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Content Marketing - Geschichte & Zukunft

Die Geschichte des Content Marketing – Back to the Future

Alle Marketers reden mittlerweile ständig und immer über Content Marketing. Dabei wissen natürlich nicht immer alle worüber sie reden und nur die Wenigsten kennen die lange Geschichte und Tradition dieser „vermeintlich“ noch jungen Disziplin, die vor tausenden Jahren ihren Anfang nahm: 

  1. Ca. 42.000 B.C. entstanden Höhlenmalereien der Neandertaler in Malaga – Wahrscheinlich das erste Format für die Kommunikation mit Inhalten.
  2. 1835 demonstrierte die New York Sun die Macht von einzigartigem Content in einer Serie von „wissenschaftlichen“ Beiträgen über die Entdeckung von Leben auf dem Mond, was sich später als Hoax herausstellen sollte. Denn noch, die Abonnentenzahl wuchs.
  3. 1895 ist das inoffizielle Jahr der Geburt des Brand Publishing mit dem Release von John Deer’s – The Furrow – das erste Kundenmagazin mit Artikeln, nützlichen Landwirtschafts-Tipps und Anzeigen – Der Erfolg machte es zu einer echten Content Marketing Legende.
  4. 1900 wurde der berühmte Michelin-Führer zum ersten Mal veröffentlicht. Ursprünglich für französische „Motorists“ ist der Michelin Guide noch immer der Premium-Restaurantführer mit einer Übersicht der besten Sterneköche und Restaurants unserer Zivilisation.
  5. 1904 wurde JELL-O’s Kochbuch veröffentlicht, um vor allem deren Pudding- und Desert-Zutaten mit leckeren Rezeptideen zu vermarkten und bis heute, natürlich als Online-Version, werden die Kundenbeziehungen gepflegt.
  6. 1924 ging Sears mit der ersten Radioshow „World’s Largest Store“ an den Start und baute diese mit Comedy- und Musikinhalten aus, um die Zielgruppe der Farmer zu erreichen.
  7. 1982 gelang Marvel und Hasbro mit der Kreation von  Comicbooks und TV-Serien rund um G.I. Joe – A Real American Hero ein Meisterwerk. Die innovative Cross-Channel-Promotion machte G.I. Joe zu einem der beliebtesten Actionhelden bis heute.
  8. 1993/1994 wurde der Online Content mit der Geburt des Internets gefeiert. Ein Jahr zuvor starteten O’Reilly & Associates die erste kommerzielle Website: The Whole Internet entstand die erste Online-Aktivität von O’Reilly: Der Global Network Navigator (GNN) war im Sommer 1993 das erste Online-Magazin. mit 529 Einträgen, ein Jahr später kam Netscape Communication mit dem ersten Internet-Browser.
  9. 2000 A.D. löste der Grandseigneur des modernen Marketing, Seth Godin (Vorwort übrigens von Malcom Gladwell), mit dem frei erhältlichen eBook „Unleashing the Ideavirus“ eine wahre Revolution – insbesondere für die Entwicklung neuer Formate – aus.

Hier nun die wunderbare Infografik, die die Geschichte des Content-Marketings nachzeichnet:

Zukunft & Geschichte Content Marketing 2017

Danke an überflip

B2B Content Marketing

Die besten 6 Blog-Formate im B2B Content Marketing

Shares und Links bestimmen die Performance nicht nur im B2B Content Marketing das weiß jeder. Doch welche Blog-Formate und Inhalte eignen sich am besten und liefern dabei noch die höchste Performance? Seit dem letzten Google-Update (09.10.2016 – Penguin Update 4.0) ist klar, der Ranking-Algorithmus belohnt die Webseiten noch mehr, die hochwertigen Content liefern und von der Netzgemeinde oft verlinkt und geshared werden.

Daher sollte im Zentrum einer erfolgreichen B2B Content Marketing Strategie immer das eigene Corporate Blog stehen, um attraktive Top 10 Google Rankings und damit möglichst viel organischen Traffic zu generieren.

Nun stellt sich jedoch die Frage, welche Inhalte garantieren eine besonders gute Performance, um möglichst viele Back-Links und Shares zu generieren. BuzzSumo hat nun dazu die Performance von Blogposts und deren unterschiedliche Content-Typen ausgewertet.

 

Die besten 6 Blog-Formate im B2B Content Marketing

  1. Tipps & Tricks – How-to-Guides: Verfassen Sie Anleitungen, Vorschläge und Ideen, um eine typische Herausforderung in Ihrem Themengebiet zu meistern oder ein Problem zu lösen.
  2. Trending Topics: Bloggen Sie zu den Trend-Themen Ihrer Branche und Industrie. 
  3. Studien: Veröffentlichen Sie aktuelle Studienergebnisse zu angesagten Themengebieten.
  4. Fall-Studien und Best Practices: Schreiben Sie über besonders erfolgreiche Anwendungen und Projekte und die daraus gewonnen Erkenntnisse.
  5. Infografiken: Entwickeln Sie aus Studienergebnissen und Best  Practices spannende Infografiken für Ihr Themengebiet.
  6. Industrie News: Fachartikel zu den aktuellen Neuigkeiten Ihrer Branche werden hoch frequentiert und sorgen für gute Reputation.     

 

Top 5 B2B Blog Formate Content Marketing

 

 

Weitere Infos von BuzzSumo hier.

content_marketing_metriken

Exzellentes Content Marketing: Die 29 KPIs & Metriken zur Erfolgsmessung

Content is King – so heißt es zumindest. Immer mehr Unternehmen setzten auf Content-Marketing, also den erhöhen Einsatz von selbstproduzierten Inhalten. Es macht schon viel Arbeit und verlangt auch viel Kraft und Einsatzwillen, immer wieder neue Inhalte zu produzieren.

Doch wie lässt sich verlässlich feststellen bzw. definieren, wann ein Text oder Bild erfolgreich ist? Diese Frage lässt sich auf vielerlei Arten beantworten. Für die einen ist entscheidend, wie viele Leser eine Story hat. Für andere ist vor allem wichtig, wie viele Neuleser sie erreicht oder wie oft sie geteilt wurde.

Curata hat sich einmal die Mühe gemacht, die 29 wichtigsten KPI’s und Metriken zu sammeln und zu erklären, mit deren Hilfe sich der Erfolg von Content-Maßnahmen messen lässt.

Erfolgsmessung & Erfolgskennziffern für CONTENT MARKETING – KPIs und Metriken:

Consumption 
1. Page Views, 2. Unique Visitors, 3. Average Time on Page, 4. E-Mail Open, 5. E-Mail Clicks, 6. Downloads

Retention 
7. Return Rate, 8.Bounce Rate, 9. Pages per Visit, 10. Unsubscribers/Opt-Out, 11. Follower Count, 12. Feed Subscribers

Sharing 
13. Social Media Shares, 14. Social Media Like, 15. E-Mail Forwards

Engagement 
16. Comments, 17. Session Duration, 18. Page Depth

Lead Generation
19. New Leads Generated, 20. Existing Leads Touched, 21. Funnel Conversion Rate

Sales 
22. Pipeline Generated, 23. Pipeline Touched, 24. Revenue Influenced

Production/Cost 
25. Time To Publish, 26. Content Throughput, 27. Content Backlog, 28. Production Cost per Post/Piece, 29. Distribution Costs per Post

Zudem zeigen die US-Amerikaner Methoden auf, mit denen sich auch feststellen lässt, ob der Aufwand zur Content-Erstellung überhaupt den Ertrag rechtfertigt:

Metriken Erfolgsmessung Content Marketing

Fazit: Denn, was nutzen die besten Inhalte, wenn sie keiner sieht. Dann ist Content ein König ohne Königreich. (via Curata)

Analysis Online Purchase Influence Customer

Die drei Haupttreiber zur Beeinflussung der Kaufentscheidung

Wer nutzt sie nicht, die Kundenbewertungen, Kundenrezensionen, Kundenmeinungen & Reviews, um sich vor und nach dem Kauf über ein Produkt zu informieren und seine Kaufentscheidung zu untermauern? Natürlich galt dies in der Vergangenheit vorrangig für die Anbieter von digitalen Service-Leistungen, für technische Produkte wie TVs, Mobiltelefone, Haushaltsgeräte oder aber auch für Investitionsgüter wie Automobile.

Inzwischen gibt es kein Geschäft, kein Unternehmen und keinen Industriebereich, der seine Reputation aufgrund negativer Kundenmeinungen auf’s Spiel setzen kann. Nichts ist so beständig wie der Wandel, insbesondere vor dem Hintergrund der digitalen Transparenz – Dies gilt für beide Seiten – Kunde/Käufer und Anbieter/Verkäufer. Dank digitaler  Transformation befinden wir uns in einer stillen Revolution und müssen umdenken, um zukünftig die gesteckten (Absatz-)Ziele zu erreichen. Egal ob Joghurt-Marke, Fertiggericht-Abfüller oder Sportartikel-Gigant etc., wer nicht nachhaltig produziert und kommuniziert, wird früher oder später vom mündigen Verbraucher aufgrund negativer Kundenbewertungen gemieden oder gar an den Pranger gestellt ->NGO-Aufklärungskampagnen. Nur durch enorme Erhöhung des Werbedrucks ist dies kurzzeitig kompensierbar. Findige Wettbewerber und smarte StartUps übernehmen die frei gewordenen Marktanteile in rasantem Tempo.

Daher, achtet eure Kunden und deren Bewertungen, pflegt eure Webseiten und baut attraktiven Content drum herum, kommuniziert, produziert und agiert nachhaltig. Wer stümperhaft versucht Kundenbewertungen zu faken, reine Produktkommunikation und Glorifizierung der eigenen Marke betreibt, bleibt auf der Strecke! Somit ist die Berherzigung des Insights No.4 (Quelle und Grafiken aus FRACTL&MOZ-Befragung im Juli 2015 von über 1.000 Studien-Teilnehmern) eine sehr gute Investion in die Zukunft des eigenen Business, denn:

Insight No. 4: Kundenrezensionen & -Bewertungen, die Online-Suche und Online-Artikel (i.e. Content Marketing) haben einen besonders positiven Einfluß auf die Kaufentscheidung (Das gilt übrigens auch für „nach dem Kauf“ und die Bestätigung der eigenen Kaufentscheidung.)

Kaufentscheidung zu 85% durch Kundenbewertung & Reviews beeinflusst

4.1) Etwa 85% der Kaufentscheidungen werden positiv durch Kundenrezensionen-, bewertungen & Reviews beeinflusst.

4.2) Mehr als drei Viertel (77%) der Kaufentscheidungen werden positiv durch die Online Suche beeinflusst.

4.3) Mehr als die Hälfte (56,7%) werden positiv von Online Artikeln beeinflusst.

4.4) Interessanterweise wirkt sich E-Mail Marketing bei 44% der Befragten eher negativ auf Kaufentscheidungen aus, bei 22,9% ist die E-Mail weniger kaufentscheidend und deutlich seltener bei immerhin 21,4%.

4.5) Social Media Beiträge und Pressemitteilungen der Unternehmen genießen bei den meisten Usern einen eher neutralen Status, da sie kaum direkten Einfluss auf die Kaufentscheidung für 42,8% und 48,6% der Befragten haben.

 

Fazit/Learning:

(1) Positiven Einfluß auf die Kaufentscheidung haben: 1. Kundenrezensionen & Reviews, 2. Eigene Online-Suche, 3. Online-Artikel

(2) Weniger Einfluss auf Kaufentscheidungen haben: 1. Mobile-App-Ads, 2. Display-Ads 3. Paid Search 4. E-Mail Marketing 

Notiz: Die hier dargestellten Ergebnisse sind natürlich allgemeiner Natur und nicht unbedingt ein Guide für den idealen Marketing-Mix, können aber dabei helfen, die Effektivität der unterchiedlichen Werbeformen vor dem Hintergrund der Customer Journey besser zu beurteilen und je nach Zielsetzung optimal einzusetzen.

Blogartikel 2 von 7 aus “Digital Excellence & Ad Intelligence – Werbewirksamkeit von Digital, Mobile & Social Media”

 

facebook Edgerank

Facebook Strategie 2015 – Die 10 Reichweiten-Gebote für EdgeRank und Content Marketing

Das Problem vieler Facebook-Seiten – Tagtäglich werden Inhalte publiziert und doch erreicht die organische Reichweite der eigenen Facebook-Beiträge durchschnittlich nur 5 Prozent der Fanbase, was bei 5.000 Fans gerade einmal 250 Fans sind. Somit stellt sich die Frage: Ist Facebook der richtige Kanal, um meine Zielgruppe zu erreichen? Sind die Investitionen gerechtfertigt und wie kann man eine höhere Reichweite bzw. ROI realisieren? Wie kann man im  Wettbewerb um den besten Content bei explodierenden Inhaltsangeboten bestehen oder den Erfolg ausbauen?

facebook_edgerank

Eine Voraussetzung dafür ist es, den Facebook NewsFeed und den dahinter stehenden EdgeRank besser zu verstehen. Das ist ein Algorithmus, der die Nutzer-Interaktionen mit den Inhalten im NewsFeed bewertet und dadurch dem Nutzer die für ihn relevanten Informationen anzeigt und weniger relevante Beiträge aussortiert. Bei einem durchschnittlichen Facebook-Nutzer können das 1.500 Status-Updates wie z.B. News-, Foto- und Link-Postings, Video-Shares, Likes oder simple Likes sein, die auf ca. 300 eingeblendete Updates reduziert werden. Um die organische Reichweite der eigenen Beiträge zu steigern, sollten Sie verstehen, wie der EdgeRank funktioniert und wie Sie ihn zu Ihrem Vorteil nutzen können, um die Reichweite Ihrer Facebook-Page, die Anzahl der Fans und deren Interaktionen zu steigern.

5 Gebote, um mit dem Facebook-EdgeRank eine höhere Reichweite der Einzelbeiträge zu realisieren:

  1. Affinity: Affinität erhöhen! Quantität und Qualität der Interaktionen (Shares, Kommentare, Likes, Clicks) durch nachhaltige Analyse und Optimierung der Engagement Rate erhöhen.
  2. Weight: Gewichtung verstärken! Shares und Kommentare ausbauen, denn diese werden vom Facebook EdgeRank höher als ein Like eingestuft. Der Grund hierfür liegt in dem höheren Involvement des Nutzers.
  3. Time Decay: Aktualität gewährleisten! Status-Updates aktuell halten, denn um so älter ein Beitrag ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass dieses Update im Newsfeed der Fans angezeigt wird.
  4. Content Interaktionen berücksichtigen! Facebook User, die häufiger mit einem Content-Format interagieren (z.B. Video), werden häufiger Videos in ihrem Newsfeed sehen. Eine Analyse der bevorzugten Formate Ihrer Fans ist empfehlenswert.
  5. Fan-Score optimieren! Die individuelle Behandlung von Content durch die Nutzer wie z.B. das Verbergen von Inhalten hat direkten Einfluss auf die Reichweite. Die Fans also nicht mit plumper Angebots- und Preiskommunikation verschrecken.

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5 Facebook-Content Marketing Gebote, um die gesamte Reichweite zu maximieren:

  1. Content Management: Beiträge sollten in Qualität und Typ konsistent sein.
  2. Targeting: Beiträge auf die richtige Zielgruppe beschränken, um Streuverluste zu minimieren. 
  3. Content Attraktivität: Optimale Postings werden mit Text, Bild und aktuellem Bezug formuliert.
  4. Community Support: Schnelle Reaktionen auf Kommentare gewährleisten.
  5. Media & Ads: Wichtige Beiträge und Aktionen bewerben, um die Fanbase auszubauen.


Fazit: Facebook orientiert sich noch stärker an den Wünschen seiner Nutzer (Facebook Mitteilung vom 14. November) und wird nach Abschaffung des Fan-Gatings (seit 5. November) ab 2015 auch werbliche Posts genauer unter die Lupe nehmen. Nur eine Facebook-Strategie welche das Nutzerverhalten, bevorzugte Inhalte und Formate der Zielgruppe berücksichtigt, wird auch die organische Reichweite und Nutzerinterkation nachhaltig steigern können.

Video-Marketing-Infographic

Content Marketing Strategie: Branded Videos generieren besten ROI

Es gibt kaum ein Thema, bei dem sich Marketer derart einig sind: Web-Videos sind eines der mächtigsten Instrumente in Ihrem Content Marketing-Arsenal. Allein die Viralität, die in jedem Clip steckt, darf man nicht unterschätzen. Immerhin lässt sich jedes Video beispielsweise von YouTube aus über alle wichtigen Social Media-Kanäle einfach und effektiv teilen. Zudem sind sich fast alle Analysten einig:

1. Branded Entertainment mit Video-Content ist der wichtigste Traffic-, Engagement- und Awareness-Treiber
2. Video-Marketing ist daher ein essentieller  Bestandteil jeder Content Marketing Strategie (http://ethority.de/weblog/2013/06/19/das-unterschatzte-youtube-potential/)

Über die richtige Strategie im Umgang mit Video-Content lässt sich schon immer vortrefflich streiten. Harte Fakten sprechen allerdings eine eindeutige Sprache: Auf die richtige Mischung kommt es an. So kommt eine Untersuchung von Jefferies zusammen mit Demand Metric und Ascend2 (http://www.emarketer.com/Article/Theres-More-Digital-Video-Marketing-than-YouTube/1011179) zu dem Ergebnis, dass der ROI eines Unternehmens- bzw. Branded Videos dann am besten ist, wenn es sowohl auf der Webseite der Company und in einem großen Video-Portal wie YouTube oder Vimeo platziert wird.

So ist es wichtig über einen eigenen kontrollierten Channel bei einer großen Mainstream-Plattform zur verfügen, um für die nötige Viralität zu sorgen. Andererseits lassen sich über die eigene Company-Seite wesentlich mehr Daten über die Zuschauer des Videos erfassen. Das hilft wiederum bei der Generierung von Insights für die Produktion der nächsten möglichst noch erfolgreicheren Clips.

Neben diesen Überlegungen sei noch auf einen weiteren wichtigen Player im Web-Video-Markt hingewiesen: Facebook: „Der Videokonsum steigt auf Facebook und Instagram dramatisch an. Ein Video auf Facebook sehen heute mehr Menschen als bei den Top-10-Fernsehshows zusammen. Die Reichweite ist größer als beim Super-Bowl – und das schaffen wir jeden Tag“, zitiert der Netzökonom Carolyn Everson, die weltweite Werbe-Chefin des Netzwerkes (http://netzoekonom.de/2014/09/08/das-grosse-werbethema-von-facebook-heisst-video-werbung/).

Bereits Anfang der Woche verschickte das Social Network eine Infomail an Journalisten. Der entscheidende Absatz (http://newsroom.fb.com/news/2014/09/the-latest-on-facebook-video/): „Seit Juni diesen Jahres zählt Facebook täglich über eine Milliarde Aufrufe von „nativen“ Videos – Bewegtbild, das direkt auf Facebook hochgeladen wurde. Mehr als 65 Prozent davon kamen mobil. Behält man im Hinterkopf, dass Facebook für die bekannten Video-Plattformen der größte Traffic-Lieferant ist, kann man eines mit Überzeugung sagen: Facebook ist nicht nur die reichweitenstärkste Kommunikationsplattform, sondern auch eine der größten Bewegtbild-Plattformen weltweit.“

In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis auf die Infografik von Bonomotion zum Thema Video Marketing: Why Video works!

Content Marketing Infographic

Content Marketing is King – 11 Mechaniken für den Erfolg

Content Marketing und hochwertige Inhalte braucht heute fast jeder, der sich mit seiner Brand oder Company auf Facebook, Twitter & Co. bewegt. Zielsetzung dabei ist es über spannende Inhalte mehr Fans/Follower zu generieren, existierende Kunden zu binden, neue Kunden zu gewinnen oder Brand-Evangelists aufzubauen.

Die Vorteile

  1. Content Marketing verbessert Markentreue
  2. Content Marketing generiert mehr Leads/Conversions
  3. Content Marketing kostet weniger als traditionelle Marketing-Methoden
  4. Content Marketing verbessert aber vor allem die Google-Listings
  5. Content Marketing ist wichtiger Bestandteil jeder SEO-Strategie

Basierend auf den aktuellen Google-Algorithmen kann eine Marke kaum noch ein hohes Ranking erreichen, ohne einen stetigen Strom von gutem Branded Content zu produzieren.

Aber viel wichtiger noch (weil viral!): Spannender, informativer, hilfreicher oder humorvoller Content wird gern und oft von Nutzern geteilt. Der Content entwickelt quasi seine eigene Dynamik, denn Teilen ist in unserer DNA. Aber welche Mechaniken müssen für die erfolgreiche Anwendung unserer Content Marketing Strategie beachten?

11 Mechaniken für den Erfolg von Content Marketing

1. Customer Journey: Kaufentscheidungen werden immer häufiger aufgrund verschiedenster Berührungspunkte mit Produkten, Marken und Services im Netz getroffen. Das können spannende Produktrezensionen, Video-Clips, Facebook-Posts, Tweets, Blog-Beiträge oder informative Websites sein. Also nicht damit zögern Präsenz auf den relevanten Social Media bzw. digitalen Plattformen aufzubauen.

2. Content Strategie: Digitale Marketing-Strategien verlangen im Social Media Zeitalter Inhalte die oft geteilt, geliked, retweeted und somit aktiv von den Nutzern weiterempfohlen werden. Dabei sollte man genau ausloten, wo bzw. auf welcher Plattform der jeweilige Content seine maximale Performance entfalten kann.

3. Content Mehrwert: Attraktive und verständlich aufbereitete Inhalte z.B. als Video, Infografik, Bild-Collage, Präsentation, Webinar oder Podcast mit einer Kernaussage zum Nutzen und Vorteil, also einen Informations-Mehrwert bringen den Erfolg und generieren hohe Abrufzahlen, Traffic und letztendlich auch akzeptable Conversion-Rates.

4. Meinungsführerschaft: Wer es schafft mit gutem Content als erster ein Thema zu besetzen, wird dafür mit Leads, Sales und im besten Falle einer loyalen aktiven Kundschaft mit hohem Empfehlungspotential belohnt.

5. Content Distribution: Redaktionelle Inhalte sind aufwendig in ihrer Produktion, umso wichtiger ist es, diese Inhalte mehrfach auszuspielen und auf die Gegebenheiten der jeweiligen Social Media Plattformen spezifisch anzupassen. Wie und wo soll der Text, das Video platziert (Seeding), das Webinar angeteasert oder das Whitepaper hochgeladen werden?

6. Content Redaktion: Nicht jeder ist zum Schreiben und Texten geboren, daher macht es auch einen riesigen Unterschied, ob der neue Trainee oder Praktikant auf das Datenmaterial losgelassen wird oder aber ein professioneller Texter oder Redakteur sich mit dem Community Manager zusammensetzt, um die Inhalte zielgruppen- und plattformgerecht (z.B. Textlänge) aufzubereiten.

7. Timing: Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines Beitrages, um die maximale Reichweite zu erzielen, ist von großer Bedeutung. Denn selbst der beste Content kann in der Timeline oder im News-Stream des Nutzers zur falschen Tageszeit einfach nur untergehen und somit kaum Beachtung finden.

8. Network Analyse: Wann hält sich meine Zielgruppe wo auf? Zu welcher Tages- oder Nachtzeit suchen sie welche Informationen? Wirken Text-Ads tagsüber besser? Werden Videos am Wochenende oder abends häufiger gesehen? Die Analyse des Nutzerverhaltens in den Networks ist von enormer Wichtigkeit, um das maximale Potenzial des Content Marketing zu entfalten.

9. Intensität: Wie häufig soll der einzelne Beitrag am Tag, in der Woche oder im Monat veröffentlicht werden? Klar ist, dass nur ein Teil der Nutzerschaft den aktuellen Beitrag wahrnimmt und nur durch das erneute Anteasern und die Mehrfachdistribution eine maximale Reichweite ausgeschöpft werden kann.

10. Conversion: Das Erreichen hoher Conversion-Rates ist besonders wichtig, um Leads und Sales zu generieren. Hier sind meist schon recht einfache Methoden hilfreich, wie z.B. kein Facebook-Posting ohne Bild- oder Video-Content. Stumpfe Twitter-Posts mit vermeintlichen Sonderangeboten und aufdringliches marktschreierisches Gehabe sollten lieber unterlassen werden.

11. Social Media KPI Monitoring (Erfolgsmessung): Auch beim Content Marketing sollte ein Social Media KPI Monitoring aller Plattformen nicht fehlen. Welche Social Media KPIs gemessen werden sollen, hängt natürlich von der Strategie und den Möglichkeiten ab. Die Steigerung von Talk-Abouts, Sharings, Referrals, Buzz oder Fanzahlen ist oft einer guten Content Marketing Strategie zu verdanken.

Fazit: Nicht jeder verfügt über Inhalte wie das Red Bull Media House (IMHO: RB macht einen der besten Jobs in diesem Bereich), denn noch kann man auch mit bescheidenem Marketing Budget viele und attraktive Inhalte in Form von Blog-Artikeln, FAQs, Fotos, Infografiken, Newsletter, Tutorials, Videos, Webinare etc. mit überschaubarem Aufwand produzieren, mittels geschickter Distribution eine hohe Markenbekanntheit in seiner Zielgruppe erreichen und damit den Abverkauf steigern.

Fakten:

– 20% der Internet-Nutzer verbringen regelmäßig Zeit mit Branded Content
– 68% der Nutzer informieren sich aktiv über Marken, Services und Produkte
– 57% lesen mindestens einmal im Monat Infos über Marken, Services und Produkte
– 80% der Nutzer begrüßen es mittels spezifischem Content mehr über ein Unternehmen zu erfahren

Eine schöne Infografik zum Content Marketing von fisher Vista und SocialEars:

Content Marketing Infographic