Beiträge

Royal Wedding 2.0, Facebook Wurm, Chuck Norris – Weekender KW 17

Top Twitter-Links:

„WOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!“

Der neue Facebook-Wurm setzt vor allem auf die Neugierde und Klickfreudigkeit unerfahrener und unvorsichtiger Facebook-Nutzer. Ob Pinnwandeinträge, Veranstaltungseinladungen, Anwendungsanfragen oder Chatnachrichten, der Link verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

t3n.de

Google Prognose für den Eurovision Song Contest: 12 Points go to Germany

Vertraut man dem Prognose-Tool von Google, so gewinnt Lena Meyer-Landruth erneut den internationalen Musikwettbewerb. Laut „Google Eurovision 2011 forecast“ liegt Lena mit 169 deutlich vor dem prognostizierten Zweitplatzierten aus Frankreich.

kress.de

Facebook Deals schon jetzt in Deutschland nutzen

Bisher steht Facebook Deals nur einem erlesen Kundenkreis in Europa zur Verfügung und ist auch in Deutschland noch nicht offiziell freigegeben. Durch einen Hack gelang es den Socialisten am Mittwoch jedoch, einen „Workaround“ zu entwickeln.

allfacebook.de

Highlight der Woche

Königliche Hochzeit 2.0

Kaum ein Thema wurde in dieser Woche auf diversen Plattformen stärker diskutiert als die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton. Ob Livestreams auf YouTube, Fan-Pages auf Facebook oder Fotos auf Flickr, für den Social Media affinen User war die königliche Hochzeit in den vergangenen Tagen omnipräsent.

mashable.com

Fundstück der Woche

Der Iphone Tracker findet seinen Weg zu Southpark

Die Folge vom vergangenen Mittwoch nimmt bereits die aktuellen Geschehnisse bei Apple auf.

mashable.com


Nur Chuck Norris kann sehen wer auf deinem Profil war…

…ist die Antwort auf den aktuellen Facebook-Wurm „WOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!“. Die Fananzahl stieg sekündlich. Mittlerweile verzeichnet die Mittwochvormittag gegründete Fanpage bereits 197.056 Fans.

facebook.com

Männer-Traum: der Apple-Store von Playmobil

Nachtrag zum 1. April: Es ist zwar schon ein paar Tage zu spät, aber dieser April-Scherz von Thinkgeek.com muss noch einmal in seiner ganzen Größe gewürdigt.

Playmo 2

Die US-Amerikaner haben einen Playmobil Apple-Store entworfen und bieten ihn – nur so zum Spaß – für 179,99 Dollar an. Ich kenne nicht nur viele Männer, die sofort ihrem Nachwuchs den Apple-Laden zum Spielen schwenken würden, sondern auch einige, die sofort bereit wären Kinder zu machen, nur um ihren Nachwuchs dann diesen Apple-Laden zum Spielen zu schenken.
Playmo 3

Die Vorteile des Angebots:
– Kinder werden mit der magischen Apple-Welt bekannt gemacht.
– Es gibt fast 60 Figuren und Accessoires.
– Es lässt sich das eigene iPhone als Screen im „Keynote Theater“ einbauen.

Playmo 1

Besonderer Clou des Playmobil-Paketes: Eine Warteschlange für Produktneueinführungen lässt sich bequem dazu kaufen.

iPhone: Die beliebtesten Unternehmens-Apps

Es gibt noch viel zu tun: In vielen Marketing-Abteilungen der meisten Unternehmen hat sich längst die Idee durchgesetzt eine eigene App zu starten. Der Gedanke ist auch – fast immer – richtig. Einzig beim Inhalt und der Konzeption vieler Applikationen wurde nicht immer die beste Lösung gefunden.

Vapiano

Zu diesem Schluss könnte man beim Blick auf die aktuell beliebtesten konstenlosen iPhone-Apps kommen. Unter den ersten 200 Plätzen gibt es lediglich zehn Brand-Angebote – Medienmarken mal ausgenommen.

Spitzenreiter im Brand-App-Ranking ist Lego. Bereits auf Position drei liegt „Lego Ninjago Spinjitzu Scavenger Hunt“, gefolgt von „Duplo-Minispiele“ auf Position sieben. Beide Angebote des Spielzeugproduzenten sind Games. Heißt: die Markenbotschaft wird spielerisch transportiert. Alle anderen Brand-Applikationen versuchen mit anderen Angeboten den Konsumenten zu erreichen.

Hier das Ranking mit den akutellen iTunes-Positionen in der Kategorie „Top iPhone gratis“. Die Liste wird immer zügig von Apple aktualisiert. Sie ist eine Momentaufnahme und kein All-Time-Ranking.

4. „Lego Ninjago Spinjitzu Scavenger Hunt“
7. „Duplo-Minispiele“
41. „DB Navigator“
81. „Vapioano“
137. „H&M“
154. „MC Donalds Finder“
179. „Air Berlin“
178. „Die Maggi Kochstudio Rezepte App“
188. Dr. Oetker Rezeptideen“
198. „Media Markt“

Die Liste ist erstaunlich klein und besteht überwiegend aus Reise-Angeboten oder Applikationen aus der – im weitesten Sinne – kulinarischen Ecke. Der Media Markt ist der einzige Einzelhändler und das auch erst auf Rank 19. Ein enttäuschendes Ergebnis für ein Angebot, dass solch einen starken Dauer- Werbedruck erzeugt wie der Elektronik-Händler.

Media Markt

Eine weitere Erkenntnis: Im Gegensatz zu Facebook scheinen viele Unternehmen den Marketingwert einer erfolgreichen App noch immer zu unterschätzten. Von den Marken, die viele Brands-Listen der meisten Facebook-Fans anführen, fehlt im iTunes-Ranking jegliche Spur.

Apple iPad, Punk-Bewegung, MoJo: Weekender KW 04

FUNDSTÜCK/ZITAT DER WOCHE

Apple iPad

Schon erstaunlich, dass sich 100% der 353.564 kalifornischen Teilnehmer für das Apple iPad entscheiden würden!

timepolls.com

Bill Gates

„Ich wünschte mir, dass die Entwicklung von Impfstoffen einmal so viel Aufmerksamkeit erregte wie Computer.“

Microsoft-Gründer Bill Gates hat keine Zeit, sich die Präsentationen neuer Apple-Produkte anzusehen, denn er will „für den Rest meines Lebens“ mit seiner Stiftung das Elend in der Welt bekämpfen.
ksta.de

BLOGARTIKEL DER WOCHE

Something´s happening! Social Media – eine neue Ära?

Ist Social Media der größte Shift seit der industriellen Revolution, oder die neue Punk-Bewegeung? Haben wir etwa nur einen schnellen Goldrausch wie zum Beispiel 1849 in Californien? Erleben wir die Aufklärung 2.0? Oder bekommen gar die 68er eine zweite Chance?

www.ethority.de

TOP 4 TWITTERLINKS

1. MoJo – Mobile Journalism

training.dw-world.de

Eine genaue Begriffsdefinition lässt zwar noch ein Weilchen auf sich warten, aber ein paar Anmerkungen und eine Menge Links hat dw-world.de diese Woche veröffentlicht.

2. Your Brain Can’t Handle Your Facebook Friends

mashable.com

Mashable widmete sich diese Woche dem Thema Facebook und wie viele Freunde zu viele Freunde sind.

3. The 10 Stages of Social Media Integration in Business

briansolis.com

In diesem Artikel beschreibt Brain Solis  die 10 Stufen der New Media Evolution.

4. Social Media Newsrooms – Pflicht oder Kür der Unternehmenskommunikation

digitalbeat.f-und-h.de

Sein oder nicht Sein: „Doch sollte nun jedes Unternehmen darauf drängen, einen Social Media Newsroom einzurichten?“

Die Isarrunde on Tour: Interview mit Jeff Jarvis auf der DLD 2010

Auf der laufenden Digital, Life, Design 2010 (DLD) hatten Benedikt Köhler und Michael Praetorius die Gelegenheit mit dem amerikanischen Journalisten und Kritiker Jeff Jarvis ein kurzes Interview zu führen. Dabei stehen das neue Apple Tablet und die Frage, ob dieses Device die Medienwelt verändern kann im Vordergrund. Darüber hinaus spricht Jarvis über das NYT Paid Content Modell und die Zukunft des Webs.

Viel Spass dabei

Google und Apple: Isarrunde Episode 1

Die Isarrunde ist eine Video-Gesprächsrunde der Münchner Medienschaffenden Christoph Elzer, Benedikt Köhler, Michael Reuter und Michael Praetorius , die exklusiv im Internet als Webtv zu sehen ist.
In den Gesprächen geht es um den Einfluss digitaler Entwicklungen auf unser tägliches Leben. Die Münchner Isarrunde spekuliert, was kommt, was bleibt und beleuchtet soziologische und technische Aspekte. In der ersten Gesprächsrunde werden Themen rund um Google und Apple diskutiert, bewertet und spekuliert:

Teil 1:

Teil 2:


Achtung Apple: Das Image wandelt sich vom Good- zum Bad-Guy

Im Boulevard-Journalismus gibt es folgende Regel: Eine Einzelperson ist ein Einzelschicksal. Zwei sind ein Trend und drei eine Massenhysterie. Klingt blöd, steckt aber ein Körnchen Wahrheit drin.

Wenn wir nun diese Regel an aktuelle Aktionen und Äußerungen einflussreicher Meinungsführer in Bezug auf Apple anwenden, sollte Steve Jobs langsam anfangen sich sorgen zu machen. Den Anfang machte Techcrunch-Boss Michael Arrington und Engadget-Gründer Peter Rojas in den vergangenen Wochen, als sie gegen Apples restriktive App-Politik protestierten. Jetzt fangen zwei weiter bekannte Personen an, über die Apfel-Firma herzuziehen.

Zum einem,
hat gerade der einflussreiche Mahalo-Gründer Jason Calacanis einen langen Text veröffentlicht, der zu dem Schluss kommt: „Apple will face a user revolt in the coming years based upon Microsoft, Google and other yet-to-be-formed companies, undercutting their core markets with cheap, stable and open devices. Apple’s legendary comeback ability will be for naught if they don’t deeply examine their anti-competitive nature.“

Calacanis kommt zu dem Ergebnis: Großartige Produkte zu entwickeln, entbindet Apple nicht von der wichtigsten Regel der Technologie-Branche: „Don’t be evil“. Der Mahalo-Gründer fürchtet sogar eine User-Revolution.

Wie dies Aussehen könnte zeigt die zweite wichtige Person, die gerade über Apple herzieht: Ice-T. Gefilmt von seiner Frau und garniert mit vielen Schimpfwörtern zerstört der Rapper und Schauspieler ein Mac Powerbook mit seinem Hammer (via Mashable).

ice-t
Der YouTube-Link

Die Trend ist klar: In den USA bildet sich eine ernst Front gegen Apple. Wenn wir aufmerksam bleiben, können wir bald beobachten, wie die Web-Gemeinde mit viel Genuss ihren einstiegen Helden, Apple, auseinandernimmt und mit Liebesentzug bestraft. Was das bedeutet? Fragen Sie mal Microsoft.

Wie werde ich meine Kunden los in zehn Tagen!?

In Social Media kann man viele Fehler machen. Wer wissen will, wie er seine Reputation möglichst schnell zerstört: Hier kommt die augenzwinkernde Anleitung.

1. Tag: Social Media verschlafen

Wer den Startschuss verpasst, läuft später immer hinterher.
Ist man nicht präsent, kann auch mal der gute Markenname durch andere benutzt werden, wie im Fall Suhrkamp-Verlag. Der PR-Berater Florian Siepert twitterte Fantasie-Tweets im Namen des Unternehmens. Aufgedeckt hat den Fake letztlich ein irritierter Follower – nicht der Verlag.

2. Tag: Social Media planlos in den Medienmix aufnehmen

In Social Media geht es zunächst immer ums Zuhören: Worüber spricht meine Zielgruppe, wo tut sie das? Nur so kann herausgefunden werden, über welche Kanäle und mit welchen Kommunikationsstrategien sie angesprochen werden sollte.

3. Tag: Social Media als zusätzlichen Vertriebsweg verstehen

Erfolgsmessung über herkömmliche Metriken ist kaum bis gar nicht möglich und neue Messmethoden stecken noch in der Entwicklungsphase. Von diesen Unklarheiten sollte man sich nicht entmutigen lassen. Social Media ist länger währender Prozess und kein zeitlich begrenztes Projekt. Und auch Erfolge brauchen oft eine Weile, bis sie erkennbar werden.

4. Tag: Social Media als Werbeschleuder missbrauchen

Wer zum Beispiel über den Corporate Twitter Stream nur Werbebotschaften laufen lässt, kann weiterhin allein auf klassisches Online-Markting wie Bannerschaltung setzen.
In nutzergenerierten Kanälen geht es um den Aufbau eines Dialoges und digitaler Beziehungen. Einweg-Kommunikation war gestern.

5. Tag: Aufgebaute Social Media-Kanäle nicht pflegen

Social Media Aktivitäten lassen sich nicht neben dem Tagesgeschäft erledigen. Die Betreuung der Kanäle sollte zu eigenen Aufgabenfeldern von geschulten Mitarbeitern werden. Wird eine richtige „Social Media Offensive“ geplant, sollte man in Erwägung ziehen, die Betreuung der Kanäle ganz an Profis wie spezielle Agenturen abzugeben.

6. Tag: Keine Social Media-Guidelines aufstellen

Mitarbeiter müssen heute darüber aufgeklärt werden, welche Konsequenzen sie erwarten, wenn sie Firmeninterna aktiv an die Öffentlichkeit bringen. Unüberlegte Äußerungen gehen mittlerweile blitzschnell um die Welt.

7. Tag: Unkalkulierte PR-Aktionen starten

Wer PR-Aktionen mittels Social Media Tools plant, sollte dringend berücksichtigen, wie enorm sich ein viraler Effekt auswirken kann. Sonst ergeht es dem Unternehmen bald wie dem Pharmakonzern Johnson & Johnson, der eine Kampagne wegen erboster Mütter stoppen musste.

8.  Tag: Reaktionen auf eigene Social Media-Aktivitäten nicht genügend beobachten

Wächst die Bekanntheit einer Marke oder eines Unternehmens, wird die Beobachtung unentbehrlich. Die Reputationsentwicklung muss beobachtet werden – notfalls mit Profi-Hilfe. Das ist oft das einzige Mittel um Krisen rechtzeitig zu entschärfen.
Fallbeispiele, in denen Krisen verschlafen wurden, gibt es viele: Amazon, KFC, Apple etc. etc.

9. Tag: Kein oder schlechtes Krisenmanagement betreiben

Ist die Krise erstmal da, wäre es in jedem Fall falsch sie zu ignorieren. Der Ruf ist nur durch möglichst schnelle und authentische Stellungnahmen zu retten, die nichtsdestotrotz wohl überlegt sein sollten, um weitere Image-Schäden zu vermeiden.

10. Tag: Nicht aus den eigenen Fehlern lernen

Spätestens beim Folge-Fauxpas erinnert sich das Netz wieder an alte Skandale und Krisen. Positiv für die Reputation und letztlich auf die Absatzzahlen wirkt sich das sicher nicht aus.

ethority Newsflash KW 3

Erdbeben, Kriege, Flugzeugkatastrophen. Twitter wird zum Katastrophenmedium.

Achtung: Kunde hört mit. Ein Tweet und seine unangenehmen Auswirkungen.

Google Party Plane – Googles Flugpersonal zieht blank.

Schönes Viral – poppende Durex Bunnies +Outtakes.

Nine Inch Nails – mit schenken Geld verdienen.

Technologien die Journalisten spätestens 2009 beherrschen sollten.

Die wilden 70er bei Apple.

Uschi Blum – Sklavin der Liebe.