Social Media Prisma V6.0

Social Media Prisma Version 6.0 mit den wichtigsten 261 Plattformen und Tools

Das Social Media Prisma von ethority liefert erneut einen aktuellen Überblick über die deutsche Social Media Landschaft mit den wichtigsten 261 Social Media Plattformen und Tools. Seit Veröffentlichung von Version 5.0 im September 2012 sind 117 neue Plattformen hinzugekommen. Kriterien für die Aufnahme ins Prisma sind Reach, Engagement und Popularity. Es ist unter http://www.ethority.de/social-media-prisma/ veröffentlicht und damit unter der Creative Commons Lizenz frei zur Verwendung.

Social Media Prisma V6.0

Während auch im deutschsprachigen Raum die Dominanz der großen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+, Tumblr, Instagram usw. anhält, zeigt die neue Version des Prismas gleichzeitig auch auf, wie kurzlebig einzelne Plattformen sind und wie schnell sich die Social Media Landschaft verändert. So entfällt bspw. die Kategorie Microblogging. Twitter wird nun bei den Social Networks gelistet. Neu hinzugekommen sind die Kategorien Monitoring und Online-Dating.

Wir freuen wir uns auch dieses Mal wieder über Kommentare und Anregungen.

BVDW_Umfrage_Social_Media_Nutzung_Deutsche_Unternehmen_2014

Deshalb nutzen nur 38 Prozent der deutschen Unternehmen Social Media – 10 Fakten

Es ist mal wieder Zeit für eine Bestandsaufnahme: In seiner neuen Studie untersucht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) den Stand der Social Media-Aktivitäten in Unternehmen. So kommt der Verband zu dem Ergebnis, dass mittlerweile 38 Prozent aller Companys in Deutschland Social Media nutzen.

Allerdings ist diese Zahl ein typischer Fall bezüglich der Frage: Ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist? Ist das nun viel oder wenig? Im Wahrheit hängt das vom Produkt und der Branche ab. Ein Mittelständler, der im B2B-Geschäft mit seltenen Schmierölen tätig ist, fragt sich sicherlich eher einmal mehr, als zu wenig, wie aktiv er seine Facebook- und Twitter-Aktivitäten befeuern soll. Ein Unternehmen mit Produkten für Otto-Normal-Verbraucher, kommt schon lange nicht mehr an einer seriösen Kommunikation in den Social Networks vorbei.

BVDW_Umfrage_Social_Media_Nutzung_Deutsche_Unternehmen_2014

Für alle, die sich nicht nur die ganze Untersuchung kämpfen wollen, hier die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse zusammengefasst:

1. Die Firmen, die bei Facebook, Twitter & Co. aktiv sind, nutzen diese Kanäle zu 38 Prozent schon länger als zwei Jahre. Immerhin 23 Prozent sind schon länger als drei Jahre dabei.
2 . Firmen, die im Social-Web aktiv sind, planen zu 72 Prozent ihre Aktivitäten strategisch.
3. Als Hauptgrund für den Einsatz von Social-Media-Tools führen 74 Prozent die Steigerung ihrer Bekanntheit an.
4. Dann folgen mit 73 Prozent die Kundenbindung,
5. und mit 71 Prozent die Imageverbesserung.
6. Unternehmen, die keine Social-Media-Aktivitäten anwenden, machen dies größtenteils, weil sie keine Relevanz für ihre Kundenzielgruppe (24 Prozent) oder Produkte (18 Prozent) sehen.
7. Eine gute Nachricht ist: Von den Social-Media-Muffeln sagt immer hin jeder fünfte, dass er in den kommenden zwölf Monaten dem Thema mehr Bedeutung beimessen will.
8. Die größten Erfolge verbuchen die Unternehmen in der Kundenbetreuung (63%), Kundenbindung (61%) und bei Werbekampagnen (57%). „Die generelle Erfolgseinschätzung von Social-Media-Aktivitäten bietet noch Potential: drei von zehn Unternehmen sind unentschlossen hinsichtlich der Erfolgseinschätzung“, heißt es in der Studie.
9. Mit dem richtigen Monitoring und den effektiven Einsatz von KPIs haben viele Unternehmen noch immer große Schwierigkeiten. „Die Messbarkeit des Erfolgs von Social-Media-Aktivitäten wird als relativ schwierig aber machbar eingeschätzt.
10. Jedes fünfte Unternehmen misst seine Social-Media-Aktivitäten, jedes Zweite hat Interesse daran“, scheiben die Autoren.

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Bilder, Bilder, Bilder: Das posten Marken bei Facebook

So war das wohl nicht gedacht: Bei der Frage, welche Inhalte bei Facebook besonders erfolgreich sind, sind sich fast alle Untersuchungen einig: Bilder gehen besonders gut.

Ähnlich sieht es bei Twitter aus. So kam gerade erst eine Studie des Microblogging-Dienstes zu dem Resultat, dass Fotos die meisten Retweets bringen. So wird ein Tweet, der ein Foto enthält um 35 Prozent häufiger geretweetet.

Die direkte Folge: Immer mehr Marken setzten in ihrer Social-Media-Strategie auf Bilder. So fasst zumindest Statista eine interessante Untersuchung der Socialbakers zusammen. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass 75 Prozent des von Marken auf Facebook geposteten Contents Bilder seien. Demnach sind nur zehn Prozent der Posts Links und sechs Prozent Status-Meldungen. Video-Marketing spielt mit vier Prozent nur eine sehr untergeordnete Rolle.

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Da stellt sich die Frage, ob die aktuelle Bilderflut nicht mittelfristig dazu führen könnte, dass die Nutzer von den ständigen Fotos angenervt sind und sich lieber erklärende Textpostings wünschen? Jetzt ist sicherlich der richtige Moment, um wieder stärker mit den unterschiedlichen Postingformen zu experimentieren.

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Vier Wissens-Nuggets: So nutzen Marketer Facebook richtig

Heiko Hebig erklärt als Partnership-Manager bei Facebook interessierten Medienunternehmen, wie sie das Social-Network erfolgreich für ihr Geschäft nutzen können. In einem langen Interview mit Digtator.de erklärt er die wichtigsten Kniffe. Wir haben seine vier wichtigsten Punkte einmal zusammengefasst:

„Facebooks News Feed ist der Ort, an dem Menschen unter anderem Nachrichtenartikel teilen und entdecken. Im letzten Jahr verzeichneten Medienseiten insgesamt eine Zunahme des sogenannten Facebook „Referral-Traffics“ von über 170 Prozent.“ In Deutschland profitierten unter anderem Onlineangebote wie das von Sueddeutsche.de, wo man 2013 einen Traffic-Zuwachs von über 300 Prozent verzeichnete.“

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Zu negativen Nutzer-Kommentaren sagt Hebig:
„Selbst wenn sie einen Negativ-Kommentar zu einem Artikel, einem Service oder Produkt absetzen, zeigen Sie ja grundsätzliche Wertschätzung dafür, oder? Im Bestfall erhoffen Sie sich, dass Ihre Anmerkung Gehör findet und zu einer Verbesserung führt. Oder zumindest wahrgenommen wird. Unternehmen, respektive Medienmarken, müssen lernen, dass mittelfristig nur ein User-Dialog auf Augenhöhe den langfristigen Erfolg gewährleistet.“

Welche Inhalte bei Facebook besonders gut funktionieren:
„Meiner Meinung nach arbeiten die Unternehmen am erfolgreichsten, die Inhalte mit einem direkten oder emotionalen Mehrwert publizieren. Das sind nicht immer die harten News, sondern vielleicht auch Geschichten, die hinter den Kulissen und abseits des Mainstream stattfinden und ein gewisses Gefühl transportieren.“

Viel oder wenig posten?
„Für Medienmarken gilt: eher mehr posten, sich nicht zurückhalten. Auch wenn sie feststellen, dass eine Geschichte vielleicht mal weniger Menschen erreicht. In diesem Fall macht es sogar Sinn, Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt ein zweites Mal zu posten. Warum? Stellen Sie sich vor, Sie haben 25.000 plus Fans – da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit jemand Ihre Inhalte rezipiert. Wiederholungs-Posts erhöhen hier die Reichweite und damit den Return on Communication der Absendermarke. Vorausgesetzt, die Geschichte ist interessant.“

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Warum Sie Google+ noch nicht abschreiben sollten

Es heißt ja immer: Zahlen lügen nicht. Basierend auf dieser einfachen Aussage, ist Google+ doch keine virtuelle Geisterstadt. Dabei scheinen jedoch immer mehr Marketer genau dieses Gefühl zu haben.

Nach Meinung der US-Markforscher von Forrester Research liegen sie damit allerdings falsch. So befragte der Analyst Nate Elliott 60.000 Online-Erwachsene in den USA und kam zu dem Ergebnis, dass 22 Prozent von ihnen im vergangenen Monat das Social Network der Suchmaschine besucht hätten.

Damit käme Google+ auf einen ähnlichen Wert wie LinkedIn, Pinterest oder Instagram. Weiter schreibt er in seiner Analyse: „That means you can build a real follower base on Google Plus: On average, top brands have collected 90% as many fans on Plus as on Twitter. (In fact, the brands we studied have more followers on Google Plus than on YouTube, Pinterest and Instagram combined.)“

Fassen wir also noch einmal zusammen. Nach Meinung von Forrester Research ist es tatsächlich Möglich bei Google+ eine ähnliche Fanbase aufzubauen, wie bei Twitter. Das ist eine sehr gute Nachricht für alle Marketer und Social-Media-Manager, die immer auf der Suche nach Alternativen für Facebook sind.

Zudem untersuchte Elliott das Brand Engagement. Und auch hier schnitt Google+ viel besser ab, als die meisten wohl gedacht hätte. Aber sehen Sie selbst.

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Influencer Marketing: Produkt-Launch, Content-Sharing, Reputation-Management

Bei jedem Marketer steht die Zusammenarbeit mit Influencern – also mit besonders gut vernetzten Personen innerhalb der Social Networks (Digital VIPs) mit einer großen und bedeutenden Anzahl an Kontakten, Followern und Freunden – weit oben auf dem Wunschzettel. So jedenfalls interpretieren wir die aktuellen Umfrageergebnisse von Agure und eMarketer.

Influencer Marketing steckt noch in den Kinderschuhen, denn noch ist es eine der effektivsten Maßnahmen, um erfolgreich neue Produkte in den Markt einzuführen. Dieser Meinung waren 76% der von Agure befragten Marketing-Manager. 57% nutzen Influencer Marketing um eigene Marken-Inhalte und Botschaften besonders erfolgreich zu teilen. 50% der Befragten sehen in den Influencern vor allem gute Supporter bei Webinaren und Events. In Krisensituationen würden 44% der Umfrage-Teilnehmer versuchen, die Reputation mittels Influencer-Support wieder in den Griff zu bekommen.

eMarketer hat dazu neue Zahlen veröffentlicht, die wir uns genauer ansehen wollen:

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Die Erwartungen der Influencer an Marken und Unternehmen sind klar: Sie wollen gute Inhalte und Informationen, nicht unbedingt materielle Gegenstände. Etwa drei von zehn Befragten sagten, sie erwarteten von den Marketers, dass sie mit Material unterstützt werden, welches sie bei der Produktion eigener Inhalte nutzen können. Ein ähnlicher Prozentsatz zitiert exklusive und wertvolle Informationen als Grund für eine solche Zusammenarbeit.

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Mehr als vier von zehn Marketers plant, das Influencer Marketing-Budget zu erhöhen und ein Viertel der Social-Media-Strategen gibt an, es wird in Richtung der Blogger- und Influencer-Netzwerke gehen.

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So kann jeder seine Facebook-Reichweite toppen! 15 Marketing-Tricks & Tipps

In der (digitalen) Kommunikation geht nichts mehr ohne Facebook als zentralen Hub für den Aufbau eigener Branded Channels bzw. einer Community. Um so wichtiger ist es eine ordentliche Reichweite und Performance aufzubauen. Wer diesen Tipps folgt, der wird auf den Erfolg nicht lange warten müssen.

15 Facebook Performance – Marketing-Tipps & Tricks für das Community Management:

1. Poste öfter – mindestens 2-3 mal am Tag.
2. Experimentiere mit Posting zu unterschiedlichen Tageszeiten, auch außerhalb der typischen Geschäftszeiten.
3. Arbeite mit einem Mix deiner Inhalte – Kurze Tipps und Links zu eigenen ausführlicheren Blogposts.
4. Verlinke auch zu anderen Themen bzw. verwandten Facebook-Inhalten (interne und externe Vernetzung)!
5. Poste direkt auf deiner eigenen FB-Page und share Posts von verwandten Pages.
6. Nutze Hashtags (#) zum Auf-/Ausbau von Reichweite und Bekanntheit (siehe Infografik von pinjz.com unten).
7. Wiederhole Posts (Re-Posts) von eigenen besonders erfolgreichen Inhalten!
8. Mixe Post-Typen: Status-Updates, Links, Fotos, Videos, Angebote!, Events und Milestones.
9. Visuelle Inhalte machen sexy – Ändere öfter das Coverbild auf deiner Seite und investiere in ansprechendes und attraktives Design!
10. Teste die Länge deiner Posts von sehr kurz (<120 Buchstaben) bis ausführlich (63k ist das Maximum).
11. Checke deine Facebook-Insights und eruiere wann deine Fans online sind – Mach sicher, dass du innerhalb dieser Zeit aktiv bist!
12. Überlege dir Thementage oder Themenwochen und poste regelmäßig zu diesen Themen.
13. Vergleiche deine Reichweite und Performance mit denen deiner Wettbewerber und den Durchschnittswerten deiner Branche bzw. Themengebietes – Monitoring+Analyse=Social Media Intelligence!
14. Gutes Ad-Management steigern die Reichweite und Performance – Spannende Post sollten über gezieltes Targeting und den Facebook-Ad-Manager „ge-boosted“ werden!
15. Lerne von anderen und nimm dir erfolgreiche Seiten, deren Vorgehensweise und Methodik zum Vorbild!

Viel Erfolg beim Auf- und Ausbau eurer Communities! Let’s rock the timeline!

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Online-Reputation als SEO-Faktor

Zwei Meldungen ließen in den vergangenen Tage aufhorchen, die beides vor allem eines belegen: die eigene Reputation wird ein immer wichtigerer SEO-Faktor, wenn es darum geht, dass die eigenen Texte über ein besonders gutes Suchmaschinen-Ranking verfügen.

Erstens:
Google stärkt den AuthorRank. Mit diesem Wert wird der Einfluss eines Autors gemessen. Als je wichtiger die Suchmaschine einen Autor einstuft, umso höher werden die Texte dieser Person bewertet. „Einen positiven Einfluss auf den Google AuthorRank haben u. a. ein hohes Engagement in Googles Social Network Google+ – inklusive Anzahl der Kommentare, Likes, Shares etc. – sowie Faktoren wie Twitter-Follower, Wikipedia-Eintrag oder YouTube-Channel“, erklärt t3n.

Zweitens:
Microsoft hat sich an Klout beteiligt und integriert den Klout-Score nun in die Sidebar seiner Suchmaschine Bing. Bing-Highlights wiederum sollen in einigen Klout-User-Profilen auftauchen. Die Einbindung dieser Daten soll der Bing-Suche helfen, noch besser Experten für bestimmte Themen zu identifizieren und deren Texte als wichtiger einzustufen als die Postings von anderen Nutzern.

Fazit:
Es lässt sich festhalten, dass es auch für Autoren immer wichtiger wird, die eigenen Texte und Postings auf möglichst vielen sozialen Plattformen zu teilen. So lässt sich die eigene Reputation und damit auch die Ego-Suchmaschinen-Optimierung im Web 2.0 am besten steigern.