user-generated content

Wie Marken und Marketeers User-generated Content für sich nutzen können

Die Ausgangsüberlegungen mit denen wir es hier zu tun haben – Nutzung von User-generated Content – sind ziemlich einfach und spannend:

1. Sobald ich etwas produziere und über das Internet distribuiere ruft  es – fast immer Kunden-Reatkionen hervor. Die Menschen schreiben  Rezensionen, twittern darüber oder hinterlassen einen Kommentar auf  der Facebookseite.

2. Wenn jemand eine Rezension über eines meiner Produkte schreibt,  muss das bedeuten, dass er sich emotional mit meinem Produkt verbunden  hat. Egal ob positiv oder negativ. Das macht ihn automatisch zu einem  sehr wertvollen, weil interessierten und engagierten Kunden.

3. Aus unzähligen Studien wissen wir, dass Internet-Nutzer auf der Suche nach Rat und einer guten Kaufberatung am liebsten auf die  Meinung und Bewertungen von anderen Internet-Nutzern hören. Eine gute  Produktrezension ist demnach besser, als jeder Werbespot.

4. In den Zeiten des Content-Marketing und des Siegeszuges des Slogans  Content is King“, liegen Unternehmen mit dem User-generated Content  über die eigenen Produkte, bislang meist noch ungenutzte Ressourcen  bereit.

Die Ressource „User-generated Content“ gilt es für Marken und Marketeers zu erschließen.
Fragt  
sich nur wie? Das US-Marketing-Fachblatt Adweek hat sich ebenfalls darüber Gedanken gemacht und schlägt drei Möglichkeiten vor:

1. Postitive Produkt-Bewertungen einfach auf der eigenen Homepage mit einbinden. Die Meinung der Kunden funktioniert besser, als jeder  Werbe-Slogan oder PR-Text.

2. Beziehe die Nutzer und ihren Content mit ein. GoPro nutzte den User-generated Content bereits vorbildlich auf Facebook oder Instagram. Die Action-Kamera-Profis zeigen auch auf ihrer eigenen  Homepage ständig Fotos und Clips, die die Nutzer ihnen zugesandt  haben. Zudem veröffentlichen sie die besten User-generated Content-Filme bei YouTube. So wird jeder Nutzer zum Markenbotschafter, bei dem sich die Marke dann wieder mit maximaler Aufmerksamkeit bedankt

3. Baue eine Community von loyalen und engagierten Nutzern auf. Es könnte sich als höchste smarter Zug erweisen, wenn man sich als Unternehmen selbst die Mühe macht, und den Kontakt zu den User-generated-Content-Produzenten sucht. Denn so entsteht ein Kontakte-Netzwerk, dass bis an die Kunden-Basis reicht. Wie wertvoll diese Art von Kommunkitations-Kontakten werden können, zeigt sich vor allen in Krisensituationen.

 

internet zoo

Auf die Länge kommt es doch an: Wie viele Zeichen darf ein erfolgreiches Posting haben und wie viele Wörter eine Headline?

Wie lang sollte das ideale Facebook-Posting sein? Und ist es überhaupt erstrebenswert einen Tweet mit einer Länge von über 130 Zeichen zu verfassen? Zu dieser Frage gibt es unzählige Analysen und Infografiken. Keine kommt allerdings so übersichtlich auf den Punkt, wie der Internet-Zoo von Buffer and SumAllDie beiden Web-Experten packten ihre gesammelten Daten zusammen und erstellten diesen praktischen Spickzettel. 

Die sieben interessantesten Erkenntnisse sind:

1. Facebook-Postings sollten nie mehr als 40 Zeichen umfassen. So  stellten die Analysten fest, dass bei Postings, die in dieser Kategorie fallen, die Engagement-Rate um 86 Prozent höher lag.

2. Der Betreff einer E-Mail sollte zwischen 28 und 39 Zeichen lang sein. Dann könnte ein Mailing eine Öffnungsrate von bis zu 12,2 Prozent erzielen. Ein normaler Wert liegt bei 4 Prozent.

3. Der ideale Domainname ist nicht länger als acht Zeichen.

4. Die perfekte Blog-Headline ist wohl nur sechs Wörter lang. Untersuchungen zeigen, dass vor allem die ersten drei und die letzten drei Wörter gelesen werden.

5. Das folgende Blog-Posting sollte um die 1.600 Wörter haben.

6. Für YouTube-Video gilt die drei Minuten-Grenze.

7. Bei Podcast sollte man dagegen an der 30-Minuten-Marke orientieren.

social media infografik

via https://blog.bufferapp.com/optimal-length-social-media

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So oft reden Kunden und Fans mit ihren Marken im Social-Web

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind pures Daten-Gold für jeden Marketer und Öffentlichkeits- und PR-Profis. Für seinen Report ‚The  Social Outlook‘ hat sich Brandwatch einmal ganz genau angesehen, wann Konsumenten mit Marken via Facebook oder Twitter reden und in welchen Branchen es die aktivsten bzw. interessiertesten Kunden gibt. Die wichtigsten Ergebnisse der Analyse von über 115,5 Millionen Online-Erwähnungen zu 450 Marken aus 15 verschiedenen Branchen sind:

– Fluggesellschaften und Telekommunikationsunternehmen kamen prozentual auf das höchsten Marken- und Publikumsfeedback.

– Im Durchschnitt kommen nur 4,2 Prozent aller Unterhaltungen über Marken von den offiziellen Social-Media-Accounts der Brands. Die restlichen 95,8 Prozent entspringen aus der Kunden- bzw. Nutzerschaft.

– Model-Labels aus dem Luxus-Segment haben durchschnittlich die meisten Follower

– Die eifrigsten Twitterer kommen aus der Einzelhandelsbranche


Brandwatch2

Besonders interessant ist auch die Antwort auf die Frage, an welchen Tagen die Unternehmen von ihren Kunden im Social-Web angesprochen werden: mittwochs und donnerstags. Bis auf Spirituosen- und  TV-Industrie, nehmen bei allen anderen Branchen die Gespräche am Wochenende massiv ab.

Spannend sind auch die Unterschiede bei den Automobilmarken über die unterschiedlichen Plattformen hinweg. So geht bei Twitter lediglich ein Prozent des gesamten Unterhaltungsaufkommens von den offiziellen  Accounts der PS-Companys aus. Am häufigsten geht es in den Zwitscher-Talks um die Produkteigenschaften von Autos wie Kraft und Geschwindigkeit.

Brandwatch

Bei Facebook dagegen sind Auto-Fotos besonders beliebt. Die PS-Pics sammeln im Schnitt sogar mehr Likes als Videos. Hier gibt es den gesamten Report

Performance-Control

Fümf Möglichkeiten die eigene Online-Community zu killen

Die Ausgangslage ist klar: Eine starke und engagierte Online-Community ist vor allen in den ersten Jahren, in denen die meisten Startups noch nicht über allzu üppige Marketing-Budgets verfügen, ein echter Joker. Sie hilft neue Produkte zu launchen, kritische Nutzerfragen zu entkräften und schafft ein positives Grundgefühl und Rauschen rund um die Marke.

Die Daten sind aber auch klar: Wenn Kunden-Communitys in Schwierigkeiten geraten sind, war zu 70 Prozent das eigene Community-Management schuld.

Der Erfolg der eigenen Community hängt also weitestgehend an der eigenen Arbeit. Social Media Today hat sich nun einmal die Mühe gemacht, die fünf größten Killer der eigenen Community zu sammeln.


1. Kein Launch-Plan

Die Arbeit und Kommunikation mit einer Community ist so gut wie nie eine spontane Spaß-Sause, sondern sollte einem klar strukturierten und orchestrierten Plan folgen. Legen Sie also stets ein klares Drehbuch fest, dem sie folgen. Welchen Ton schlagen Sie wann an, wann spielen Sie welche Themen, wie Reagieren Sie in Krisenzeiten? Wie heißt es so schön in dem lateinischen Sprichwort: Der Sieg liebt die Vorbereitung.


2. Werbung, statt Kunden-Mehrwert

Auch wenn all Ihr Handeln stets im Sinne einer Marke stattfindet, geht es in einer erfolgreichen Community immer um die Kunden und ihre Bedürfnisse und Sorgen und eben nicht um platte Werbung.


3. Fehlende Balance

Nach Einschätzung der Experten von Social Media Today funktioniert eine lebendige und erfolgreiche Community auch wie ihr eigenes Eco-System. Sie müssen nicht in jede Debatte eingreifen und nicht jede Nutzerfrage sofort beantworten. Manchmal erledigt das auch die anderen für Sie. Gleichzeitig kann es leicht als Fehler entpuppen jede Diskussion unkontrolliert sich selbst zu überlassen.


4. Ruhe

Gerade im Community-Management ist es kein erstrebenswertes Ziel, dass es ruhig ist. Eine lebendige Community brummt und vibriert. Stille ist immer ein schlechtes Zeichen. Entweder ist etwas schlimmes passiert oder die Nutzer haben jegliche Aktivität und alles Engagement verloren. Beides wäre eine Katastrophe.

 

5. Nach dem Posting wird abgesperrt

Das Befolgen eines Redaktionsplans bedeutet allerdings nicht, dass das Posten eines Inhaltes das Ende der eigenen Bemühungen bedeutet. Sobald ein neuer Post online ist, geht es darum mit dem Fans und Freunden darüber zu reden und sie zu motivieren, die neuen Inhalte zu teilen, liken etc. Auch hier gilt wieder. Bleibt es nach einem Posting still, haben Sie etwas falsch gemacht.

snapchat user

Snapchat-Schlüsselfakten: Was Marken, Startups und Marketing-Profis über den Social-Media-Star wissen müssen

Wenn, dann verstehen noch junge Startup-Teams das Netzwerk mit dem Geister-Logo einigermaßen. Allen anderen Marken fehlt es meistens an jeglichen Wissen und Interesse an dem neuem Social-Media-Star. Aber auch von den jungen Unternehmen kommen kaum kreative und smarte Ideen, wie man mit Snapchat wirklich die Zielgruppe und Neu-Kunden begeistert.

Grundsätzlich lässt sich schon einmal sagen, dass der erste Schlüssel zu einem tieferen Verständnis von Snapchat im Faktor Zeit begründet liegt. Es dauert einfach viele Stunden und Tage, um das Netzwerk,  seine Logik und seine gesamten Potentiale annähernd zu verstehen. 

Um einen ersten effektiven Überblick zu liefern, hat sich die US-Agentur MDG Advertising einmal die Arbeit gemacht, die wichtigsten Schlüsselfakten zu Snapchat zu sammeln und grafisch aufzuarbeiten.

– Die Grafik zeigt, dass mittlerweile rund 150 Millionen Menschen Snapchat täglich nutzen und dabei über 400 Millionen Snaps verschicken.

– Das US-Netzwerk wächst rasant – noch. Allerdings ist noch kein Ende der Nutzer-Zunahme in Sicht. Die Datenanalysten gehen davon aus, dass bis 2020 ein Viertel aller Mobil-Nutzer in den USA auch via Snapchat aktiv ist.

– Noch vor Instagram und Twitter ist der Dienst mit dem Geister-Logo der Liebling aller Teenies zwischen New York und Los Angeles.

– Bislang sind nur fünf Prozent aller Marken bei Snapchat aktiv. Als größte Hürde geben die meisten Marketers an, dass es kaum möglich sei, Zugang zur Zielgruppe zu finden und diese zu begeistern.

– Auch hadern noch viele mit den bisherigen Wegen der ROI-Messung. 

Snapchat Erfolgsfaktoren

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Mehr Follower auf Instagram – 8 Kniffe, Tricks und erfolgreiche Techniken aus der Praxis für eine stetig wachsende Instagram Community

Zur Zeit reden alle über Influencer, alle reden über Instagram und alle reden über die Notwendigkeit eine möglichst große Community aufzubauen. Wie bei Twitter und Facebook geht es für Marken auch beim Foto-Network darum möglichst viele Freunde zu finden.

In einem wunderbaren Posting fasst Melissa Megginson ihre wichtigsten Tipps zum Aufbau ein einer Instagram-Fanbase zusammen. Wir haben daraus die acht besten Kniffe, Tricks und Techniken gefiltert.

1. Klares Instagram-Profil:  Am Anfang muss man wissen, wer man ist. Megginson empfiehlt zu Beginn der eigenen Instagram-Arbeit sich genau darüber klar zu werden, wie man wahrgenommen werden will, wie man sich darstellen will und welche Inhalte man überhaupt veröffentlichen und teilen will. Dazu empfiehlt die Expertin, dass man für sich ein einziges Adjektiv festlegt. An diesem Adjektiv müssen künftig alle eigenen Postings beim Fotonetzwerk messen. Für ein einen Reiseanbieter würden sich beispielsweise Adjektive wie „Abenteuer“ oder „Entspannung“ anbieten.

2. Hashtag-Marketing: Mit Hilfe der richtigen Hashtags lassen sich mit jedem Foto neue Leser und Freunde finden. Es ist also von entscheidender Bedeutung, die richtigen Schlagworte zu definieren und einzusetzen. An diesem Punkt ist bereits eine gewisse Handarbeit gefragt, prüfen Sie welche Hashtags ihre Konkurrenten verwenden oder auf welche Schlagworte Instagrammer nutzen, denen Sie nacheifern.

Es gibt aber auch technische Hilfsmittel. Angebote wie Hashtagify.me (http://hashtagify.me/) helfen ungemein bei der Fahndung nach den richtigen Schlagworten.

3. Instagram-Buzz: Reden Sie mit anderen Nutzern. Auch bei Instagram ist Kommunikation keine Einbahnstraße. Kommentiert oder liked jemand eines ihrer Bilder, revanchieren Sie sich, indem Sie auch bei ihm kommentieren oder liken. Zudem gehen Sie aktiv auf andere zu und folgen Sie ihnen.

4. @Mentions von anderen Instagrammern: Immer, wirklich immer, wenn es Sinn macht, nutzen Sie die Möglichkeit @mention zu setzen.

5. Sharing von Influencer-Posts: Ebenfalls eine effektive Methode aktiv die Sympathien anderer – meistens Influencer – zu gewinnen ist es, deren Postings zu teilen. Hier können Tools wie Repost (https://itunes.apple.com/us/app/repost-for-instagram/id570315854?mt=8) helfen.

6. Foto- und Grafik-Design-Tools einsetzen: Es ist natürlich eine Mär, dass die anderen Marken und Influencer immer Bilder posten, die ausschließlich mit Instagram-Filtern bearbeitet wurden. Gerade beim professionellen Einsatz des Bilder-Netzwerkes geht es immer mal wieder auch darum, auch richtig hübsche Grafiken und designte Grafiken zu veröffentlichen. Dabei hilft Ihnen beispielsweise das mächtige Tool Canva ( https://www.canva.com/ ).

7. Verlinkung von Fotos: Verknüpfung mit Ebenfalls eine Mär ist es, dass man bei Instagram keine Links setzen kann. Das ist offiziell so: Der einzige mögliche Link aus dem Netzwerk heraus, befindet sich bei den Profil-Infos. Dank des cleveren Tools Soldsie (https://web.soldsie.com/) ist es jedoch möglich Fotos mit Links zu versehen.

8. Instagram-Influencer Power: Verbünden Sie sich. Zusammen ist man stärker. Suchen Sie sich Instagrammer mit ähnlichen Interessen und ähnlichen Themen, nehmen Sie Kontakt auf vergrößern Sie mit gemeinsamen Aktionen den eigenen Aktionsradius. Instagram ist ein soziales Netzwerk. Dabei liegt die Betonung sowohl auf Social, wie auch auf Netzwerk.

Diese Infografik zeigt weitere Tipps und Tricks, um mehr Follower auf Instagram zu generieren:

Mehr Instagram Follower Infografik

social-media-monthly-users-2016

Bunte Social Media Welt: Aktuelle Nutzerzahlen und Überraschendes zu Snapchat, Googleplus und Pinterest

Vier überraschende Social-Media-Fakten und alles, was man über den Stand der Social-Media-Welt wissen muss!

Längst meint ja alles über die großen Social-Media-Plattformen und ihre Marktpositionen zu kennen. Trotzdem macht es durchaus viel Sinn, sich ab und an mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Diesen Job übernimmt diese Infografik auf das Vortrefflichste.

Einfach ausdrucken und neben den Rechner hängen. Für ihre Zusammenstellung hat die digitale Marketingagentur Global Media Insight die wichtigsten Kennzahlen der Social-Media-Plattformen zusammen getragen.

Ranking nach Nutzerzahlen:

1. Facebook: 1,6 Mrd.
2. Youtube: 1 Mrd.
3. WhatsApp: 950 Mio.
4. Google+: 440 Mio.
5. Instagram: 430 Mio.
6. Twitter: 325 Mio.
7. Tumblr: 230 Mio.
8. Pinterest: 110 Mio.
9. LinkedIn: 100 Mio.

Zu den einzelnen Networks verrät die Grafik, welches die Top-Länder der jeweiligen Angebote sind. Aus welchen Altersgruppen die User kommen und wie das Verhältnis von Männern und Frauen ist.

So lernen wir,

1.      dass Google plus mit 440 Millionen Nutzern noch immer die Nummer vier unter den weltweiten Social-Networks ist. Wie viele aktive Mitglieder das Google-Netzwerk hat, ist allerdings unklar.

2.      dass Pinterest mit rund 110 Millionen Nutzern auf der Schwelle steht, in die Phalanx der großen Mainstream-Plattformen einzudringen.

3.       dass Snapchat im Mainstream noch kein echter Faktor ist. Noch sind die Kids die wichtigste Nutzergruppe Newcomers.

4.     dass Frauen mit 52 Prozent bei Facebook in der Mehrheit sind. Bei YouTube beherrschen die Männer dagegen mit 62 Prozent die Demografie des Dienstes.

social media user statistik & nutzerzahlen infographics 2016

Via blog.wiwo.de und globalmediainsights.com

facebook newsfeed

Neuer Facebook-Newsfeed – Diese Fehler sollten Sie jetzt erst recht vermeiden

Family first: Facebook baut den Algorithmus seines News-Feeds um. Das sind schlechte Nachrichten für Marken und Medien. Ab sofort führten die US-Amerikaner die sogenannte News Feed Values ein.

Das bedeutet:

  1. Die Posts von Freunden – also Fotos, Videos, Status Updates und geteilte Links –, werden höher gerankt, während die
  2. Beiträge von allgemeinen z.B. Marken- oder Nachrichten-Pages im News Feed zurückgestuft werden.„Wir erwarten, dass sich die Sichtbarkeit von Posts und der dadurch erzeugte Traffic für einige Seiten verringert“, räumt Facebook ein

Die Folgen sind absehbar: Unternehmen, die an den Bedürfnissen und Interessen ihrer Facebook-Freunde vorbei schreiben werden wohl massiv abgestraft – es sei denn sie zahlen wohl noch etwas mehr, um die Reichweite der eigenen Posts zu steigern.

In einem klasse Posting hat Kristin Hulse die größten Fehler zusammengestellt, die man als Marke bei Facebook machen kann, um die eigenen Fans zu langweilen.

Unter anderen sagt Sie:

  1. Langweiliger Content
    Man sollte nicht ständig nur über sich selbst reden. Marken, die nur über die eigene Firma und die eigenen Produkte reden, langweilen schon sehr schnell alle Freunde. Sowohl Facebook, wie auch die eigenen Fans belohnen es, wenn man auch gute Inhalte Dritter teilt und kommentiert.
  2. Fehlende Freundschaftspflege 
    Man sollte auf alle Messages antworten – immer. Es gebietet einfach die Freundlichkeit gegenüber Kunden und Freunden, dass man selbst die dümmsten Fragen ruhig und zuvorkommend beantwortet.
  3. Ungeduld und Erwartungsdruck  
    „Man sollte nicht zu schnell Ergebnisse erwarten. Nur weil eine Firma bei Facebook ist, rennen ihnen nicht automatisch die Kunden die virtuellen Türen ein. Social-Media ist auch immer ein Strategiespiel, das unendlich viel Geduld bedarf.“

Siehe dazu auch einen der meistgelesenen Artikel: So bekommt jeder mehr Likes bei Facebook

Mercedes Benz Social Media Best Practie Twitter Kampagne EURO2016

Social Media Best Practice: Clevere Twitter-Kampagne von Mercedes Benz – #ViveLaMannschaft

Es ist eine Art von modernen Social-Media-Paradoxon. Es wird immer wieder behauptet, dass Twitter auf dem absteigenden Ast ist und überhaupt Snapchat und Facebook viel cooler wären?!? Kaum kommt es allerdings zu einem großen Sport-Event, wie beispielsweise der Fußball-Europameisterschaft, schon ist beim 140-Zeichen-Dienst mächtig was los und alle debattieren, lästern und feiern (i.e. Social TV Buzz*) über ihre Zwitscher-App.

Dass auch Werbung und Marketing noch immer – oder mittlerweile immer besser – funktioniert, beweist zur Zeit die Mercedes-Benz-Kampagne rund um den Hashtag #ViveLaMannschaft.

Digital Sponsoring & Twitter Social TV KPIs:

Twitter veröffentlichte nun erstmal Zahlen und Daten für die Aktion. So sorgten die Social Media-Aktivitäten des Autobauers für:

Trend Impressions: +14 Prozent.
Das Engagement der entsprechenden Mercedes-Tweets: +37 Prozent

 Was die Stuttgarter genau gemacht haben, erklärt Twitter in einer Pressemitteilung:

„Unter dem Hashtag #ViveLaMannschaft setzt Mercedes-Benz auf Twitter und dabei vor allem auf die erfolgversprechende Kombination aus Live-Diskussion der Fans auf Twitter, die damit verbundene hohe Twitter-Nutzung und die Buchung des Promoted Trends als Event bezogenes Werbeformat.“ 

Einen weiteren besonderen Clou haben sich die Marketing-Profis ausgedacht. Sie entwickelten eine eigenes Emoji. Sobald ein Tweet mit dem Hashtag #ViveLaMannschaft versehen wird, erscheint automatisch ein lustiger Deutschland-Fans mit Fahne.

Der Erfolg der Aktion zeigt, dass man mit der richtigen Strategie, der richtigen Ansprache und wohl auch einer funktionierenden Datenanalyse sehr wohl noch große Marketing-Erfolge bei Twitter feiern kann und wird.

*Notiz zum Social TV Buzz: Wichtiges Element hierbei sind natürlich TV-Live-Formate, die Gesprächsstoff bieten. Im Gegensatz zu Facebook und Snapchat bringt Twitter die besten Social Media-Mechaniken mit, um in Echtzeit den Social TV Buzz zu pflegen.