entwicklung, welche das riesige Potential der Web-Pinnwand aufzeigt und in meinen Augen auch zurecht zu einem Hype-Thema mutiert. Allerdings greifen sich die meisten nur einen kleinen Ausschnitt der aktuellen Nachrichten auf. Fasst man alle Berichte zusammen, entsteht ein höchst spannendes News-Mosaik.

Die dpa beschäftigte sich erst einmal mit der Frage, welche unzähligen rechtlichen Fallstricke bei Pinterest lauern. „Die meisten deutschen Juristen kommen zu dem Schluß, dass Pinterest gegen das Urheberrecht verstößt“, zitiert die Agentur den Anwalt Carsten Ulbricht. Eine Abmahnwelle sehe er derzeit aber nicht. Zumal das Prinzip gelte: Wo kein Kläger, da kein Richter.

Unabhängig dieser Bedenken bleibt die Web-Pinnwand ein echtes Social-Media-Phänomen. Innerhalb kürzester Zeit avancierte die Bilder-Pinnwand zu einem Top-Thema der Web-Welt. Die wenigsten wissen jedoch tatsächlich worüber sie überhaupt reden. Deshalb hier der 3. Teil (1. Teil, 2. Teil) der Pinterest-Story mit weiteren Fakten zur Nutzung und Demografie.

– Die Foto-Seite lockte in den USA schon 17,8 Millionen Besucher. Seit dem vergangenen Mai bedeutet dies laut Focus Online einen Zuwachs um den Faktor 44.

– Nach einer Studie von Shareaholic leitet Pinterest inzwischen mehr Nutzer auf andere Seiten als Twitter oder Google+.

– Der Boom könnte sich schon bald auszahlen. Denn offenbar sollen Wagnisfinanzierer inzwischen bereit sein, für eine Bewertung jenseits der Milliardengrenze zu investieren.

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Quelle: MDGadvertising.com

Pinterest in Zahlen (2. Teil) – Nutzung und Demografie

Pinterest ist ein echtes Social-Media-Phänomen. Innerhalb kürzester Zeit avancierte die Bilder-Pinnwand zu einem Top-Thema der Web-Welt. Die wenigsten wissen jedoch tatsächlich worüber sie überhaupt reden. Deshalb hier der 2. Teil (1. Teil) der Pinterest-Story mit den wichtigsten Fakten zur Nutzung und Demografie.

– Bei 28,1 Prozent aller Nutzer liegt das jährliche Einkommen bei über 100.000 US-Dollar

– Durchschnittlich verbringen die Nutzer 15,8 Minuten bei Pinterest. Bei YouTube dem traditioniellen Führenden in dieser Kategorie liegt dieser Wert bei 16,4 Minuten. Facebook kommt auf 12,1 Minute

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Die Grafik erschien bereits bei Mashable

– Die wichtigste Nutzerschicht sind die sogenannten „Facebook-Moms“ – junge, internetaffine Mütter. So haben 50 Prozent aller Nutzer Kinder

– 68,2 Prozent aller Nutzer sind weiblich

– 97 Prozent aller Facebook-Fans von Pinterest sind weiblich

– Die größte Altersgruppe ist zwischen 25 und 34 Jahre alt

– Die größte Marke bei Pinterest ist Nordstrom mit 9.276 Followern

– Pinterest kommt mittlerweile auf 136 Millionen Vistitors pro Tag

– Pinterest bringt schon heute mehr Referral-Traffic als LinkedIn, Google+ und YouTube zusammen

– Die Nutzerin mit den meisten Followern ist Jane Wang. Der Mutter eines der Pinterest-Gründer folgen 25.333.963 Mitglieder

– Von Mai 2011 mit ein paar unter hunderttausend Besuchern steigerten die US-Amerikaner den Traffic auf rund 12 Millionen Unique Users pro Monat

– Ein Fünftel aller Nutzer schauen einmal täglich auf der Web-Pinnwand vorbei

>> Siehe auch Pinterest in Zahlen – Nutzer, Wachstum und Erfolg der Social Media Pinnwand