Twitter-Studie: Twittern Sie glaubwürdig und erfolgreich? Reputation?

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In den vielen Diskussionen um Social-Media-ROIs oder der richtigen Steuerung von Social Media-Kampagnen, ist ein Thema ein wenig in den Hintergrund geraten, das für jedes Unternehmen – gerade – im Social Web von immenser Bedeutung ist: die Glaubwürdigkeit bzw. die Online-Reputation.

Jede Company, die auf ihr Image und ihre Web-Wahrnehmung achtet, nutzt längst Monitoring-Tools wie den gridmaster, um immer im Bilde über den aktuellen Stand der eigenen Online-Reputation zu sein, bzw. um frühzeitig zu erkennen, unter welchen Issues diese leiden könnte. Eine interessante Studie zu diesem Thema liefert nun Microsoft in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh.

Twitter Studie 2012

Twitter Studie 2012

Die Wissenschaftler und das Softwarehaus haben untersucht, welche Faktoren einen Tweet bzw. einen Twitterer glaubwürdig erscheinen lassen. Kurz gesagt sind die entscheidenden Faktoren das Profilfoto, die Follower und die Anzahl der Rechtschreib- und Grammatikfehler.

Bei den Profilfotos trauen anderer Nutzer denjenigen am wenigsten, die anstatt eines Fotos noch das standardmäßige Twitter-Ei-Symbol verwenden. Danach kommen Avatar-Bilder oder Cartoons. Ganz oben in Sachen Twitter-Reputation stehen Zwitscherer, die echte Fotos von sich verwenden. „Was den Namen anbelangt, vertrauen die Nutzer am ehesten den Twitterern mit einem thematischen Namen, danach kommen normale Namen und am wenigstens Vertrauen schenken die User Internet-Fantasienamen“, fasst die WirtschaftsWoche ein weiteres Ergebnis der Studie zusammen.

Auch die Anzahl der Follower ist wichtig. So gelten Zwitscherer als wenig Vertrauenswürdig, die mehr Nutzern folgen, als ihnen gefolgt wird. Dies wird allgemein als Hinweis gesehen, dass die Twitter-Reputation künstlich aufgebaut wurde.

Für die eigene Glaubwürdigkeit und das Standing in der Community ist es wichtig, dass Sie am besten nur Tweet von Personen Retweeten, die sie kennen bzw. bei der Sie sicher sind, dass die Person vertrauenswürdig ist.

Besonders spannend: „84 Prozent der Twitter-Nutzer werden über die Twitter-Suche und genauso viele über die vom Dienst empfohlenen Themen auf Beiträge aufmerksam. Weitere 72 Prozent kommen über Google, 82 Prozent allgemein über Web-Suchen“, schreibt die Wiwo. Das bedeutet: Tatsächlich lesen die meisten meisten Twitter-Nutzer nicht nur die Statusmeldungen aus der eigenen Timeline.

Wer also seine Follower-Zahl steigern will, der sollte demnach bei allen angesagten Trendthemen immer fleißig mitzwitschern.

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3 Antworten
  1. steffano says:

    Eine durchaus interessante Studie. Ich denke, dass diejenige, die regelmäßig twittern, können sehr gut unterscheiden welche Twitterer glaubwürdig sind und welche nicht. Die größte Sicherheit gibt, die Tatsache, dass man jeweilige Person kennt.

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