Social Media Studie 2017 mehr Likes

Lügen für mehr Likes, die dunkle Seite von Facebook: Was eine leichte Social-Media-Depression für Marketeers bedeutet

Es sind keine leichten Zeiten für Social-Media-Profis und Marketeers. Je näher der Börsengang von Snapchat rückt, umso kritischer sehen viele das Hype-Netzwerk. Mit Hilfe von neuen Daten der Socialbakers zeigt Holger Schmidt zudem, dass  es fast nicht mehr möglich ist, ohne den Einsatz eines gewissen Marketingsbudgets noch echte Viral-Hits zu produzieren.

Dem nicht genug legt eine neue Untersuchung von Kaspersky dar, dass Wunsch und Wirklichkeit auch in den sozialen Netzwerken und bei ihren Nutzern, sehr eng und doch so weit auseinander liegen. Die Sicherheitsexpeten belegen dies in einer großen Untersuchung mit beeindruckenden Zahlen. 

So kommt ihre Befragung von weltweit über 16.000 Menschen zu dem Schluss, dass die meisten soziale Netzwerke nutzen würden, um sich besser zu fühlen. So sagen 61 Prozent, dass sie gerne optimistische Dinge posten. Ihre Statusmeldungen sollen andere zum Lächeln bringen. Das klappt nur oftmals nicht. Denn 57 Prozent sagen auch, dass sie nach einem Besuch bei Facebook & Co. auch davon überzeugt wären, dass andere ein besseres Leben hätten, als sie selbst. Tatsächlich nehmen viele den Kampf um Likes als Kampf um Zustimmung und Bestätigung war.

Social Media Studie 2017 mehr Likes

So sagen nur 31 Prozent, dass es ihnen gleich sei, ob und wie viel ihre Postings geliket werden. Für mehr Likes wären weltweit sogar zwölf Prozent bereit die Wahrheit zu beugen. In Deutschland liegt dieser Wert allerdings nur bei 7,1 Prozent. Zudem sind die Männer dabei eher bereit zu flunkern. Laut Kaspersky liegen die geschlechtsspezifischen Unterschiede darin  begründet, dass Männer in Sozialen Netzwerken stärker nach sozialer Akzeptanz suchen: In Deutschland sind 16,0 Prozent der männlichen, aber nur 11,8 Prozent der weiblichen Nutzer der Meinung, dass mit fehlenden Likes auch ihr Ansehen bei Freunden abnimmt. Beide Geschlechter sind etwa gleich stark beunruhigt (etwa 17 Prozent), wenn nahestehende Menschen keine Reaktionen auf ihre Posts zeigen.Zudem zeigt die Studie auch, dass rund ein drittel aller Befragten angibt, je aktiver sie bei Facebook & Co. sind, weniger mit ihren Eltern, Partner und Kindern zu kommunizieren.

Fazit – Was bedeuten diese Resultate für Marken?

Erstens, ist es die Aufgabe von Marken bei  Facebook & Co. seinen Fans ein gutes Gefühl zu vermitteln. Wenn es  schon die Freunde nicht immer schaffen, sollte es die Unternehmen leisten. Heißt: Facebook-Postings sollen positiv sein und unterhalten. Dann befriedigen sie am besten die Grundbedürfnisse der Nutzer.

Zweites, sollten Marken so viel Energie wie möglich in den Aufbau einer großen und positiven Community investieren. Wenn sich immer mehr Menschen bei der Social-Media-Nutzung mies fühlen, genießen diese die Zeit in einer solchen Community umso mehr. Die Marke gewinnt also.  

Zudem: Je größer die eigene Fanbasis, um so größer die Chance mit den eigenen Inhalten eine kräftige Viralität zu erzeugen, ohne viel Marketing-Budget in die Hand nehmen zu müssen.

Social Media Report 2016 Nielsen

Social Media Report: Generation X ist Social-Media-verrückter als Millennials

Da guckten selbst die Experten von Nielsen etwas verdutzt aus der Wäsche. Für ihren Social-Media-Report 2016  hatten sich die Marktforscher die Social-Media-Nutzung der unterschiedlichen Altersgruppen angesehen.

Und sieh da: Das Ergebnis überraschte selbst die Profis. Anders als erwartet, sind nicht die Millennials sondern die Generation X die engagiertesten Social-Media-Nutzer. Nielsen unterteilte die Studienteilnehmer in Millennials (18 bis 34  Jahre), Generation X (35 bis 49 Jahre) und Baby Boomers (über 50  Jahre).

Durchschnittlich verbringen alle Erwachsenen 5:30 Minuten pro Woche bei Facebook, Twitter & Co. Splittet man diese Werte nun in die  drei Gruppen auf, so sieht man, dass die Baby Boomer gut vier Stunden mit sozialen Medien verbringen. Die Millennials kommen auf 6:19 Stunden. Die Mitglieder der Generation X liegen mit 6:58 Stunden jedoch noch weit vor den Jüngeren.

Gegenüber der New York Times sagte Sean Casey, Präsident von Nielsen Social, dass er selbst von den Ergebnissen überrascht sei. Social Media und Millennials seien bisher wie Synonyme gewesen. Aber er merke, dass das Smartphone auch für seine Altersgruppe, die Generation X, zur Selbstverständlichkeit geworden  sei.

Auch interessant: Die Marktforscher gingen auch der Frage nach, was  die meisten Menschen überhaupt machen, wenn sie sich in ein  Social-Network einloggen. Die meisten (57 Prozent) besuchen die  Profilseite eines Freundes. Dann folgt das Kommentieren eines Postings eines Freundes (55 Prozent) und dann das Verschicken einer E-Mail (50 Prozent). Exakt diesen Wert erreichten auch das Posten eines Bildes und das Ansehen eines Videos. Immerhin noch 25 Prozent gaben an, Fan einer seiner zu werden oder einem Nutzer zu folgen.

Das aktivste Social-Media-Tag ist der Sonntag. Das gilt für Facebook, wie auch für Twitter. Besonders schlecht sind hierbei die Werte für Freitage.

Instagrammer Iifestyle & leben

Generation Instagrammer, Youtuber & Co. – Wie leben digitale Influencer?

Wer sich schon immer gefragt hat, wie der Lifestyle der neuen digitalen Influencer Generation der Instagrammer, Youtuber & Co. aussieht bzw. wie man zum hippen kreativen Influencer wird, der ist nun voll im Bilde.

Die kreativen Influencer der Generation der Instagrammer, Youtuber & Co. sind auch ganz „normal“ und lieben ihre Routinen.

Die Kreativen-Plattform Format hat dazu 2.000 ihrer Mitglieder befragt. Und wenn auch viele tolle Selfies, hippe Snacks, coole Coffee-Shops und urbane Surroundings manchmal ein ganz anderen Gesamteindruck vermitteln, leben die digitalen Influencer von heute auch das ganz normale Leben. Zwischen 7 und  8 aufstehen, Kaffee zum Frühstück, stündlich die Social Media checken, vormittags abarbeiten, nachmittags Meetings, abends ins GYM, danach Hobby und irgendwann gegen halb eins ins Bett – nur mit dem kleinen Unterschied zum Normalbürger: Die digitalen Influencer posten, immer, stetig und ständig – was sicherlich neben dem Spaß, vor allem auch Arbeit und immer öfter auch einen Zusatzverdienst über Werbeverträge mit sich bringt! Hier die tolle Infografik mit weiteren „Snaps“ aus dem Leben der Generation: Instagrammer – Keep on Posting!

Generation Instagrammer, Youtuber & Co. - Lifestyle der kreativen Influencer

 

Deutsche vertrauen Freunden

GPRA-Vertrauensindex: Deutsche vertrauen Empfehlungen von Freunden, Print & Websites

Diese Untersuchungsergebnisse sollte jede Marketing-Profi kennen. Ob er sich lieber mit Social-Media beschäftigt oder in der On- und  Offline-Welt zuhause ist. Die GPRA, also die Gesellschaft Public Relation Agenturen, hat sich mit der Frage beschäftigt, welchen Quellen die Deutschen am meisten vertrauen. Zumindest die Ergebnisse der Telefonumfrage unter 1009 Personen ab 14 Jahren überraschen:

  1. Es sind mit 84 Prozent Empfehlungen von Freunden.
  2. Dann folgt allerdings bereits die erste Überraschung. Mit 54 Prozent  folgt noch immer die Print-Anzeige. Einer Werbe-Anzeige in einer gedruckten Zeitung oder einem Papier-Magazin vertrauen die Verbraucher hierzulande noch immer mehr als allen digitalen Quellen.
  3. Ebenfalls überraschend ist der dritte Platz, denn auf das Treppchen schafften es nicht Empfehlungen und Reviews, die im Netz publiziert und ausgesprochen wurden, sondern ebenfalls fast schon ein Klassiker: Die Firmen-Website. Das unterstreicht, welche wichtiger Faktor noch immer die eigenen Homepage ist.

Deutsche vertrauen Freunden

Alleine wegen dieser GPRA-Untersuchung, sollte sich alle Marketing- und PR-Profis mal wieder die Frage stelle, ob ihre Seite noch aktuell ist und den aktuellen Anforderungen entspricht: optisch, technisch und vor allem in den sich stetig wandelnden Kundenwünschen.

Quelle: https://www.emarketer.com/Chart/Trusted-Information-Sources-According-Consumers-Germany-Nov-2016-of-respondents/202635

Social Media Shitstorm & PR Desaster Warning

Social Media Shitstorm & PR Desaster – Crocs & David Bowie, Cheerios & Prince, Cinnabon & Carrie Fisher – Social-Media, tote Promis und Marken passen einfach nicht zusammen

Wenn Social-Media-Manager und PR-Manager eines aus dem abgelaufenen Jahr 2016 und diversen Social-Media PR Desasters gelernt haben sollten, dann ist es ein einfacher Merksatz: Versuche niemals den Tod eines Prominenten besonders kreativ im Social-Web für Deine Marke zu nutzen. Das geht ziemlich sicher schief und sorgt für einen heftigen Social Media Shitstorm und PR Desaster. Zumindest gibt es aus den vergangenen zwölf Monaten mindestens gleich drei Beispiele, in denen sich die Marken nach ihren Postings, die sich stets als humorvolle oder unterhaltende Hommage an den Verstorbenen verstanden, massiver Kritik ausgesetzt sahen.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 1

Carrie Fisher & Cinnabon

Kurz nach Bekanntwerden des Todes des Star Wars-Stars ging folgender Post online: „RIP Carrie Fisher, you`ll always have the best buns in the galaxy“.

Immerhin merkten die US-Amerikaner schnell, dass es keine so gute Idee war, auch nur die kleinste Wortspielandeutung an einen solchen Tag zu posten und löschten den Tweet wieder.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 2

Crocs & David Bowie

Noch heftiger fiel der Ärger aus, den Crocs für sein Schuh-Posting zum Tod von David Bowie erntete. Ohne jeden Zusammenhang posteten die Plastik-Schuh-Produzenten das Foto einer ihrer Sandalen und dazu das Blitz-Logo, das der Popstar in den 70er-Jahren verwendet hatte.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 3

Cheerios & Prince

Fazit: Was haben Chips mit den Tod von Prince zu tun? Richtig: Nichts! Umso unverständlicher ist deshalb dieses Posting. Die Folge: Viel Ärger mit den Fans und eine Debatte, ob es nicht sinnvoll wäre, in den meist von Millennials besetzten Social-Media-Teams mindestens einen erfahrenen PR-Hasen zu haben. Denn, jeder Profi hätte davon abgeraten, die trauernden Fans mit derartigem Branded Content zu behelligen. Sicherlich hätte ein Prince-Foto und ein R.I.P. ausgereicht, um die aufrichtige Anteilnahme zu bekunden. Die Gefahr, dass eine solche Aktion nach hinten los geht, ist einfach viel zu groß. Bei solchen Postings und PR-Aktionen überwiegen die Risiken die Chancen bei weitem.

NASA Social Media

Mit Pinterest und Giphy erschließt die NASA die nächsten Planeten in den unendlichen Weiten des Social Web

Seit fast schon 20 Jahren zeichnet die NASA in Sachen Online-Strategie ein feines Näschen aus. So haben die Web-Astronauten aus Houston schon immer bestimmte Web-Trends früh erkannt und andere erst dann besetzt, wenn wirklich die Zeit dafür reif war.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist es ein klares Signal der Raumfahrer, Sondenbauer und All-Navigatoren, dass sie nun mit voller Kraft die neuen Welten von Pinterest und Giphy in Angriff nehmen.

Beim Bildernetzwerk hat die NASA gleich mal 60 Pinnwände zu allen möglichen Themen, wie der Erde, dem Sonnensystem oder dem Mars angelegt. Jede Bilder-Sammlung für sich genommen ist bereits ein beeindruckendes visuelles Erlebnis (https://de.pinterest.com/nasa/).
NASA Pinterest

So gelingt es der Weltraumbehörde exakt passend zum USP von Pinterest mit den richtigen Inhalten zu punkten. Der Erfolg gibt der Markeingstrategie der US-Amerikaner so. So sammelten die NASA bereits nach wenigen Tagen über 44.000 Follower.

Richtig cool ist das frische Engagement der Sternenfahrer beim Giphy
(http://giphy.com/nasa). Denn dort haben die US-Amerikaner eine großartige Auswahl an GIFs zusammengestellt. Neben fliegenden Raketen, rotierenden Planeten gibt es auch jede Menge kleine, emotionale Impressionen aus den Kontrollzentren der Weltraumbehörde.

via
GIPHY

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Die gesamte beeindruckende Liste aller Social-Media-Accounts von der Weltraumbehörde gibt es hier (https://www.nasa.gov/socialmedia/)

B2B Content Marketing

Die besten 6 Blog-Formate im B2B Content Marketing

Shares und Links bestimmen die Performance nicht nur im B2B Content Marketing das weiß jeder. Doch welche Blog-Formate und Inhalte eignen sich am besten und liefern dabei noch die höchste Performance? Seit dem letzten Google-Update (09.10.2016 – Penguin Update 4.0) ist klar, der Ranking-Algorithmus belohnt die Webseiten noch mehr, die hochwertigen Content liefern und von der Netzgemeinde oft verlinkt und geshared werden.

Daher sollte im Zentrum einer erfolgreichen B2B Content Marketing Strategie immer das eigene Corporate Blog stehen, um attraktive Top 10 Google Rankings und damit möglichst viel organischen Traffic zu generieren.

Nun stellt sich jedoch die Frage, welche Inhalte garantieren eine besonders gute Performance, um möglichst viele Back-Links und Shares zu generieren. BuzzSumo hat nun dazu die Performance von Blogposts und deren unterschiedliche Content-Typen ausgewertet.

 

Die besten 6 Blog-Formate im B2B Content Marketing

  1. Tipps & Tricks – How-to-Guides: Verfassen Sie Anleitungen, Vorschläge und Ideen, um eine typische Herausforderung in Ihrem Themengebiet zu meistern oder ein Problem zu lösen.
  2. Trending Topics: Bloggen Sie zu den Trend-Themen Ihrer Branche und Industrie. 
  3. Studien: Veröffentlichen Sie aktuelle Studienergebnisse zu angesagten Themengebieten.
  4. Fall-Studien und Best Practices: Schreiben Sie über besonders erfolgreiche Anwendungen und Projekte und die daraus gewonnen Erkenntnisse.
  5. Infografiken: Entwickeln Sie aus Studienergebnissen und Best  Practices spannende Infografiken für Ihr Themengebiet.
  6. Industrie News: Fachartikel zu den aktuellen Neuigkeiten Ihrer Branche werden hoch frequentiert und sorgen für gute Reputation.     

 

Top 5 B2B Blog Formate Content Marketing

 

 

Weitere Infos von BuzzSumo hier.

Social Media Strategie

Das Top-Management delegiert zu häufig die Social Media Strategie und bremst damit den Erfolg aus – zumindest einwenig

Diese Daten belegen ein weit verbreitetes Marketer-Vorurteil: Das Top-Management nimmt die Entwicklung der Social Media Strategie nur selten selbst in die Hand. Stattdessen wird die Verantwortung meistens an die PR bzw. Pressestellen delegiert. Das gilt zumindest für deutsche Unternehmen.

Social Media Strategie – Pressestellen & PR-Agenturen

Faktenkontor und news aktuell haben dazu eine Untersuchung durchgeführt:

Insight (1): 59 Prozent der Befragten aus Unternehmen, die über eine ausformulierte Social Media Strategie verfügen, geben an, dass die Federführung der Entwicklung in ihrer Firma der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oblag.

Wie lange gibt es bereits eine ausformulierte Social-Media-Strategie in Ihrem Unternehmen? (Pressestellen) / Wie lange gibt es bereits eine ausformulierte Social-Media-Strategie bei Ihrem größten Kunden? (PR-Agenturen)

Social Media Strategie

Wie nötig ist Ihrer Meinung nach eine Social-Media-Strategie, um in Social Media erfolgreich zu sein? (Pressestellen) / Wie nötig ist Ihrer Meinung nach eine Social-Media-Strategie, um in Social Media erfolgreich zu sein? (PR-Agenturen)

Social Media Strategie


Insight (2): An zweiter Stelle folgt mit 28 
Prozent die Marketing-Abteilung. Lediglich sechs Prozent gaben an, dass die Verantwortung für die Social Media Strategie-Entwicklung bei ihrer Geschäftsführung liegt“.

Besonders aufschlussreich ist ein etwas genauerer Blick in die Daten. 

Insight (3): Sagen immerhin 43 Prozent der Befragten, dass ihr Top-Management die SM-Strategie voll und ganz mittrage.

Insight (4): Aber nur 15 Prozent sind genauso stark überzeugt, dass die Geschäftsleitung diese Strategie wirklich stark vorantreibe.

Die Folge laut Macher: Diese Zurückhaltung seitens der Führungsetage führt zu Problemen bei der Umsetzung der Social Media Strategie: „Ein Viertel der Pressestellen-Mitarbeiter beschwert sich, dass die Personalkapazitäten für Social Media Projekte bei ihnen nicht einmal ansatzweise ausgebaut wurden und 17 Prozent geben an, dass das Budget für die  Web-2.0-Aktivitäten nicht erhöht wurde.“

Die volle Studie kann hier bezogen werden.

instagram sponsored content marketing

Instagram-Studie: So effektiv oder ineffektiv ist Sponsored Content bei Facebooks Bilder-Netzwerk

Seit einiger Zeit bohrt Facebook die Werbemöglichkeiten seines Bildernetzwerkes immer mehr auf. Die Folge: Die Menge an Werbepostings, Branded Content oder gesponserten Inhalten hat massiv zugenommen, ist doch Instagram ein wesentlicher Bestandteil einer Content Marketing Strategie. 

Da stellt sich unweigerlich die Frage: Wie gut funktioniert der Sponsored Content? Fractl hat dazu jetzt eine große Studie vorgelegt. So fanden die US-Amerikaner unter anderem heraus, dass die Instagram-Nutzer noch immer mit organischen Inhalten viel mehr und besser interagieren, als mit gesponserten Postings.

Zudem zeigt sich, dass die Interaktionsrate höher ist, je weniger Follower man hat. Oder genauer. Wenn man unter tausend hat, ist die Rate höher, als wenn man zwischen 1.000 und 10.000 Follower hat. Am beliebtesten sind Sponsored Postings im Fashion-Sektor.

Hier sind die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Instagram_Studie_Content_Performacne

Performance-Control

Fümf Möglichkeiten die eigene Online-Community zu killen

Die Ausgangslage ist klar: Eine starke und engagierte Online-Community ist vor allen in den ersten Jahren, in denen die meisten Startups noch nicht über allzu üppige Marketing-Budgets verfügen, ein echter Joker. Sie hilft neue Produkte zu launchen, kritische Nutzerfragen zu entkräften und schafft ein positives Grundgefühl und Rauschen rund um die Marke.

Die Daten sind aber auch klar: Wenn Kunden-Communitys in Schwierigkeiten geraten sind, war zu 70 Prozent das eigene Community-Management schuld.

Der Erfolg der eigenen Community hängt also weitestgehend an der eigenen Arbeit. Social Media Today hat sich nun einmal die Mühe gemacht, die fünf größten Killer der eigenen Community zu sammeln.


1. Kein Launch-Plan

Die Arbeit und Kommunikation mit einer Community ist so gut wie nie eine spontane Spaß-Sause, sondern sollte einem klar strukturierten und orchestrierten Plan folgen. Legen Sie also stets ein klares Drehbuch fest, dem sie folgen. Welchen Ton schlagen Sie wann an, wann spielen Sie welche Themen, wie Reagieren Sie in Krisenzeiten? Wie heißt es so schön in dem lateinischen Sprichwort: Der Sieg liebt die Vorbereitung.


2. Werbung, statt Kunden-Mehrwert

Auch wenn all Ihr Handeln stets im Sinne einer Marke stattfindet, geht es in einer erfolgreichen Community immer um die Kunden und ihre Bedürfnisse und Sorgen und eben nicht um platte Werbung.


3. Fehlende Balance

Nach Einschätzung der Experten von Social Media Today funktioniert eine lebendige und erfolgreiche Community auch wie ihr eigenes Eco-System. Sie müssen nicht in jede Debatte eingreifen und nicht jede Nutzerfrage sofort beantworten. Manchmal erledigt das auch die anderen für Sie. Gleichzeitig kann es leicht als Fehler entpuppen jede Diskussion unkontrolliert sich selbst zu überlassen.


4. Ruhe

Gerade im Community-Management ist es kein erstrebenswertes Ziel, dass es ruhig ist. Eine lebendige Community brummt und vibriert. Stille ist immer ein schlechtes Zeichen. Entweder ist etwas schlimmes passiert oder die Nutzer haben jegliche Aktivität und alles Engagement verloren. Beides wäre eine Katastrophe.

 

5. Nach dem Posting wird abgesperrt

Das Befolgen eines Redaktionsplans bedeutet allerdings nicht, dass das Posten eines Inhaltes das Ende der eigenen Bemühungen bedeutet. Sobald ein neuer Post online ist, geht es darum mit dem Fans und Freunden darüber zu reden und sie zu motivieren, die neuen Inhalte zu teilen, liken etc. Auch hier gilt wieder. Bleibt es nach einem Posting still, haben Sie etwas falsch gemacht.