Social Network Nutzung Q4 2016

Social Media Nutzer sind am häufigsten auf WhatsApp, Facebook abgeschlagener Zweiter, YouTube ist das beliebteste Social Network

Snapchat ist noch weit davon entfernt bei den Social Media Nutzern in Deutschland ganz vorn mitzuspielen, denn nach einer jüngst veröffentlichten Umfrage ist WhatsApp für 79,2% der Befragten das Social Network der ersten Wahl und damit die täglich am häufigsten genutzte Social Media-Plattform. Abgeschlagen dahinter folgt Facebook mit einem Anteil von 60%. Die beliebteste Plattform für den allgemeinen Gebrauch ist jedoch YouTube (93,5%), vor WhatsApp (84,8%) und Facebook (77,0%) hat UM in seiner Studie „Wave 9 – The Meaning of Moment“  herausgefunden.

Das Snappen von Stories setzt sich scheinbar in einer täglichen Gewohnheit bei den jüngeren Nutzern weiterhin durch, denn in einer aktuellen Studie zur Nutzung der Sozialen Medien in Deutschland gibt fast ein Viertel (24,3%) der Snapchat-Nutzer im November 2016 an, dass sie dieses Netzwerk täglich verwenden, was ein 207%-igen Anstieg gegenüber 2015 bedeutet.

Snapchat hat nach diesen Studienergebnissen nur die zweithöchste Wachstumsrate mit über 35% seit 2015. Nur Pinterest wächst schneller, immerhin um 50% für das vergangene Jahr und erweitert damit seine Nutzerbasis um ein höheren Anteil.

Wie in den meisten Märkten wurde das Snapchat-Wachstum in Deutschland vor allem von jüngeren Nutzern vorangetrieben. Während rund 30% der Verbraucher in Q4 2016 im Alter von 14 bis 29 Snapchat-Nutzer sind, beginnen nach der Studie von SevenOne Media nur 3% der Verbraucher im Alter von über 30 zu snappen.

Social_Network_Nutzung_Q4_2016

 

Methodik: Die Daten sind aus dem April 2017, UM-Studie „Wave 9 – The Meaning of Moments“ mit 52.500 Internetnutzern im Alter von 16-54 Jahren aus 78 Ländern, die mindestens jeden zweiten Tag online sind. Weitere Daten wurden im Oktober-November 2016 online befragt. 1.003 Internetnutzer wurden in Deutschland befragt, via eMarketer.

Studie 2017 - Die Deutschen Freunde Beziehungen

Studie 2017: Die Deutschen – Nur 50% sind wahre Freunde?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viele Ihrer Freunde eigentlich im Zweifelsfall zu Ihnen stehen würden? Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Deutschen dabei nur auf die Hälfte ihres Freundeskreises zählen. Insgesamt hat die Lebenssituation großen Einfluss auf die Anzahl und Qualität der sozialen Kontakte.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Januar 2017 1.039 Personen zwischen 18 und 70 Jahren online zur Anzahl und Qualität ihrer sozialen Kontakte befragt. Untersucht wurde, wie viele Freunde die Deutschen im Durchschnitt haben und wie viele davon sie als wahre Freunde bezeichnen würden. Außerdem wurde erhoben, mit wie vielen Verwandten sie in regelmäßigem Kontakt stehen und mit wie vielen Gegenspielern – Personen, mit denen es häufig Konflikte gibt – sie zurechtkommen müssen.

Infografik & Studie - Die Deutschen - Freunde & Beziehungen Drei Freunde davon zählen die Befragten zu ihren wahren Freunden. Außerdem steht der durchschnittliche Bundesbürger mit zehn Verwandten in regelmäßigem Kontakt. Aber nicht alle sozialen Kontakte sind positiv: zwei Drittel der Deutschen müssen mindestens eine Person in ihrem persönlichen Umfeld ertragen, mit der es öfter zu Konflikten kommt.

Geld macht bekanntermaßen nicht glücklich, aber offenbar zumindest interessant, wie myMarktforschung in ihrer Studie belegen. Je höher das Einkommen ist, desto mehr soziale Kontakte haben die Deutschen. Ein hohes Einkommen zieht bis zu vier zusätzliche Freunde an, darunter allerdings nur einen wahren. Mehr Geld auf dem Konto erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Verwandtschaft regelmäßig meldet: Während Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 7.500 Euro mit zwölf Verwandten in Verbindung stehen, sind es bei unter 2.000 Euro nur acht.

Wie die Studie zeigt, sind Schule, Uni und Arbeit die besten Kennlernplätze, denn Schüler, Studenten und Azubis haben durchschnittlich neun Freunde. Aber auch seine Gegenspieler trifft man dort. Erwerbstätige und junge Menschen in Ausbildung tragen durchschnittlich mit zwei Personen regelmäßig Konflikte aus, wohingegen Arbeitslose und Rentner in der Regel keine Feinde in ihrem sozialen Umfeld haben.

Das Klischee des kontaktfreudigeren weiblichen Geschlechts bestätigt sich im Übrigen nicht, denn Männer und Frauen haben im Durchschnitt die gleiche Anzahl an Freunden, regelmäßig kontaktierten Verwandten und Gegenspielern.

Die meisten Kontakte entstehen offenbar im ersten Lebensdrittel. Danach setzen Kinder, berufliche Verpflichtungen und Partnerschaften den Freundschaften zu: In den Dreißigern verlieren die Deutschen im Schnitt zwei Wegbegleiter, darunter auch einen wahren Freund. Erfreulich ist, dass nur sechs Prozent der Menschen in Deutschland sich auf gar keinen wahren Freund verlassen können, wie myMarktforschung in der Studie belegen kann.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de

Taskulu Selfhosting Collaboration Software Tool

Projektmanagement-Tool für Hochschulen – Best Practice taskulu – 5 Anwendertipps

Über vierhundert Hochschulen in Deutschland wollen ihre Prozesse und Aufgaben im Rahmen einer digitalen Projektverwaltung besser koordinieren und managen können. So auch die Hochschule Offenburg. Doch welche Kriterien sind für die Auswahl eines geeigneten Projekt- und Task-Management-Tools relevant? Dazu ein kurzes Interview mit Christian Obermann vom Informations- und Kompetenzzentrum an der Hochschule Offenburg.

Sten: „Herr Obermann, Sie haben sich nach eingehender Analyse des Marktes mit verschiedensten Projekt- und Task-Management-Tools beschäftigt, um für das Rektorat und Rektoratsmitarbeiter/-innen der Hochschule (ca. 10 Personen) ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Projektsteuerungs-Tool als Organisationsinstrument zur  Hochschulführung zu finden. Wie lief das bisher?

Christian Obermann: „Bis dato haben wir E-Mail, Dateiablagen und Protokolle aber auch Papiermedien zur Projektsteuerung genutzt. Wir  brauchten also ein Tool zum Einsatz für die Projektverfolgung und die strategische Planung des Rektorats der Hochschule.“

Sten: „Warum haben Sie sich für taskulu entschieden?“

Christian Obermann: „Die Datenkontrolle war bei der Entscheidung ein sehr wichtiges Kriterium, aber auch die Usability hat uns bei taskulu besonders überzeugt.“

Sten: „Das ist für mich gut nachvollziehbar, denn ich stand vor kurzem selbst vor dieser Aufgabe. Wie steht es mit dem generellen Prozess-Management, was sind die Anforderungen an ein Tool?“

Christian Obermann:

1. Das Projekt-Management soll Prozesse transparenter machen: Wer arbeitet an was? 

2. Wie ist der aktuelle Stand z.B. von Dokumenten/Dateien?

3. Wie weit sind die Prozesse vorangeschritten? 

4. Das Projekt-Management-Tool soll helfenden Workflow zu organisieren, die Dinge nicht doppelt zu machen oder mit veralteten Versionen von Dateien weiterzuarbeiten o.ä.

5. Was uns bei taskulu sehr gut gefallen hat: Man kann den Projektstand gut verfolgen mit Labels wie z.B. in Vorbereitung / in Arbeit / abgeschlossen o.ä.

Wir haben auch andere Tools getestet, aber die Usability und die Datenkontrolle waren da nicht so überzeugend. In den Entscheidungsprozess waren alle zukünftigen Nutzer des Tools eingebunden.

Sten: „Herr Obermann, vielen Dank für Ihre Auskunftsfreude und das aufschlußreiche Interview.“

Hochschule Offenburg

Das Informationszentrum, Kompetenzzentrum e-Services

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien Offenburg
Badstraße 24
77652 Offenburg

Instagram_Studie_4_Gründe

Wie man mehr Instagram-Follower, Likes und Engagement bekommt

Noch schnell eine Story, ein Bild oder Video auf Instagram posten, am besten im Stundentakt, so geht es vielen der weit über 230.000 Influencern auf Instagram mit mehr als 15.000 Followern. Doch wie sieht die optimale Instagram-Posting-Strategie aus? Wie viele Post sollte man veröffentlichen und was bringt das?

Im Falle von Instagram scheint sich das Motto zu bewahrheiten:

Viel bringt viel!

Eine aktuelle Studie von Talwind hat über 100.000 Instagram-Beiträge analysiert und kommt zu dem Schluß:

Die Steigerung der Anzahl der Instagram-Follower, der Likes pro Post und die Erhöhung der Engagement-Rate sind in klarer Abhängigkeit zur Erhöhung der Posting-Frequenz.

Neben dem kreativen Geist und Händchen ist es also vor allem eine reine Fleißarbeit sich eine große Fanbase mit organischem Wachstum aufzubauen. Hier sind die Studienergebnisse und Fakten auf einen Blick:

Je häufiger jeden Tag gepostet wird,

  1. …umso schneller wächst die Anzahl der Fans und Follower.
  2. …umso mehr Likes pro Post bekommt man.
  3. …umso höher ist die Engagement-Rate.
  4. …umso überdurchschnittlicher performt der Account, denn nur 5% der Instagram-Accounts posten häufiger als einmal pro Tag.

 

Fazit: Viele Posts bringen viele Likes, höheres Engagement und viele Follower!

Instagram Studie 2017

Die Infografik von Talwind zeigt die Studienergebnisse im Detail.

Content Marketing - Geschichte & Zukunft

Die Geschichte des Content Marketing – Back to the Future

Alle Marketers reden mittlerweile ständig und immer über Content Marketing. Dabei wissen natürlich nicht immer alle worüber sie reden und nur die Wenigsten kennen die lange Geschichte und Tradition dieser „vermeintlich“ noch jungen Disziplin, die vor tausenden Jahren ihren Anfang nahm: 

  1. Ca. 42.000 B.C. entstanden Höhlenmalereien der Neandertaler in Malaga – Wahrscheinlich das erste Format für die Kommunikation mit Inhalten.
  2. 1835 demonstrierte die New York Sun die Macht von einzigartigem Content in einer Serie von „wissenschaftlichen“ Beiträgen über die Entdeckung von Leben auf dem Mond, was sich später als Hoax herausstellen sollte. Denn noch, die Abonnentenzahl wuchs.
  3. 1895 ist das inoffizielle Jahr der Geburt des Brand Publishing mit dem Release von John Deer’s – The Furrow – das erste Kundenmagazin mit Artikeln, nützlichen Landwirtschafts-Tipps und Anzeigen – Der Erfolg machte es zu einer echten Content Marketing Legende.
  4. 1900 wurde der berühmte Michelin-Führer zum ersten Mal veröffentlicht. Ursprünglich für französische „Motorists“ ist der Michelin Guide noch immer der Premium-Restaurantführer mit einer Übersicht der besten Sterneköche und Restaurants unserer Zivilisation.
  5. 1904 wurde JELL-O’s Kochbuch veröffentlicht, um vor allem deren Pudding- und Desert-Zutaten mit leckeren Rezeptideen zu vermarkten und bis heute, natürlich als Online-Version, werden die Kundenbeziehungen gepflegt.
  6. 1924 ging Sears mit der ersten Radioshow „World’s Largest Store“ an den Start und baute diese mit Comedy- und Musikinhalten aus, um die Zielgruppe der Farmer zu erreichen.
  7. 1982 gelang Marvel und Hasbro mit der Kreation von  Comicbooks und TV-Serien rund um G.I. Joe – A Real American Hero ein Meisterwerk. Die innovative Cross-Channel-Promotion machte G.I. Joe zu einem der beliebtesten Actionhelden bis heute.
  8. 1993/1994 wurde der Online Content mit der Geburt des Internets gefeiert. Ein Jahr zuvor starteten O’Reilly & Associates die erste kommerzielle Website: The Whole Internet entstand die erste Online-Aktivität von O’Reilly: Der Global Network Navigator (GNN) war im Sommer 1993 das erste Online-Magazin. mit 529 Einträgen, ein Jahr später kam Netscape Communication mit dem ersten Internet-Browser.
  9. 2000 A.D. löste der Grandseigneur des modernen Marketing, Seth Godin (Vorwort übrigens von Malcom Gladwell), mit dem frei erhältlichen eBook „Unleashing the Ideavirus“ eine wahre Revolution – insbesondere für die Entwicklung neuer Formate – aus.

Hier nun die wunderbare Infografik, die die Geschichte des Content-Marketings nachzeichnet:

Zukunft & Geschichte Content Marketing 2017

Danke an überflip

Social Media Report 2016 Nielsen

Social Media Report: Generation X ist Social-Media-verrückter als Millennials

Da guckten selbst die Experten von Nielsen etwas verdutzt aus der Wäsche. Für ihren Social-Media-Report 2016  hatten sich die Marktforscher die Social-Media-Nutzung der unterschiedlichen Altersgruppen angesehen.

Und sieh da: Das Ergebnis überraschte selbst die Profis. Anders als erwartet, sind nicht die Millennials sondern die Generation X die engagiertesten Social-Media-Nutzer. Nielsen unterteilte die Studienteilnehmer in Millennials (18 bis 34  Jahre), Generation X (35 bis 49 Jahre) und Baby Boomers (über 50  Jahre).

Durchschnittlich verbringen alle Erwachsenen 5:30 Minuten pro Woche bei Facebook, Twitter & Co. Splittet man diese Werte nun in die  drei Gruppen auf, so sieht man, dass die Baby Boomer gut vier Stunden mit sozialen Medien verbringen. Die Millennials kommen auf 6:19 Stunden. Die Mitglieder der Generation X liegen mit 6:58 Stunden jedoch noch weit vor den Jüngeren.

Gegenüber der New York Times sagte Sean Casey, Präsident von Nielsen Social, dass er selbst von den Ergebnissen überrascht sei. Social Media und Millennials seien bisher wie Synonyme gewesen. Aber er merke, dass das Smartphone auch für seine Altersgruppe, die Generation X, zur Selbstverständlichkeit geworden  sei.

Auch interessant: Die Marktforscher gingen auch der Frage nach, was  die meisten Menschen überhaupt machen, wenn sie sich in ein  Social-Network einloggen. Die meisten (57 Prozent) besuchen die  Profilseite eines Freundes. Dann folgt das Kommentieren eines Postings eines Freundes (55 Prozent) und dann das Verschicken einer E-Mail (50 Prozent). Exakt diesen Wert erreichten auch das Posten eines Bildes und das Ansehen eines Videos. Immerhin noch 25 Prozent gaben an, Fan einer seiner zu werden oder einem Nutzer zu folgen.

Das aktivste Social-Media-Tag ist der Sonntag. Das gilt für Facebook, wie auch für Twitter. Besonders schlecht sind hierbei die Werte für Freitage.

Instagrammer Iifestyle & leben

Generation Instagrammer, Youtuber & Co. – Wie leben digitale Influencer?

Wer sich schon immer gefragt hat, wie der Lifestyle der neuen digitalen Influencer Generation der Instagrammer, Youtuber & Co. aussieht bzw. wie man zum hippen kreativen Influencer wird, der ist nun voll im Bilde.

Die kreativen Influencer der Generation der Instagrammer, Youtuber & Co. sind auch ganz „normal“ und lieben ihre Routinen.

Die Kreativen-Plattform Format hat dazu 2.000 ihrer Mitglieder befragt. Und wenn auch viele tolle Selfies, hippe Snacks, coole Coffee-Shops und urbane Surroundings manchmal ein ganz anderen Gesamteindruck vermitteln, leben die digitalen Influencer von heute auch das ganz normale Leben. Zwischen 7 und  8 aufstehen, Kaffee zum Frühstück, stündlich die Social Media checken, vormittags abarbeiten, nachmittags Meetings, abends ins GYM, danach Hobby und irgendwann gegen halb eins ins Bett – nur mit dem kleinen Unterschied zum Normalbürger: Die digitalen Influencer posten, immer, stetig und ständig – was sicherlich neben dem Spaß, vor allem auch Arbeit und immer öfter auch einen Zusatzverdienst über Werbeverträge mit sich bringt! Hier die tolle Infografik mit weiteren „Snaps“ aus dem Leben der Generation: Instagrammer – Keep on Posting!

Generation Instagrammer, Youtuber & Co. - Lifestyle der kreativen Influencer

 

Deutsche vertrauen Freunden

GPRA-Vertrauensindex: Deutsche vertrauen Empfehlungen von Freunden, Print & Websites

Diese Untersuchungsergebnisse sollte jede Marketing-Profi kennen. Ob er sich lieber mit Social-Media beschäftigt oder in der On- und  Offline-Welt zuhause ist. Die GPRA, also die Gesellschaft Public Relation Agenturen, hat sich mit der Frage beschäftigt, welchen Quellen die Deutschen am meisten vertrauen. Zumindest die Ergebnisse der Telefonumfrage unter 1009 Personen ab 14 Jahren überraschen:

  1. Es sind mit 84 Prozent Empfehlungen von Freunden.
  2. Dann folgt allerdings bereits die erste Überraschung. Mit 54 Prozent  folgt noch immer die Print-Anzeige. Einer Werbe-Anzeige in einer gedruckten Zeitung oder einem Papier-Magazin vertrauen die Verbraucher hierzulande noch immer mehr als allen digitalen Quellen.
  3. Ebenfalls überraschend ist der dritte Platz, denn auf das Treppchen schafften es nicht Empfehlungen und Reviews, die im Netz publiziert und ausgesprochen wurden, sondern ebenfalls fast schon ein Klassiker: Die Firmen-Website. Das unterstreicht, welche wichtiger Faktor noch immer die eigenen Homepage ist.

Deutsche vertrauen Freunden

Alleine wegen dieser GPRA-Untersuchung, sollte sich alle Marketing- und PR-Profis mal wieder die Frage stelle, ob ihre Seite noch aktuell ist und den aktuellen Anforderungen entspricht: optisch, technisch und vor allem in den sich stetig wandelnden Kundenwünschen.

Quelle: https://www.emarketer.com/Chart/Trusted-Information-Sources-According-Consumers-Germany-Nov-2016-of-respondents/202635

Social Media Shitstorm & PR Desaster Warning

Social Media Shitstorm & PR Desaster – Crocs & David Bowie, Cheerios & Prince, Cinnabon & Carrie Fisher – Social-Media, tote Promis und Marken passen einfach nicht zusammen

Wenn Social-Media-Manager und PR-Manager eines aus dem abgelaufenen Jahr 2016 und diversen Social-Media PR Desasters gelernt haben sollten, dann ist es ein einfacher Merksatz: Versuche niemals den Tod eines Prominenten besonders kreativ im Social-Web für Deine Marke zu nutzen. Das geht ziemlich sicher schief und sorgt für einen heftigen Social Media Shitstorm und PR Desaster. Zumindest gibt es aus den vergangenen zwölf Monaten mindestens gleich drei Beispiele, in denen sich die Marken nach ihren Postings, die sich stets als humorvolle oder unterhaltende Hommage an den Verstorbenen verstanden, massiver Kritik ausgesetzt sahen.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 1

Carrie Fisher & Cinnabon

Kurz nach Bekanntwerden des Todes des Star Wars-Stars ging folgender Post online: „RIP Carrie Fisher, you`ll always have the best buns in the galaxy“.

Immerhin merkten die US-Amerikaner schnell, dass es keine so gute Idee war, auch nur die kleinste Wortspielandeutung an einen solchen Tag zu posten und löschten den Tweet wieder.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 2

Crocs & David Bowie

Noch heftiger fiel der Ärger aus, den Crocs für sein Schuh-Posting zum Tod von David Bowie erntete. Ohne jeden Zusammenhang posteten die Plastik-Schuh-Produzenten das Foto einer ihrer Sandalen und dazu das Blitz-Logo, das der Popstar in den 70er-Jahren verwendet hatte.

Social Media Shitstorm & PR Desaster Nr. 3

Cheerios & Prince

Fazit: Was haben Chips mit den Tod von Prince zu tun? Richtig: Nichts! Umso unverständlicher ist deshalb dieses Posting. Die Folge: Viel Ärger mit den Fans und eine Debatte, ob es nicht sinnvoll wäre, in den meist von Millennials besetzten Social-Media-Teams mindestens einen erfahrenen PR-Hasen zu haben. Denn, jeder Profi hätte davon abgeraten, die trauernden Fans mit derartigem Branded Content zu behelligen. Sicherlich hätte ein Prince-Foto und ein R.I.P. ausgereicht, um die aufrichtige Anteilnahme zu bekunden. Die Gefahr, dass eine solche Aktion nach hinten los geht, ist einfach viel zu groß. Bei solchen Postings und PR-Aktionen überwiegen die Risiken die Chancen bei weitem.

Werbeausgaben nach Kanal - 2016-2019

Werbeausgaben für Social Media wachsen auf über 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr – Wachstum Top 8 nach Kanal: Mobile, TV, Outdoor, Radio, Cinema, Magazines, Newspapers, Desktop Internet

Spätestens bei diesem Zahlen ist klar: Social-Media ist gekommen um zu bleiben. Diese Digital-Disziplin ist längst erwachsen geworden, ein Mega-Business und finanziell ein immer größerer Faktor. So kommt der neue Advertising Expenditure Forecasts der Media-Agentur Zenithoptimedia zu dem Ergebnis, dass zwischen 2016 und 2019 die Werbeausgaben in den Social Media weltweit um 72 Prozent von derzeit 29 Milliarden US Dollar auf über 50 Milliarden steigen. 

Werbeausgaben 2016-2019 – Wachstum Social Media auf 50 Mrd. US-Dollar/Jahr – Ausgabenwachstum nach Kanal: Mobile, TV, Outdoor, Radio, Cinema,  Magazines, Newspapers, Desktop Internet

Werbeausgaben Wachstum Kanal: Mobile, TV, Outdoor, Radio, Cinema, Magazines, Newspapers, Desktop Internet

Wachstum Bruttoinlandsprodukt vs. Werbeausgaben global (GDP vs. AdSpend)

Werbeausgaben

Werbeausgaben Wachstum 2016 – 2017 nach Märkten: MENA, Japan, Latin America, Advanced Asia, Western & Central Europe, North America, Eastern Europe & Central Asia, Fast-track Asia

Werbeausgaben Wachstum - regionlae Märkte - MENA, Japan, Latin America, Advanced Asia, Western & Central Europe, North America, Eastern Europe & Central Asia, Fast-track Asia

Werbeausgaben 2016 bis 2019 Verteilung nach Kanälen: TV, Desktop, Mobile, Newspaper, Magazines, Radio, Outdoor, Cinema

Werbeausgaben 2016 bis 2019 Verteilung Medium - Kanäle : TV, Desktop, Mobile, Newspaper, Magazines, Radio, Outdoor, Cinema

Bislang bezifferten die Media-Experten den Anteil der Social Media-Werbung auf 16 Prozent der gesamten Internetwerbung. Bis 2019 soll dieser Wert auf 20 Prozent wachsen. Hört sich erste einmal unspektakulär an. Allerdings liegt der Anteil der Social-Media-Werbung damit nur noch einen Prozent, hinter der Zeitungswerbung. Man muss wohl kein Wahrsager sein, um zu spekulieren, dass die Werbung bei Facebook, Twitter & Co. nach stärker zunehmen könnte und die Zeitungen noch schneller verlieren, als prognostiziert.

Werbeausgaben Wachstum 2016 bis 2019 Top 10 Ranking Länder: USA, China, Indonesia, UK, India, Philippines, Japan, Germany, Spain, Russia

Werbeausgaben Wachstum 2016 bis 2019 Top10 Länder: USA, China, Indonesia, UK, India, Philippines, Japan, Germany, Spain, Russia

Werbeausgaben 2016 bis 2019 – Top 10 Ranking nach Ländern: USA, China, Japan, UK, Germany, Brazil, South-Korea, France, Australia, Canada

Werbeausgaben 2016 bis 2019 - Top 10 Ranking nach Ländern: USA, China, Japan, UK, Germany, Brazil, South-Korea, France, Australia, Canada

„Auch in Deutschland wird Social Media Advertising mittelfristig die höchsten Wachstumsraten verzeichnen“, so Dirk Lux, CEO Zenith. „Social Media ist nah am Content, perfekt integriert und durch Mobile immer dabei. Für den digitalen Werbemarkt ist Social Media sicherlich der Wachstumsmotor mit dem größten Zukunftspotential.“

via Zenith