Social Media Studie 2017 mehr Likes

Lügen für mehr Likes, die dunkle Seite von Facebook: Was eine leichte Social-Media-Depression für Marketeers bedeutet

Es sind keine leichten Zeiten für Social-Media-Profis und Marketeers. Je näher der Börsengang von Snapchat rückt, umso kritischer sehen viele das Hype-Netzwerk. Mit Hilfe von neuen Daten der Socialbakers zeigt Holger Schmidt zudem, dass  es fast nicht mehr möglich ist, ohne den Einsatz eines gewissen Marketingsbudgets noch echte Viral-Hits zu produzieren.

Dem nicht genug legt eine neue Untersuchung von Kaspersky dar, dass Wunsch und Wirklichkeit auch in den sozialen Netzwerken und bei ihren Nutzern, sehr eng und doch so weit auseinander liegen. Die Sicherheitsexpeten belegen dies in einer großen Untersuchung mit beeindruckenden Zahlen. 

So kommt ihre Befragung von weltweit über 16.000 Menschen zu dem Schluss, dass die meisten soziale Netzwerke nutzen würden, um sich besser zu fühlen. So sagen 61 Prozent, dass sie gerne optimistische Dinge posten. Ihre Statusmeldungen sollen andere zum Lächeln bringen. Das klappt nur oftmals nicht. Denn 57 Prozent sagen auch, dass sie nach einem Besuch bei Facebook & Co. auch davon überzeugt wären, dass andere ein besseres Leben hätten, als sie selbst. Tatsächlich nehmen viele den Kampf um Likes als Kampf um Zustimmung und Bestätigung war.

Social Media Studie 2017 mehr Likes

So sagen nur 31 Prozent, dass es ihnen gleich sei, ob und wie viel ihre Postings geliket werden. Für mehr Likes wären weltweit sogar zwölf Prozent bereit die Wahrheit zu beugen. In Deutschland liegt dieser Wert allerdings nur bei 7,1 Prozent. Zudem sind die Männer dabei eher bereit zu flunkern. Laut Kaspersky liegen die geschlechtsspezifischen Unterschiede darin  begründet, dass Männer in Sozialen Netzwerken stärker nach sozialer Akzeptanz suchen: In Deutschland sind 16,0 Prozent der männlichen, aber nur 11,8 Prozent der weiblichen Nutzer der Meinung, dass mit fehlenden Likes auch ihr Ansehen bei Freunden abnimmt. Beide Geschlechter sind etwa gleich stark beunruhigt (etwa 17 Prozent), wenn nahestehende Menschen keine Reaktionen auf ihre Posts zeigen.Zudem zeigt die Studie auch, dass rund ein drittel aller Befragten angibt, je aktiver sie bei Facebook & Co. sind, weniger mit ihren Eltern, Partner und Kindern zu kommunizieren.

Fazit – Was bedeuten diese Resultate für Marken?

Erstens, ist es die Aufgabe von Marken bei  Facebook & Co. seinen Fans ein gutes Gefühl zu vermitteln. Wenn es  schon die Freunde nicht immer schaffen, sollte es die Unternehmen leisten. Heißt: Facebook-Postings sollen positiv sein und unterhalten. Dann befriedigen sie am besten die Grundbedürfnisse der Nutzer.

Zweites, sollten Marken so viel Energie wie möglich in den Aufbau einer großen und positiven Community investieren. Wenn sich immer mehr Menschen bei der Social-Media-Nutzung mies fühlen, genießen diese die Zeit in einer solchen Community umso mehr. Die Marke gewinnt also.  

Zudem: Je größer die eigene Fanbasis, um so größer die Chance mit den eigenen Inhalten eine kräftige Viralität zu erzeugen, ohne viel Marketing-Budget in die Hand nehmen zu müssen.

Content Marketing - Geschichte & Zukunft

Die Geschichte des Content Marketing – Back to the Future

Alle Marketers reden mittlerweile ständig und immer über Content Marketing. Dabei wissen natürlich nicht immer alle worüber sie reden und nur die Wenigsten kennen die lange Geschichte und Tradition dieser „vermeintlich“ noch jungen Disziplin, die vor tausenden Jahren ihren Anfang nahm: 

  1. Ca. 42.000 B.C. entstanden Höhlenmalereien der Neandertaler in Malaga – Wahrscheinlich das erste Format für die Kommunikation mit Inhalten.
  2. 1835 demonstrierte die New York Sun die Macht von einzigartigem Content in einer Serie von „wissenschaftlichen“ Beiträgen über die Entdeckung von Leben auf dem Mond, was sich später als Hoax herausstellen sollte. Denn noch, die Abonnentenzahl wuchs.
  3. 1895 ist das inoffizielle Jahr der Geburt des Brand Publishing mit dem Release von John Deer’s – The Furrow – das erste Kundenmagazin mit Artikeln, nützlichen Landwirtschafts-Tipps und Anzeigen – Der Erfolg machte es zu einer echten Content Marketing Legende.
  4. 1900 wurde der berühmte Michelin-Führer zum ersten Mal veröffentlicht. Ursprünglich für französische „Motorists“ ist der Michelin Guide noch immer der Premium-Restaurantführer mit einer Übersicht der besten Sterneköche und Restaurants unserer Zivilisation.
  5. 1904 wurde JELL-O’s Kochbuch veröffentlicht, um vor allem deren Pudding- und Desert-Zutaten mit leckeren Rezeptideen zu vermarkten und bis heute, natürlich als Online-Version, werden die Kundenbeziehungen gepflegt.
  6. 1924 ging Sears mit der ersten Radioshow „World’s Largest Store“ an den Start und baute diese mit Comedy- und Musikinhalten aus, um die Zielgruppe der Farmer zu erreichen.
  7. 1982 gelang Marvel und Hasbro mit der Kreation von  Comicbooks und TV-Serien rund um G.I. Joe – A Real American Hero ein Meisterwerk. Die innovative Cross-Channel-Promotion machte G.I. Joe zu einem der beliebtesten Actionhelden bis heute.
  8. 1993/1994 wurde der Online Content mit der Geburt des Internets gefeiert. Ein Jahr zuvor starteten O’Reilly & Associates die erste kommerzielle Website: The Whole Internet entstand die erste Online-Aktivität von O’Reilly: Der Global Network Navigator (GNN) war im Sommer 1993 das erste Online-Magazin. mit 529 Einträgen, ein Jahr später kam Netscape Communication mit dem ersten Internet-Browser.
  9. 2000 A.D. löste der Grandseigneur des modernen Marketing, Seth Godin (Vorwort übrigens von Malcom Gladwell), mit dem frei erhältlichen eBook „Unleashing the Ideavirus“ eine wahre Revolution – insbesondere für die Entwicklung neuer Formate – aus.

Hier nun die wunderbare Infografik, die die Geschichte des Content-Marketings nachzeichnet:

Zukunft & Geschichte Content Marketing 2017

Danke an überflip

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool

Taskulu, Trello, Jira – Beste selfhosted Collaboration Software-Tool f. Projektmanagement & Task Management?

Manchmal, auch wenn es man wirklich will, scheint es unmöglich alte Gewohnheiten abzustellen. Man will die Dinge anders machen – besser, schneller, sicherer – aber es scheint keine Alternative zu geben, um auf operativer Ebene noch mitreden und Einfluss nehmen zu können. Meine alte Gewohnheit: Organisation, Projekt-Management, Kommunikation und Kollaboration mit den Projekt-Teams – alles per eMail. Sie werden wahrscheinlich denken: „Guten Morgen Herr Franke, aber es gibt so viele Collaboration-Software-Tools! Warum ist es schwierig für Sie, die E-Mail-Gewohnheit abzuschalten?“

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool
Ja, Sie haben recht, es gibt eine Menge von Software-Tools, aber hier ist das Problem: Die Mehrheit von denen sind von US-Anbietern und auf der Cloud gehostet. In dieser Hinsicht gibt es nur einen Punkt, dessen Sie sich bewusst sein müssen, um mein Problem zu verstehen: Meine Agentur hat viele Kunden und Großunternehmen mit Sitz in Deutschland! Was genau bedeutet das? Meine deutschen Firmenkunden würden mir – angesichts der Verachtung, die die USA für den Datenschutz und die Datenschutzgesetze der EU gezeigt haben, meinen Kopf abreißen, wenn sie herausfinden würden, dass ich einen US-Anbieter (z.B. Trello) benutze, um an einer höchst vertraulichen Marketingkampagne zu arbeiten.

„Herr Franke, ja die Funktionalitäten des Tools, welches Sie vorschlagen, sind wirklich beeindruckend und wir glauben Ihnen, wie die Bereitstellung dieser Art von Collaboration-Plattform die Team- und Projekt-Effizienz erhöht, aber wir sehen nur nicht, wie der Anbieter, welchen Sie verwenden möchten, unsere strengen Datenschutzbestimmungen und IT-Sicherheitsauflagen erfüllen. Die einzige Möglichkeit, unsere Informationen unter Teammitgliedern zu teilen, ist eine  Kooperationsplattform, die auf unseren internen Unternehmens-Servern gehostet und in der EU hergestellt wurde!“

GOT IT!

Der Zufall wollte es, dass wir gerade an der Aktualisierung des Social Media Prisma V7 arbeiten und auch die Kategorie „Collaboration“ anbieterseitig(z.B. Jira, die keine Encryption haben) komplett untersucht haben. Dabei sind wir auf eine hierzulande weniger bekannte Software namens Taskulu gestoßen, die alle  Anforderungen unserer Kunden erfüllt und noch dazu von etablierten Werbenetzwerken wie Omnicom & Co. bereits eingesetzt wird.

Task Management Selfhosting Collaboration Software Tool mit Social Media Prisma

Da sind dann wohl keine Datenschutzfragen offen und ich glaube, dass es nicht nur die sicherste sondern auch effizienteste Collaboration-Software am Markt ist:

1. Taskulu ist EU-basiert und damit EU-Datenschutz-konform

2. Taskulu hat u.a. die selfhosted (eigene Server) Option, damit werden eigene IT-Sicherheitsstandards erfüllt

3. Taskulu ist super-verschlüsselt – alle Wege zwischen den Endgeräten  

4. Taskulu kostet weniger als jede Cloud-basierte Lösung (Enterprise-Solution, Basis-Version ist frei)  

5. Import von Projekten aus gängigen Collaboration-Tools wie Trello 

6. Deutscher Customer Support 

usw.

Taskulu vs Jira Selfhosting Collaboration Software

Taskulu vs. Jira - Selhosting Collaboration

FAZIT: Sowohl unsere Kunden, als auch wir sind von diesem innovationen Collaboration-Software-Anbieter begeistert. Höchste Sicherheit, effiziente Zusammenarbeit, sehr überschaubare Kosten. Ich habe meine E-Mail-Gewohnheit geändert – hoffe, dies wird Ihnen helfen, Ihre zu überdenken!

 

Aus der Mail von Taskulu bzgl. der IT-Sicherheit, Verschlüsselung & Datenschutz

Hallo Sten,

natürlich haben wir auch ähnliche Situationen und Sicherheitsbedenken mit einigen unserer Kunden in Deutschland gesehen und deshalb eine End-to-End (Zero-Knowledge) Verschlüsselung auf Taskulu implementiert. Und so funktioniert das:

· Wir haben das Authentifizierungssystem auf Taskulu auf Secure Remote Password (SRP) geändert. SRP ist ein Zero-Knowledge-Passwort-Proof-Algorithmus, was bedeutet, dass das Passwort, welches die Benutzer eingeben, um sich einzuloggen, nie unsere Server in Klartext-Form erreicht. Der Server behält auch keine gecashte Version des Kennworts. Der Algorithmus stellt sicher, dass die Kunden-Passwörter nie unsere Server erreichen und dass wir keine Kenntnis davon haben, was das Kunden-Passwort ist.

· Während des Taskulu-Registrierungsprozesses werden auf der Client-Seite (im Browser oder in den mobilen App) zwei private und öffentliche RSA-Schlüssel generiert. Der private Schlüssel wird dann mit dem AES-256-Verschlüsselungsalgorithmus verschlüsselt, wobei das Kennwort des Benutzers als Verschlüsselungsschlüssel verwendet wird (vergiss nicht, dass der Server nicht weiß, was das Passwort ist). Zu diesem Zeitpunkt werden der öffentliche Schlüssel und die verschlüsselte Version des privaten Schlüssels als Teil der für die Registrierung benötigten Informationen an den Server gesendet.

· Sobald der Benutzer ein Projekt auf Taskulu erstellt, wird ein neuer Zufallsschlüssel auf der Client-Seite generiert (nennen wir diese Taste PK kurz für Project Key). PK wird mit dem öffentlichen RSA-Schlüssel des Benutzers verschlüsselt … (usw.)

Beste Grüße,

Dein Taskulu Team

Instagrammer Iifestyle & leben

Generation Instagrammer, Youtuber & Co. – Wie leben digitale Influencer?

Wer sich schon immer gefragt hat, wie der Lifestyle der neuen digitalen Influencer Generation der Instagrammer, Youtuber & Co. aussieht bzw. wie man zum hippen kreativen Influencer wird, der ist nun voll im Bilde.

Die kreativen Influencer der Generation der Instagrammer, Youtuber & Co. sind auch ganz „normal“ und lieben ihre Routinen.

Die Kreativen-Plattform Format hat dazu 2.000 ihrer Mitglieder befragt. Und wenn auch viele tolle Selfies, hippe Snacks, coole Coffee-Shops und urbane Surroundings manchmal ein ganz anderen Gesamteindruck vermitteln, leben die digitalen Influencer von heute auch das ganz normale Leben. Zwischen 7 und  8 aufstehen, Kaffee zum Frühstück, stündlich die Social Media checken, vormittags abarbeiten, nachmittags Meetings, abends ins GYM, danach Hobby und irgendwann gegen halb eins ins Bett – nur mit dem kleinen Unterschied zum Normalbürger: Die digitalen Influencer posten, immer, stetig und ständig – was sicherlich neben dem Spaß, vor allem auch Arbeit und immer öfter auch einen Zusatzverdienst über Werbeverträge mit sich bringt! Hier die tolle Infografik mit weiteren „Snaps“ aus dem Leben der Generation: Instagrammer – Keep on Posting!

Generation Instagrammer, Youtuber & Co. - Lifestyle der kreativen Influencer

 

Social Media Shitstorm & PR Desaster Warning

Social Media Shitstorm & PR Desaster – Crocs & David Bowie, Cheerios & Prince, Cinnabon & Carrie Fisher – Social-Media, tote Promis und Marken passen einfach nicht zusammen

Wenn Social-Media-Manager und PR-Manager eines aus dem abgelaufenen Jahr 2016 und diversen Social-Media PR Desasters gelernt haben sollten, dann ist es ein einfacher Merksatz: Versuche niemals den Tod eines Prominenten besonders kreativ im Social-Web für Deine Marke zu nutzen. Das geht ziemlich sicher schief und sorgt für einen heftigen Social Media Shitstorm und PR Desaster. Zumindest gibt es aus den vergangenen zwölf Monaten mindestens gleich drei Beispiele, in denen sich die Marken nach ihren Postings, die sich stets als humorvolle oder unterhaltende Hommage an den Verstorbenen verstanden, massiver Kritik ausgesetzt sahen.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 1

Carrie Fisher & Cinnabon

Kurz nach Bekanntwerden des Todes des Star Wars-Stars ging folgender Post online: „RIP Carrie Fisher, you`ll always have the best buns in the galaxy“.

Immerhin merkten die US-Amerikaner schnell, dass es keine so gute Idee war, auch nur die kleinste Wortspielandeutung an einen solchen Tag zu posten und löschten den Tweet wieder.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 2

Crocs & David Bowie

Noch heftiger fiel der Ärger aus, den Crocs für sein Schuh-Posting zum Tod von David Bowie erntete. Ohne jeden Zusammenhang posteten die Plastik-Schuh-Produzenten das Foto einer ihrer Sandalen und dazu das Blitz-Logo, das der Popstar in den 70er-Jahren verwendet hatte.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 3

Cheerios & Prince

Fazit: Was haben Chips mit den Tod von Prince zu tun? Richtig: Nichts! Umso unverständlicher ist deshalb dieses Posting. Die Folge: Viel Ärger mit den Fans und eine Debatte, ob es nicht sinnvoll wäre, in den meist von Millennials besetzten Social-Media-Teams mindestens einen erfahrenen PR-Hasen zu haben. Denn, jeder Profi hätte davon abgeraten, die trauernden Fans mit derartigem Branded Content zu behelligen. Sicherlich hätte ein Prince-Foto und ein R.I.P. ausgereicht, um die aufrichtige Anteilnahme zu bekunden. Die Gefahr, dass eine solche Aktion nach hinten los geht, ist einfach viel zu groß. Bei solchen Postings und PR-Aktionen überwiegen die Risiken die Chancen bei weitem.

unspecified

So oft reden Kunden und Fans mit ihren Marken im Social-Web

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind pures Daten-Gold für jeden Marketer und Öffentlichkeits- und PR-Profis. Für seinen Report ‚The  Social Outlook‘ hat sich Brandwatch einmal ganz genau angesehen, wann Konsumenten mit Marken via Facebook oder Twitter reden und in welchen Branchen es die aktivsten bzw. interessiertesten Kunden gibt. Die wichtigsten Ergebnisse der Analyse von über 115,5 Millionen Online-Erwähnungen zu 450 Marken aus 15 verschiedenen Branchen sind:

– Fluggesellschaften und Telekommunikationsunternehmen kamen prozentual auf das höchsten Marken- und Publikumsfeedback.

– Im Durchschnitt kommen nur 4,2 Prozent aller Unterhaltungen über Marken von den offiziellen Social-Media-Accounts der Brands. Die restlichen 95,8 Prozent entspringen aus der Kunden- bzw. Nutzerschaft.

– Model-Labels aus dem Luxus-Segment haben durchschnittlich die meisten Follower

– Die eifrigsten Twitterer kommen aus der Einzelhandelsbranche


Brandwatch2

Besonders interessant ist auch die Antwort auf die Frage, an welchen Tagen die Unternehmen von ihren Kunden im Social-Web angesprochen werden: mittwochs und donnerstags. Bis auf Spirituosen- und  TV-Industrie, nehmen bei allen anderen Branchen die Gespräche am Wochenende massiv ab.

Spannend sind auch die Unterschiede bei den Automobilmarken über die unterschiedlichen Plattformen hinweg. So geht bei Twitter lediglich ein Prozent des gesamten Unterhaltungsaufkommens von den offiziellen  Accounts der PS-Companys aus. Am häufigsten geht es in den Zwitscher-Talks um die Produkteigenschaften von Autos wie Kraft und Geschwindigkeit.

Brandwatch

Bei Facebook dagegen sind Auto-Fotos besonders beliebt. Die PS-Pics sammeln im Schnitt sogar mehr Likes als Videos. Hier gibt es den gesamten Report

Social-Media-Marketing

Das Erfolgsgeheimnis von Social-Media-Marketing: Viel Zeit und Geld

Startups lieben den schnellen Erfolg. Das fixe Wachstum. Alles muss in Höchstgeschwindigkeit passieren. Allerdings gibt da ein kleines Problem. Vielen jungen Unternehmen fehlt es an großen Marketing-Budgets und deshalb ist es eine naheliegende Entscheidung für die Öffentlichkeitsarbeit und Mundpropaganda vor allem auf Social-Media-Marketing zu setzen.

Nur leider ist es offenbar so, dass der Erfolg bei Facebook & Co. eben kein Kurzstreckenlauf und kein Sprint ist, sondern eine Vollzeitbeschäftigung, für die man einen sehr langen Atem braucht. Zu diesem Schluss kommt der neue Social-Media-Trendmonitor vom Faktenkontor. 

Die Hamburger befragten 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen und PR-Agenturen. Das wichtigste Ergebnis der Untersuchung ist, dass der Erfolg im Social-Media-Marketing erst mit der Zeit kommt„Bei Unternehmen, die erst seit weniger als einem Jahr im Social Web aktiv sind, geben nur rund sechs von zehn Befragten an, dass sie diese Ziele voll oder teilweise erreicht haben. Bei Firmen, die bereits fünf Jahre oder länger auf Social-Media-Marketing setzen, sind es hingegen rund neun von zehn.“

Es wird aber noch interessanter: Während Erfahrung den Erfolg im Social-Web steigert, zeigen die Daten jedoch auch, dass sie durch einen mangelnden Einsatz von Geld und Personal wieder ausgebremst werden: „Unter den Pressestellen aus Unternehmen, die ihre Social-Media-Ziele bislang nicht erreicht haben, geben 59 Prozent der Befragten fehlende Mitarbeiterkapazitäten als Ursache an. 36 Prozent sagen, dass ihnen das Budget fehle.“

Fazit: Das heißt, um erfolgreich Facebook & Co. im Social-Media-Markting zu nutzen braucht es Zeit und Geld.

Social Media Ziele

imgres

Mehr Follower auf Instagram – 8 Kniffe, Tricks und erfolgreiche Techniken aus der Praxis für eine stetig wachsende Instagram Community

Zur Zeit reden alle über Influencer, alle reden über Instagram und alle reden über die Notwendigkeit eine möglichst große Community aufzubauen. Wie bei Twitter und Facebook geht es für Marken auch beim Foto-Network darum möglichst viele Freunde zu finden.

In einem wunderbaren Posting fasst Melissa Megginson ihre wichtigsten Tipps zum Aufbau ein einer Instagram-Fanbase zusammen. Wir haben daraus die acht besten Kniffe, Tricks und Techniken gefiltert.

1. Klares Instagram-Profil:  Am Anfang muss man wissen, wer man ist. Megginson empfiehlt zu Beginn der eigenen Instagram-Arbeit sich genau darüber klar zu werden, wie man wahrgenommen werden will, wie man sich darstellen will und welche Inhalte man überhaupt veröffentlichen und teilen will. Dazu empfiehlt die Expertin, dass man für sich ein einziges Adjektiv festlegt. An diesem Adjektiv müssen künftig alle eigenen Postings beim Fotonetzwerk messen. Für ein einen Reiseanbieter würden sich beispielsweise Adjektive wie „Abenteuer“ oder „Entspannung“ anbieten.

2. Hashtag-Marketing: Mit Hilfe der richtigen Hashtags lassen sich mit jedem Foto neue Leser und Freunde finden. Es ist also von entscheidender Bedeutung, die richtigen Schlagworte zu definieren und einzusetzen. An diesem Punkt ist bereits eine gewisse Handarbeit gefragt, prüfen Sie welche Hashtags ihre Konkurrenten verwenden oder auf welche Schlagworte Instagrammer nutzen, denen Sie nacheifern.

Es gibt aber auch technische Hilfsmittel. Angebote wie Hashtagify.me (http://hashtagify.me/) helfen ungemein bei der Fahndung nach den richtigen Schlagworten.

3. Instagram-Buzz: Reden Sie mit anderen Nutzern. Auch bei Instagram ist Kommunikation keine Einbahnstraße. Kommentiert oder liked jemand eines ihrer Bilder, revanchieren Sie sich, indem Sie auch bei ihm kommentieren oder liken. Zudem gehen Sie aktiv auf andere zu und folgen Sie ihnen.

4. @Mentions von anderen Instagrammern: Immer, wirklich immer, wenn es Sinn macht, nutzen Sie die Möglichkeit @mention zu setzen.

5. Sharing von Influencer-Posts: Ebenfalls eine effektive Methode aktiv die Sympathien anderer – meistens Influencer – zu gewinnen ist es, deren Postings zu teilen. Hier können Tools wie Repost (https://itunes.apple.com/us/app/repost-for-instagram/id570315854?mt=8) helfen.

6. Foto- und Grafik-Design-Tools einsetzen: Es ist natürlich eine Mär, dass die anderen Marken und Influencer immer Bilder posten, die ausschließlich mit Instagram-Filtern bearbeitet wurden. Gerade beim professionellen Einsatz des Bilder-Netzwerkes geht es immer mal wieder auch darum, auch richtig hübsche Grafiken und designte Grafiken zu veröffentlichen. Dabei hilft Ihnen beispielsweise das mächtige Tool Canva ( https://www.canva.com/ ).

7. Verlinkung von Fotos: Verknüpfung mit Ebenfalls eine Mär ist es, dass man bei Instagram keine Links setzen kann. Das ist offiziell so: Der einzige mögliche Link aus dem Netzwerk heraus, befindet sich bei den Profil-Infos. Dank des cleveren Tools Soldsie (https://web.soldsie.com/) ist es jedoch möglich Fotos mit Links zu versehen.

8. Instagram-Influencer Power: Verbünden Sie sich. Zusammen ist man stärker. Suchen Sie sich Instagrammer mit ähnlichen Interessen und ähnlichen Themen, nehmen Sie Kontakt auf vergrößern Sie mit gemeinsamen Aktionen den eigenen Aktionsradius. Instagram ist ein soziales Netzwerk. Dabei liegt die Betonung sowohl auf Social, wie auch auf Netzwerk.

Diese Infografik zeigt weitere Tipps und Tricks, um mehr Follower auf Instagram zu generieren:

Mehr Instagram Follower Infografik

Mercedes Benz Social Media Best Practie Twitter Kampagne EURO2016

Social Media Best Practice: Clevere Twitter-Kampagne von Mercedes Benz – #ViveLaMannschaft

Es ist eine Art von modernen Social-Media-Paradoxon. Es wird immer wieder behauptet, dass Twitter auf dem absteigenden Ast ist und überhaupt Snapchat und Facebook viel cooler wären?!? Kaum kommt es allerdings zu einem großen Sport-Event, wie beispielsweise der Fußball-Europameisterschaft, schon ist beim 140-Zeichen-Dienst mächtig was los und alle debattieren, lästern und feiern (i.e. Social TV Buzz*) über ihre Zwitscher-App.

Dass auch Werbung und Marketing noch immer – oder mittlerweile immer besser – funktioniert, beweist zur Zeit die Mercedes-Benz-Kampagne rund um den Hashtag #ViveLaMannschaft.

Digital Sponsoring & Twitter Social TV KPIs:

Twitter veröffentlichte nun erstmal Zahlen und Daten für die Aktion. So sorgten die Social Media-Aktivitäten des Autobauers für:

Trend Impressions: +14 Prozent.
Das Engagement der entsprechenden Mercedes-Tweets: +37 Prozent

 Was die Stuttgarter genau gemacht haben, erklärt Twitter in einer Pressemitteilung:

„Unter dem Hashtag #ViveLaMannschaft setzt Mercedes-Benz auf Twitter und dabei vor allem auf die erfolgversprechende Kombination aus Live-Diskussion der Fans auf Twitter, die damit verbundene hohe Twitter-Nutzung und die Buchung des Promoted Trends als Event bezogenes Werbeformat.“ 

Einen weiteren besonderen Clou haben sich die Marketing-Profis ausgedacht. Sie entwickelten eine eigenes Emoji. Sobald ein Tweet mit dem Hashtag #ViveLaMannschaft versehen wird, erscheint automatisch ein lustiger Deutschland-Fans mit Fahne.

Der Erfolg der Aktion zeigt, dass man mit der richtigen Strategie, der richtigen Ansprache und wohl auch einer funktionierenden Datenanalyse sehr wohl noch große Marketing-Erfolge bei Twitter feiern kann und wird.

*Notiz zum Social TV Buzz: Wichtiges Element hierbei sind natürlich TV-Live-Formate, die Gesprächsstoff bieten. Im Gegensatz zu Facebook und Snapchat bringt Twitter die besten Social Media-Mechaniken mit, um in Echtzeit den Social TV Buzz zu pflegen.