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Instagram_Studie_4_Gründe

Wie man mehr Instagram-Follower, Likes und Engagement bekommt

Noch schnell eine Story, ein Bild oder Video auf Instagram posten, am besten im Stundentakt, so geht es vielen der weit über 230.000 Influencern auf Instagram mit mehr als 15.000 Followern. Doch wie sieht die optimale Instagram-Posting-Strategie aus? Wie viele Post sollte man veröffentlichen und was bringt das?

Im Falle von Instagram scheint sich das Motto zu bewahrheiten:

Viel bringt viel!

Eine aktuelle Studie von Talwind hat über 100.000 Instagram-Beiträge analysiert und kommt zu dem Schluß:

Die Steigerung der Anzahl der Instagram-Follower, der Likes pro Post und die Erhöhung der Engagement-Rate sind in klarer Abhängigkeit zur Erhöhung der Posting-Frequenz.

Neben dem kreativen Geist und Händchen ist es also vor allem eine reine Fleißarbeit sich eine große Fanbase mit organischem Wachstum aufzubauen. Hier sind die Studienergebnisse und Fakten auf einen Blick:

Je häufiger jeden Tag gepostet wird,

  1. …umso schneller wächst die Anzahl der Fans und Follower.
  2. …umso mehr Likes pro Post bekommt man.
  3. …umso höher ist die Engagement-Rate.
  4. …umso überdurchschnittlicher performt der Account, denn nur 5% der Instagram-Accounts posten häufiger als einmal pro Tag.

 

Fazit: Viele Posts bringen viele Likes, höheres Engagement und viele Follower!

Instagram Studie 2017

Die Infografik von Talwind zeigt die Studienergebnisse im Detail.

Social Media: Die ungenutzten Fan-Potentiale am Wochenende

Liebe Community und Social Media Manager, Hand aufs Herz: Was habt ihr am Samstag und Sonntag gemacht? Wenn ihr euch entspannt habt, dann sei euch das gegönnt, aber ihr müsst wissen, dass ihr damit eine weitere Chance vertan habt, eure Marke ein wenig weiter nach vorne zu bringen.

Wie eine Untersuchung von Fanpage Karma herausgefunden hat, verschlafen die meisten deutschen Unternehmen das Wochenende. Dabei scheint am Samstag und am Sonntag die Bereitschaft der Fans und potentiellen Kunden besonders hoch zu sein, die Markenbotschaften zu teilen und zu kommentieren.

So haben die Experten herausgefunden, dass am Wochenende 30 Prozent der untersuchten Unternehmen im Zeitraum von Juni bis September am Wochenende kein einziges Posting abgesetzt hatten. Nur 11 Prozent der Unternehmen posteten am Samstag oder Sonntag ähnlich viele Beiträge wie unter der Woche. Insgesamt haben 64 Prozent der Companys nur sehr selten oder gar nicht an den Büro-freien Tagen gepostet.

Damit vergeben die Firmen immense Potentiale. Denn Sonntags erhielt eine Statusmeldung offenbar doppelt so viele Likes, Shares und Kommentare wie ein Posting an Werktagen.

Völlig zu recht stellt Fanpage Karma fest: „Für findige Fanpage-Betreiber eröffnet sich hier eine Chance, hohe Engagement-Raten zu erzielen“.

Die Ergebnisse basieren auf einer reinen Facebook-Auswertung. Allerdings dürften sie für jedes andere Social Media Angebot ganz ähnlich aussehen. Auch hier schlummern am Wochenende noch große Potentiale.

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Die Top 10 Branchen in Social Media

In dieser schönen Infografik sieht man, welche Branchen den größten Anteil an Social Media Unterhaltungen ausmachen. Daran sieht man, über welche Branchen mit ihren Unternehmen am meisten geredet wird, und welche Branchen noch absolutes Steigerungspotential haben. Auf Platz 1 stehen die Fast-Food-Restaurants (Quick Service Restaurants), dicht gefolgt von Unterhaltungselektronik und Videospielen. Filme und Musik sind ebenso nicht vertreten wie beispielsweise Telekommunikationsdienste, Banken und Versicherungen, die Reise-, Automobil- und Pharmabranche. Fast jeder ist auch hier Konsument, aber kaum jemand spricht darüber.

Die Branchen mit dem höchsten Social Media Engagement pro Unternehmen

Die Branchen mit dem höchsten Social Media Engagement pro Marke

Die genannten Branchen können also noch weit mehr Buzz generieren, wenn sie denn wollen. Das Ziel der Love Brand ist genauso für sie erreichbar. Es gehört nur der nötige Mut und Wille dazu, und eine geeignete Marketing-Strategie. Warum sind wohl McDonald’s, Pizza Hut, Starbucks, etc. so erfolgreich? Weil sie dazu einladen, sich auf Social Media über sie zu unterhalten, per Foursquare Check-Ins zu machen, über Instagram Bilder hochzuladen, an Gewinnspielen teilzunehmen, etc. Dann kommt der Buzz von selbst.

Strabucks-Foursquare

Grundlage für die Untersuchung von Bluefin waren diejenigen Unternehmen, die in den USA Fernsehwerbung machen. Man sah sich die Kommentare auf Facebook und Twitter an, wobei 95% der Kommentare Tweets waren. Schade eigentlich, dass Bluefin, spezialisiert auf Social TV, nicht die Werbung im Fernsehen für Social Media Auftritte analysiert hat. Denn auch hier zeigt sich: Manchen Unternehmen sind ihre Social Media Kanäle wichtiger als anderen.

Studie zeigt, wie Facebook-Fans wirklich ticken

Eine neue Untersuchung von Chadwick Martin Bailey analysiert, wie Facebook-Fans einer Marke wirklich ticken.

Die Amerikaner befragten 1.491 Personen über 18 Jahre. Leider bezieht sich die Studie nur auf die USA. Heißt: Die Ergebnisse lassen sich nicht komplett auf Deutschland übertragen.

Die neun wichtigsten Ergebnisse:

1. 52 Prozent aller Befragten verbrachten pro Woche mehr als eine Stunde bei Facebook
2. Im Vergleich zu anderen Sozialen Netzwerken interagieren die Nutzer mit Marken bei Facebook wesentlich häufiger, als bei anderen Networks. Facbook kommt auf einen Wert von 34 Prozent und Twitter dagegen nur auf 4 Prozent
3. 78 Prozent aller Nutzer, die Freunde von einer Marke bei Facebook werden, befreunden sich insgesamt mit weniger als zehn Brands. Das heißt: das Engagement scheint real zu sein
4. 58 Prozent befreunden sich mit einer Marke, weil sie Kunde von ihr sind
5. 77 Prozent aller Fans einer Marke lesen auch deren Postings
6. 76 aller Marken-Fans haben noch nie eine Marke entfreundet
7. 56 Prozent aller Marken-Fans empfehlen eher eine Marke an ihren realen Freundeskreis weiter, nachdem sie bei Facebook auch ein virtueller Freund der Marke geworden sind
8. 45 Prozent der Facebook-Zeit verbringen die Nutzer im Newsfeed
9. 69 Prozent wollen von bestimmten Marken mehr hören bzw. lesen als von anderen

Hier eine Präsentation mit den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung:

MySpace schlägt Facebook – zumindest im User Engagement

Tatsache ist: Facebook wächst viel schneller als der große Konkurrent MySpace, denn in Bezug auf die Unique User rückt Facebook dem Mitbewerber MySpace immer dichter auf die Pelle. Das schnelle Wachstum ist nur die eine Seite der Medaille, die andere Seite ist die Verweildauer – eine Metrik die sicherlich nicht zu unterschätzen ist. In den USA liegt MySpace in dieser Disziplin weit vor dem Konkurrenten aus Palo Alto und es macht auch nicht den Eindruck als ob sich dieser Umstand auf absehbare Zeit ändern wird. Im Monat Januar konnte das News Corp Netzwerk MySpace ein deutliches Wachstum der durchschnittlichen Verweildauer der User verbuchen. Laut Erhebung der amerikanischen Internet Analysten ComScore, verbrachte jeder MySpace User im kalten Januar 4,4 Stunden auf den MySpace Seiten. Das ist im Vergleich zum Vormonat ein Zuwachs von 15 %, im Vergleich zum Vorjahr konnte MySpace sogar ein Zuwachs von über 31 % vorweisen.

Facebook liegt in diesem Vergleich aber erheblich dahinter. Es verbrachte jeder Facebook User im Dezember 2008 nur 176, 6 Minuten in dem zuckerbergschen Netzwerk. Das ist für Facebook im Vergleich zum Vorjahr ein minimales Wachstum von ca. 3 %.
Die ComScore Daten für Deutschland sehen da etwas anders aus. Hier liegen die drei deutschen Netzwerke im Bereich der Verweildauer weit vorne,  zumindest im letzten Herbst. Überraschend ist hier, dass im Oktober des vergangenen Jahres die Lokalisten mit durchschnittlichen 275 Minuten vor StudiVZ mit 251,5 Minuten durchschnittlicher Verweildauer sowie Werkenntwen.de mit 251,3 Minuten liegen.

MySpace und Facebook fallen in Deutschland laut ComScore noch etwas ab, zumindest für MySpace erscheint mir dieser Umstand aber nur allzu logisch. Ist doch das Angebot von MySpace in der DACH Region im Gegensatz zu dem Angebot der Seite in den USA noch limitiert. Das Angebot an Entertainment für die deutschen MySpace User wird sich aber in Zukunft sicher vergrößern. Es stehen neben MySpace Music Deutschland auch ein paar sehr interessante Web TV Angebote bei dem deutschen Ableger des News Corp Netzwerks in den Startlöchern. Diese Erweiterungen werden neben zusätzlichen Usern auch die Verweildauer auf den MySpace Seiten im deutschsprachigen Raum nach oben verbessern.
Die Verweildauer in Kombination mit der Anzahl der registrierten Nutzern ist ein wichtiger Indikator für den Erfolg eines Social Networks und gleichzeitig ein gutes Argument für Marketer auf der jeweiligen Plattform aktiv zu werden. Die hohe Verweildauer des einzelnen Users kann aus Vermarktungssicht in eine Korrelation mit einem potentiellen Brand Engagement gesetzt werden. Diese Beziehung kann aber nur dann hergestellt werden, wenn Marketer in diesem Bereich die richtigen Tools einsetzen und dem User einen echten Mehrwert für ein Engagement geben, schließlich muss der ROI für den User stimmen. Marketer haben durch eine längere Verweildauer der User, auch eine größere Chance den User in die Markenkommunikation zu involvieren.
Dabei dürfen die Verantwortlichen Werber aber nicht der Versuchung erliegen dem Umfeld Social Media völlig unpassenden Erfolgsdeterminanten überzustülpen. Erfolg, wie er von performancebasierten Online – Marketing Modellen aus den guten alten Zeiten des Dotcom Booms definiert wurde, ist im Umfeld von Social Media Plattformen weitgehend unbrauchbar. Hier führt der Erfolg über Customer Engagement und nicht über Klicks. Erfolg drückt sich in den nutzergenerierten Kanälen nicht mehr über eine zu trackende Conversion Rate aus, sondern Erfolg definiert sich vielmehr in  den Größen Brand Loyality, Brand Awareness oder Brand Image. Diese im ersten Moment monetär schwer zu greifenden Kennziffern führen zu Kaufentscheidungen der User. Doch wo der User letztendlich das Produkt erwirbt, befindet sich außerhalb des zu trackenden Bereiches.
Zusammenfassend zeigt sich, dass in den USA MySpace seinen Usern anscheinend mehr bietet, um sie länger auf den Seiten zu binden. Facebook scheint in Bezug auf den Entertainmentfaktor   nicht so sonderlich attraktiv zu sein. Wahrscheinlich überfordert Facebook seine User mit den Hundertausenden von Applikationen, welche nur zu einem kleinen Teil unterhaltend sind. Für den Erfolg eines Social Media Angebots sind zwei Dinge entscheidend: die Masse der registrierten User und eine hohe Verweildauern der User. Verweildauer ist ein guter Indikator dafür, wie intensiv sich die einzelnen User mit diesem Angebot auseinandersetzen und sie ist damit auch ein Argument für die Markenkommunikation in diesem Umfeld. Schließlich sollten  Marketer in diesem Umfeld ihren Schwerpunkt auf den Dialog mit den Usern setzen und sich von der Erfolgsmessung 1.0 des klassischen Online Marketings trennen.