Social Network Statistiken 2013 – Wachstumsraten und Nutzerzahlen

Statistiken zu den Wachstumsraten und Nutzerzahlen der größten Social Networks, die man als Social Media Marketer kennen sollte. Sieht man genauer hin, so kristallisieren sich folgende Fakten heraus:

1. Social Networks reifen: Zielgruppen ab 45+ sind die am stärksten wachsenden Nutzer-Segmente
2. Mobile Internet-Nutzung liegt global fast bei 1 Mrd. User
3. Twitter wächst am schnellsten unter allen Networks mit 44%
4. Youtube erreicht in den USA mehr Erwachsene im Alter von 18-34, als jeder andere Broadcaster bzw. Kabel-TV-Sender
5. Google+ legt mit 33% zu und hat fast 400 Mio. aktive Nutzer pro Monat
6. LinkedIn gewinnt jede Sekunde 2 neue Nutzer und liegt damit bei über 200 Mio.

Social Media & Network Statistiken Infographic 2013

Quelle: Infografik von growing social media und surgogroup

ethority auf der dmexco expo – Bewertung!

Auch die diesjährige dmexco wird ein Erfolg, so viel ist sicher. Massen von Besuchern strömen durch verstopfte Gänge oder versuchen noch einen (Steh-)Platz in den Konferenzbereichen zu ergattern. Das Interesse an den zahlreichen mehr oder weniger spannenden Vorträgen ist riesig. Auch bei den Ausstellern gibt es neben den üblichen Playern neue Anbieter mit tollen Lösungen und besten Referenzen wie z.B. facelift, eine Marketing Software Suite für Facebook-Apps, Community und Ad-Management, wie der MD, Arist von Harpe, im Gespräch erläuterte.

Alles in allem wieder einmal ein gelungenes Messe-Event, der Congresss-Part könnte sicherlich noch etwas optimiert werden, um dem Andrang der Besucher besser gerecht zu werden.

Danke den dmexco-Machern und Organisatoren!

ethority auf dmexco expo!

Evolution: ethority global expansion 2014

Vielen Mitstreitern der „Media Zunft“ (und darüber hinaus) ist unser Social Media Prisma ein Begriff und jeden Tag freuen wir uns über euer Feedback, Kommentare, Erwähnungen, Ideen und Anregungen. Ohne unser Team, unsere großartigen Kunden und Euch, den zahlreichen Fans und Followern, wäre ein solcher Erfolg über die Jahre nicht möglich gewesen! Vielen Dank!

ethority reinvention

ethority wird den vor drei Jahren begonnenden Weg der globalen Expansion fortführen. Dafür werden wir in den nächsten Wochen und Monaten nicht nur neue Services, Kampagnen und Plattformen starten, sondern auch das Corporate Design überarbeiten. Stay tuned!

Neun Jahre Facebook und noch lange kein Ende in Sicht

facebook torte2

Das blaue Lieblingskind der Social Media wird heute neun Jahre alt und ist beliebter als je zuvor. Konkurrenten wie StudiVZ hat es auf seinem Siegeszug in Grund und Boden gewirtschaftet, Marketing und PR lieben das Netzwerk und die Sperrung des persönlichen Accounts wäre für viele private User eine apokalyptische Vorstellung. Das in Harvard gegründete Netzwerk hat in seinen neun Jahren – für Netzwelten eine beeindruckende Lebenszeit – viele Veränderungen mitgemacht, sowohl im Design als auch in der Schaltung von Werbung und anderen technischen Details. Allfacebook.de hat eine übersichtliche Infografik zum Netzwerk der Massen gestaltet, die wir zu diesem feierlichen Anlass auch teilen möchten:

Kauft mir mein Auto – das „Carfunding“ von Dodge

Crowdfunding ist mittlerweile ein durchaus vernünftiges Mittel, Geld zu einem bestimmten Zweck zu sammeln – sei es für eine Firmengründung, eine neue Geige für die professionelle Karriere oder ein anderes Ziel. Die Automarke Dodge hat sich diesen Mechanismus nun jedoch angeeignet, um nicht diverse Ziele, sondern nur eines sponsern zu lassen: Einen neuen Dodge Dart.

Wer heiratet, eine große Abschlussfeier gibt oder sonst einen oder mehrere freudige/große Anlässe vor sich hat, kann sich auf http://www.dodgedartregistry.com/ registrieren, damit Freunde und Familienmitglieder (die schenkenden Gäste eben) das Auto finanzieren können. Wenn genug zusammen gekommen ist (ein Lenkrad von der Tante, der Motor von fünf Freunden…), kann der Beschenkte das Auto abholen.

Die Idee, ein Crowdfunding für ein bestimmtes Produkt anzubieten, ist durchaus clever. Viele junge Menschen können sich nicht eben so einen Wagen leisten, haben aber genügend Anlässe, wo geschenkt wird – so gehen die Schenkbemühungen auch nicht in Porzellanbergen und Küchengeräten unter. Des Weiteren bietet sich der Dodge Dart für dieses Puzzle-Prinzip (jeder schenkt ein Teil) geradezu an: Er gehört zu den „Affordable Small Cars“  und kann in vielen Optionen kundenangepasst werden. Allerdings müssen auch erst einmal ca. 16.000 Dollar für die Grundausstattung zusammenkommen – Geld, das dann an anderen Ecken fehlt (Hochzeitskosten etc.). Wer seine Prioritäten jedoch klar bei einem neuen Auto setzt und entsprechend viele Freunde und Familienmitglieder hat (Weiß die Großmutter wirklich, wie sie auf der Website spendet?), kann diesen Service von Dodge nutzen. Eine gute Idee, Aufmerksamkeit für das Produkt zu erwecken, ist diese Kampagne auf jeden Fall.

Dodge Dart

Facebook-Werbung, wie sie nicht sein sollte

Targeting (und Re-Targeting) ist ein hocheffektiver Mechanismus für Social Media Manager und deren Kunden, Ad Blocker wiederum die letzte Instanz für von aufdringlicher Werbung entnervte User. In unserer Agentur benutzen wir natürlich keine Ad Blocker und freuen uns immer wieder über besonders auffällige  oder unfreiwillig unterhaltsame Anzeigen in der rechten Spalte neben dem Facebook-Newsstream. Im neuen Jahr haben wir eine Handvoll für unsere Leser gesammelt:

werbefails

Für diejenigen, die 500 Euro am Tag verdienen, gesunde 6 Kilogramm in der Woche abnehmen oder gerne ab und zu „eine Sex“ haben wollen, sind einige der oben genannten Anzeigen vielleicht reizvoll. Aber nicht jede der kleinen Werbeflächen wurde schlecht genutzt: Die Anzeige, die die rote Motiv-Unterwäsche bewirbt, ist vielleicht etwas anstößig, aber unterhaltsam und hat sicherlich keine schlechte CTR. Die typischen Diät-Anzeigen, die auf junge Frauen abgezielt sind, erwecken jedoch keinen seriösen Eindruck, sondern selbst bei diätwilligen Userinnen eher Misstrauen.

Seriöse Anbieter sollten auf verschiedene Faktoren achten, wenn sie Facebook-Werbung schalten, so zum Beispiel eine markante, aussagekräftige Überschrift, einen (sprachlich korrekten!) Text mit unaufdringlichem Call to Action und ein ansprechendes Bild, das nicht unprofessionell beschnitten wurde. Logos erwecken Vertrauen und machen gleich ein erstes Bild der beworbenen Marke.

Da Facebook gleich mehrere Werbeflächen zur Verfügung stellt, sollte jede davon auch spezifisch bearbeitet werden. Interessierte Leser finden noch diese Woche unsere Übersicht über Facebooks Werbeformate in diesem Blog. (Über weitere Beispiele von Werbe-Fails freuen wir uns natürlich!)

Verirrt in Silent Hill? Dafür gibt es doch eine Map!

Pünktlich zu Halloween 2012 erschien die von Fans sehnsüchtig erwartete Fortsetzung des Horrorfilms „Silent Hill“ – diesmal natürlich in 3D. Begeisterte Anhänger der Spiele- und Filmereihe hatten schon lange vorher die Möglichkeit, sich online auf einer genretypisch gestalteten Website als „Einwohner“ der fiktiven Ortschaft Silent Hill einzutragen. Dazu mussten sie ein Foto hochladen, oder sich – wie praktisch – mit Facebook verbinden, um ihr Profilfoto auszuwählen. Diese konnte dann nach Vorbild der Filmmonster verzerrt  und mit einem „Missing“-Aktenblatt versehen in die Einwohnerliste gestellt werden. Über 10 000 Leute bevölkern mittlerweile die Geisterstadt. Dieser (nicht herausragend innovative) Ansatz, Fans und potentielle Kinogänger zu erreichen und sie zumindest online Teil der Geschichte sein zu lassen, steigerte seine Attraktivität vor allem durch die Fotobearbeitung, bei der die Fans ihre Bilder bis zu einem gewissen Grad individuell und kreativ „vergruseln“ konnte. Dadurch entstanden interessante, teilenswerte Inhalte.

Deutlich spannender ist allerdings die Google Map, die in die Website eingebettet wurde. Sie zeigt im extrem bekannten Google-Format einen Stadtplan von Silent Hill, auf dem Fans sofort das Symbol aus dem ersten Film sowie Straßennamen aus den Spielen wiedererkannten. Doch selbst für SH-Anfänger gab es einen massiven Wiedererkennungswert: Durch die Google-Optik, die beinahe jeder User bereits zur Routenplanung oder Orientierung genutzt hat, entsteht der starke Eindruck von Realität und Mitten-Drin-Sein. Die Karte hat zwar nicht die vollen Funktionen einer Google Map (zum Beispiel Satteliten-Ansicht) und ist auch an den Rändern begrenzt, dies tut dem Effekt aber keinen Abbruch. Eine gute Idee, bekannte Formate auf zu bewerbende Inhalte zu übertragen, um Wiedererkennung mit der Illusion von Realität zu verknüpfen.

Silent Hill Google Map

Silent Hill Google Map

Ein NICHT LUSTIGES Crowdfunding – Interview mit Joscha Sauer

Joscha Sauer

Joscha Sauer

Am Sonntag (4.11.2012) begann ein besonderer Spendenaufruf seine Runde im Social Web zu machen. Joscha Sauer, der Cartoonist des Projektes „NICHTLUSTIG“ bat seine Fans via Facebook, Twitter und Youtube um finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung einer Trickfilmserie: Familie Lemming, die Yetis, Herr Riebmann und weitere beliebte Figuren des Zeichners sollen nun endlich zum bewegten Leben erweckt werden. 150 000 Euro hat der Frankfurter bereits selbst in das Projekt investiert und mit seinem Team die ersten 10 Minuten der ersten Folge produziert, die man schon kostenlos anschauen kann. Für die verbleibenden 10 Minuten sowie potentielle weitere Folgen aktiviert er nun seine Fans: In einer persönlichen Videobotschaft mit Teaser-Szenen aus dem Trickfilm und Behind-the-Scenes-Einblicken erklärt Sauer das Projekt und die anfallenden Kosten – 100 000 Euro müssen noch zusammenkommen. Spenden können Fans auf www.nichtlustig.tv, einer aufwendig illustrierten Seite, die man sich gerne zweimal anschaut. Wir haben den Zeichner zu seinem Crowdfunding befragt.

Das Crowdfunding-Projekt auf nichtlustig.tv

Das Crowdfunding-Projekt auf nichtlustig.tv

1. Du bist schon sehr aktiv in Social Media – deine zahlreichen Fans folgen dir auf Facebook und Twitter. Wie wichtig sind die sozialen Netzwerke für deine Arbeit?

Ich habe in der Zeit, in der ich an NICHTLUSTIG arbeite, immer probiert, möglichst direkten Kontakt mit den Lesern meiner Cartoons zu haben. Anfänglich funktionierte das recht klassisch per Mail und Newsletter.
Die Social Networks haben das vereinfacht. Die Kommunikation ist schneller und direkter geworden. Letzten Endes bleibt es im Kern aber immer das gleiche: Man präsentiert etwas vor Publikum, nur die Bühnen verändern sich eben. Vielleicht taucht irgendwann eine neue Möglichkeit auf, meine Sachen vielen Leuten zu präsentieren. Insofern sind die sozialen Netzwerke natürlich wichtig, aber sie haben nur übernommen, was auch vorher schon da war.

2. Du stellst deiner Community regelmäßig deine Comics zur Verfügung. Hast oder hattest du nie die Befürchtung, dass sich dadurch deine Bücher schlechter verkaufen? Die Nutzer können deinen  Content  schließlich umsonst im Internet bekommen.

Das war tatsächlich vor 12 Jahren der große Streitpunkt, als ich meine Cartoons Verlagen angeboten habe. Viele wollten nichts veröffentlichen, was es im Netz kostenlos gibt. Dass es Carlsen dann schliesslich doch gewagt hat und damit überwältigenden Erfolg hatte, zeigt ja, dass es nicht so war.
Allerdings war das mobilste Gerät, auf dem man damals online sein konnte ein Laptop. Mit iPhone, iPad und pipapo haben Bücher tatsächlich einen zunehmend schweren Stand. Insofern bin ich ganz froh, dass ich vor zehn Jahren mit Büchern angefangen habe.

3. Du bittest deine Community gerade zum ersten Mal großformatig um Spenden. Siehst du das Crowdfunding als eine Art Gegenleistung deiner Fans?

Tatsächlich habe ich vor ca. 11 Jahren schon mal um Spenden gebeten. Damals allerdings in anderen Größenordnungen, weil es darum ging, die Serverkosten für NICHTLUSTIG bezahlen zu können. Ich glaube damals kamen 2000 Mark zusammen, was wahnsinnig viel Geld war. (Schaukelstuhl-Geräusch und Pfeifenpaffen dazu denken) Ich sehe das Crowdfunding nicht als Gegenleistung. Ich erwarte von niemandem, dass er etwas gibt. Die Arbeit, die ich in den vergangenen 12 Jahren gemacht habe, habe ich reichlich entlohnt bekommen, dadurch dass viele Leute meine Bücher und andere Produkte gekauft haben.
Ich sehe das Crowdfunding als Angebot von meiner Seite: Ich würde gerne was Größeres (und Teureres) machen, aber die Sache lohnt sich nur, wenn das auch genügend Leute wollen. Und weil anders als bei der Buchproduktion ein großes finanzielles Risiko an Filmproduktion klebt, läuft das Geschäft diesmal zeitlich halt etwas anders. Leute zahlen erst etwas, dann produzieren wir und sie kriegen am Ende ihren Gegenwert in Form der fertigen Trickfilmfolge.
Dass das funktioniert, hat natürlich damit zu tun, dass mir Leute nach 12 Jahren NICHTLUSTIG ein bisschen vertrauen. Und dieses Vertrauen ist vielleicht am ehesten die Gegenleistung für meine bisherige Arbeit.

4. Deine Seite erinnert an Kickstarter – hast du dich vor Projektbeginn viel mit anderen Crowdfunding-Projekten auseinandergesetzt oder hast du deines „aus dem Ärmel geschüttelt“?

Nein, aus dem Ärmel schüttelt man sowas nicht. Ich habe natürlich auch andere Crowdfunding-Aktionen auf Kickstarter und Indiegogo etc. verfolgt und die für mich sinnvollen Elemente übernommen. Man muss ja nicht das Rad neu erfinden, sondern nur ein bisschen anpassen.

5. Die Fans kriegen für ihre Spenden auch etwas geboten – je mehr sie hergeben, desto größer die Belohnung. Sind einige Fans tatsächlich bereit, 1000 Euro für die Einladung zur Premiere und eine Originalzeichnung zu zahlen? Zeigen sich hier die Grenzen des Crowdfundings?

Die Aktion läuft ja erst vier Tage. Insofern ist es noch etwas früh, um ein allgemeines Urteil über die Grenzen des Crowdfundings zu fällen. Bisher hat nur EINE Person 1000 Euro gegeben: Mein Freund und Kollege Ralph Ruthe.
Aber es gibt schon ein paar Leute, die 500 Euro gegeben haben. Prinzipiell ist es aber natürlich so, dass die kleineren Beträge häufiger sind. Und das ist ja auch gut so. Schliesslich geht es ja auch darum zu zeigen, dass VIELE Leute Lust auf diese Trickfilmserie haben. Daher ist mir lieber 1000 Leute geben je 1 Euro als 1 Person, die 1000 Euro gibt.

6. Wie ist das Verhältnis von Reichweite und Spenden? Spenden die Leute auch fleißig, oder verbreiten nur viele den Aufruf?

Auch hier noch schwer zu sagen. Grade in den ersten Stunden war die Beteiligung extrem, weil die eingefleischten Fans natürlich sofort unterstützt haben. Nun ein paar Tage später normalisiert sich die Frequenz neuer Unterstützer allmählich. In welchem Verhältnis Reichweite und Unterstützer stehen, werden wir aber erst ganz am Ende sehen. Daumen drücken und mitmachen!
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Wir drücken auf jeden Fall die Daumen und warten gespannt auf den Rest der ersten Folge!

Die Politiker mit den meisten Fake-Followern

Schöne Umsetzung, schöne Grafik: Am Donnerstag hatten wir über ein kleines, neues Tool von Status People berichtet. Der Fake Follower-Check findet für jeden Twitter-Acount heraus, wie viele echte Follower, inaktive und Fake-Follower es hat.

Tatsächlich ist das Tool oftmals mehr als eine reine Spielerei, denn es hilft, mehr über einen Twitterer oder eine zwitschernde Marke herauszufinden. Welcher Social Media Manager will nicht ernsthaft wissen, ob er auch wirklich mit echten Menschen kommuniziert, oder ob er es überwiegend mit Scheinidentitäten oder Nutzern zu tun hat, die schon lange nicht mehr bei Twitter aktiv waren.

Statista

Lange Rede, kurzer Sinn: Statista hat das Tool dazu benutzt, einmal den Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf den Zahn zu fühlen. Das Ergebnis: Gregor Gysi hat die meisten Fake-Follower, gefolgt von Peter Altmaier und Hubertus Heil.

Bei Politikern können alle noch schmunzeln. Wenn man das Tool allerdings dazu verwendet, sich einmal einzelne Branchen anzusehen, findet man schnell heraus, welche Social Media Abteilung sauber gearbeitet hat und welche nicht. Hier zeigt sich also wieder, dass im Social-Web gilt: Schummeln gilt nicht und geht immer irgendwann nach hinten los.

Hier noch einmal die Auswertung für ethority:
Ethority-Fake

Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?

Niemand!
Und wenn er kommt?
Dann laufen wir!

Ich zitiere Wikipedia:

Die beiden Parteien rennen nun entgegengesetzt auf die andere Seite bis zur rettenden Wand bzw. Begrenzung. Der Fänger versucht dabei, so viele wie möglich durch Antippen zu fangen. Diese helfen im nächsten Durchlauf dem Schwarzen Mann beim Fangen. Der Letzte, der übrig bleibt, hat gewonnen und ist meist im nächsten Spiel der Fänger.

Herzlich Willkommen in der Social Media Welt. Einer Welt, die vor Gefahren nur so wimmelt, wo kein Unternehmen (vor allem im B2B Bereich) einen Schritt in Social Media machen kann, ohne anschließend in Grund und Boden geshitstormed ™ zu werden.

Diese Form von  „machtlos ausgeliefert sein“ bereitet vielen Unternehmen Angst, sich in Social Media zu bewegen.

Die Gefahren der Kritik im Social Web, wenn sie nicht ernst genommen wird:

–         Kritik kann sich im Web 2.0 unheimlich schnell verbreiten

–         Kritische Kommentare können meinungsbildend werden

–         Somit kann die Onlinereputation dauerhaften Schaden nehmen

–         Kritische Kommentare bleiben dank den Suchmaschinen für immer auffindbar

Aber ist die Angst berechtigt?

So pauschal lässt sich das nicht beantworten. Es hängt sicherlich immer ein wenig davon ab, wie das Unternehmen bisher Business gemacht hat. Eher „Schwarzes Schaf Taktik“ mit manchmal seltsamen Vertragsklauseln? Oder eher ganz offen, aber mit Problemen in der Logistik?

Witzigerweise sind es vor allem meist B2B Unternehmen (Mittelständler, auch gern Familienbetriebe), die den Schritt ins Social Web fürchten. Der Imageschaden könnte immens sein, sodass von vornherein Social Media eher Teufelszeug denn Hilfsmittel ist. Dennoch hört und liest man immer mehr, dass Social Media als Marketing-Instrument nicht mehr wegzudenken sei. Machen sich die Unternehmen die Probleme vielleicht selbst?

Zugegeben, ohne eine passende Strategie und einen (internen) Business Plan ist es nicht so klug, sich in der sozialen Welt der Medien zu präsentieren. Nur wer auf alle Eventualitäten vorbereitet ist, wird später mit kühlem Kopf agieren können, sollte doch ein Problemfall eintreten.

Was schließen wir daraus? Mut zur Lücke! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Einfach mal machen!