Online Trends, Internettrends – Was kommt? Wie werden sich die Nutzer verhalten? Welche Onlinewerbung wirkt für welche Strategie? Welche Marketingform hat die höchste Conversation-Rate? Warum ist die Onlinekommunikation der Schlüssel beim Dialog mit dem Kunden?

Social Media Studie 2017 mehr Likes

Lügen für mehr Likes, die dunkle Seite von Facebook: Was eine leichte Social-Media-Depression für Marketeers bedeutet

Es sind keine leichten Zeiten für Social-Media-Profis und Marketeers. Je näher der Börsengang von Snapchat rückt, umso kritischer sehen viele das Hype-Netzwerk. Mit Hilfe von neuen Daten der Socialbakers zeigt Holger Schmidt zudem, dass  es fast nicht mehr möglich ist, ohne den Einsatz eines gewissen Marketingsbudgets noch echte Viral-Hits zu produzieren.

Dem nicht genug legt eine neue Untersuchung von Kaspersky dar, dass Wunsch und Wirklichkeit auch in den sozialen Netzwerken und bei ihren Nutzern, sehr eng und doch so weit auseinander liegen. Die Sicherheitsexpeten belegen dies in einer großen Untersuchung mit beeindruckenden Zahlen. 

So kommt ihre Befragung von weltweit über 16.000 Menschen zu dem Schluss, dass die meisten soziale Netzwerke nutzen würden, um sich besser zu fühlen. So sagen 61 Prozent, dass sie gerne optimistische Dinge posten. Ihre Statusmeldungen sollen andere zum Lächeln bringen. Das klappt nur oftmals nicht. Denn 57 Prozent sagen auch, dass sie nach einem Besuch bei Facebook & Co. auch davon überzeugt wären, dass andere ein besseres Leben hätten, als sie selbst. Tatsächlich nehmen viele den Kampf um Likes als Kampf um Zustimmung und Bestätigung war.

Social Media Studie 2017 mehr Likes

So sagen nur 31 Prozent, dass es ihnen gleich sei, ob und wie viel ihre Postings geliket werden. Für mehr Likes wären weltweit sogar zwölf Prozent bereit die Wahrheit zu beugen. In Deutschland liegt dieser Wert allerdings nur bei 7,1 Prozent. Zudem sind die Männer dabei eher bereit zu flunkern. Laut Kaspersky liegen die geschlechtsspezifischen Unterschiede darin  begründet, dass Männer in Sozialen Netzwerken stärker nach sozialer Akzeptanz suchen: In Deutschland sind 16,0 Prozent der männlichen, aber nur 11,8 Prozent der weiblichen Nutzer der Meinung, dass mit fehlenden Likes auch ihr Ansehen bei Freunden abnimmt. Beide Geschlechter sind etwa gleich stark beunruhigt (etwa 17 Prozent), wenn nahestehende Menschen keine Reaktionen auf ihre Posts zeigen.Zudem zeigt die Studie auch, dass rund ein drittel aller Befragten angibt, je aktiver sie bei Facebook & Co. sind, weniger mit ihren Eltern, Partner und Kindern zu kommunizieren.

Fazit – Was bedeuten diese Resultate für Marken?

Erstens, ist es die Aufgabe von Marken bei  Facebook & Co. seinen Fans ein gutes Gefühl zu vermitteln. Wenn es  schon die Freunde nicht immer schaffen, sollte es die Unternehmen leisten. Heißt: Facebook-Postings sollen positiv sein und unterhalten. Dann befriedigen sie am besten die Grundbedürfnisse der Nutzer.

Zweites, sollten Marken so viel Energie wie möglich in den Aufbau einer großen und positiven Community investieren. Wenn sich immer mehr Menschen bei der Social-Media-Nutzung mies fühlen, genießen diese die Zeit in einer solchen Community umso mehr. Die Marke gewinnt also.  

Zudem: Je größer die eigene Fanbasis, um so größer die Chance mit den eigenen Inhalten eine kräftige Viralität zu erzeugen, ohne viel Marketing-Budget in die Hand nehmen zu müssen.

Social Media Report 2016 Nielsen

Social Media Report: Generation X ist Social-Media-verrückter als Millennials

Da guckten selbst die Experten von Nielsen etwas verdutzt aus der Wäsche. Für ihren Social-Media-Report 2016  hatten sich die Marktforscher die Social-Media-Nutzung der unterschiedlichen Altersgruppen angesehen.

Und sieh da: Das Ergebnis überraschte selbst die Profis. Anders als erwartet, sind nicht die Millennials sondern die Generation X die engagiertesten Social-Media-Nutzer. Nielsen unterteilte die Studienteilnehmer in Millennials (18 bis 34  Jahre), Generation X (35 bis 49 Jahre) und Baby Boomers (über 50  Jahre).

Durchschnittlich verbringen alle Erwachsenen 5:30 Minuten pro Woche bei Facebook, Twitter & Co. Splittet man diese Werte nun in die  drei Gruppen auf, so sieht man, dass die Baby Boomer gut vier Stunden mit sozialen Medien verbringen. Die Millennials kommen auf 6:19 Stunden. Die Mitglieder der Generation X liegen mit 6:58 Stunden jedoch noch weit vor den Jüngeren.

Gegenüber der New York Times sagte Sean Casey, Präsident von Nielsen Social, dass er selbst von den Ergebnissen überrascht sei. Social Media und Millennials seien bisher wie Synonyme gewesen. Aber er merke, dass das Smartphone auch für seine Altersgruppe, die Generation X, zur Selbstverständlichkeit geworden  sei.

Auch interessant: Die Marktforscher gingen auch der Frage nach, was  die meisten Menschen überhaupt machen, wenn sie sich in ein  Social-Network einloggen. Die meisten (57 Prozent) besuchen die  Profilseite eines Freundes. Dann folgt das Kommentieren eines Postings eines Freundes (55 Prozent) und dann das Verschicken einer E-Mail (50 Prozent). Exakt diesen Wert erreichten auch das Posten eines Bildes und das Ansehen eines Videos. Immerhin noch 25 Prozent gaben an, Fan einer seiner zu werden oder einem Nutzer zu folgen.

Das aktivste Social-Media-Tag ist der Sonntag. Das gilt für Facebook, wie auch für Twitter. Besonders schlecht sind hierbei die Werte für Freitage.

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool

Taskulu, Trello, Jira – Beste selfhosted Collaboration Software-Tool f. Projektmanagement & Task Management?

Manchmal, auch wenn es man wirklich will, scheint es unmöglich alte Gewohnheiten abzustellen. Man will die Dinge anders machen – besser, schneller, sicherer – aber es scheint keine Alternative zu geben, um auf operativer Ebene noch mitreden und Einfluss nehmen zu können. Meine alte Gewohnheit: Organisation, Projekt-Management, Kommunikation und Kollaboration mit den Projekt-Teams – alles per eMail. Sie werden wahrscheinlich denken: „Guten Morgen Herr Franke, aber es gibt so viele Collaboration-Software-Tools! Warum ist es schwierig für Sie, die E-Mail-Gewohnheit abzuschalten?“

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool
Ja, Sie haben recht, es gibt eine Menge von Software-Tools, aber hier ist das Problem: Die Mehrheit von denen sind von US-Anbietern und auf der Cloud gehostet. In dieser Hinsicht gibt es nur einen Punkt, dessen Sie sich bewusst sein müssen, um mein Problem zu verstehen: Meine Agentur hat viele Kunden und Großunternehmen mit Sitz in Deutschland! Was genau bedeutet das? Meine deutschen Firmenkunden würden mir – angesichts der Verachtung, die die USA für den Datenschutz und die Datenschutzgesetze der EU gezeigt haben, meinen Kopf abreißen, wenn sie herausfinden würden, dass ich einen US-Anbieter (z.B. Trello) benutze, um an einer höchst vertraulichen Marketingkampagne zu arbeiten.

„Herr Franke, ja die Funktionalitäten des Tools, welches Sie vorschlagen, sind wirklich beeindruckend und wir glauben Ihnen, wie die Bereitstellung dieser Art von Collaboration-Plattform die Team- und Projekt-Effizienz erhöht, aber wir sehen nur nicht, wie der Anbieter, welchen Sie verwenden möchten, unsere strengen Datenschutzbestimmungen und IT-Sicherheitsauflagen erfüllen. Die einzige Möglichkeit, unsere Informationen unter Teammitgliedern zu teilen, ist eine  Kooperationsplattform, die auf unseren internen Unternehmens-Servern gehostet und in der EU hergestellt wurde!“

GOT IT!

Der Zufall wollte es, dass wir gerade an der Aktualisierung des Social Media Prisma V7 arbeiten und auch die Kategorie „Collaboration“ anbieterseitig(z.B. Jira, die keine Encryption haben) komplett untersucht haben. Dabei sind wir auf eine hierzulande weniger bekannte Software namens Taskulu gestoßen, die alle  Anforderungen unserer Kunden erfüllt und noch dazu von etablierten Werbenetzwerken wie Omnicom & Co. bereits eingesetzt wird.

Task Management Selfhosting Collaboration Software Tool mit Social Media Prisma

Da sind dann wohl keine Datenschutzfragen offen und ich glaube, dass es nicht nur die sicherste sondern auch effizienteste Collaboration-Software am Markt ist:

1. Taskulu ist EU-basiert und damit EU-Datenschutz-konform

2. Taskulu hat u.a. die selfhosted (eigene Server) Option, damit werden eigene IT-Sicherheitsstandards erfüllt

3. Taskulu ist super-verschlüsselt – alle Wege zwischen den Endgeräten  

4. Taskulu kostet weniger als jede Cloud-basierte Lösung (Enterprise-Solution, Basis-Version ist frei)  

5. Import von Projekten aus gängigen Collaboration-Tools wie Trello 

6. Deutscher Customer Support 

usw.

Taskulu vs Jira Selfhosting Collaboration Software

Taskulu vs. Jira - Selhosting Collaboration

FAZIT: Sowohl unsere Kunden, als auch wir sind von diesem innovationen Collaboration-Software-Anbieter begeistert. Höchste Sicherheit, effiziente Zusammenarbeit, sehr überschaubare Kosten. Ich habe meine E-Mail-Gewohnheit geändert – hoffe, dies wird Ihnen helfen, Ihre zu überdenken!

 

Aus der Mail von Taskulu bzgl. der IT-Sicherheit, Verschlüsselung & Datenschutz

Hallo Sten,

natürlich haben wir auch ähnliche Situationen und Sicherheitsbedenken mit einigen unserer Kunden in Deutschland gesehen und deshalb eine End-to-End (Zero-Knowledge) Verschlüsselung auf Taskulu implementiert. Und so funktioniert das:

· Wir haben das Authentifizierungssystem auf Taskulu auf Secure Remote Password (SRP) geändert. SRP ist ein Zero-Knowledge-Passwort-Proof-Algorithmus, was bedeutet, dass das Passwort, welches die Benutzer eingeben, um sich einzuloggen, nie unsere Server in Klartext-Form erreicht. Der Server behält auch keine gecashte Version des Kennworts. Der Algorithmus stellt sicher, dass die Kunden-Passwörter nie unsere Server erreichen und dass wir keine Kenntnis davon haben, was das Kunden-Passwort ist.

· Während des Taskulu-Registrierungsprozesses werden auf der Client-Seite (im Browser oder in den mobilen App) zwei private und öffentliche RSA-Schlüssel generiert. Der private Schlüssel wird dann mit dem AES-256-Verschlüsselungsalgorithmus verschlüsselt, wobei das Kennwort des Benutzers als Verschlüsselungsschlüssel verwendet wird (vergiss nicht, dass der Server nicht weiß, was das Passwort ist). Zu diesem Zeitpunkt werden der öffentliche Schlüssel und die verschlüsselte Version des privaten Schlüssels als Teil der für die Registrierung benötigten Informationen an den Server gesendet.

· Sobald der Benutzer ein Projekt auf Taskulu erstellt, wird ein neuer Zufallsschlüssel auf der Client-Seite generiert (nennen wir diese Taste PK kurz für Project Key). PK wird mit dem öffentlichen RSA-Schlüssel des Benutzers verschlüsselt … (usw.)

Beste Grüße,

Dein Taskulu Team

Instagrammer Iifestyle & leben

Generation Instagrammer, Youtuber & Co. – Wie leben digitale Influencer?

Wer sich schon immer gefragt hat, wie der Lifestyle der neuen digitalen Influencer Generation der Instagrammer, Youtuber & Co. aussieht bzw. wie man zum hippen kreativen Influencer wird, der ist nun voll im Bilde.

Die kreativen Influencer der Generation der Instagrammer, Youtuber & Co. sind auch ganz „normal“ und lieben ihre Routinen.

Die Kreativen-Plattform Format hat dazu 2.000 ihrer Mitglieder befragt. Und wenn auch viele tolle Selfies, hippe Snacks, coole Coffee-Shops und urbane Surroundings manchmal ein ganz anderen Gesamteindruck vermitteln, leben die digitalen Influencer von heute auch das ganz normale Leben. Zwischen 7 und  8 aufstehen, Kaffee zum Frühstück, stündlich die Social Media checken, vormittags abarbeiten, nachmittags Meetings, abends ins GYM, danach Hobby und irgendwann gegen halb eins ins Bett – nur mit dem kleinen Unterschied zum Normalbürger: Die digitalen Influencer posten, immer, stetig und ständig – was sicherlich neben dem Spaß, vor allem auch Arbeit und immer öfter auch einen Zusatzverdienst über Werbeverträge mit sich bringt! Hier die tolle Infografik mit weiteren „Snaps“ aus dem Leben der Generation: Instagrammer – Keep on Posting!

Generation Instagrammer, Youtuber & Co. - Lifestyle der kreativen Influencer

 

NASA Social Media

Mit Pinterest und Giphy erschließt die NASA die nächsten Planeten in den unendlichen Weiten des Social Web

Seit fast schon 20 Jahren zeichnet die NASA in Sachen Online-Strategie ein feines Näschen aus. So haben die Web-Astronauten aus Houston schon immer bestimmte Web-Trends früh erkannt und andere erst dann besetzt, wenn wirklich die Zeit dafür reif war.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist es ein klares Signal der Raumfahrer, Sondenbauer und All-Navigatoren, dass sie nun mit voller Kraft die neuen Welten von Pinterest und Giphy in Angriff nehmen.

Beim Bildernetzwerk hat die NASA gleich mal 60 Pinnwände zu allen möglichen Themen, wie der Erde, dem Sonnensystem oder dem Mars angelegt. Jede Bilder-Sammlung für sich genommen ist bereits ein beeindruckendes visuelles Erlebnis (https://de.pinterest.com/nasa/).
NASA Pinterest

So gelingt es der Weltraumbehörde exakt passend zum USP von Pinterest mit den richtigen Inhalten zu punkten. Der Erfolg gibt der Markeingstrategie der US-Amerikaner so. So sammelten die NASA bereits nach wenigen Tagen über 44.000 Follower.

Richtig cool ist das frische Engagement der Sternenfahrer beim Giphy
(http://giphy.com/nasa). Denn dort haben die US-Amerikaner eine großartige Auswahl an GIFs zusammengestellt. Neben fliegenden Raketen, rotierenden Planeten gibt es auch jede Menge kleine, emotionale Impressionen aus den Kontrollzentren der Weltraumbehörde.

via
GIPHY

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GIPHY

Die gesamte beeindruckende Liste aller Social-Media-Accounts von der Weltraumbehörde gibt es hier (https://www.nasa.gov/socialmedia/)

B2B Content Marketing

Die besten 6 Blog-Formate im B2B Content Marketing

Shares und Links bestimmen die Performance nicht nur im B2B Content Marketing das weiß jeder. Doch welche Blog-Formate und Inhalte eignen sich am besten und liefern dabei noch die höchste Performance? Seit dem letzten Google-Update (09.10.2016 – Penguin Update 4.0) ist klar, der Ranking-Algorithmus belohnt die Webseiten noch mehr, die hochwertigen Content liefern und von der Netzgemeinde oft verlinkt und geshared werden.

Daher sollte im Zentrum einer erfolgreichen B2B Content Marketing Strategie immer das eigene Corporate Blog stehen, um attraktive Top 10 Google Rankings und damit möglichst viel organischen Traffic zu generieren.

Nun stellt sich jedoch die Frage, welche Inhalte garantieren eine besonders gute Performance, um möglichst viele Back-Links und Shares zu generieren. BuzzSumo hat nun dazu die Performance von Blogposts und deren unterschiedliche Content-Typen ausgewertet.

 

Die besten 6 Blog-Formate im B2B Content Marketing

  1. Tipps & Tricks – How-to-Guides: Verfassen Sie Anleitungen, Vorschläge und Ideen, um eine typische Herausforderung in Ihrem Themengebiet zu meistern oder ein Problem zu lösen.
  2. Trending Topics: Bloggen Sie zu den Trend-Themen Ihrer Branche und Industrie. 
  3. Studien: Veröffentlichen Sie aktuelle Studienergebnisse zu angesagten Themengebieten.
  4. Fall-Studien und Best Practices: Schreiben Sie über besonders erfolgreiche Anwendungen und Projekte und die daraus gewonnen Erkenntnisse.
  5. Infografiken: Entwickeln Sie aus Studienergebnissen und Best  Practices spannende Infografiken für Ihr Themengebiet.
  6. Industrie News: Fachartikel zu den aktuellen Neuigkeiten Ihrer Branche werden hoch frequentiert und sorgen für gute Reputation.     

 

Top 5 B2B Blog Formate Content Marketing

 

 

Weitere Infos von BuzzSumo hier.

Social Media Strategie

Das Top-Management delegiert zu häufig die Social Media Strategie und bremst damit den Erfolg aus – zumindest einwenig

Diese Daten belegen ein weit verbreitetes Marketer-Vorurteil: Das Top-Management nimmt die Entwicklung der Social Media Strategie nur selten selbst in die Hand. Stattdessen wird die Verantwortung meistens an die PR bzw. Pressestellen delegiert. Das gilt zumindest für deutsche Unternehmen.

Social Media Strategie – Pressestellen & PR-Agenturen

Faktenkontor und news aktuell haben dazu eine Untersuchung durchgeführt:

Insight (1): 59 Prozent der Befragten aus Unternehmen, die über eine ausformulierte Social Media Strategie verfügen, geben an, dass die Federführung der Entwicklung in ihrer Firma der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oblag.

Wie lange gibt es bereits eine ausformulierte Social-Media-Strategie in Ihrem Unternehmen? (Pressestellen) / Wie lange gibt es bereits eine ausformulierte Social-Media-Strategie bei Ihrem größten Kunden? (PR-Agenturen)

Social Media Strategie

Wie nötig ist Ihrer Meinung nach eine Social-Media-Strategie, um in Social Media erfolgreich zu sein? (Pressestellen) / Wie nötig ist Ihrer Meinung nach eine Social-Media-Strategie, um in Social Media erfolgreich zu sein? (PR-Agenturen)

Social Media Strategie


Insight (2): An zweiter Stelle folgt mit 28 
Prozent die Marketing-Abteilung. Lediglich sechs Prozent gaben an, dass die Verantwortung für die Social Media Strategie-Entwicklung bei ihrer Geschäftsführung liegt“.

Besonders aufschlussreich ist ein etwas genauerer Blick in die Daten. 

Insight (3): Sagen immerhin 43 Prozent der Befragten, dass ihr Top-Management die SM-Strategie voll und ganz mittrage.

Insight (4): Aber nur 15 Prozent sind genauso stark überzeugt, dass die Geschäftsleitung diese Strategie wirklich stark vorantreibe.

Die Folge laut Macher: Diese Zurückhaltung seitens der Führungsetage führt zu Problemen bei der Umsetzung der Social Media Strategie: „Ein Viertel der Pressestellen-Mitarbeiter beschwert sich, dass die Personalkapazitäten für Social Media Projekte bei ihnen nicht einmal ansatzweise ausgebaut wurden und 17 Prozent geben an, dass das Budget für die  Web-2.0-Aktivitäten nicht erhöht wurde.“

Die volle Studie kann hier bezogen werden.

Social_Media_Trends_2017

Das sind vier große Social Media Trends 2017

Keine Kristallkugel, sondern harte Fakten. Es ist Zeit für die ersten Aussagen zu den Social Media Trends 2017. Doch statt auf Einschätzungen, setzten die Profis von Buffer auf Interviews mit über 1.200 B2B- und B2C-Marketers. Daraus leiteten die Macher bestimmende Social Media Themen für das kommende Jahr ab. Wir fassen die vier Wichtigsten zusammen:

Social Media Trends 2017

1. Jetzt ist es an der Zeit in Video zu investieren:

Die Untersuchung kommt zu dem Resultat, dass viele Marketers mehr Video-Content produzieren würden, wenn sie mehr Zeit, Geld oder andere  Ressourcen hätten. So sagen 83 Prozent, dass mit mehr Ressourcen mehr Bewegtbild produzieren würden. 30 Prozent würden sich dabei auf Facebook konzentrieren.

social media video

 

Die Spannende Logik von Buffer ist nun: Noch belohnt Facebook Video-Content mit mehr Reichweite. Wenn jedoch schon bald immer mehr Anbieter Clips produzieren, dann wird auch bald FB mit Spots  geflutet und das Netzwerk hat es nicht mehr nötig, die Video-Inhalte bevorzugt zu behandeln. Es geht also jetzt bereits darum, sich viel Reichweite und eine große Fanbase aufzubauen.

2. Facebook bleibt für Marketers die Social Media Plattform Nr. 1

Der blaue Riese hat längst ein Image-Problem. Facebook kämpft mit Hasskommentaren, Fake-News und dem Vorwurf für den Trump-Triumph bei der US-Wahl mitverantwortlich zu sein. Zudem verknappen die US-Amerikaner den Newsfeed immer weiter. Trotzem bleibt der Weltmarktführer für Marketing-Experten unverzichtbar. Laut Buffer  wollen 93 Prozent aller Marketers Facebook auch 2017 nutzen und 91 Prozent auch weiterhin Werbung schalten.

Social Networks Video

3. Social Media wird für den Kundenservice immer wichtiger.

Viele Jahre wurde Faktor im Social-Media-Management noch völlig unterschätzt. Doch wie einflussreich und überzeugend ein funktionerenden Kundenservice in den sozialen Netzwerken sei kann, wird immer mehr Entscheidern klar. So kommt der Buffer-Report zu dem Ergebnis, dass mittlerweile 21 Prozent aller Befragten stärker auf den Kunden-Dienst via Facebook, Twitter & Co. setzen will.

4. Es geht auch 2017 darum, Traffic auf die eigenen Webseiten zu leiten

Die Grund-Herausforderung bleibt: Eine der wichtigsten Aufgaben von Social Media-Angeboten vieler Marken und Konzerne besteht darin, die Besucherströme aus den sozialen Netzwerken auf das eigene Web-Angebot  umzuleiten.

Social_Media_Marketing_Trends_2017

via Buffer – State of Social 2016-Report

FC Bayern München Social Media Strategie

Sechs interessante Fakten über die Social Media Strategie des FC Bayern München

Wie geht ein Meister mit Facebook, Twitter und Snapchat um? Auf  Einladung des Social Media Club München gab der Social-Media-Chef des FC Bayern München interessante Einblicke in die Strategie des Fußball-Konzerns. Internetworld und der PR Blogger dokumentierten den Vortrag und wir destillieren die interessantesten sechs Fakten der Social Media Strategie 

FC Bayern München Social-Media-Strategie

von Social Media Team Coach, Felix Loesner:

1. Der FC Bayern hat weltweit 65 Millionen Fans und Follower auf  insgesamt 32 Kanälen.

2. Die Münchner folgen dem strategischen Ansatz: „Wir müssen zum Fan, nicht andersherum, und ihn dort abholen, wo er ist“. Deshalb haben die Profis unterschiedliche Profile für unterschiedliche Märkte und  Sprachen etabliert. So spricht der FC Bayern im Social-Web deutsch,  englisch und arabisch.

3. Wichtig ist es dabei, stets auf die jeweiligen Bedürfnisse einzugehen. Fans aus Fernost haben ein weit größeres Interesse am eigenen Club-TV (weil es nicht dort nicht so viel Bayern-Bewegtbild in den Medien gibt), als hierzulande.

4. Für jeden Kanal haben die Münchner eigene Tonalitäten entwickelt.

5. Es gibt so gut wie keine Cross-Postings von Content.

6. Das nächste große Ding ist noch mehr Live-Content und Snapchat.

FC Bayern München Social-Media-Strategie eng

Und so sieht das dann während eines Spiel in einem Social Media Dashboard (DataChamp24) in Echtzeit aus.

ethority Social Media & Social TV Monetarisierung - Social TV Buzz - FC Bayern München - Borussia Dortmund (BVB)

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So oft reden Kunden und Fans mit ihren Marken im Social-Web

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind pures Daten-Gold für jeden Marketer und Öffentlichkeits- und PR-Profis. Für seinen Report ‚The  Social Outlook‘ hat sich Brandwatch einmal ganz genau angesehen, wann Konsumenten mit Marken via Facebook oder Twitter reden und in welchen Branchen es die aktivsten bzw. interessiertesten Kunden gibt. Die wichtigsten Ergebnisse der Analyse von über 115,5 Millionen Online-Erwähnungen zu 450 Marken aus 15 verschiedenen Branchen sind:

– Fluggesellschaften und Telekommunikationsunternehmen kamen prozentual auf das höchsten Marken- und Publikumsfeedback.

– Im Durchschnitt kommen nur 4,2 Prozent aller Unterhaltungen über Marken von den offiziellen Social-Media-Accounts der Brands. Die restlichen 95,8 Prozent entspringen aus der Kunden- bzw. Nutzerschaft.

– Model-Labels aus dem Luxus-Segment haben durchschnittlich die meisten Follower

– Die eifrigsten Twitterer kommen aus der Einzelhandelsbranche


Brandwatch2

Besonders interessant ist auch die Antwort auf die Frage, an welchen Tagen die Unternehmen von ihren Kunden im Social-Web angesprochen werden: mittwochs und donnerstags. Bis auf Spirituosen- und  TV-Industrie, nehmen bei allen anderen Branchen die Gespräche am Wochenende massiv ab.

Spannend sind auch die Unterschiede bei den Automobilmarken über die unterschiedlichen Plattformen hinweg. So geht bei Twitter lediglich ein Prozent des gesamten Unterhaltungsaufkommens von den offiziellen  Accounts der PS-Companys aus. Am häufigsten geht es in den Zwitscher-Talks um die Produkteigenschaften von Autos wie Kraft und Geschwindigkeit.

Brandwatch

Bei Facebook dagegen sind Auto-Fotos besonders beliebt. Die PS-Pics sammeln im Schnitt sogar mehr Likes als Videos. Hier gibt es den gesamten Report