Social Media Studie 2017 mehr Likes

Lügen für mehr Likes, die dunkle Seite von Facebook: Was eine leichte Social-Media-Depression für Marketeers bedeutet

Es sind keine leichten Zeiten für Social-Media-Profis und Marketeers. Je näher der Börsengang von Snapchat rückt, umso kritischer sehen viele das Hype-Netzwerk. Mit Hilfe von neuen Daten der Socialbakers zeigt Holger Schmidt zudem, dass  es fast nicht mehr möglich ist, ohne den Einsatz eines gewissen Marketingsbudgets noch echte Viral-Hits zu produzieren.

Dem nicht genug legt eine neue Untersuchung von Kaspersky dar, dass Wunsch und Wirklichkeit auch in den sozialen Netzwerken und bei ihren Nutzern, sehr eng und doch so weit auseinander liegen. Die Sicherheitsexpeten belegen dies in einer großen Untersuchung mit beeindruckenden Zahlen. 

So kommt ihre Befragung von weltweit über 16.000 Menschen zu dem Schluss, dass die meisten soziale Netzwerke nutzen würden, um sich besser zu fühlen. So sagen 61 Prozent, dass sie gerne optimistische Dinge posten. Ihre Statusmeldungen sollen andere zum Lächeln bringen. Das klappt nur oftmals nicht. Denn 57 Prozent sagen auch, dass sie nach einem Besuch bei Facebook & Co. auch davon überzeugt wären, dass andere ein besseres Leben hätten, als sie selbst. Tatsächlich nehmen viele den Kampf um Likes als Kampf um Zustimmung und Bestätigung war.

Social Media Studie 2017 mehr Likes

So sagen nur 31 Prozent, dass es ihnen gleich sei, ob und wie viel ihre Postings geliket werden. Für mehr Likes wären weltweit sogar zwölf Prozent bereit die Wahrheit zu beugen. In Deutschland liegt dieser Wert allerdings nur bei 7,1 Prozent. Zudem sind die Männer dabei eher bereit zu flunkern. Laut Kaspersky liegen die geschlechtsspezifischen Unterschiede darin  begründet, dass Männer in Sozialen Netzwerken stärker nach sozialer Akzeptanz suchen: In Deutschland sind 16,0 Prozent der männlichen, aber nur 11,8 Prozent der weiblichen Nutzer der Meinung, dass mit fehlenden Likes auch ihr Ansehen bei Freunden abnimmt. Beide Geschlechter sind etwa gleich stark beunruhigt (etwa 17 Prozent), wenn nahestehende Menschen keine Reaktionen auf ihre Posts zeigen.Zudem zeigt die Studie auch, dass rund ein drittel aller Befragten angibt, je aktiver sie bei Facebook & Co. sind, weniger mit ihren Eltern, Partner und Kindern zu kommunizieren.

Fazit – Was bedeuten diese Resultate für Marken?

Erstens, ist es die Aufgabe von Marken bei  Facebook & Co. seinen Fans ein gutes Gefühl zu vermitteln. Wenn es  schon die Freunde nicht immer schaffen, sollte es die Unternehmen leisten. Heißt: Facebook-Postings sollen positiv sein und unterhalten. Dann befriedigen sie am besten die Grundbedürfnisse der Nutzer.

Zweites, sollten Marken so viel Energie wie möglich in den Aufbau einer großen und positiven Community investieren. Wenn sich immer mehr Menschen bei der Social-Media-Nutzung mies fühlen, genießen diese die Zeit in einer solchen Community umso mehr. Die Marke gewinnt also.  

Zudem: Je größer die eigene Fanbasis, um so größer die Chance mit den eigenen Inhalten eine kräftige Viralität zu erzeugen, ohne viel Marketing-Budget in die Hand nehmen zu müssen.

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool

Taskulu, Trello, Jira – Beste selfhosted Collaboration Software-Tool f. Projektmanagement & Task Management?

Manchmal, auch wenn es man wirklich will, scheint es unmöglich alte Gewohnheiten abzustellen. Man will die Dinge anders machen – besser, schneller, sicherer – aber es scheint keine Alternative zu geben, um auf operativer Ebene noch mitreden und Einfluss nehmen zu können. Meine alte Gewohnheit: Organisation, Projekt-Management, Kommunikation und Kollaboration mit den Projekt-Teams – alles per eMail. Sie werden wahrscheinlich denken: „Guten Morgen Herr Franke, aber es gibt so viele Collaboration-Software-Tools! Warum ist es schwierig für Sie, die E-Mail-Gewohnheit abzuschalten?“

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool
Ja, Sie haben recht, es gibt eine Menge von Software-Tools, aber hier ist das Problem: Die Mehrheit von denen sind von US-Anbietern und auf der Cloud gehostet. In dieser Hinsicht gibt es nur einen Punkt, dessen Sie sich bewusst sein müssen, um mein Problem zu verstehen: Meine Agentur hat viele Kunden und Großunternehmen mit Sitz in Deutschland! Was genau bedeutet das? Meine deutschen Firmenkunden würden mir – angesichts der Verachtung, die die USA für den Datenschutz und die Datenschutzgesetze der EU gezeigt haben, meinen Kopf abreißen, wenn sie herausfinden würden, dass ich einen US-Anbieter (z.B. Trello) benutze, um an einer höchst vertraulichen Marketingkampagne zu arbeiten.

„Herr Franke, ja die Funktionalitäten des Tools, welches Sie vorschlagen, sind wirklich beeindruckend und wir glauben Ihnen, wie die Bereitstellung dieser Art von Collaboration-Plattform die Team- und Projekt-Effizienz erhöht, aber wir sehen nur nicht, wie der Anbieter, welchen Sie verwenden möchten, unsere strengen Datenschutzbestimmungen und IT-Sicherheitsauflagen erfüllen. Die einzige Möglichkeit, unsere Informationen unter Teammitgliedern zu teilen, ist eine  Kooperationsplattform, die auf unseren internen Unternehmens-Servern gehostet und in der EU hergestellt wurde!“

GOT IT!

Der Zufall wollte es, dass wir gerade an der Aktualisierung des Social Media Prisma V7 arbeiten und auch die Kategorie „Collaboration“ anbieterseitig(z.B. Jira, die keine Encryption haben) komplett untersucht haben. Dabei sind wir auf eine hierzulande weniger bekannte Software namens Taskulu gestoßen, die alle  Anforderungen unserer Kunden erfüllt und noch dazu von etablierten Werbenetzwerken wie Omnicom & Co. bereits eingesetzt wird.

Task Management Selfhosting Collaboration Software Tool mit Social Media Prisma

Da sind dann wohl keine Datenschutzfragen offen und ich glaube, dass es nicht nur die sicherste sondern auch effizienteste Collaboration-Software am Markt ist:

1. Taskulu ist EU-basiert und damit EU-Datenschutz-konform

2. Taskulu hat u.a. die selfhosted (eigene Server) Option, damit werden eigene IT-Sicherheitsstandards erfüllt

3. Taskulu ist super-verschlüsselt – alle Wege zwischen den Endgeräten  

4. Taskulu kostet weniger als jede Cloud-basierte Lösung (Enterprise-Solution, Basis-Version ist frei)  

5. Import von Projekten aus gängigen Collaboration-Tools wie Trello 

6. Deutscher Customer Support 

usw.

Taskulu vs Jira Selfhosting Collaboration Software

Taskulu vs. Jira - Selhosting Collaboration

FAZIT: Sowohl unsere Kunden, als auch wir sind von diesem innovationen Collaboration-Software-Anbieter begeistert. Höchste Sicherheit, effiziente Zusammenarbeit, sehr überschaubare Kosten. Ich habe meine E-Mail-Gewohnheit geändert – hoffe, dies wird Ihnen helfen, Ihre zu überdenken!

 

Aus der Mail von Taskulu bzgl. der IT-Sicherheit, Verschlüsselung & Datenschutz

Hallo Sten,

natürlich haben wir auch ähnliche Situationen und Sicherheitsbedenken mit einigen unserer Kunden in Deutschland gesehen und deshalb eine End-to-End (Zero-Knowledge) Verschlüsselung auf Taskulu implementiert. Und so funktioniert das:

· Wir haben das Authentifizierungssystem auf Taskulu auf Secure Remote Password (SRP) geändert. SRP ist ein Zero-Knowledge-Passwort-Proof-Algorithmus, was bedeutet, dass das Passwort, welches die Benutzer eingeben, um sich einzuloggen, nie unsere Server in Klartext-Form erreicht. Der Server behält auch keine gecashte Version des Kennworts. Der Algorithmus stellt sicher, dass die Kunden-Passwörter nie unsere Server erreichen und dass wir keine Kenntnis davon haben, was das Kunden-Passwort ist.

· Während des Taskulu-Registrierungsprozesses werden auf der Client-Seite (im Browser oder in den mobilen App) zwei private und öffentliche RSA-Schlüssel generiert. Der private Schlüssel wird dann mit dem AES-256-Verschlüsselungsalgorithmus verschlüsselt, wobei das Kennwort des Benutzers als Verschlüsselungsschlüssel verwendet wird (vergiss nicht, dass der Server nicht weiß, was das Passwort ist). Zu diesem Zeitpunkt werden der öffentliche Schlüssel und die verschlüsselte Version des privaten Schlüssels als Teil der für die Registrierung benötigten Informationen an den Server gesendet.

· Sobald der Benutzer ein Projekt auf Taskulu erstellt, wird ein neuer Zufallsschlüssel auf der Client-Seite generiert (nennen wir diese Taste PK kurz für Project Key). PK wird mit dem öffentlichen RSA-Schlüssel des Benutzers verschlüsselt … (usw.)

Beste Grüße,

Dein Taskulu Team

Twitter Nutzer lieben Video

#Buytwitter? Check: Twitter-Nutzer-Wert, Video-Playbook, Fakten, Daten und Trends

Wer Twitter kauft, weiß keiner. Die Ideen der Twitter-Nutzer, Influencer, Aktivisten, Journalisten und Entrepreneurs hat Johnny Haeusler bei Wired.de bilanziert. Das Genossenschaftsmodell ist spannend, doch dafür ist die Zeit wohl (noch) nicht reif. Am Ende des Tages zählt: Was ist der Wert eines Nutzers und da schneidet Twitter leider eher bescheiden ab: Twitter 46 US-$, Facebook 216 US-$, LinkedIn 246 US-$. Warum ist das so niedrig? In der Hoffnung Antworten zu finden, haben wir uns aktuelle Fakten, Daten und Trends rund um Twitter angesehen.

Eines ist sicher: Twitter-Nutzer lieben Video-Content! Das verspricht jedenfalls das aktuelle Online-Video-Playbook, welches speziell von Twitter für seine Media- und Werbenetzwerk-Partner erstellt wurde.

Kernaussage: Video-Anzeigen auf Twitter erfreuen sich einer doppelt so hohen Erinnerung, als anderswo. 

Die spannendsten Ergebnisse aus dem Twitter Online-Video-Playbook zusammengefasst: 

  1. Twitter hat aktuell 800 Millionen Besucher im Monat (ca. 300-320 Mio. aktive monatliche Nutzer)
  2. 93% der Twitter-Video-Abrufe kommen von mobilen Endgeräten
  3. 82% der Twitter-Nutzer interagieren mit Brands
  4. 64% der Twitter-Nutzer beeinflussen die Kaufentscheidungen von Freunden
  5. 53% der Twitter Nutzer sind Early Adopters

Für welche Video-Inhalte interessieren sich die Twitter-Nutzer?

  1. 51% News
  2. 49% Informationen generell
  3. 48% Virals
  4. 40% Entertainment
  5. 37% Celebrities

 

Fazit: Video-Ads auf Twitter sind sicherlich eine gute Sache für einige wenige BlueChip-Marketer. Deutschlands Start-Ups, Kleinunternehmer und Mittelständler fragen sich oft immer noch: Twitter-Engagement – Ja/Nein? Warum konzentriert sich Twitter nicht noch mehr auf seine Stärken als Social Media Klangkörper bzw. Resonanzraum, um den „Social Media Buzz“ seiner Nutzer besser zu monetarisieren? Was macht Social Media Plattformen so wertvoll: Nutzer, Interaktionen und Content… 

Hier die Infografik zum Twitter Online-Video-Playbook:

Infographic_Social_Media_Twitter_2016

via ADWEEK

facebook Edgerank

Facebook Strategie 2015 – Die 10 Reichweiten-Gebote für EdgeRank und Content Marketing

Das Problem vieler Facebook-Seiten – Tagtäglich werden Inhalte publiziert und doch erreicht die organische Reichweite der eigenen Facebook-Beiträge durchschnittlich nur 5 Prozent der Fanbase, was bei 5.000 Fans gerade einmal 250 Fans sind. Somit stellt sich die Frage: Ist Facebook der richtige Kanal, um meine Zielgruppe zu erreichen? Sind die Investitionen gerechtfertigt und wie kann man eine höhere Reichweite bzw. ROI realisieren? Wie kann man im  Wettbewerb um den besten Content bei explodierenden Inhaltsangeboten bestehen oder den Erfolg ausbauen?

facebook_edgerank

Eine Voraussetzung dafür ist es, den Facebook NewsFeed und den dahinter stehenden EdgeRank besser zu verstehen. Das ist ein Algorithmus, der die Nutzer-Interaktionen mit den Inhalten im NewsFeed bewertet und dadurch dem Nutzer die für ihn relevanten Informationen anzeigt und weniger relevante Beiträge aussortiert. Bei einem durchschnittlichen Facebook-Nutzer können das 1.500 Status-Updates wie z.B. News-, Foto- und Link-Postings, Video-Shares, Likes oder simple Likes sein, die auf ca. 300 eingeblendete Updates reduziert werden. Um die organische Reichweite der eigenen Beiträge zu steigern, sollten Sie verstehen, wie der EdgeRank funktioniert und wie Sie ihn zu Ihrem Vorteil nutzen können, um die Reichweite Ihrer Facebook-Page, die Anzahl der Fans und deren Interaktionen zu steigern.

5 Gebote, um mit dem Facebook-EdgeRank eine höhere Reichweite der Einzelbeiträge zu realisieren:

  1. Affinity: Affinität erhöhen! Quantität und Qualität der Interaktionen (Shares, Kommentare, Likes, Clicks) durch nachhaltige Analyse und Optimierung der Engagement Rate erhöhen.
  2. Weight: Gewichtung verstärken! Shares und Kommentare ausbauen, denn diese werden vom Facebook EdgeRank höher als ein Like eingestuft. Der Grund hierfür liegt in dem höheren Involvement des Nutzers.
  3. Time Decay: Aktualität gewährleisten! Status-Updates aktuell halten, denn um so älter ein Beitrag ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass dieses Update im Newsfeed der Fans angezeigt wird.
  4. Content Interaktionen berücksichtigen! Facebook User, die häufiger mit einem Content-Format interagieren (z.B. Video), werden häufiger Videos in ihrem Newsfeed sehen. Eine Analyse der bevorzugten Formate Ihrer Fans ist empfehlenswert.
  5. Fan-Score optimieren! Die individuelle Behandlung von Content durch die Nutzer wie z.B. das Verbergen von Inhalten hat direkten Einfluss auf die Reichweite. Die Fans also nicht mit plumper Angebots- und Preiskommunikation verschrecken.

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5 Facebook-Content Marketing Gebote, um die gesamte Reichweite zu maximieren:

  1. Content Management: Beiträge sollten in Qualität und Typ konsistent sein.
  2. Targeting: Beiträge auf die richtige Zielgruppe beschränken, um Streuverluste zu minimieren. 
  3. Content Attraktivität: Optimale Postings werden mit Text, Bild und aktuellem Bezug formuliert.
  4. Community Support: Schnelle Reaktionen auf Kommentare gewährleisten.
  5. Media & Ads: Wichtige Beiträge und Aktionen bewerben, um die Fanbase auszubauen.


Fazit: Facebook orientiert sich noch stärker an den Wünschen seiner Nutzer (Facebook Mitteilung vom 14. November) und wird nach Abschaffung des Fan-Gatings (seit 5. November) ab 2015 auch werbliche Posts genauer unter die Lupe nehmen. Nur eine Facebook-Strategie welche das Nutzerverhalten, bevorzugte Inhalte und Formate der Zielgruppe berücksichtigt, wird auch die organische Reichweite und Nutzerinterkation nachhaltig steigern können.

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

Customer Experience Management: The Future of Business is digital, mobile and social!

Kunde: „Ist doch alles gleich oder nicht?“ Mobilfunktarife, Reiseangebote, Smart-TV-Geräte, etc. – Viele Produkte und Services im B2C aber auch B2B sind austauschbar und erfolgreiche Innovationen werden schnell vom Wettbewerb übernommen. Qualität und Preis als Differenzierungsmerkmale funktionieren oft nicht mehr, also liegt der Erfolg in einer einzigartigen „Customer Experience Strategie“. Die CEM-, CRM- und Marketing-Manager stehen also unter massivem Druck erfolgreiche digitale CEM-Lösungen zu entwickeln, mit denen ein besonderes Kundenerlebnis ermöglicht wird, um sich vom Wettbewerb unterscheiden zu können. Die Gestaltung und das Management der Kundenerfahrung vor, während und nach dem Kauf oder der Nutzung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung (Customer Experience Management – CEM) entscheidet heute und in Zukunft noch viel mehr darüber, wer am Markt überlebt, oder eben nicht.

Über welchen Weg bzw. Kanal werden wir nun unseren Kunden diese einzigartige Erfahrung ermöglichen? Mit dieser Frage hat sich Future Stores beschäftigt und weltweit CEM-, CRM- und Marketing-Manager zu ihren Strategien und Vorhaben befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

– 62% der CEM-, CRM- und Marketing-Manager geben an, eine Multi-Channel-Strategie zu verfolgen
– 40% nutzen externe Partner, um mobile Plattformen zu entwickeln
– 32% nutzen externe Partner, um die Social Media Performance zu steigern
– 48% der Manager gaben an, in 2014 Mobile-Entwicklungen zu priorisieren
– 37,2% priorisieren in 2014 eher Projekte in den Social Media
– 68,8% haben schon einen oder sind in Planung eines mobilen Support-Channels

Hürden bei der Umsetzung einer Mobile- bzw. Social Media-zentrierten Customer Experience-Strategie sind:

– Interne Ressourcen
– Fehlende Strategie
– Budget
– Einbindung/Unterstützung durch Top-Management

Fazit: Nur auf Deutschland bezogen und relativierend müssen wir diese Werte sicherlich stark nach unten korrigieren. Die Herausforderungen sind immer wieder dieselben -> Ressourcen, Strategie, Budget und vor allem: Unterstützung durch das Top-Management. Zu dem geht es m.E. nicht um die Frage Mobile vs. Social Media, sondern es muß darum gehen, beides intelligent zu verknüpfen und einen starken daten-basierten Ansatz beim CEM zu forcieren. Hierbei spielt der Verbraucher bzw. Kunde selbst natürlich die wichtigste Rolle (-> Überlassung seiner persönlichen Daten, um dieses besondere Kundenerlebnis gestalten zu können). Also müssen CEM-, CRM und Marketing-Manager noch einen Schritt davor ansetzen. Das bedeutet Reputation und Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen bzw. dieser verständlich zu machen, dass die Überlassung der persönlichen Daten zu einem besseren Einkaufserlebnis bzw. Vorteil für ihn, dem Kunden, führt. Anhand von praxisnahen Beispielen ->Video könnte demonstriert werden, wie mit Daten umgegangen wird bzw. welche konkreten Vorteile sich daraus für den Kunden persönlich ergeben. In jedem Falle sollte vermieden werden, mit zwielichtigen Apps ohne Wissen des Nutzers persönliche Daten abzugreifen. Neben der juristischen Fragestellung und der nun schon seit Jahren anhaltenden Daten-Debatte, wären die Folgen aus dem Bekanntwerden eines solchen Vorgehens kaum absehbar und noch weniger kalkulierbar. Die „Vogel-Strauß-Taktik“ hilft auch nicht weiter, denn wer sich (noch) nicht mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, wird überollt und überholt… In diesem Sinne:

Viel Erfolg bei der Entwicklung und Gestaltung spannender und besonderer Kundenerlebnisse!

// The Future of Business is digital, mobile and social! // Sten Franke, CEO @ethority

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

CEO Kolumne: dmexco 2013 – Digital Marketing Exposition & Congress

Es ist das Event des Jahres für die europäische digitale Szene – Media // Marketing // Analytics // Technology – und wie auch die Branche selbst, wächst die dmexco rasant.

So liest man auf der Website der dmexco: Rund 720 Aussteller aus aller Welt, erstmals drei Hallen, zwei Tage Conference-Programm auf internationalem Top-Niveau, verlängerte Öffnungszeiten am zweiten Tag und über 24.000 erwartete Besucher… klaren Fokus auf Marketing, Media und Technologie ist die dmexco im digitalen Zeitalter für alle Vordenker und Meinungsführer von Marken, für Werbungtreibende und Vermarkter sowie alle Agentursegmente und Medienhäuser die globale Plattform Nr. 1 – leading the global digital industry…

Zunächst einmal ganz beeindruckend und zugegeben, ich bin schon ein wenig gespannt darauf, ob sich neue Trends ausmachen lassen? Lassen wir uns überraschen und freuen uns auf ein alljährliches Wiedersehen der digitalen Avantgarde.

Einige spannende Soundbites von Marktbegleitern und Mitstreitern sind im Vorfeld zu lesen, wobei mir das Zitat von Nigel Morris (CEO Aegis Media Americas & EMEA) am besten gefällt (Auszug): …Making our global strategy happens and valuing our clients’ business or saying in other words “Turning visions into reality by reinventing the ways brands are built by”!

Das Motto der dmexco “Turning visions into reality“ ist zukunftsweisend und erinnert mich irgendwie auch an unser ethority-Motto: „Turning Social Media Into Profits“ – Markttrends werden also zunehmend Realität: Ist Social Media am Höhepunt seiner Reife schon angekommen? Wird „Mobile“ alles andere in den Schatten stellen? What’s next?

Stay tuned!

Evolution: ethority global expansion 2014

Vielen Mitstreitern der „Media Zunft“ (und darüber hinaus) ist unser Social Media Prisma ein Begriff und jeden Tag freuen wir uns über euer Feedback, Kommentare, Erwähnungen, Ideen und Anregungen. Ohne unser Team, unsere großartigen Kunden und Euch, den zahlreichen Fans und Followern, wäre ein solcher Erfolg über die Jahre nicht möglich gewesen! Vielen Dank!

ethority reinvention

ethority wird den vor drei Jahren begonnenden Weg der globalen Expansion fortführen. Dafür werden wir in den nächsten Wochen und Monaten nicht nur neue Services, Kampagnen und Plattformen starten, sondern auch das Corporate Design überarbeiten. Stay tuned!

CEO-Kolumne: Social Media Sättigung und die Chancen in der Nische

Deutschland hängt noch weit zurück, aber bis auch hierzulande US-Verhältnisse herrschen ist es – wie immer im Wirtschaftleben – nur noch eine Frage der Zeit. So kommt der eMarketer-Forecast zu dem Ergebnis, dass der Social Media Einstieg von US-Unternehmen in den kommenden zwei Jahren eigentlich seine Sättigung erreichen wird. Dann sind so gut wie alle Unternehmen mit mehr als hundert Mitarbeitern im Social Web vertreten.

Aktuell liegt die Zahl bei 88 Prozent. In einem Jahr bei 91 Prozent und 2014 bei 92 Prozent.

eMarketer-Forcast

Von solch einer Durchdringung können die hiesigen Firmen noch träumen. So kam eine aktuelle Bitkom-Umfrage zu dem Ergebnis, dass in Deutschland derzeit nur 60 Prozent der IT-Unternehmen Facebook für die Kommunikation mit Kunden und anderen Interessensgruppen nutzen.

An dieser Stelle muss allerdings auch einmal ganz klar gesagt werden: Eine Seite bei Facebook online zu stellen, heißt noch lange nicht, sie auch zu nutzen. So stimmte bei der gleichen Studie nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) der Aussage zu, dass „der Dialog mit den Nutzern bei Facebook ein zentraler Bestanteil der Kommunikation“ ist. „Dagegen stimmen 69 Prozent der Aussage zu, dass es ihnen auf Facebook in erster Linie darum geht, Informationen zu verbreiten.

Das heißt: In Sachen Social-Web und Kommunikation haben unsere Companys teilweise noch gehörigen Nachholbedarf. Aber sie werden aufholen, davon bin ich überezeugt. Und dann?

eMarketer II

Dann müssen sie wirklich lernen mit ihren Kunden zu reden und mit ihnen auf Augenhöhe zu verkehren. Wenn sie dann auch hoffen, dass aus den Konsumenten aktive Fans oder Konsumenten 2.0 werden, dann kann ich den Social Media Managern nur empfehlen, früh genug auch die Präsenz auf kleinen Networks auszubauen. Denn eine Studie von MyLife und Harris Interactive zeigt, dass vor allem bei kleinen Networks die Nutzer wesentlich motivierter sind, Inhalte von anderen Nutzern zu teilen.

Einen wunderbaren Überblick über die schier unendlichen Web2.0-Angebote bietet unser Social Media Prisma.

Social-Media-Prisma

Importance Of Parent Brands

CEO-Kolumne: Shitstorm, Reputation und Brand Engagement im Social Web

Je offener, transparenter und kommunikativer Brands und Companys agieren, umso relevanter wird die Reputation für ein Unternehmen. Denn längst wissen wir: Vertrauen ist die wichtigste Schlüsselwährung im Social Web. Ohne einen guten Ruf ist es schwer bei Facebook & Co. Freunde zu finden, die eigenen und potentiellen Kunden von den eigenen Produkten zu überzeugen und ernsthaft mit der eigenen Community auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Nicht umsonst hatten in den vergangenen zwei Jahren die Mehrheit aller Unternehmen mit einer Reputationskrise zu kämpfen. Eine Schlüsselposition in ihrer Bewältigung kam dabei dem CCO zu. Die Frage, die sich für die Kommunikationsverantwortlichen oftmals stellt: Ist Social Media eine Bedrohung für die Reputation oder eher ein Tool um diese aufzubauen und zu pflegen?

Wir alle kennen natürlich längst die Antwort: Social Media ist die wohl effektivste Brücke zwischen Unternehmen und Kunden. Allerdings konzentrieren sich noch immer viele Firmen zu stark auf die Kommunikation der eigenen Marken und lassen dabei die Pflege der Dachmarke außer Acht. Dabei sind sich die meisten Companys sogar deren Relevanz bewusst.

Importance Of Parent Brands

So glauben laut einer Studie von Weber Shandwick und KRC Research 75 Prozent der Führungskräfte in Multi-Brand-Unternehmen, eine positive Reputation der Dachmarke sei genauso wichtig wie die einzelnen Produktmarken des Unternehmens. Der wichtigste Fakt dabei: Zudem gibt die Mehrheit der befragten Firmen an, ihre Bemühungen um eine starke Unternehmensmarke in den letzten Jahren verstärkt zu haben.

„Der Verbraucher von heute ist gut vernetzt und informiert. Er berücksichtigt bei seinen Kaufentscheidungen zunehmend auch das Unternehmen hinter der Marke und dessen Werte“, sagt Leslie Gaines-Ross, Chief Reputation Strategist bei Weber Shandwick. „Bisher haben sich Konzerne in der Vermarktung eher auf ihre Produktmarken konzentriert. Um das Potential einer starken Reputation voll ausschöpfen zu können, sollte man sich zukünftig mehr darauf konzentrieren auch die Unternehmensmarke ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.“

Noch stärker als beim klassischen Branding kommt es allerdings bei der Steuerung einer Dachmarke auf ein funktionierendes Issues- & Reputation-Monitoring an. Denn hier geht es tatsächlich darum, echte Reputationskrisen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Zudem hilft nur eine auf Monitoring-Daten basierende Analyse (Brand Reputation Research) durch erfahrene Experten wirklich, die Ist-Wahrnehmung bzw. die Einflussfaktoren auf die Reputation einer Marke zu bestimmen und den tatsächlichen Status des Reputation-Managements bzw. des Prozesses zu bestimmen.

Tatsächlich unterschätzen immer noch viel zu viele Firmen die Relevanz von Social Media für das eigene Geschäft, so dass aufgrund von fehlenden Prozessen und Zuständigkeiten hier keine klare Unternehmensstrategie verfolgt werden kann. Mangels definierter Ziele und dazugehöriger KPIs kann also auch kein ROI ermittelt werden und die Angst vor dem sog. Shitstorm steht der wesentlich positiveren und nachhaltigeren Auswirkung auf die Reputation durch eigenes Brand Engagement z.B. mit dem Aufbau von Marken-Community’s innerhalb der Social Media Plattformen und Channels entgegen. Ob es immer Facebook oder Twitter im Mix sein muß, sei dahingestellt und hängt von der Zielsetzung ab. Das Verfolgen einer Enterprise 2.0-Strategie hat also komplexe Anforderungen und bedingt viele neue Prozesse, was aber vor allem eine positive Wirkung auf das gesamte Geschäftsergebnis haben wird, und somit eine sichere und notwendige Investition in die Zukunft vieler Unternehmen ist. Die Chance, mittels Social Media eine höchst loyale und aktive Fan- und Kundenbasis aufzubauen, sollte jede Marke jetzt nutzen, um längerfristige Kommunikations- und Absatzziele erreichen zu können.

So kommt eine neue Gartner-Studie zu dem Schluss: Bis 2014 wird es für Unternehmen genauso wichtig sein, mit Kunden per Facebook, Twitter und Co. zu kommunizieren wie heute per E-Mail oder Telefon. In bester britischer Understatement-Tradition spricht Gartner davon, dass ein Ignorieren der Herausforderungen des Social Webs „harmful“ für die entsprechenden Brands sei.

Wir können das Kind ruhig noch einmal beim Namen nennen: Shitstorm – Die Angst davor lähmt nach wie vor die Entscheidungsfreude für ein Social Media Engagement von Marken und Unternehmen. Doch wer die Chancen und Risiken von Facebook, Twitter & Co. ignoriert, oder zu spät auf Kundenkritik in diesen Kanälen reagiert, riskiert einen Reputationsgau für Produkt- oder Dachmarke und kann nicht auf den weißen Ritter aus der eigenen Marken-Community hoffen.