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Analysis Online Kaufentscheidungen  Effekte

Sales Strategie optimieren: Klassische Werbung, Direct Mailings und Social Media

In unserem dritten Blogartikel zum Thema “Digital Excellence & Ad Intelligence – Werbewirksamkeit von Digital, Mobile & Social Media” erweitern wir unsere Analyse auch auf traditionelle Werbung (TV, Print, Radio). Im Juli 2015 wurden über 1.000 Studien-Teilnehmer befragt, ob ihre Kaufentscheidung durch eine spezielle Werbeform besonders positiv oder eher negativ beinflusst wird. Es wurde also nach der Relevanz von klassischer Werbung, Direct Mailings, Social Media Ads, Pay per Click Ads, Mobile Ads, Website/Display Ads und deren Einfluss auf die Kaufentscheidung gefragt (Quelle und Grafiken aus FRACTL&MOZ-Befragung).

Insight No. 5: Im Vergleich der o.a. Werbeformen hat klassische Werbung (TV, Print, Radio) die Nase vorn und damit den positivsten Einfluss auf die Kaufentscheidung, gefolgt von Direct Mailings (Coupons) und Social Media Ads.

Analysis Online Kaufentscheidungen  Effekte

5.1. Klassische Werbung hat einen positiven Einfluss auf die Kaufentscheidung für etwa zwei Fünftel (42%) der Befragten.

5.2. Direct-Mail wirkt sich positiv auf die Kaufentscheidung für etwas mehr als 30 Prozent aus.

5.3. Social Media Ads haben bei ca. 20% der Befragten einen positiven Einfluss auf deren Kaufentscheidung.

5.4. Mehr als die Hälfte (54,3%) sagen, Mobile App Anzeigen beeinflussen sie eher negativ.

5.5. Für fast die Hälfte (48,1%) der Befragten ist es weniger wahrscheinlich, ein in Display-Anzeigen beworbenes Produkt zu kaufen.

5.6. Paid Search hat einen ebenso einen negativen Effekt auf knapp die Hälfte (49,4%), die kein über Suchmaschinen-Pay-per-Click-Anzeigen beworbenes Produkt kaufen.

Fazit/Learnings: 

(1) Klassische Werbung, Direktwerbung und Social Media Ads werden positv von einem größeren Teil der Befragten in Zusammenhang mit ihrer Kaufentscheidung erwähnt, haben jedoch deutlich weniger Wirkung, als Kundenrezensionen, Online-Suche und Online-Artikel:

(2) Kundenbewertungen beeinflussen doppelt so viele Studienteilnehmer positiv bei ihren Kaufentscheidungen als traditionelle Werbung.

(3) Die positive Wirkung von Online-Artikeln auf die Kaufentscheidungen der Befragten ist mit 56% viel größer als die von Direktwerbung.

(4) Der positive Einfluss der Online-Suche ist 1,8 mal höher im Vergleich zur traditionellen Werbung.

(5) Handy-App-Anzeigen, Display-Anzeigen und bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen sind eher negativ von den meisten Befragten beurteilt worden.

Notiz: Die hier dargestellten Ergebnisse sind natürlich allgemeiner Natur und nicht unbedingt ein Guide für den idealen Marketing-Mix, können aber dabei helfen, die Effektivität der unterchiedlichen Werbeformen vor dem Hintergrund der Customer Journey besser zu beurteilen und je nach Zielsetzung optimal einzusetzen.

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

Customer Experience Management: The Future of Business is digital, mobile and social!

Kunde: „Ist doch alles gleich oder nicht?“ Mobilfunktarife, Reiseangebote, Smart-TV-Geräte, etc. – Viele Produkte und Services im B2C aber auch B2B sind austauschbar und erfolgreiche Innovationen werden schnell vom Wettbewerb übernommen. Qualität und Preis als Differenzierungsmerkmale funktionieren oft nicht mehr, also liegt der Erfolg in einer einzigartigen „Customer Experience Strategie“. Die CEM-, CRM- und Marketing-Manager stehen also unter massivem Druck erfolgreiche digitale CEM-Lösungen zu entwickeln, mit denen ein besonderes Kundenerlebnis ermöglicht wird, um sich vom Wettbewerb unterscheiden zu können. Die Gestaltung und das Management der Kundenerfahrung vor, während und nach dem Kauf oder der Nutzung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung (Customer Experience Management – CEM) entscheidet heute und in Zukunft noch viel mehr darüber, wer am Markt überlebt, oder eben nicht.

Über welchen Weg bzw. Kanal werden wir nun unseren Kunden diese einzigartige Erfahrung ermöglichen? Mit dieser Frage hat sich Future Stores beschäftigt und weltweit CEM-, CRM- und Marketing-Manager zu ihren Strategien und Vorhaben befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

– 62% der CEM-, CRM- und Marketing-Manager geben an, eine Multi-Channel-Strategie zu verfolgen
– 40% nutzen externe Partner, um mobile Plattformen zu entwickeln
– 32% nutzen externe Partner, um die Social Media Performance zu steigern
– 48% der Manager gaben an, in 2014 Mobile-Entwicklungen zu priorisieren
– 37,2% priorisieren in 2014 eher Projekte in den Social Media
– 68,8% haben schon einen oder sind in Planung eines mobilen Support-Channels

Hürden bei der Umsetzung einer Mobile- bzw. Social Media-zentrierten Customer Experience-Strategie sind:

– Interne Ressourcen
– Fehlende Strategie
– Budget
– Einbindung/Unterstützung durch Top-Management

Fazit: Nur auf Deutschland bezogen und relativierend müssen wir diese Werte sicherlich stark nach unten korrigieren. Die Herausforderungen sind immer wieder dieselben -> Ressourcen, Strategie, Budget und vor allem: Unterstützung durch das Top-Management. Zu dem geht es m.E. nicht um die Frage Mobile vs. Social Media, sondern es muß darum gehen, beides intelligent zu verknüpfen und einen starken daten-basierten Ansatz beim CEM zu forcieren. Hierbei spielt der Verbraucher bzw. Kunde selbst natürlich die wichtigste Rolle (-> Überlassung seiner persönlichen Daten, um dieses besondere Kundenerlebnis gestalten zu können). Also müssen CEM-, CRM und Marketing-Manager noch einen Schritt davor ansetzen. Das bedeutet Reputation und Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen bzw. dieser verständlich zu machen, dass die Überlassung der persönlichen Daten zu einem besseren Einkaufserlebnis bzw. Vorteil für ihn, dem Kunden, führt. Anhand von praxisnahen Beispielen ->Video könnte demonstriert werden, wie mit Daten umgegangen wird bzw. welche konkreten Vorteile sich daraus für den Kunden persönlich ergeben. In jedem Falle sollte vermieden werden, mit zwielichtigen Apps ohne Wissen des Nutzers persönliche Daten abzugreifen. Neben der juristischen Fragestellung und der nun schon seit Jahren anhaltenden Daten-Debatte, wären die Folgen aus dem Bekanntwerden eines solchen Vorgehens kaum absehbar und noch weniger kalkulierbar. Die „Vogel-Strauß-Taktik“ hilft auch nicht weiter, denn wer sich (noch) nicht mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, wird überollt und überholt… In diesem Sinne:

Viel Erfolg bei der Entwicklung und Gestaltung spannender und besonderer Kundenerlebnisse!

// The Future of Business is digital, mobile and social! // Sten Franke, CEO @ethority

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

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So kann jeder seine Facebook-Reichweite toppen! 15 Marketing-Tricks & Tipps

In der (digitalen) Kommunikation geht nichts mehr ohne Facebook als zentralen Hub für den Aufbau eigener Branded Channels bzw. einer Community. Um so wichtiger ist es eine ordentliche Reichweite und Performance aufzubauen. Wer diesen Tipps folgt, der wird auf den Erfolg nicht lange warten müssen.

15 Facebook Performance – Marketing-Tipps & Tricks für das Community Management:

1. Poste öfter – mindestens 2-3 mal am Tag.
2. Experimentiere mit Posting zu unterschiedlichen Tageszeiten, auch außerhalb der typischen Geschäftszeiten.
3. Arbeite mit einem Mix deiner Inhalte – Kurze Tipps und Links zu eigenen ausführlicheren Blogposts.
4. Verlinke auch zu anderen Themen bzw. verwandten Facebook-Inhalten (interne und externe Vernetzung)!
5. Poste direkt auf deiner eigenen FB-Page und share Posts von verwandten Pages.
6. Nutze Hashtags (#) zum Auf-/Ausbau von Reichweite und Bekanntheit (siehe Infografik von pinjz.com unten).
7. Wiederhole Posts (Re-Posts) von eigenen besonders erfolgreichen Inhalten!
8. Mixe Post-Typen: Status-Updates, Links, Fotos, Videos, Angebote!, Events und Milestones.
9. Visuelle Inhalte machen sexy – Ändere öfter das Coverbild auf deiner Seite und investiere in ansprechendes und attraktives Design!
10. Teste die Länge deiner Posts von sehr kurz (<120 Buchstaben) bis ausführlich (63k ist das Maximum).
11. Checke deine Facebook-Insights und eruiere wann deine Fans online sind – Mach sicher, dass du innerhalb dieser Zeit aktiv bist!
12. Überlege dir Thementage oder Themenwochen und poste regelmäßig zu diesen Themen.
13. Vergleiche deine Reichweite und Performance mit denen deiner Wettbewerber und den Durchschnittswerten deiner Branche bzw. Themengebietes – Monitoring+Analyse=Social Media Intelligence!
14. Gutes Ad-Management steigern die Reichweite und Performance – Spannende Post sollten über gezieltes Targeting und den Facebook-Ad-Manager „ge-boosted“ werden!
15. Lerne von anderen und nimm dir erfolgreiche Seiten, deren Vorgehensweise und Methodik zum Vorbild!

Viel Erfolg beim Auf- und Ausbau eurer Communities! Let’s rock the timeline!

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Das unterschätzte YouTube-Potential

Auch wenn meistens alle über Facebook und Twitter reden: YouTube ist noch immer das wohl unterschätzteste Network im Social Web. Immerhin zählt das Portal alleine in Deutschland 38 Millionen Nutzer. Weltweit werden pro Minute inzwischen mehr als 72 Stunden an Videomaterial hochgeladen. Damit ist die Google-Tochter für rund zehn Prozent des gesamten Datenverkehrs im Internet verantwortlich.

Die Vorteile und Potentiale, die in dem Google-Network gerade auch für Marketing-Schaffende liegen, sind immens. Allein die Viralität, die in jedem Clip steckt, darf man nicht unterschätzen. Immerhin lässt sich jedes Video von YouTube aus über alle wichtigen Web 2.0-Kanäle einfach und effektiv teilen. Zudem sind sich fast alle Analysten einig, dass Entertainment-Inhalte künftig die wohl wichtigste Social-Media-Treiber werden.

So kommt eine Edelmann-Studie zu dem Ergebnis, dass in Deutschland 71 Prozent der Nutzer Inhalte aus TV-Shows, Film-Trailer oder Musik-Videos verteilen. Erst an zweiter Stelle folgen News über Freunde (68 Prozent). Nachrichten über sich selbst posten 57 Prozent, über Neues aus der eigenen Familie berichten 50 Prozent. Befragt wurden 6.500 Menschen im Alter von 18 bis 54 Jahren.

„Zum Entertainment-Erlebnis gehört für die meisten Menschen ganz klar heute auch das Teilen in Social-Media-Kanälen“, kommentiert Martina Pennekamp, Practice Leader Technology bei Edelman Deutschland die Ergebnisse. „Soziale Netzwerke sind damit zu Meinungsforen geworden, in denen Erfahrungen unmittelbar weiter gegeben werden.“

In der konkreten Bespielung des Kanals YouTube gelten dieselben Regeln wie für jedes andere Angebot: Der Content ist der Star. Sind die Filme gut, interessieren die Clips die Zuschauer und sind diese an die richtige Zielgruppe gerichtet, dann ist der YouTube-Erfolg fast ein Selbstläufer.

Bei Mashable hat Scott Gerber gerade eine knappe Analyse mit neun Tipps, um den eigenen Marketing-Erfolg bei YouTube zu maximieren. Er rät:

1. Erzählen Sie immer eine Story

2. Verlinken Sie immer zu Ihrer Seite (am besten einem Blog)

3. Setzten Sie schlicht eine saubere Seite auf

Traineeship & Praktikum Social Media in Hamburg

Wir suchen engagierten Nachwuchs! Wenn Du also im Social Web zuhause bist, Facebook, Twitter und Co. für Dich mehr als lose Bekannte sind und Du Lust darauf hast, für unsere Kunden und uns die digitale Zukunft mit zu gestalten, dann schau doch einmal in unsere Stellenanzeigen. Wir bieten Traineeships mit vorherigen Praktika sowie studienbegleitende Praktika in verschiedenen Bereichen an, und das Ganze im Herzen von St. Pauli, im 14. Stock des neuen Wahrzeichens von Hamburg, dem Astra Turm – mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Hafen und die ganze Stadt!

http://www.ethority.de/our-universe/career.html

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Shoppable Videos – Schneller kaufen, mehr kaufen, alles kaufen.

Tausende Werbeeindrücke bombardieren uns jeden Tag und versuchen, unsere Aufmerksamkeit und unser Begehren zu erwecken. Die Dinge, die es geschafft haben, bis in unser Inneres vorzudringen und ein „Das will ich!“ hervorzurufen, stehen dann allerdings auch vor der Herausforderung, in unserem Gedächtnis zu bleiben. Und zwar so lange, bis wir an einem Geschäft vorbeikommen oder im Internet bestellen – je länger die Wartezeit, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, den Artikel zu kaufen. Online (Window-) Shopping hat den deutlichen Vorteil, dass das Erwecken des Wants und das tatsächliche Kaufen nur wenige Klicks voneinander entfernt sind – die Hürde soll möglichst niedrig gehalten werden, um Konversionsraten hoch zu treiben.

Eine Möglichkeit, ein Produkt attraktiv zum Must-Have zu machen und es sofort und beinahe hürdenlos zu kaufen, erwacht jetzt zunehmend auf Youtube. Lange Zeit war es in den Videos nur möglich, Videoanmerkungen mit internen (zu weiteren Youtube-Seiten verlinkenden) Links zu versehen. Doch dann wurde – zur Freude vieler Unternehmen – die Beta-Version von externen Video Annotations freigeschaltet. Besonders eifrige Online-Marketer stürzten sich bereitwillig auf diese (noch) kostenlose Möglichkeit, Videoinhalte dieser beliebten Plattform direkt mit Shopping-Möglichkeiten und Sharing-Mechanismen zu verlinken. So wandelt zum Beispiel ein Model durch exklusive kalifornische Party-Welten und der User (bzw. die Userin) kann nach Herzenslust auf ihr herumklicken, um ihr Outfit eins zu eins nachzukaufen und den Freundinnen mitzuteilen, welches Teil sie unbedingt will oder gerade ergattert hat. Auch in Musikvideos außerhalb von Youtube entstanden bereits vor einiger Zeit Möglichkeiten, interactive shoppable videos zu erstellen, bei denen sogar User Produkte taggen und somit den Vertreibern in die Hände spielen konnten.

Shoppable Video

Der besondere Vorteil an Videos ist hierbei, dass sie das emotionalste Medium sind, was Werbenden zur Verfügung steht. Solange wir ein Video gucken, sind wir mitgerissen und involviert, auf emotionaler Ebene vulnerabel und offen für Suggestionen. Und solange wir in diesem Zustand schweben, noch während des Videoverlaufs, können wir jetzt sogar einkaufen – und tun es auch! Danach sind die Emotionen nämlich verebbt, das Produkt plötzlich nicht mehr so begehrenswert. Damit öffnen sich durch Social Media Marketing erneut goldene Tore zum Konsumenten, die dem klassischen Marketing bisher vorenthalten bleiben.

Der Trend geht also zu der drastischen Verkürzung von Zeiträumen zwischen „Ich will“ und „Ich kaufe“, dem Einbinden von Werbung, Quick-Buy-Möglichkeiten und Social Sharing in jedes einzelne visuelle Medium, dem wir begegnen, via Tagging, QR-Codes oder ähnlichen Mechanismen. Mehr kaufen, schneller kaufen, weniger nachdenken – weniger honorieren?

Es ließe sich an dieser Stelle darüber diskutieren, ob dieser Werbe-und Kaufrausch zu einer Entwertung des Produktes oder der Kauffreude führt oder gar zielloses Shopping bis hin zur Sucht fördert. Manche denken vielleicht auch an Matt Groenings Serie „Futurama“, bei der Werbung direkt in Träume eingeblendet wird. Oder an die Sättigung an Werbung, die die Kunden sicher bald erleben müssen. Fakt ist jedoch: Wir sollen kaufen. Die Entscheidung liegt bei uns, die Möglichkeiten aber überall.

Facebook-Marketing-Innovation: die Like-Wall

Dieses Beispiel könnte sehr schnell Schule machen. Focus.de testet zur Zeit eine besondere Abwandlung der Pay-Wall: die Like-Wall. Nutzer, die eine Story lesen wollen, werden nach dem Teaser gefragt, ob sie nicht die Facebook-Seite von Focus.de liken wollen. Das Dialogfenster erinnert stark an die Abfragen, die sich ansonsten auf Nachrichtenseiten finden, um die Kunden zur Kasse zu bitten.

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Allerdings sind bei der Focus-Lösung die Nutzer nicht gezwungen, das Nachrichtenportal zu liken. Die Abfrage lässt nämlich auch die Option zu, dass man kein Facebook-Fan von Focus.de werden will.

Auf Anfrage des Medienportals MEEDIA.de gaben die Münchner allerdings an, dass es sich um einen Test handeln würde, bei dem noch völlig unklar sei, ob und wie er fortgeführt wird.

Bereits nach einer kurzen Testphase, die zur Zeit wieder beendet zu sein scheint, lässt sich festhalten: Die Idee ist großartig und wird bestimmt viele Nachahmer finden. Ob sich der Einsatz allerdings bei Nachrichtenportalen durchsetzen wird, sei einmal dahingestellt. Der Einsatz ist jedoch ideal für den Einsatz auf Unternehmensseiten, Corporate-Blogs oder Info-Seiten.

Einzige Bedingung: Der Content, den die jeweiligen Unternehmen anbieten, muss interessant sein. Denn sobald ein Nutzer tatsächlich Interesse an den Inhalten einer Company hat, ist er auch bereit, ein Like-Wall-Pop-up-Fenster zu akzeptieren.

Marketers wollen Social Media-Budgets erhöhen

In allen Management-Ebenen und über alle Abteilungen hinweg: Alle reden mittlerweile von Social Media und dem Kunden2.0. Doch wie viel ist den Unternehmen ihr Engagement bei Firmen-Blogs, Facebook, Pinterest oder Twitter tatsächlich wert?

Die meisten Social Media-Budgets sind mittlerweile in den Marketingabteilugen untergebracht. Also haben Advertising Age und die Citigroup einmal gefragt, wie hoch der Anteil der Social Media-Aktivitäten am Gesamtbudget des Marketings ist. Die Antwort zeigt, dass es wohl immer noch zu wenig ist, dass die Ausgabenbereitschaft jedoch steigt.

So gaben die meisten Marketers an, dass sie weniger als 20 Prozent für ihre Social Web-Aktivitäten einplanen würden. Bereits enthalten in diesem Posten sind auch die Ausgaben für Facebook-Kampagnen und andere Werbe-Aktionen auf den entsprechenden Social-Portalen.

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emarketer hat die Studie aufgearbeitet

Die Daten stammen aus dem Juni diesen Jahres. Danach sagten 49,5 Prozent, dass ihr Unternehmen nur ein bis zehn Prozent ihres Marketing-Budgets in Social Web-Projekte investieren würden. 19 Prozent nehmen zwischen elf und 20 Prozent in die Hand und 5,3 Prozent investieren mehr als 50 Prozent. Die gute Nachricht aber lautet: Lediglich rund ein Zehntel sagt, dass man gar kein Geld für Web2.0-Marketing ausgeben würde.

Gleichzeitig wurde nach den Digital-Ausgaben generell gefragt und hier zeigt sich bereits, dass in fast allen Fällen ein gewichtiger Teil der gesamten Digital-Ausgaben für Social Media-Projekte draufgehen. Das heißt: Schon heute machen Facebook, Twitter & Co. einen gewichtigen Anteil am gesamten Web-Budget der Marketing-Abteilungen aus. Das ist wohl nicht die schlechteste Nachricht.

Eine noch bessere Nachricht ist allerdings, dass diese Zahlen nicht der letzte Stand sein werden. Denn die Umfrage ergab auch, dass 72,9 Prozent aller Befragten angaben, dass sie davon ausgehen, dass innerhalb den nächsten Jahres die Social-Media-Ausgaben steigen werden. Zu dem selben Ergebnis kam – allerdings schon im April – eine Studie von Useful Social Media. Demnach planen 54 Prozent aller US-Companies ihr Social-Media-Budget noch in diesem Jahr um 25 Prozent zu erhöhen.

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CRM Strategie: Evolution des Social CRM – Acht Wahrheiten

Dank Internet und Web2.0 hat sich das Verhalten der meisten Konsumenten radikal geändert – wie auch ihre Erwartungen an Unternehmen. Zu wenige  Unternehmen konnten jedoch bis heute auf dieses neue Kundenverhalten reagieren und haben ihr Customer Relationship Management (CRM) auf diese geänderten Bedingungen eingestellt.

Wir befinden uns mitten in einem Evolutionsprozess vom CRM zum Social CRM. Getsatisfaction.com hat dazu ein wunderbares Schaubild erstellt, das vor allem acht Wahrheiten enthält, die jeder CRM Manager oder Social-Media-Stratege kennen sollte.

1. Die neuen Social Consumer erwarten von Marken und Unternehmen Kommunikation. Heißt: Sobald eine Company – auf welcher Plattform auch immer – angesprochen wird, muss sie auch antworten.

2. Dieser Social Consumer informiert sich auch vor allem über soziale Kanäle und ist kaum noch via Offline-Promotion zu erreichen.

3. Um diesen Social Consumer wirklich auf Augenhöhe zu erreichen, bzw. um sein Wissen auch für die eigene Firma gewinnbringend einzusetzen, sollten mehrere Abteilungen (Sales, Marketing, Service und Support) im CRM involviert sein.

4. Früher hat ein Unternehmen die Kanäle klar definiert, über die sie mit ihren Kunden kommunizieren wollen, heute erwarten die Kunden, dass die Unternehmen überall dort sind, wo auch sie sind.

5. Heute bestimmen nicht mehr die Geschäftszeiten die Kommunikation, sondern der Kunde. Heißt: Wenn er um 21.30 Uhr mit einer Marke reden will, muss sie auch dann noch antworten.

6. Früher sendeten Unternehmen ihre Botschaften einfach an ihre Kunden heraus. Heute erhalten sie dazu auch noch über diverse soziale Kanäle – nicht nur über den eigenen Support-Channel – Feedback und Verbesserungsvorschläge. Auch auf diese sollte ernsthaft eingegangen werden. Sie beinhalten Potentiale, um Kundenzufriedenheit, Absatz und Innovationsgrad zu steigern.

7. Die Social Consumer wollen für ihr Engagement auch belohnt werden. Coupons oder andere Aktionen helfen ungemein, um die Loyalität dieser treuen Kunden2.0, Fans oder Superfans zu steigern.

8. Vorbereitung ist alles: Bevor Sie sich um die Gunst des Social Consumers bemühen, sorgen Sie dafür, dass die internen Prozesse in der Firma auch den neuen Anforderungen gewachsen sind. Das Social Web neigt zu Gehässigkeiten (Shitstorms vermeiden). Also vor dem Start volle Konzentration auf das Strategiekonzept, die Guidelines, das Comunity Management, die Workflows, ein funktionierendes Social Media Monitoring und klar definierte KPIs.

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ethority schafft die Stelle des Chief Innovation Officers (CIO)

Mit sofortiger Wirkung übernimmt Marc Thomalla die neu geschaffene Stelle des Chief Innovation Officers (CIO) bei ethority in Hamburg. CEO Sten Franke verankert das Thema Innovation auf C-Level und zeigt somit die Entschlossenheit, Social Media Trends, aber auch aktuelle Themen in ein Wachstumsgeschäft zu transformieren.

„Durch die neue Position des Chief Innovation Officers im Bereichsvorstand werden wir noch einen Schritt weiter gehen und systematisch neue Geschäftsfelder aufspüren, entwickeln, weiter ausbauen oder komplett eigene, brandneue Themen im Markt als Standard verankern!“

„Ich bin mir sicher, mit Marc Thomalla hier einen äußerst kompetenten Mitarbeiter und Vordenker in der Rolle des CIO zu etablieren“, so Franke weiter.

Thomalla war vorher in seiner Doppelfunktion als Chief Marketing Officer und Chief Business Development Officer für das interne wie auch externe Marketing sowie das Neu- und Bestandskundenmanagement verantwortlich. Durch die internen Umstrukturierungen mit verstärktem Faktor auf Consulting wird die Marketing-Division in das Consulting einfließen und weiterhin unter der Leitung von Thomalla stehen.