Hier plaudert ethority aus dem Nähkästchen und berichtet von innovativen Online-Forschungsmethoden wie z.B. Netnography, semantische Textanalyse oder Trendmonitoring, die bei ethority zum Tragen kommen. Gastbeiträge aus dem Research- und Strategie-Bereich finden hier ihren Platz.

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool

Taskulu, Trello, Jira – Beste selfhosted Collaboration Software-Tool f. Projektmanagement & Task Management?

Manchmal, auch wenn es man wirklich will, scheint es unmöglich alte Gewohnheiten abzustellen. Man will die Dinge anders machen – besser, schneller, sicherer – aber es scheint keine Alternative zu geben, um auf operativer Ebene noch mitreden und Einfluss nehmen zu können. Meine alte Gewohnheit: Organisation, Projekt-Management, Kommunikation und Kollaboration mit den Projekt-Teams – alles per eMail. Sie werden wahrscheinlich denken: „Guten Morgen Herr Franke, aber es gibt so viele Collaboration-Software-Tools! Warum ist es schwierig für Sie, die E-Mail-Gewohnheit abzuschalten?“

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool
Ja, Sie haben recht, es gibt eine Menge von Software-Tools, aber hier ist das Problem: Die Mehrheit von denen sind von US-Anbietern und auf der Cloud gehostet. In dieser Hinsicht gibt es nur einen Punkt, dessen Sie sich bewusst sein müssen, um mein Problem zu verstehen: Meine Agentur hat viele Kunden und Großunternehmen mit Sitz in Deutschland! Was genau bedeutet das? Meine deutschen Firmenkunden würden mir – angesichts der Verachtung, die die USA für den Datenschutz und die Datenschutzgesetze der EU gezeigt haben, meinen Kopf abreißen, wenn sie herausfinden würden, dass ich einen US-Anbieter (z.B. Trello) benutze, um an einer höchst vertraulichen Marketingkampagne zu arbeiten.

„Herr Franke, ja die Funktionalitäten des Tools, welches Sie vorschlagen, sind wirklich beeindruckend und wir glauben Ihnen, wie die Bereitstellung dieser Art von Collaboration-Plattform die Team- und Projekt-Effizienz erhöht, aber wir sehen nur nicht, wie der Anbieter, welchen Sie verwenden möchten, unsere strengen Datenschutzbestimmungen und IT-Sicherheitsauflagen erfüllen. Die einzige Möglichkeit, unsere Informationen unter Teammitgliedern zu teilen, ist eine  Kooperationsplattform, die auf unseren internen Unternehmens-Servern gehostet und in der EU hergestellt wurde!“

GOT IT!

Der Zufall wollte es, dass wir gerade an der Aktualisierung des Social Media Prisma V7 arbeiten und auch die Kategorie „Collaboration“ anbieterseitig(z.B. Jira, die keine Encryption haben) komplett untersucht haben. Dabei sind wir auf eine hierzulande weniger bekannte Software namens Taskulu gestoßen, die alle  Anforderungen unserer Kunden erfüllt und noch dazu von etablierten Werbenetzwerken wie Omnicom & Co. bereits eingesetzt wird.

Task Management Selfhosting Collaboration Software Tool mit Social Media Prisma

Da sind dann wohl keine Datenschutzfragen offen und ich glaube, dass es nicht nur die sicherste sondern auch effizienteste Collaboration-Software am Markt ist:

1. Taskulu ist EU-basiert und damit EU-Datenschutz-konform

2. Taskulu hat u.a. die selfhosted (eigene Server) Option, damit werden eigene IT-Sicherheitsstandards erfüllt

3. Taskulu ist super-verschlüsselt – alle Wege zwischen den Endgeräten  

4. Taskulu kostet weniger als jede Cloud-basierte Lösung (Enterprise-Solution, Basis-Version ist frei)  

5. Import von Projekten aus gängigen Collaboration-Tools wie Trello 

6. Deutscher Customer Support 

usw.

Taskulu vs Jira Selfhosting Collaboration Software

Taskulu vs. Jira - Selhosting Collaboration

FAZIT: Sowohl unsere Kunden, als auch wir sind von diesem innovationen Collaboration-Software-Anbieter begeistert. Höchste Sicherheit, effiziente Zusammenarbeit, sehr überschaubare Kosten. Ich habe meine E-Mail-Gewohnheit geändert – hoffe, dies wird Ihnen helfen, Ihre zu überdenken!

 

Aus der Mail von Taskulu bzgl. der IT-Sicherheit, Verschlüsselung & Datenschutz

Hallo Sten,

natürlich haben wir auch ähnliche Situationen und Sicherheitsbedenken mit einigen unserer Kunden in Deutschland gesehen und deshalb eine End-to-End (Zero-Knowledge) Verschlüsselung auf Taskulu implementiert. Und so funktioniert das:

· Wir haben das Authentifizierungssystem auf Taskulu auf Secure Remote Password (SRP) geändert. SRP ist ein Zero-Knowledge-Passwort-Proof-Algorithmus, was bedeutet, dass das Passwort, welches die Benutzer eingeben, um sich einzuloggen, nie unsere Server in Klartext-Form erreicht. Der Server behält auch keine gecashte Version des Kennworts. Der Algorithmus stellt sicher, dass die Kunden-Passwörter nie unsere Server erreichen und dass wir keine Kenntnis davon haben, was das Kunden-Passwort ist.

· Während des Taskulu-Registrierungsprozesses werden auf der Client-Seite (im Browser oder in den mobilen App) zwei private und öffentliche RSA-Schlüssel generiert. Der private Schlüssel wird dann mit dem AES-256-Verschlüsselungsalgorithmus verschlüsselt, wobei das Kennwort des Benutzers als Verschlüsselungsschlüssel verwendet wird (vergiss nicht, dass der Server nicht weiß, was das Passwort ist). Zu diesem Zeitpunkt werden der öffentliche Schlüssel und die verschlüsselte Version des privaten Schlüssels als Teil der für die Registrierung benötigten Informationen an den Server gesendet.

· Sobald der Benutzer ein Projekt auf Taskulu erstellt, wird ein neuer Zufallsschlüssel auf der Client-Seite generiert (nennen wir diese Taste PK kurz für Project Key). PK wird mit dem öffentlichen RSA-Schlüssel des Benutzers verschlüsselt … (usw.)

Beste Grüße,

Dein Taskulu Team

imgres

Mehr Follower auf Instagram – 8 Kniffe, Tricks und erfolgreiche Techniken aus der Praxis für eine stetig wachsende Instagram Community

Zur Zeit reden alle über Influencer, alle reden über Instagram und alle reden über die Notwendigkeit eine möglichst große Community aufzubauen. Wie bei Twitter und Facebook geht es für Marken auch beim Foto-Network darum möglichst viele Freunde zu finden.

In einem wunderbaren Posting fasst Melissa Megginson ihre wichtigsten Tipps zum Aufbau ein einer Instagram-Fanbase zusammen. Wir haben daraus die acht besten Kniffe, Tricks und Techniken gefiltert.

1. Klares Instagram-Profil:  Am Anfang muss man wissen, wer man ist. Megginson empfiehlt zu Beginn der eigenen Instagram-Arbeit sich genau darüber klar zu werden, wie man wahrgenommen werden will, wie man sich darstellen will und welche Inhalte man überhaupt veröffentlichen und teilen will. Dazu empfiehlt die Expertin, dass man für sich ein einziges Adjektiv festlegt. An diesem Adjektiv müssen künftig alle eigenen Postings beim Fotonetzwerk messen. Für ein einen Reiseanbieter würden sich beispielsweise Adjektive wie „Abenteuer“ oder „Entspannung“ anbieten.

2. Hashtag-Marketing: Mit Hilfe der richtigen Hashtags lassen sich mit jedem Foto neue Leser und Freunde finden. Es ist also von entscheidender Bedeutung, die richtigen Schlagworte zu definieren und einzusetzen. An diesem Punkt ist bereits eine gewisse Handarbeit gefragt, prüfen Sie welche Hashtags ihre Konkurrenten verwenden oder auf welche Schlagworte Instagrammer nutzen, denen Sie nacheifern.

Es gibt aber auch technische Hilfsmittel. Angebote wie Hashtagify.me (http://hashtagify.me/) helfen ungemein bei der Fahndung nach den richtigen Schlagworten.

3. Instagram-Buzz: Reden Sie mit anderen Nutzern. Auch bei Instagram ist Kommunikation keine Einbahnstraße. Kommentiert oder liked jemand eines ihrer Bilder, revanchieren Sie sich, indem Sie auch bei ihm kommentieren oder liken. Zudem gehen Sie aktiv auf andere zu und folgen Sie ihnen.

4. @Mentions von anderen Instagrammern: Immer, wirklich immer, wenn es Sinn macht, nutzen Sie die Möglichkeit @mention zu setzen.

5. Sharing von Influencer-Posts: Ebenfalls eine effektive Methode aktiv die Sympathien anderer – meistens Influencer – zu gewinnen ist es, deren Postings zu teilen. Hier können Tools wie Repost (https://itunes.apple.com/us/app/repost-for-instagram/id570315854?mt=8) helfen.

6. Foto- und Grafik-Design-Tools einsetzen: Es ist natürlich eine Mär, dass die anderen Marken und Influencer immer Bilder posten, die ausschließlich mit Instagram-Filtern bearbeitet wurden. Gerade beim professionellen Einsatz des Bilder-Netzwerkes geht es immer mal wieder auch darum, auch richtig hübsche Grafiken und designte Grafiken zu veröffentlichen. Dabei hilft Ihnen beispielsweise das mächtige Tool Canva ( https://www.canva.com/ ).

7. Verlinkung von Fotos: Verknüpfung mit Ebenfalls eine Mär ist es, dass man bei Instagram keine Links setzen kann. Das ist offiziell so: Der einzige mögliche Link aus dem Netzwerk heraus, befindet sich bei den Profil-Infos. Dank des cleveren Tools Soldsie (https://web.soldsie.com/) ist es jedoch möglich Fotos mit Links zu versehen.

8. Instagram-Influencer Power: Verbünden Sie sich. Zusammen ist man stärker. Suchen Sie sich Instagrammer mit ähnlichen Interessen und ähnlichen Themen, nehmen Sie Kontakt auf vergrößern Sie mit gemeinsamen Aktionen den eigenen Aktionsradius. Instagram ist ein soziales Netzwerk. Dabei liegt die Betonung sowohl auf Social, wie auch auf Netzwerk.

Diese Infografik zeigt weitere Tipps und Tricks, um mehr Follower auf Instagram zu generieren:

Mehr Instagram Follower Infografik

Social Media Ads & Sponsored Story Links am meisten geklickt

Social Media Ads & Sponsored Story Links am meisten gecklickt

Social Media Ads erzielen die höchsten Click-Raten, das zeigen aktuelle Studienergebnisse. Sind Social Media Ads damit auch die effektivsten Werbemittel? Wie gut funktionieren digitale Werbeformen wirklich und welcher Marketing-Mix performt vor dem Hintergrund des eingesetzten Budgets besonders gut – Inbound vs. Outbound? Diesen und vielen anderen Fragen rund um die Werbewirksamkeit von Digital Ads (Social Media Ads, Display Ads, Mobile Ads, Pay per Click Ads (PPC), Sponsored Story Links) und klassischen Werbeformen (TV, Print, Radio, Direct Mailing) gehen wir in sieben Blogartikeln unserer Reihe „Digital Excellence & Ad Intelligence – Werbewirksamkeit von Digital, Mobile & Social Media“ auf den Grund. (Quelle und Grafiken aus FRACTL&MOZ-Befragung im Juli 2015 von über 1.000 Studien-Teilnehmern). Aber was sagen nun die Fakten:

 

Insight No. 1: Mehr als die Hälfte (53,8%) der Studienteilnehmer berichteten, sie hätten keine Anzeigen angeklickt. Immerhin fast ein Viertel (24,4%) klickte auf eine Social Media Anzeige. Damit ist das der höchste Wert unter allen  Online Anzeigen. Sponsored Story Links erzielen das zweit beste Ergebnis, bei knapp 18%. Mehr als 16% klickte auf eine Display Ad. Unter 10% der Befragten klickte auf eine Pay-per-Click (PPC) Anzeige. Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum der vergangenen Woche bei den befragten Nutzern.

Social Media Ads & Sponsored Story Links am meisten geklickt

 

Insight No. 2: Die Mehrheit der Befragten nehmen Notiz von den verschiedenen Online Werbeformen. Rund drei Viertel können sich an die besuchten Websites und gesehenen Display Ads der vergangenen 30 Tage erinnern. Über zwei Drittel erinnern sich an Social Media Ads und mehr als die Häfte an Mobile Ads, Pay per Click (PPC), Retargeting Ads und Sponsored Story Links. 

Rund drei Viertel können sich an Websites & Display-Ads erinnern, welche sie in den letzten 30 Tagen gesehen haben. Über zwei Drittel erinnern sich an Social Media Ads und mehr als die Häfte an Mobile Ads, Pay per Click (PPC), Retargeting Ads und Sponsored Story Links.

 

Insight No. 3. Das Bewusstsein für Online Werbung ist hoch, aber mehr als die Hälfte der Befragten klicken/engagen mit diesen nicht oder verhindern per Ad Blocker, dass ihnen diese angezeigt werden.

 

Analyse Online-Werbung, Ads & Nutzung von Ad-Blocker 2015

 

Fazit/Learning:

(1) Social Media Anzeigen, Sponsored Story Links und Display Ads werden am häufigsten geklickt.

(2) Display Anzeigen, Social Media Anzeigen und Mobile App Anzeigen finden hohe Beachtung.

Notiz: Die hier dargestellten Ergebnisse sind natürlich allgemeiner Natur und nicht unbedingt ein Guide für den idealen Marketing-Mix, können aber dabei helfen, die Effektivität der unterchiedlichen Werbeformen vor dem Hintergrund der Customer Journey besser zu beurteilen und je nach Zielsetzung optimal einzusetzen.

Blogartikel 1 von 7 aus „Digital Excellence & Ad Intelligence – Werbewirksamkeit von Digital, Mobile & Social Media“

Nächster Blogartikel am 11.9.: Die drei Haupttreiber zur Beeinflussung der Kaufentscheidung 

facebook Edgerank

Facebook Strategie 2015 – Die 10 Reichweiten-Gebote für EdgeRank und Content Marketing

Das Problem vieler Facebook-Seiten – Tagtäglich werden Inhalte publiziert und doch erreicht die organische Reichweite der eigenen Facebook-Beiträge durchschnittlich nur 5 Prozent der Fanbase, was bei 5.000 Fans gerade einmal 250 Fans sind. Somit stellt sich die Frage: Ist Facebook der richtige Kanal, um meine Zielgruppe zu erreichen? Sind die Investitionen gerechtfertigt und wie kann man eine höhere Reichweite bzw. ROI realisieren? Wie kann man im  Wettbewerb um den besten Content bei explodierenden Inhaltsangeboten bestehen oder den Erfolg ausbauen?

facebook_edgerank

Eine Voraussetzung dafür ist es, den Facebook NewsFeed und den dahinter stehenden EdgeRank besser zu verstehen. Das ist ein Algorithmus, der die Nutzer-Interaktionen mit den Inhalten im NewsFeed bewertet und dadurch dem Nutzer die für ihn relevanten Informationen anzeigt und weniger relevante Beiträge aussortiert. Bei einem durchschnittlichen Facebook-Nutzer können das 1.500 Status-Updates wie z.B. News-, Foto- und Link-Postings, Video-Shares, Likes oder simple Likes sein, die auf ca. 300 eingeblendete Updates reduziert werden. Um die organische Reichweite der eigenen Beiträge zu steigern, sollten Sie verstehen, wie der EdgeRank funktioniert und wie Sie ihn zu Ihrem Vorteil nutzen können, um die Reichweite Ihrer Facebook-Page, die Anzahl der Fans und deren Interaktionen zu steigern.

5 Gebote, um mit dem Facebook-EdgeRank eine höhere Reichweite der Einzelbeiträge zu realisieren:

  1. Affinity: Affinität erhöhen! Quantität und Qualität der Interaktionen (Shares, Kommentare, Likes, Clicks) durch nachhaltige Analyse und Optimierung der Engagement Rate erhöhen.
  2. Weight: Gewichtung verstärken! Shares und Kommentare ausbauen, denn diese werden vom Facebook EdgeRank höher als ein Like eingestuft. Der Grund hierfür liegt in dem höheren Involvement des Nutzers.
  3. Time Decay: Aktualität gewährleisten! Status-Updates aktuell halten, denn um so älter ein Beitrag ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass dieses Update im Newsfeed der Fans angezeigt wird.
  4. Content Interaktionen berücksichtigen! Facebook User, die häufiger mit einem Content-Format interagieren (z.B. Video), werden häufiger Videos in ihrem Newsfeed sehen. Eine Analyse der bevorzugten Formate Ihrer Fans ist empfehlenswert.
  5. Fan-Score optimieren! Die individuelle Behandlung von Content durch die Nutzer wie z.B. das Verbergen von Inhalten hat direkten Einfluss auf die Reichweite. Die Fans also nicht mit plumper Angebots- und Preiskommunikation verschrecken.

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5 Facebook-Content Marketing Gebote, um die gesamte Reichweite zu maximieren:

  1. Content Management: Beiträge sollten in Qualität und Typ konsistent sein.
  2. Targeting: Beiträge auf die richtige Zielgruppe beschränken, um Streuverluste zu minimieren. 
  3. Content Attraktivität: Optimale Postings werden mit Text, Bild und aktuellem Bezug formuliert.
  4. Community Support: Schnelle Reaktionen auf Kommentare gewährleisten.
  5. Media & Ads: Wichtige Beiträge und Aktionen bewerben, um die Fanbase auszubauen.


Fazit: Facebook orientiert sich noch stärker an den Wünschen seiner Nutzer (Facebook Mitteilung vom 14. November) und wird nach Abschaffung des Fan-Gatings (seit 5. November) ab 2015 auch werbliche Posts genauer unter die Lupe nehmen. Nur eine Facebook-Strategie welche das Nutzerverhalten, bevorzugte Inhalte und Formate der Zielgruppe berücksichtigt, wird auch die organische Reichweite und Nutzerinterkation nachhaltig steigern können.

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Warum Sie Google+ noch nicht abschreiben sollten

Es heißt ja immer: Zahlen lügen nicht. Basierend auf dieser einfachen Aussage, ist Google+ doch keine virtuelle Geisterstadt. Dabei scheinen jedoch immer mehr Marketer genau dieses Gefühl zu haben.

Nach Meinung der US-Markforscher von Forrester Research liegen sie damit allerdings falsch. So befragte der Analyst Nate Elliott 60.000 Online-Erwachsene in den USA und kam zu dem Ergebnis, dass 22 Prozent von ihnen im vergangenen Monat das Social Network der Suchmaschine besucht hätten.

Damit käme Google+ auf einen ähnlichen Wert wie LinkedIn, Pinterest oder Instagram. Weiter schreibt er in seiner Analyse: „That means you can build a real follower base on Google Plus: On average, top brands have collected 90% as many fans on Plus as on Twitter. (In fact, the brands we studied have more followers on Google Plus than on YouTube, Pinterest and Instagram combined.)“

Fassen wir also noch einmal zusammen. Nach Meinung von Forrester Research ist es tatsächlich Möglich bei Google+ eine ähnliche Fanbase aufzubauen, wie bei Twitter. Das ist eine sehr gute Nachricht für alle Marketer und Social-Media-Manager, die immer auf der Suche nach Alternativen für Facebook sind.

Zudem untersuchte Elliott das Brand Engagement. Und auch hier schnitt Google+ viel besser ab, als die meisten wohl gedacht hätte. Aber sehen Sie selbst.

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Live-Statistiken: Das passiert gerade im Social-Web

Via Twitter schrieb Seriengründer Ibrahim Evsan am Dienstag: „Für die Leute die Zahlen lieben. Was passiert gerade im Social Web ☺ Viel Spaß dabei“. Dazu gab es noch den Link Internetlivestats.com. Recht hat der Mann. Hinter dem Link verbirgt sich ein wahres Universum für Zahlen- und Social-Media-Fans. Das Angebot besteht ausschließlich aus Statistiken und passenden Hintergrund-Infos. So gibt es einen Zähler, der die Anzahl der registrierten Domain anzeigt, einen für die täglichen Google-Suchen, der gesendeten Tweets oder der hochgeladenen Instagram-Bilder. Bildschirmfoto 2014-03-25 um 19.46.38 Man darf allerdings nicht Fehler machen zulange auf die Seite zu sehen. Da wird einem ganz kirre. Immerhin ist es erschreckend zu sehen, in welcher Geschwindigkeit sich das Internet entwickelt. Die eigene Arbeit wirkt auf einmal richtig klein dagegen. Allerdings ist es auch ab und an ganz heilsam die schiere Größe des Social-Webs derart vor Augen geführt bekommen. Neben der Live-Einstellung, zeigt die Seite allerdings auch, was innerhalb von einer Sekunde passiert. Zudem gibt es eine Sektion mit Trends. Dort gibt es zu ein paar Zahlen noch einige spannende Hintergrundinformationen. Bildschirmfoto 2014-03-25 um 19.46.21 Zum Thema Internet-User ist so unter anderen zu erfahren, dass mittlerweile rund 40 Prozent der Weltbevölkerung einen direkten Internetzugang hat. 1995 waren es noch unter einen Prozent. „The number of internet users has increased tenfold from 1999 to 2013. The first billion was reached in 2005. The second billion in 2010. The third billion will be reached in 2014.“

Die Halbwertzeit eines Tweets liegt bei 24 Minuten, bei einem Facebook-Posting sind es 90 Minuten

Diese Zahlen sollten alle Marketers, Social-Media-Experten und Community-Manager kennen. Wismetrics hat untersucht, wie lange die Halbwertszeit eines Tweets bzw. eines Facebook-Postings ist.

Grundsätzlich unterscheiden sich beide Formen des Social-Postings ungemein. So setzt Twitter auf einen ungefilterten News-Stream. Alle 140-Zeichen-Meldungen werden einfach der chronologischen Reihenfolge nach gezeigt. Zudem mischt sich der Kurznachrichtendienst nicht in die Frage ein, welches Postings ein Nutzer als wichtiger empfinden könnte.

wisemetrics

Das ist bei Facebook anders. Das weltweit größte Social-Network trifft immer eine Vorauswahl, wer welche Postings sehen darf. So gut wie niemals sehen Fans oder Freunde alle Postings einer Person oder Marke. Nach welchen Kriterien Facebook entscheidet, wer welche Statusmeldungen sehen darf, verraten die US-Amerikaner allerdings nicht.

Die Folge ist, dass die Sichtbarkeit eines Postings, dass es in den Newsstream eines Nutzers schaffte deutlich länger ist, als bei Twitter.

In ihrer Analyse kam Wismetrics zu dem Ergebnis, dass die Halbwertszeit eines Tweets bei 24 Minuten liegt und bei einem Facebook-Posting bei 90 Minuten. Sehr spannend zudem ist der Fakt, dass ReTweets und andere Erwähnungen für einen Tweet zu 75 Prozent in den ersten drei Stunden nach dessen Veröffentlichung erfolgen.

SEO & Social Media: Google-Ranking mit Social Signals steigern

Viele Betreiber von Webseiten (insbesondere von kleineren und mittelständischen Unternehmen) werden sich immer wieder Fragen wie diese stellen: „Wie kann ich Social Media sinnvoll und vor allem mit einem hohen ROI einsetzen? Lohnt es sich denn überhaupt diesen Aufwand zu betreiben? Unsere Zielgruppe sind Ingenieure, von denen hat doch keiner Zeit noch auf Facebook, Twitter, Google+ oder Youtube herum zu springen…“

Mal abgesehen von all den positiven Aspekten des „Engagen(s)“ mit der Zielgruppe, welche wir hier im Blog schon öfter besprochen haben, bietet Social Media auch knallharte und meßbare Kriterien, um den Erfolg und die Performance der eigenen Webseiten im Google-Ranking zu steigern. Eine schöne Case Study von Moz.com zeigt die folgende Infografik. Es wurden 6 branchengleiche Webseiten mit Social Media Aktivitäten unterstützt.

Ergebnis:
– 100 Google+ Followers = 14,63% (Steigerung im Google Ranking)
– 300 Google+ Votes/+1 = 9,44% (Steigerung im Google Ranking)
– 70 Facebook-Shares & 50 Facebook-Likes = 6,9% (Steigerung im Google Ranking)
– 50 Tweets = 2,88% (Steigerung im Google Ranking)

Fazit: Vor allem die Google+ Aktivitäten zahlten auf das Ranking ein. Sicherlich wird es einfacher sein mit Facebook zu agieren, da die Penetration von Google+ in Deutschland noch nicht sonderlich hoch ist. Denn noch, Retweets, Google+’s, Facebook Likes und Shares haben eine große Auswirkung auf das Ranking insbesondere bei nicht so hart umkämpften Keywords.

SEO & Social Media - Mit Social Signals Rankings steigern

Frage: Insbesondere würde mich natürlich interessieren welche Erfahrungen ihr beim Zusammenspiel von Social Media und SEO, insbesondere dessen Einfluß auf das Ranking gemacht habt? Schon mal Danke im Voraus für Kommentare, Anmerkungen oder Links zu anderen Case Studies. Stay tuned! 😉

Evolution: ethority global expansion 2014

Vielen Mitstreitern der „Media Zunft“ (und darüber hinaus) ist unser Social Media Prisma ein Begriff und jeden Tag freuen wir uns über euer Feedback, Kommentare, Erwähnungen, Ideen und Anregungen. Ohne unser Team, unsere großartigen Kunden und Euch, den zahlreichen Fans und Followern, wäre ein solcher Erfolg über die Jahre nicht möglich gewesen! Vielen Dank!

ethority reinvention

ethority wird den vor drei Jahren begonnenden Weg der globalen Expansion fortführen. Dafür werden wir in den nächsten Wochen und Monaten nicht nur neue Services, Kampagnen und Plattformen starten, sondern auch das Corporate Design überarbeiten. Stay tuned!

Community Manager: 5 Skills für mehr Erfolg in Social Media

Jeder Marketer der in der Verantwortung für die Vitalität und das Wachstum einer (Branded) Community steht, weiß wie schwer es ist, sich auf die unterschiedlichen Typen einzustellen und den richtigen Umgang mit der Community in Abhängigkeit von der jeweiligen Stimmung oder Tageszeit zu pflegen. Ob Markenfan oder kritischer Kunde, so braucht doch jeder eine individuelle Ansprache/Austausch und vor allem das Gefühl, Gehör zu finden bzw. beachtet zu werden. Das agile Community Management geht in seiner Anforderung an den Community Manager über die Fähigkeit einen Post zu formulieren und abzusetzen, weit hinaus.

5 Skills eines Community Managers, die den Erfolg in Social Media ausmachen…

1. Persönlichkeit: Hohe soziale Kompatibilität, Humor, Freundlichkeit, vielseitiges Interesse an unterschiedlichsten Themen sollte er besitzen und Spaß daran haben, ein intelligenter und guter Unterhalter zu sein.

2. Autorität: Der Community Manager sollte mit der Kompetenz ausgestattet sein, im Namen des Unternehmens auch ohne große Verzögerungen und Abstimmungsschleifen in der Kommunikation der Community gegenüber zu agieren.

3. Empathie: Er sollte sich sehr gut auf die Bedürfnisse, Interessen und Anliegen der Community-Mitglieder einstellen können und frühzeitig Stimmungen erkennen, um entsprechend kompetent darauf reagieren zu können. Diskurse vermeiden! Der empathische Community Manager hat einen großen Einfluss auf das Wachstum der Community und kann eine echte Gemeinschaft aufbauen, die von ihren aktiven Beziehungen der Mitglieder untereinander lebt, belebt wird und organisch wächst.

4. Networker/Connector: Gemeinsamkeiten innerhalb der Community schnell  erkennen, Initiative ergreifen und Verbindungen schaffen – eben Leute mit gemeinsamen Interessen erkennen und zusammen bringen. Die Fähigkeit ein agiles Netzwerk formen zu können, wird sich in dauerhaften Verbindungen und letztendlich in begeisterten und engagierten Fans auszahlen.

5. Kreativität: Kreativität ist so wichtig und wird doch zu oft unterschätzt, denn das Finden, Verfassen und Vernetzen von attraktiven digitalen Inhalten ist von größter Bedeutung. Bei der massiven Zunahme von digitalem Content, sind die eigenen Inhalte in ständiger Konkurrenz zu allen anderen digitalen Angeboten und Inhalten. Es wird also immer schwieriger der eigenen Message Gehör zu verschaffen, aber noch viel wichtiger einen hohen Interaktionsgrad innerhalb der Community zu etablieren. Um ansprechende Inhalte zu entwickeln zu können braucht es also viel Kreativität, journalistisches Geschick beim Texten und nicht zuletzt redaktionelles Know How, um spannende aktuelle und ansprechende Geschichten mit der Community zu teilen. Sicherlich die wichtigste Eigenschaft, die ein Community Manager besitzen sollte.

Fazit: Das Wachstum und die Vitalwerte einer Community sollten regelmäßig geprüft werden, um zu evaluieren welche Kriterien das Community Management schon jetzt erfüllt und wo noch Optimierungsbedarf besteht.

  1. Community-Vitalwerte kontinuierlich quantitativ erfassen (KPIs)
  2. Qualitative Analyse der Erwartungen an die Marke/Themenfelder/Inhalte (Insights)
  3. Erkenntnisse in konkreten operativen Maßnahmen wie z.B. Redaktionsplan, Themenradar oder Aktionen/Kampagnen berücksichtigen (Operations).

Notiz: Die besten Erfahrungen bei der Optimierung des Community Managements unserer Kunden haben wir mit Workshops unter Leitung unserer erfahrenen Senior Berater (Journalisten/Redakteure/Marketer/Analysten) gemacht.

Diese Workshops haben sich bei unseren Kunden und Agentur-Partnern als das beste operative Tool herauskristallisiert und wurden von den Community Managern mit Begeisterung angenommen ->Hoher Mehrwert durch direkten KnowHow-Transfer mit ganz praktischen HowTo-Anleitungen.

Infographic von GetSatisfaction – Many Hats of Community Manager:

Many Hats of Community Manager Infographic by GetSatisfaction