n dieser Kategorie werden die Entwicklungen in Social Media in Weitwinkelperspektive betrachtet: Was verändert sich im Laufe des Wandels von der Gutenbergära zur digitalen Netzwerkgesellschaft? Wie verändern sich Kommunikation, Politik und Mediennutzung? Befinden wir uns inmitten einer medialen Revolution?

Mercedes Benz Social Media Best Practie Twitter Kampagne EURO2016

Social Media Best Practice: Clevere Twitter-Kampagne von Mercedes Benz – #ViveLaMannschaft

Es ist eine Art von modernen Social-Media-Paradoxon. Es wird immer wieder behauptet, dass Twitter auf dem absteigenden Ast ist und überhaupt Snapchat und Facebook viel cooler wären?!? Kaum kommt es allerdings zu einem großen Sport-Event, wie beispielsweise der Fußball-Europameisterschaft, schon ist beim 140-Zeichen-Dienst mächtig was los und alle debattieren, lästern und feiern (i.e. Social TV Buzz*) über ihre Zwitscher-App.

Dass auch Werbung und Marketing noch immer – oder mittlerweile immer besser – funktioniert, beweist zur Zeit die Mercedes-Benz-Kampagne rund um den Hashtag #ViveLaMannschaft.

Digital Sponsoring & Twitter Social TV KPIs:

Twitter veröffentlichte nun erstmal Zahlen und Daten für die Aktion. So sorgten die Social Media-Aktivitäten des Autobauers für:

Trend Impressions: +14 Prozent.
Das Engagement der entsprechenden Mercedes-Tweets: +37 Prozent

 Was die Stuttgarter genau gemacht haben, erklärt Twitter in einer Pressemitteilung:

„Unter dem Hashtag #ViveLaMannschaft setzt Mercedes-Benz auf Twitter und dabei vor allem auf die erfolgversprechende Kombination aus Live-Diskussion der Fans auf Twitter, die damit verbundene hohe Twitter-Nutzung und die Buchung des Promoted Trends als Event bezogenes Werbeformat.“ 

Einen weiteren besonderen Clou haben sich die Marketing-Profis ausgedacht. Sie entwickelten eine eigenes Emoji. Sobald ein Tweet mit dem Hashtag #ViveLaMannschaft versehen wird, erscheint automatisch ein lustiger Deutschland-Fans mit Fahne.

Der Erfolg der Aktion zeigt, dass man mit der richtigen Strategie, der richtigen Ansprache und wohl auch einer funktionierenden Datenanalyse sehr wohl noch große Marketing-Erfolge bei Twitter feiern kann und wird.

*Notiz zum Social TV Buzz: Wichtiges Element hierbei sind natürlich TV-Live-Formate, die Gesprächsstoff bieten. Im Gegensatz zu Facebook und Snapchat bringt Twitter die besten Social Media-Mechaniken mit, um in Echtzeit den Social TV Buzz zu pflegen. 

Sport Brand Strength Index

Marktwert der Top 50 Fußball-Vereine – Ranking Football Clubs 2016 Brand Strength Index (BSI)

UK-Meister Leicester City ist ROI-Meister, FC Bayern auf Position fünf – Der Erste ist gleichzeitig auch der Verlierer. Das Beratungsunternehmen Deloitte hat mal wieder den Marktwert der europäischen Fußballvereine bewertet.

An der Spitze liegt noch immer Manchester United mit einem Markenwert von 1,1 Milliarden Dollar. Allerdings lieferten die Engländer eine wirklich miese Saison ab und musste deshalb auch finanziell kräftig Federn lassen. In einer Tabelle, die sonst fast nur Gewinner kennt, verzeichneten sie ein Minus von drei Prozent.

Das erstaunliche: Auch der FC Bayern verlor sieben Prozent. Als Grund geben die Macher die deutschen Standortnachteile an. So sei das Vermarktungspotential in anderen Ligen, vor allem in England, einfach höher.

Der große Gewinner der Untersuchung, die Deloitte zusammen mit Brand-Finance durchführte, ist der englische Überraschungs-Champion Leicester City. Der Premier-League-Meister steigerte seinen Markenwert um 132 Prozent. Damit findet er sich auf einmal auf Platz 16 wieder. Umringt von Größen wie Atletico Madrid und sogar noch vor Schalke04.

Das dürfte sich auch äußerst positiv auf den ROI der Club-Sponsoren auswirken, vermutet Brand-Finance-CEO David Haigh. Nun gehe es für Leicester darum, die zu erwartende Flut neuer Sponsoring-Anfragen so zu managen, dass die Einnahmen erhöht und die Marke gestärkt werde, so Haigh.

Wie wurde der Markenwert zum Brand Stength Index ermittelt:

Sport Brand Strength Index

Das aktuelle Brand Stength Index Ranking der Top 50 Football Brands & Clubs 2016:

Brand Stength Index Ranking Top 50 Football Brands & Clubs 2016

Wie hat sich der Marktwert in den letzten Jahren entwickelt:

Marktentwicklung Fußball Club Brands 2016

Im Januar 2016 hat Deloitte dazu das folgende Ranking auf Basis der Vorjahreswerte veröffentlicht 

Fußball Umsätze Clubs 2016 Infografik

Social Media Prisma V6.0

Social Media ist das Massen-Phänomen: Über hundert Daten und Fakten…

Das müssen Sie gesehen haben, denn dann gibt es keine Diskussion mehr, wie wichtig und einflußreich Social-Media wirklich ist. Das Search Engine Journal hat in einer großen und höchst informativen Infografik über hundert Fakten und Daten zur Social-Media-Nutzung zusammengestellt.

Beispiele gefällig? Wussten Sie schon, dass…

       47 aller weltweiten Internet-Nutzer auf Facebook aktiv sind? Das tolle an dieser Zahl: Die einen sagen: „nur so wenige?“. Und die anderen: „das sind ganz schön viele!“. Irgendwie haben beide Gruppen recht.

       der durchschnittliche Twitter-Nutzer gerade einmal 17 Minuten mit dem 140-Dienst verbringt? Bei Facebook liegt dieser Wert bei fast 50 Minuten.

       85 Prozent aller Pinterest-Nutzer Frauen sind? An diesem Punkt bestätigen sich alle Vorurteile, die man selbst in der Social-Media-Welt noch immer hat und pflegt.

       die Instagram-App mittlerweile auf 43 Prozent aller Smartphone innerhalb der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen installiert ist?

       Google + noch immer 343 Millionen aktive monatliche Nutzer hat? Dieser verbringen jedoch nur 7 Minuten pro Tag auf dem Network

       es weltweit rund 217 Millionen Tumblr-Blogs gibt?

Social Media Fakten, Zahlen, Statistiken

Via Socialmediatoday.com

http://www.socialmediatoday.com/social-networks/100-fascinating-social-media-facts-and-stats-infographic

Big Data & Digital Business & Digital Life

60s Big Data, Digital Business & Digital Life: Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Bookings, Rides & Sales

Big Data aus dem Digital Business & Digital Life von derzeit 3,2 Milliarden Internet-Nutzern – Da sind in jeder Minute Hunderte, Tausende und Millionen von Transactions wie Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Video Plays, Calls, Bookings, Rides, Unique Visitors und natürlich Sales! Im Netz, den Märkten und in den Unternehmen steckt eine gewaltige Kraft, die bereits heute über Geschäftserfolge entscheidet – und morgen unabdingbare Voraussetzung für jede nachhaltige Business Performance sein wird: Big Data!

Warum Big Data schon jetzt Big Business sind, zeigt uns diese Infografik – 60 Sekunden im Digital Business & Digital Life – Eindrucksvolle Zahlen, Fakten und Statistiken (Quelle DOMO). Als erfahrene Digital Market Consultancy haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das riesige Potenzial dieser Big Data aus Payed, Earned und Owned Digital, Mobile & Social Media freizusetzen und für unsere Klienten in kreative Energie, messbare Ergebnisse und zählbaren Geschäftserfolg zu verwandeln: Unleashing Digital Excellence!

3,2 Mrd. Internet Nutzer (Wachstum von 2013-2015 um 18,5 Prozent) liken, sharen, voten, buchen und kaufen…generieren Big Data 
60 Sekunden in Digital Business, Digital Life bedeutet derzeit ca.:
-> 4 Mio. Facebook-Likes
-> 347.000 Tweets auf Twitter
-> 1,8 Mio. Likes von Fotos auf Instagram
-> 1 Mio. Vine Video Plays
-> 285.000 Snaps auf Snapchat
-> 700 Uber Rides
-> 300 Hours Video Uploads on Youtube
-> 110.000 Skype-Calls
-> 4.300 Unique Visitors auf Amazon
-> 18,000 Votes auf reddit
-> 77.000 Hours Video-Streams von Netflix-Users
-> 590.000 User Swipes auf der Tinder-App
-> 10.000 Bilder-Pins auf Pinterest
-> 34.000 Buzzfeed-Videos
-> 31.000 Downloads bei Apple-iTunes
Wir sind der Meinung, das ist Digital Excellence! Was denken Sie? Comments, Likes, Shares erwünscht!

Big Data - Hunderte, Tausende und Millionen von Transactions wie Likes, Tweets, Views, Votes, Vipes, Streams, Snaps, Video Plays, Calls, Bookings, Rides, Unique Visitors und natürlich Sales

 

facebook vs youtube

Facebook-Videos: Höheres Engagement als Youtube

facebook vs youtube

Facebook-Videos werden im Newsfeed häufiger eingeblendet als Youtube- oder Vimeo-Videos, so zeigen es unsere Analysen!

Die Message ist angekommen und damit eine klare Ansage an Google’s eigenem Video-Dienst Youtube, denn Facebook möchte sich jetzt auch seinen Anteil am immer größer werdenden Werbekuchen für Video-Formate sichern. In dem Beitrag zum Thema: Facebook Strategie 2015 – Die 10 Reichweiten-Gebote für EdgeRank und Content Marketing habe ich schon auf die Relevanz von Video-Formaten für ein höheres User-Involvement bzw. Brand-Engagement hingewiesen.

Diese Erkenntinsse werden nun noch einmal getoppt von unseren Auswertungen, die aufzeigen:  Facebook-Videos schlagen Youtube-Videos um ein Mehrfaches in punkto Engagement und sicherlich bald auch in der organischen Reichweite.

Nicht nur die steigenden Abrufe von Videos auf Youtube zeigen uns, dass Video der bevorzugte Content der User ist. So hat Facebook hat vor einiger Zeit angekündigt, dass es mehr als vier Milliarden Videoabrufe pro Tag erhält. Video-Formate erfreuen sich also so hoher Beliebtheit bei den Facebook-Usern, was sich in Engagement-Raten von über 4% ausdrückt. Für jeden Marketing- und Branding-Manager sind das Traumzahlen.

Bis dato hatte sich bei den Social-Media-Marketing- und Community-Managern die Strategie etabliert, Videos auf Youtube hochzuladen und den Link auf Facebook zu teilen. Angesichts der aktuellen Veröffentlichungen von Facebook zur Einbindung und Monetarisierung von Video-Content auf dem eigenen Social Network dürfen wir hinsichtlich neuer Ad-Mechaniken zum Ausbau der Bewegtbild-Vermarktungsmöglichkeiten noch einiges mehr erwarten. Doch wie kann man als Marketer, Social Media bzw. Community Manager davon profitieren?

Drei wichtige Learnings zu Video-Content:

1. Facebook-Videos erreichen ein extrem großes Publikum, da sie häufiger im Facebook-Newsfeed angezeigt werden.

2. Facebook-Videos erzielen die höchsten Engagementraten

3. Facebook-Videos erhalten über die FB-Insights bessere Metriken zur Erfolgsauswertung

 

DataChamp24 - Instant Market Intelligence - S.M.A.R.T. Social Media Monitoring

Unleashing Digital Excellence – ethority startet mit neuer Mission durch und stellt neue S.M.A.R.T. Social Media Monitoring Tools von DataChamp24 vor

In eigener Sache möchten wir heute den Launch von DataChamp24 bekannt geben und aus unserer Pressemeldung zitieren:

ethority, einstiger Social Media Marketing & Intelligence Pioneer mit Stammsitz in Hamburg, bringt unter der Marke DataChamp24, fünf neue „Instant Market Intelligence Solutions auf den Markt der intelligenten Social Media Monitoring Tools, die als Weiterentwicklung seiner bewährten Technologie und Ausdruck des neuen Selbstverständnisses von ethority erneut weltweit Maßstäbe setzen.

S.M.A.R.T. im Ansatz, weil „Secure & Sustainable“, „Modular & Multilingual“, „Advanced & Accessible“, „Ready & Reliable“ sowie „Time Saving & Transparent“, zielen fünf so genannte „DataChamps“ auf individuelle Anwendungsbereiche digitaler, mobiler und sozialer Medien, die in Unternehmen und Organisationen zunehmend über den Geschäftserfolg entscheiden: „Social Media Engagement“, „Brand Impact & Campaign Assessment“, „Customer Loyalty Improvement“, „Reputation & Issues Management“ sowie „Employer Branding & Talent Attraction“. Die mit der jeweiligen Aufgabe betraute Abteilung erhält durch „ihren“ individuellen DataChamp S.M.A.R.T.e, weil passgenaue Insights, die neben der Social Media Performance vor allem die jeweilige Business Performance konkret zu verbessern helfen.

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Sten Franke, Founder & CEO von ethority, zur Entwicklung von DataChamp24: „Nachdem Social Media Monitoring in Deutschland inzwischen unverzichtbar ist, machen wir jetzt den nächsten Entwicklungsschritt. Wir ersetzen das rudimentäre Keyword-Monitoring, das sich meist auf die Analyse von Buzz und Tonalität beschränkt, durch sinnstiftende Market Intelligence für ganz konkrete, aber oft schwierige Aufgaben unserer Kunden, wie zum Beispiel die Ansprache und Gewinnung von High Potentials über das Netz. Mit unserer neuen DataChamp24-Solutions sind nun erstmals wirklich belastbare Aussagen und die Benennung individueller Erfolgsfaktoren möglich.“

Getriggert wurde die Entwicklung von DataChamp24 laut Franke neben technologischer Innovation vor allem durch das neue Selbstverständnis von ethority als Digital Market Consultancy. Unter dem Claim „Unleashing Digital Excellence“ verfolgt ethority ab sofort den Anspruch, seinen Klienten dabei zu helfen, das ungeheure, aber oft verborgene Potential ihrer Big Data aus Digital, Mobile & Social Media freizusetzen, in Market Intelligence zu verwandeln und damit den Weg zur viel beschworenen „Digital Transformation“ zu ebnen.

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Dazu hat ethority – parallel zu den Anwendungsfeldern von DataChamp24 – fünf sogenannte „Digital Excellence Modules“ definiert, von denen jedes für ausgezeichnete Performance in einem bestimmten Anwendungsbereich der Digital, Mobile & Social Media steht:
Social Media Engagement“, „Digital Branding & Campaigning“, „Customer Experience & Relationship Management“, „Digital Reputation & Issues Management“ sowie „Employer Branding & Talent Attraction“.

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Sten Franke erläutert: „The future of business is digital, mobile and social. Aber: die dringend notwendige digitale Transformation steht derzeit erst bei wenigen Unternehmen wirklich auf der Road Map und wird für jede Organisation zum Kraftakt. Wir wollen unseren Klienten – quasi als Best Buddy – den Weg dorthin zeigen, dabei die Kraft der Big Data nutzen und für Digital Excellence bei erfolgskritischen Aufgaben sorgen. Zu diesem Zweck haben wir nicht nur DataChamp24 entwickelt und fünf Digital Excellence Modules definiert, sondern auch unsere Insights und Erfahrungen aus 15 Jahren Digital Business auf fünf Kompetenzfelder zusammengeführt, auf die wir unsere Arbeit als Digital Market Consultancy für unsere Klienten fokussieren wollen: Premium Market Intelligence, Compelling Strategies, Content, Media & Technology, Sustainable Engagement und Performance Control.“

Lassen Sie uns darüber sprechen, welche ethority Excellence Module Ihnen bei Ihrer individuellen Aufgabenstellung helfen, wie Sie zu Digital Excellence gelangen und wie Sie Ihre Business Performance damit nachhaltig verbessern können.

Rufen Sie uns an. Schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Sie!

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

Customer Experience Management: The Future of Business is digital, mobile and social!

Kunde: „Ist doch alles gleich oder nicht?“ Mobilfunktarife, Reiseangebote, Smart-TV-Geräte, etc. – Viele Produkte und Services im B2C aber auch B2B sind austauschbar und erfolgreiche Innovationen werden schnell vom Wettbewerb übernommen. Qualität und Preis als Differenzierungsmerkmale funktionieren oft nicht mehr, also liegt der Erfolg in einer einzigartigen „Customer Experience Strategie“. Die CEM-, CRM- und Marketing-Manager stehen also unter massivem Druck erfolgreiche digitale CEM-Lösungen zu entwickeln, mit denen ein besonderes Kundenerlebnis ermöglicht wird, um sich vom Wettbewerb unterscheiden zu können. Die Gestaltung und das Management der Kundenerfahrung vor, während und nach dem Kauf oder der Nutzung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung (Customer Experience Management – CEM) entscheidet heute und in Zukunft noch viel mehr darüber, wer am Markt überlebt, oder eben nicht.

Über welchen Weg bzw. Kanal werden wir nun unseren Kunden diese einzigartige Erfahrung ermöglichen? Mit dieser Frage hat sich Future Stores beschäftigt und weltweit CEM-, CRM- und Marketing-Manager zu ihren Strategien und Vorhaben befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

– 62% der CEM-, CRM- und Marketing-Manager geben an, eine Multi-Channel-Strategie zu verfolgen
– 40% nutzen externe Partner, um mobile Plattformen zu entwickeln
– 32% nutzen externe Partner, um die Social Media Performance zu steigern
– 48% der Manager gaben an, in 2014 Mobile-Entwicklungen zu priorisieren
– 37,2% priorisieren in 2014 eher Projekte in den Social Media
– 68,8% haben schon einen oder sind in Planung eines mobilen Support-Channels

Hürden bei der Umsetzung einer Mobile- bzw. Social Media-zentrierten Customer Experience-Strategie sind:

– Interne Ressourcen
– Fehlende Strategie
– Budget
– Einbindung/Unterstützung durch Top-Management

Fazit: Nur auf Deutschland bezogen und relativierend müssen wir diese Werte sicherlich stark nach unten korrigieren. Die Herausforderungen sind immer wieder dieselben -> Ressourcen, Strategie, Budget und vor allem: Unterstützung durch das Top-Management. Zu dem geht es m.E. nicht um die Frage Mobile vs. Social Media, sondern es muß darum gehen, beides intelligent zu verknüpfen und einen starken daten-basierten Ansatz beim CEM zu forcieren. Hierbei spielt der Verbraucher bzw. Kunde selbst natürlich die wichtigste Rolle (-> Überlassung seiner persönlichen Daten, um dieses besondere Kundenerlebnis gestalten zu können). Also müssen CEM-, CRM und Marketing-Manager noch einen Schritt davor ansetzen. Das bedeutet Reputation und Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen bzw. dieser verständlich zu machen, dass die Überlassung der persönlichen Daten zu einem besseren Einkaufserlebnis bzw. Vorteil für ihn, dem Kunden, führt. Anhand von praxisnahen Beispielen ->Video könnte demonstriert werden, wie mit Daten umgegangen wird bzw. welche konkreten Vorteile sich daraus für den Kunden persönlich ergeben. In jedem Falle sollte vermieden werden, mit zwielichtigen Apps ohne Wissen des Nutzers persönliche Daten abzugreifen. Neben der juristischen Fragestellung und der nun schon seit Jahren anhaltenden Daten-Debatte, wären die Folgen aus dem Bekanntwerden eines solchen Vorgehens kaum absehbar und noch weniger kalkulierbar. Die „Vogel-Strauß-Taktik“ hilft auch nicht weiter, denn wer sich (noch) nicht mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, wird überollt und überholt… In diesem Sinne:

Viel Erfolg bei der Entwicklung und Gestaltung spannender und besonderer Kundenerlebnisse!

// The Future of Business is digital, mobile and social! // Sten Franke, CEO @ethority

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

Big Data Studie 2013: Deutsche Unternehmen verschlafen den Megatrend

Big Data ist in aller Munde, doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Das muß man jedenfalls annehmen, wenn man einer aktuellen Umfrage glauben möchte. Danach hat die deutsche IT-Szene den Megatrend bis heute voll verschlafen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „IT-Trend Report 2013/2014“ des IT- und Web-Experten DiOmega.

Folgende Umfrageergebnisse stechen heraus:

1. 39% der befragten Branchenexperten sind überzeugt, dass der Big Data Trend bislang vollständig an deutschen Unternehmen vorbeigezogen ist.
2. 52% glauben, dass das Potential noch nicht annähernd ausgeschöpft wird.
3. 9% sehen keinen Nachholbedarf in Sachen Big Data.
4. 61% der befragten Experten glauben, dass Softwarelösungen, Geschäftsprozesse und Unternehmensstrategien branchenübergreifend neu ausgerichtet werden müssen, um die Chancen von Big Data richtig zu nutzen.
5. 36% halten zwar keinen ganzheitlichen Ansatz für nötig, sehen aber den Bedarf an gezielten Anpassungen.
6. 85% glauben, dass Big Data ein Thema für die Abteilungen IT und Softwareentwicklung ist.

Fazit: 85% der Befragten haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt!? Grund genug die aktuellen Trends, Fakten und Potenziale rund um das Thema Big Data intensiver aufzuarbeiten. Sicherlich ist den meisten Experten die Bedeutung für die gesamte Unternehmung noch nicht bewußt, um zu erkennen welch enormes Potenzial die gezielte Strukturierung, Auswertung und Nutzung großer interner und externer Datenmengen hat. So können wir auf Basis der Analyse von Big Data das zukünftige Verhalten von Verbrauchern projezieren und abhängig von ihren Konsumgewohnheiten, ihrem zukünftigen Kaufinteresse oder ihrer Kauflaune das gewünschte Produkt bewerben oder mit dem passenden Angebot zum Kauf einladen.

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Grafik von ethority: Ausschnitt aus dem „Decision Making Cycle of Social Commerce by Sten Franke & Henrik von Scheel“

Social Network Nutzung: Frauen auf Pinterest & Instagram // Teens auf Twitter & Tumblr

Jedes Social Network hat seine eigene Identität, die vor allem durch seine Nutzer geprägt wird. So sind auf Pinterest und Instagram vor allem Frauen aktiv und auf Tumblr eher Jungendliche. Dank der Analysemöglichkeit demographischer Daten können wir sehr gut feststellen, welche Zielgruppen auf welchen Plattformen besonders aktiv sind und welches Einkommen sie haben. In einem neuen Bericht von BI Intelligenz wurden demographische Daten (US-Fokus) der größten Social Networks veröffentlicht, die wir uns noch einmal etwas genauer angesehen haben:

Fakten:

1. Facebook: Die Altersgruppe der 45- bis 54-jährigen wächst seit Ende 2012 um 45%, 73 % der Nutzer haben ein Einkommen von über 75.000 US-$

2. Instagram: 68% Prozent der Instagram-Nutzer sind Frauen

3. Twitter hat eine überraschend junge Nutzerschaft, denn 27% der 18- bis 29-Jährigen in den USA nutzen Twitter, im Vergleich dazu nutzen nur 16 % der Altersgruppe der Dreißiger und Vierziger den Dienst

4. LinkedIn hat einen kleinen Überhang an männlichen Nutzern

5. Google+ ist auch eher männlich orientiert, mit einem Anteil von 70% Männern

6. Pinterest wird von Tablet-Nutzern dominiert und 84 % der Nutzer bei Pinterest sind Frauen

7. Tumblr ist besonders beliebt bei Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Personen mit höherem Einkommen. 8% der US-Internetnutzer mit einem Einkommen von über $75.000 benutzen Tumblr.

2013 Social Network Demography & Income

Lead Generierung über Social Media doppelt so hoch…

Am Ende des Tages wird abgerechnet und Fakten müssen auf den Tisch. Egal wie viele Fans, Likes und Shares erzielt wurden, so wird der Erfolg von Social Media Marketing vor allem auch daran festgemacht, ob der Verkauf gesteigert werden konnte. Somit kommt der Lead Generierung und letztendlich der Neukundengewinnung über die Social Networks eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere interessiert den Marketer welche Ergebnisse erwartet werden können, wie man die „Hard Facts“ messen und bewerten kann.

Eine Zusammenfassung interessanter Zahlen aus diversen Studien liefert die folgende Infografik von Wishpond zur Lead Generierung mittels Social Media – hier eine kleine Auswahl:

1. Social Media generiert doppelt so viele Leads, wie traditionelle Tools (Telemarketing, Messen, Newsletter, PPC)

2. Social Media Lead Conersion Rate ist 13 mal höher, als durchschnittliche Conversion Rates

3. Facebook steht bei 77% der B2C-Marketer als Nummer-1-Plattform im Fokus

4. 77% der B2B-Marketer haben bereits Kunden über LinkedIn generiert

5. Nach SEO (59%) ist Social Media (21%) noch effektiver für die Lead Generierung als PayPerClick (20%)

Fazit: Auch wenn sich die zugrunde liegenden Studien vorwiegend auf den US-Markt beziehen, kann man eines feststellen: Social Media Lead Generierung funktioniert und wird sich auch im deutschen Markt mit zunehmender Reife und professionellem „Engagement“ durchsetzen.

Social Media & Lead Generierung