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Social Media Prisma V6.0

Social Media ist das Massen-Phänomen: Über hundert Daten und Fakten…

Das müssen Sie gesehen haben, denn dann gibt es keine Diskussion mehr, wie wichtig und einflußreich Social-Media wirklich ist. Das Search Engine Journal hat in einer großen und höchst informativen Infografik über hundert Fakten und Daten zur Social-Media-Nutzung zusammengestellt.

Beispiele gefällig? Wussten Sie schon, dass…

       47 aller weltweiten Internet-Nutzer auf Facebook aktiv sind? Das tolle an dieser Zahl: Die einen sagen: „nur so wenige?“. Und die anderen: „das sind ganz schön viele!“. Irgendwie haben beide Gruppen recht.

       der durchschnittliche Twitter-Nutzer gerade einmal 17 Minuten mit dem 140-Dienst verbringt? Bei Facebook liegt dieser Wert bei fast 50 Minuten.

       85 Prozent aller Pinterest-Nutzer Frauen sind? An diesem Punkt bestätigen sich alle Vorurteile, die man selbst in der Social-Media-Welt noch immer hat und pflegt.

       die Instagram-App mittlerweile auf 43 Prozent aller Smartphone innerhalb der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen installiert ist?

       Google + noch immer 343 Millionen aktive monatliche Nutzer hat? Dieser verbringen jedoch nur 7 Minuten pro Tag auf dem Network

       es weltweit rund 217 Millionen Tumblr-Blogs gibt?

Social Media Fakten, Zahlen, Statistiken

Via Socialmediatoday.com

http://www.socialmediatoday.com/social-networks/100-fascinating-social-media-facts-and-stats-infographic

Burda-Studie

Wie viel ist dem Deutschen sein Facebook-, Xing-, LinkedIn- oder Google+ Account wert?

Die Frage ist wirklich clever: Für eine Studie, die vor allem das hauseigene Netzwerk Xing pushen soll, fragte Burda, wie viel Geld man dem durchschnittlichen deutschen Social Network-Nutzer zahlen müsse, damit dieser sein Facebook– oder Xing-Account löscht?

Das Ergebnis besagt: 58 Prozent der Befragten müsste man mindestens 500 Euro bezahlen, damit sie ihren Facebook-Account aufgeben. Bei Xing sind es 51 Prozent. Für den Konkurrenten LinkedIn liegt der Wert bei 41 Prozent und bei Google+ bei 38 Prozent.

Immerhin 18 Prozent halten ihr Facebook-Profil für unverzichtbar. Bei Google+ sind es sieben Prozent und bei Xing und LinkedIn jeweils drei Prozent. Fragt man nur nach dem Businessaspekt halten immer 13 Prozent das Xing-Profil für unverzichtbar.

Spannend ist zudem der Aspekt, wie Personaler mit den unterschiedlichen Netzwerken umgehen. So sollen 34 Prozent von ihnen die Xing-Profile von potentiellen Bewerbern genauer unter die Lupe nehmen. Das Facebook-Profile besuchen sogar 52 Prozent. Bei LinkedIn liegt dieser Wert bei 16 Prozent und Google+ kommt auf zwölf Prozent.

Wenig überraschend, dass HR- bzw. Personal-Manager allerdings die Xing-Profile von Bewerbern für am aussagekräftigsten halten.

Burda-Studie

 

Link-Tipp: S.M.A.R.T.e Insights für alle Employer Brand Manager, Personaler, HR- und Recruiting-Experts bietet der EMPLOYER BRAND & TALENT CHAMP – S.M.A.R.T Insights for Improving Employer Branding & Attracting High Potentials

 

SEO & Social Media: Google-Ranking mit Social Signals steigern

Viele Betreiber von Webseiten (insbesondere von kleineren und mittelständischen Unternehmen) werden sich immer wieder Fragen wie diese stellen: „Wie kann ich Social Media sinnvoll und vor allem mit einem hohen ROI einsetzen? Lohnt es sich denn überhaupt diesen Aufwand zu betreiben? Unsere Zielgruppe sind Ingenieure, von denen hat doch keiner Zeit noch auf Facebook, Twitter, Google+ oder Youtube herum zu springen…“

Mal abgesehen von all den positiven Aspekten des „Engagen(s)“ mit der Zielgruppe, welche wir hier im Blog schon öfter besprochen haben, bietet Social Media auch knallharte und meßbare Kriterien, um den Erfolg und die Performance der eigenen Webseiten im Google-Ranking zu steigern. Eine schöne Case Study von Moz.com zeigt die folgende Infografik. Es wurden 6 branchengleiche Webseiten mit Social Media Aktivitäten unterstützt.

Ergebnis:
– 100 Google+ Followers = 14,63% (Steigerung im Google Ranking)
– 300 Google+ Votes/+1 = 9,44% (Steigerung im Google Ranking)
– 70 Facebook-Shares & 50 Facebook-Likes = 6,9% (Steigerung im Google Ranking)
– 50 Tweets = 2,88% (Steigerung im Google Ranking)

Fazit: Vor allem die Google+ Aktivitäten zahlten auf das Ranking ein. Sicherlich wird es einfacher sein mit Facebook zu agieren, da die Penetration von Google+ in Deutschland noch nicht sonderlich hoch ist. Denn noch, Retweets, Google+’s, Facebook Likes und Shares haben eine große Auswirkung auf das Ranking insbesondere bei nicht so hart umkämpften Keywords.

SEO & Social Media - Mit Social Signals Rankings steigern

Frage: Insbesondere würde mich natürlich interessieren welche Erfahrungen ihr beim Zusammenspiel von Social Media und SEO, insbesondere dessen Einfluß auf das Ranking gemacht habt? Schon mal Danke im Voraus für Kommentare, Anmerkungen oder Links zu anderen Case Studies. Stay tuned! 😉

Große Google-Daten-Analyse: Das suchen und kaufen deutsche Weihnachts-Shopper

Auch das ist Big Data. Wenn jemand auf unzähligen Mengen spannendsten Datenmaterials sitzt, dann Google. Was der US-Konzern mit seinem tiefen Wissen, um die Vorlieben, Interessen und Fragen seiner Nutzer anstellt, bleibt meistens das Geheimnis der Such-Company. Kurz vor Weihnachten geben sie nun allerdings einmal einen kleinen Einblick in ihre Erkenntnisse zum Thema Christmas Shopping.

Basis der Google-Untersuchung war eine Analyse der eingegangenen Suchanfragen. „Während allgemein bereits im September und Oktober nach Geschenken und Weihnachtsessen gesucht wird und diese Suchanfragen im November ihren absoluten Höhepunkt erreichen, finden die Outfit- und Party-Suchen erst im Dezember statt“, heißt es im Produkt-Blog der Suchmaschine.

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Besonders spannend: Die weltweit beliebtesten Weihnachtsgeschenke sind Computerspiele, Elektronikgeräte, Spielzeug und Bekleidung.

In Deutschland sieht diese Liste allerdings ganz anders aus. Hier lautet die Reihenfolge: Parfüm, Bademäntel, Socken und Schals. „Dabei wird fast drei Mal so häufig nach Parfüm gesucht wie nach Socken und Schals und sogar fast sechs Mal so häufig wie nach Bademänteln“, erklärt Google.

Interessant sind auch die folgenden beiden Ergebnisse:
– Im vergangenen Jahr wurde fünf Mal mehr nach Geschenken für Männer als nach Präsenten für Frauen gesucht.
– Das Interesse an Fischrezepten ist um Weihnachten ungleich höher, als sonst im Jahr. Immer mehr Menschen verzichten offenbar ganz bewusst auf Fleisch an den Feiertagen.

Social Media Nutzung Deutschland 2013: 4 von 5 Nutzern in Social Networks

Die Nutzung von Social Networks gehört zum Alltag in Deutschland. So wundert man sich nicht, dass immerhin schon vier von fünf (78 Prozent) deutschen Internetnutzern bei einem sozialen Netzwerk angemeldet sind. 67 Prozent nutzen die Networks besonders aktiv. Bei den 14-29-Jährigen sind es sogar 90 Prozent. Was können wir den BITKOM-Umfragergebnissen im dritten Jahr der Erhebung noch an spannenden Erkenntnissen entlocken?

Ranking: 1. Facebook 56% // 2. Stayfriends 9% // 3. Werkenntwen 8% // 4. Xing 7% // 5. Google+ 6% und Twitter 6%

Die wichtigsten Fakten:

1. 55% der Internetnutzer in der Generation 50-Plus sind derzeit in sozialen Netzwerken aktiv.
2. 68% der weiblichen Internetnutzer sind aktive Mitglieder in den Netzwerken, bei Männern sind es 67%.
3. 87% der 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer sind aktive Mitglieder, 83% haben ein eigenes Profil.
4. 9% der 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer nutzen jeweils Twitter, Google+ oder das Foto-Netzwerk Instagram.
5. 4% der 14- bis 29-Jährigen nutzen die Musik-Community Soundcloud.
6. 3% der 14- bis 29-Jährigen sind bei Tumblr und Pinterest.
7. 73% der Mitglieder von Networks wollen sich mit Freunden austauschen.
8. 47% möchten den Kontakt mit ihrer Familie pflegen.
9. 38% informieren sich über das Tagesgeschehen.
10. 36% wollen neue Kontakte knüpfen.
11. 35% organisieren ihre Freizeitaktivitäten mit Hilfe der Netzwerke.
12. 82% aller aktiven Nutzer nutzen Privatsphäre-Einstellungen ihres Netzwerks, 69% haben diese auch verändert.
13. 90% unter den 14- bis 29-Jährigen haben sich mit den Einstellungen auseinandergesetzt, 77% haben diese verändert.
14. 93% der Nutzer halten das Löschen von Daten für wichtig oder sehr wichtig.
15. 91% wollen festlegen können, wer welche Informationen sehen darf.
16. 83% ist wichtig oder sehr wichtig, dass ihr Profil auf Wunsch nicht für jedermann auffindbar ist.

Fazit: Im Schnitt sind die deutschen Internetnutzer in 2,5 sozialen Netzwerken angemeldet und in 1,4 aktiv. Sieben von zehn aktiven Mitgliedern (69 Prozent) nutzen die Netzwerke täglich. Ein Drittel sind Intensivnutzer, die eine Stunde oder länger pro Tag aktiv sind. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es mit 52%sogar mehr als die Hälfte. Die Netzwerke werden im Wesentlichen zu vier Zwecken genutzt: Kommunikation, Information, Organisation und Unterhaltung. Die wichtigste technische Funktion ist für die Befragten das vollständige Löschen von persönlichen Daten: 93% der Nutzer halten das Löschen für wichtig oder sehr wichtig.

Nutzung Social Networks DE - BITKOM

Quelle: BITKOM

Facebook, Google+ & Co.: B2B-Einsatz in Social Networks

Business to Business via Facebook, Twitter & Co.: Wenn wir über die richtige Social Media-Strategie reden, den passenden Content-Mix und über die Chancen und Risiken von aufgeweckten Kunden 2.0, haben wir im Grunde immer vom Verhältnis Business to Consumer, also B2C gesprochen.

Dabei bietet der richtige Einsatz von Social Media auch im Business to Business (B2B) fast noch größere Chancen. Die britischen Marketing-Spezialisten von TheDrum hatten sich bereits diesem Thema angenommen und in acht Gründen zusammengefasst, warum Social Media vor allem auch im B2B-Bereich nicht nur wichtig ist, sondern einen echten Wettbewerbsvorteil bedeuten kann.

Wichtigster Grund: Seit jeher gehört der Aufbau eines festen und großen Netzwerkes zu den wichtigsten Aufgaben im B2B-Bereich. Nur wer seine Branche wirklich kennt (auch persönlich), der kann mittelfristig gute Geschäfte machen. Social Media ist die Verlängerung dieser Netzwerke in den virtuellen Raum und heutzutage eigentlich unabdingbar. Zudem beweist der richtige Einsatz, dass Sie die Zeichen der Zeit erkannt haben. Nichts ist schlimmer, als im Wirtschaftsleben den Eindruck zu erwecken, man bliebe hinter den aktuellen Entwicklungen zurück.

Zudem lassen sich auch im B2B-Sektor mit der richtigen Social Network-Strategie potentielle Neukunden gewinnen. Denn via Google werden – trotz Ihres elitären B2B-Ansatzes – viele Interessierte auf Ihren Angeboten landen, sobald Sie anfangen, guten und gehaltvollen Content zu posten. Sie erreichen nach einer Weile eine Menge von neuen Nutzern, die sonst nie auf Ihre Seiten gelangt wären. Auch deshalb ist es sinnvoll einen eigenen Firmenblog zu starten. In einem Blog werden Inhalte gut präsentiert, von Suchmaschinen leicht gefunden und der Inhalt gehört Ihnen.

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Höchst spannend ist in diesem Zusammenhang, dass offenbar die Relevanz von Google Plus gerade im B2B rapide steigt. „Im Rahmen einer Umfrage von B2B Marketing ist Google+ in der Gunst der Befragten um 20 % gestiegen. In Slideshare und Pinterest wird ebenfalls Potenzial gesehen. Die Erwartungen an Facebook und vor allem Twitter sind deutlich zurückgegangen“, schreibt Futurebiz.de.

Tatsächlich bietet Google+ durch seine Anbindung an die Google Suche einen Vorteil gegenüber anderen Social-Networks. Inhalte, die auf Google+ veröffentlicht werden, sind dauerhaft über die Google-Suche auffindbar. „Bei Tweets und Facebook-Beiträgen ist das nicht der Fall. Punktuell erzielen diese beiden Netzwerke zwar mehr Traffic als Google+, langfristig gesehen und mit der SEO-Brille betrachtet, liegen die Vorteile bei Google+“, analysiert Futurebiz. An dieser Argumentation ist nichts auszusetzten.

Studie beweist: Internet macht Firmen erfolgreicher

Ein Umstand, den wir schon immer vermutet haben, aber statistisch nie belegen konnten. Eine repräsentative Studie von BITKOM, dem IW Köln und Google kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die das Internet in ihre Geschäftsmodelle integrieren, erfolgreicher sind als der Rest der Wirtschaft.

Laut Untersuchung würden rund 60 Prozent der internetaffinen Unternehmen im Geschäftsjahr 2013 ein deutliches Umsatzwachstum erwarten. Unter den Unternehmen, für die das Internet eine untergeordnete Rolle spielt, waren es in der Industrie nur 46 Prozent und bei den Dienstleistern 38 Prozent. Laut Studie besitzen internetaffine Unternehmen im Dienstleistungssektor eine besonders große Bedeutung: Von ihnen werden bereits mehr als die Hälfte des Branchenumsatzes (53 Prozent) erzielt.

„Internetaffine Unternehmen haben höhere Wachstumschancen und blicken positiver in die Zukunft als der Rest der Wirtschaft. Das Netz ist ein Turbolader für die deutsche Wirtschaft: Unternehmen, die auf digitale Transformation setzen, eröffnen sich immense Möglichkeiten“, sagte Stefan Hentschel, Industry Leader Technology bei Google Deutschland.

Welches Social Network bringt den meisten Traffic?

Content is King. Das weiß längst jedes Kind, bzw. jeder Blogger oder Marketing-Experte. Nur wer gute Inhalte hat, auf die er verweisen oder verlinken kann, kann auch effektiv den Traffic von sozialen Netzwerken oder anderen Plattformen auf seine Seite oder sein Angebot umlenken.

Zwei Fragen sind dabei immer wieder besonders von Belang:

1. Welches Social-Network bringt den meisten Traffic?
Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten und es ist kaum möglich allgemein gültige Antworten zu erarbeiten. Allerdings liefert der Social-Media-Analyst 10.000 Flies interessantes Datenmaterial. Die Düsseldorfer haben ausgewertet, wie sich die Likes, Shares, Retweets etc. von mehr als 250.000 Beiträgen im Februar auf die einzelnen Plattformen aufteilten.
„Schaut man nun auf die drei sozialen Netzwerke, so ergeben sich große Unterschiede“, heißt bei 10.000 Flies. „6,1 der 7,5 Mio. Flies gehen nämlich auf das Konto von Facebook, 1,2 Mio. auf das von Twitter und Google+ erreicht nur 240.000 der 7,5 Mio. Flies. In Prozentanteile umgerechnet, waren also 81,4% der Februar-Flies Likes, Shares und Kommentare bei Facebook, 15,4% waren Links innerhalb von Tweets und 3,2% Klicks auf den +1-Button von Google.“
Heißt: An Facebook geht kein Weg vorbei. Twitter und Google+ scheinen noch immer optional zu sein.

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2. Welcher Content funktioniert besonders gut?
Bereits vor wenigen Tagen hatten wir uns die Frage gestellt, bei welchen Content der Return on Investment am besten ist. Das Ergebnis: Nach einer Studie von CopyPress haben Artikel, Videos und White Papers den besten ROI. 62,2 Prozent aller Marketers waren mit dem Return on Investment von Artikeln zufrieden. An zweiter Stelle nannten die Experten Videos mit 51,9 Prozent. Allerdings wurde dabei hervorgehoben, dass Videos wichtig für den Content-Mix, aber auch schwierig zu produzieren und eigentlich zu teuer seien.

Das Geosocial Universe – unendliche mobile Weiten

In einer Welt, in der Smartphones Kameras, Nannys, Nachschlagewerke, Messenger, Unterhaltung und sogar auch Telefone sind, ist es kein Wunder, dass sich die Nutzung von Online-Plattformen auf den mobilen Zugang verlagert hat. Im aktuellen Geosocial Universe von JESS3 schwebt die Supernova von beinahe sechs Milliarden mobilen Geräten, um die die Dienste durch das Web kreisen.

So sind Instagram und Foursquare als rein mobile Dienste in einer sehr engen Umlaufbahn um die Nova, und auch Facebook, Sina Weibo und Twitter, die zu je über 60% mobil genutzt werden, halten sich noch in sichtbarer Nähe der mobilen Perfektion auf. Google+ folgt mit Fifty-Fifty-Nutzung, Mailing-Dienste wie Yahoo oder Gmail hinken mit ca. 30% mobiler Nutzung hinterher. Skype hat zwar nach wie vor über 660 Millionen User, hängt mit seinen 4% aber deutlich am Rand des bewohnten Universums.

Wer sich in dieser Zeit nicht (auch) auf den mobilen Markt ausrichtet, läuft Gefahr, in das schwarze Loch des Vergessens zu rutschen – wie es zum Beispiel Bright Kite und Gowalla widerfahren ist. Bei einer so großen Auswahl an Plattformen (siehe Social Media Prisma) ist die mobile Verfügbarkeit ein entscheidender Punkt im Kampf um Userzahlen und –aktivität.

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Things to come: Ein Ausblick auf baldige Social Media Neuerungen

Nicht nur Facebooks neue Graph Search wurde zu Beginn dieses Jahres angekündigt. Viele kleine und größere Änderungen im Social Web finden jede Woche statt. Heute haben wir drei davon rausgepickt und stellen sie einem kurzen „Things to come“ vor.

Das Redesign der Youtube Channels

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Laut GoogleWatchBlog können sich Agenturen und Channel-Betreiber auf ein neues Design freuen, welches das Youtube-Layout mehr an die „Mutterplattform“ Google+ anpasst. Das Hintergrundbild verschwindet (und somit auch ein Stück Freiheit der individuellen Gestaltung) und wird durch einen breiten Header sowie einen Avatar ersetzt. Eine Sidebar soll auf der linken Seite dauerhaft sichtbar sein. Weitere Änderungen betreffen die Ansicht der Videos im Channel, der Playlists, Highlight-Videos und Video-Thumbnails. Das weiße, ordentliche Design folgt dem Trend, nur noch Kleinigkeiten individualisieren zu können, eine einheitliche Ordnung und Eleganz sich aber auf allen untergeordneten Ebenen (Sites/Channels) durchsetzt. (Modernes Webdesign erweckt mitunter den Eindruck, dass alles „Apple“ wird…)

Facebook-Ortung

Nicht nur RP Online berichtet, dass User von Facebook bald eine App erwarten können, die sie „einander näher“ bringt. Damit ist jetzt nicht die Skandal-Applikation „Bang your friends“ gemeint, sondern eine Anwendung, die den User und seine Freunde ortet und meldet, wenn man sich in der Nähe eines Freundes befindet – für spontane Treffen, zum Beispiel. Ein besonders praktischer „Nebeneffekt“: Superlokale Werbung. So kann man zum Beispiel blitzschnell eine Werbeanzeige auf das Smartphone bekommen, wenn man sich einem Schnäppchen in der Stadt nähert. Facebook hat damit eine vielversprechende Werbeoption angekündigt und gekonnt auf den Trend des Umstieges auf die mobile Nutzung des Netzwerkes reagiert.

Neues Facebook-Werbeformat

In der mittlerweile extremen Vielfalt der Werbeformate, die Facebook seinen Geschäftskunden anbietet, wird laut Inside Facebook nun eine weitere Option in Aussicht gestellt: Eine neue Sidebar Ad mit breiteren Bildern oberhalb des Werbetextes. Offizielle Begründung: User bevorzugen größere Bilder im News Feed, daher wird dieser Effekt nun auch in der Sidebar in einem Testlauf ausprobiert.