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Trove: neue personalisierte Informations-Maschine

Trove: diesen Namen sollten Sie sich merken. Denn Trove ist eine neue personalisierte Nachrichten- und Informations-Maschine. “Our goal: to aggregate the Web’s most interesting stories from a wide swath of sources, then give our users the power to customize what they see and how they see it”, heißt es in dem About-Text. Hinter dem Projekt steht die Washington Post.

Gespeist wird die Maschine aus tausend von Blogs und Nachrichten-Quellen. “Trove harnesses smart, flexible technology that learns from the choices you make. Some have called it “Pandora for news,” and the serendipity in its suggestions, pulled from around 10,000 sources, makes Trove a powerful tool for information discovery”, schreibt Washington Post-CEO Donald E. Graham in seinem Welcome-Letter.

Video: So funktioniert Trove

Trove basirt auf zwei Säulen: Zum einen legen die Nutzer eigene Nachrichten-Channels mit ihren Lieblings-Themen an. Zum anderen verfeinern die Nutzer ihren eigenen News-Filter ständig, in dem sie immer zwei Meldungen gezeigt bekommen und sich dann für eine entscheiden müssen. Mit Hilfe dieses Entweder- Oder-Verfahrens lernt der Algorithmus immer besser den einzelnen Nutzer zu verstehen und kann ihn so mit immer paßgenaueren News beliefern.

Ein erster Test zeigt: Die Bedienung ist nicht gerade intuitiv. Heißt: Es dauert einen Moment bis man sich in die Trove-Logik eingearbeitet hat. Dann liefert der Dienst jedoch tatsächlich recht schnell immer bessere Ergebnisse.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – Neue Erlösmodelle für Social Networks

Vielen Social Networking Plattformen fällt es – trotz hoher Nutzerzahlen – schwer, Gewinne zu erwirtschaften. Denn die meisten von ihnen waren von Beginn an kostenfrei nutzbar. Die Gefahr viele Stamm-User zu verlieren wäre sehr groß, wenn plötzlich versucht würde, das zu ändern. Und das Anbieten von Werbeflächen allein reicht nicht immer aus, um schwarze Zahlen zu schreiben.

Vor allem US Networks experimentieren jetzt mit einer alternativen Einkommensquelle: Digital Goods. Das ist Ware, die nicht physisch existiert, sondern auf die ausschließlich digital zugegriffen werden kann. Auf Facebook sind solche Digital Goods zum Beispiel kleine Geschenke in Form von virtuellen Bildchen, die man ab 1$ pro Stück einem Freund an die Pinnwand pinnen kann.

screenshot-facebook-geschenke

Problematisch ist allerdings oft die Abrechnung. Die Digital Goods können in der Regel nur via Kreditkarte bezahlt werden. Da aber ein nicht unerheblicher Teil der User – besonders in der Kernzielgruppe – keine eigenen Kreditkarten besitzen, stellen schon die Grundvoraussetzungen eine kaum überbrückbare Zugangsbarriere dar. Das schmälert mögliche Einnahmen.

Für dieses Problem hat jetzt das US-amerikanische Networking Portal Hi5 eine Lösung gefunden. Dieses ist kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Bezahlsystem Paymo getreten. User müssen ihre Handy-Nummer, ihr Land und ihren Mobilfunkanbieter auf der Website von Hi5 eintragen und daraufhin erhalten sie eine SMS von Paymo, auf die geantwortet werden muss. Digital Goods, die sie  jetzt kaufen, werden bequem über die Mobilfunkrechnung abgerechnet.

Dieses Beispiel könnte Schule machen, auf andere Dienste übertragen werden und eine lang angestrebte Entwicklung weitertreiben: User zahlen für Leistungen, die sie im Internet erhalten.

ethority Freitagsflash KW 51

Der letzte Freitagsflash vor Weihnachten!

Social Media:

Social Media Komplexitätsproblem
>> Netzwertig.com

Anzeichen, dass die Social Media Kampagne in die Hose geht
>> Connectedmarketing.de

Xing wird zum Nachrichtenkanal – Zukauf von  Socialmedian
>> Readwriteweb.com
>> Golem.de

Sonstiges:

Neuer Trend: Online-Sleepwalking?
>> Telegraph.co.uk

Setzen. 6. Herr Yang.
>> Valleywag.com

Jahresrückblick in Bildern (Teil 1 und 2 bisher verfügbar)
>> Boston.com Teil 1
>> Boston.com Teil 2

Noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk?
>> Körperflüssigkeiten von Scarlett Johansson gefällig

Twitter:

Neue Twitter Tools:

Eine weitere nette Sammlung an Twitter-Tools mit Screenshots
>> Ibrahimevsan.de

Spiegel Online twittert
>> Prblogger

Frohes Fest!

ethority Freitagsflash KW 50

Diesmal kurz und knackig:

Intel veröffentlich Mitarbeiter-Guidelines für Social Media im Netz
>> Medienkompakt.de

Neue WordPress Version hat bereits mehr als 100.000 Downloads (innerhalb von 20 Std.)
>> Boren.nu

USA: Kmart bezahlt Blogger zum Shoppen
>> Mediapost.com

Corporate Blogs haben immer noch einen schweren Stand
>> Readwriteweb.com

40 Millionen Amerikaner nutzen Social Networks
>> Readwriteweb.com

Mittlerweile kann man wirklich alles im Internet kaufen
>> Nerdcore.de

Twitter:

Füttert das eigene Blog mit Tweets
>> Twitterfeed.com

Eine Liste twitternder Startups
>> Deutsche-startups.de

Schönes Wochenende!

ethority Freitagsflash KW 48 – Twitter Spezial

Passend zum letzten Post ein paar gesammelte Links zu dem bekannten Micro-Blogging Dienst Twitter.

>> Twitter

Eine Twitter-Suchmaschine >> Twitscoop

Ein Twitter-Tool welches sich mit den “Followern” eines Benutzers beschäftigt: >> Tw33t

Ein weiteres Tool, welches die geposteten Links von Twitteren ausliest, zusammenzählt und in einem Ranking auswirft: >> Twitturls

Tool, welches die Follower Funktion automatisiert >> Twollow

Ein interessantes Tool, welches Twitterprofile einander gegenüberstellt und ein Ranking produziert >> Twitter Grade

Eine (leider schon etwas ältere aber trotzdem interessante) Liste von “twitternden” Firmen: >> Metaroll

Twittern als PR-Tool? – Hierzu sind 2 Präsentationen Online verfügbar: >> Fly.ingsparks

Sowie ein sehr kurzer Leitfaden, wie sich eine Firma bei Twitter verhalten sollte: >> Valleywag

Dass Herr Barack Obama twittert, ist ja bekannt: >> BarackObama

Schreibt man ihn jedoch mit 2 “r” wie hier: http://twitter.com/barrackobama

liest man interessante Statements wie:

“Yes, President Bush is really every bit as intelligent in person as he appears on television when Barney lets him get a word in edgewise.”

Wünsche ein schönes Wochenende

ethority Freitagsflash KW 47

Xing: Die Gerüchteküche brodelt: Lars Hinrichs, Deutschlands „wichtigster“ Web-Gründer (laut deutsche-startups.de), bald nicht mehr bei Xing?

>> Horizont.net

Google entwickelt Search Wiki bei dem die Suchergebnisse individualisiert werden können:

>> Readwriteweb

>> SEO-Handbuch

Shaquille O’Neal twittert! Diesmal ist es sogar der echte, nachdem monatelange ein ‚Falscher‘ getwittert hatte..

>> New York Times

Techcrunch analysiert ihre RSS-Abonnenten. Ergebnis: Die meisten nutzen Outlook!

>> Techcrunch

Soziale Netzwerke haben positive Effekte auf Teenager:

>> New York Times

Interaktive Spielvideos bei Youtube:

>> Youtube

Johnson & Johnson Werbespot für Schmerzmittel wurde von Müttern falsch verstanden:

>> Wall Street Jornal Blog

Die ethority Startup Studie stieß auf einige Resonanz im Netz:

>> Netzwertig

Zum Schluss noch was lustiges:

>> Kleiner Mann ganz groß