Serie: gridmaster 2.0 oder: das Benchmarking

Das beste Monitoring ist nicht zu 100% relevant, wenn Sie nicht wissen, wie der Wettbewerber im Vergleich zu Ihnen im Social Web auftritt. Ohne tieferes Wissen ist es Ihnen nicht möglich, entsprechend zu reagieren oder selber Schritte zu definieren, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Hier kommt der Benchmark des gridmaster 2.0 zum Einsatz.

benchmark

Der Vergleich zum Wettbewerber ist konfigurierbar. Sie können das gesamte Buzz-Aufkommen berücksichtigen, alternativ aber auch nur bestimmte Kanäle oder einzelne Wettbewerber im direkten Vergleich zu Ihrer eigenen Marke / zu Ihrem Unternehmen.

buzz

Die Graphen resultieren auf die Suchergebnisse, welche unsere eigenen Harvester und Crawl-Bots erkennen; eine Anzeige über die Tonalität hinweg ist optional möglich. Ebenso ist der Zeitraum der Betrachtung individuell einstellbar.

Gerne präsentieren wir Ihnen den gridmaster 2.0 – schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an!

Wir sind selbstverständlich auch auf der dmexco in Köln vertreten und freuen uns über ein persönliches Gespräch mit Ihnen (in Halle 7.1 am Gang C 021, Gang D 020).

Neuer Leitfaden: Facebook für Unternehmen

In Sachen Social Networks scheinen alle nur noch von Google+ zu reden. Dabei spielt die Musik eigentlich noch immer bei Facebook. Über keine andere Plattform können Unternehmen so viele Kunden und Konsumente erreichen wie über das US-Network.

Damit Firmen und Marken auch hierzulande noch besser die Möglichkeiten von Facebook nutzen, haben die US-Amerikaner ihren Leitfaden „Facebook für Unternehmen“ jetzt auch in Deutschland gestartet. Das Angebot erinnert stark an den bereits existierenden Service „Facebook für Journalisten“.

Facebook für..

Das frische Unternehmens-Angebot ist in vier Unterkategorien unterteilt. Diese sind:

- Seiten. „Erstelle einen Ort für deine Fans, an dem sie miteinander interagieren können, lerne potenzielle Kunden kennen und baue eine Gemeinschaft auf“, heißt es auf der Page. In vier Schritten wird erklärt, wie und mit welcher Strategie Unternehmen an die Planung und die Steuerung ihrer Facebook-Seite herangehen sollen. Die Texte in diesem Bereich sind allerdings auf Englisch.

- Werbeanzeigen. „Erreiche mit Facebook-Werbeanzeigen genau deine Zielgruppe. Du kannst diese nach Alter, Ort, Interessen und mehr auswählen“, erklärt das Angebot. Hinter dem folgenden Link liefert Facebook dann eine genaue Erklärung, wie Companys am effektivsten selbst auf der Plattform werben können und welche Ziele sich damit erreichen lassen. Auch diese Texte sind wieder in Englisch.

- Gesponserte Meldungen. „Mit geponserten Meldungen kannst du dir die Empfehlungen zwischen Freunden auf natürliche Weise zunutze machen und verstärken.“ Dieses Thema ist hierzulande noch recht unterentwickelt und birgt sicherlich noch einige Potentiale für Unternehmen, die ihre Facebook-Aktivitäten erfolgreich steigern wollen. Wie bereits bei den ersten zwei Punkten, stehen hinter dem kurzen deutschen Erklär-Texten immer eine englische Step-by-Step-Anleitung.

- Plattform. „Verwandle mithilfe von Plug-ins und benutzerdefinierten Anwendungen deine Webseite in eine soziale Webseite.“
Das Gesamt-Angebot ist so aufgebaut, dass tatsächlich auch echte Facebook-Profis noch interessante Anregungen finden. Allerdings ist der Start der deutschen Seite eine kleine Mogelpackung. Denn außer den Überschriften und den kurzen Anreißertexten sind die gesamten Inhalte in Englisch. Aber wie gesagt, dass Ändert nicht an ihrer Qualität.

Der neue Leitfaden „Facebook für Unternehmen“ ist ein prima Start für Unternehmen, die das Network noch nicht für sich entdeckt haben. Für den Rest sind die Inhalte mehr eine Checkliste um mögliche Versäumnisse zu finden und zu beheben.

Serie: gridmaster 2.0 oder: Topics und Tagcloud

Die Menschen sprechen über Ihre Marke? Bonne chance! Jetzt sollten Sie herausfinden, worüber sie genau sprechen: über die Marke, über das Preisleistungsverhältnis Ihrer Marke, über die Produktqualität, den Kundenservice, über Anwendungsfelder, über die aktuelle Kampagne?

Wenn Sie beispielsweise wissen wollen, wie wichtig für Ihre Kunden das Thema Nachhaltigkeit ist, werden Sie beim Monitoring mit diesem Begriff nicht weit kommen. Die Menschen sprechen kaum von Nachhaltigkeit, auch wenn sie es meinen. Sie sprechen eher vom Wasser sparen, von Bio-Fleisch, von Energiesparlampen und Öko-Labels. Wenn Sie herausfinden wie, wo und in welchem Zusammenhang sie darüber sprechen, können Sie Rückschlüsse auf Ihre Kommunikation ziehen. Die Zuordnung von qualitativen Aussagen, Begriffen, die im Umfeld Ihrer Produktmarke stehen sollten, um daraus auf negative, neutrale und positive Aussagen zu schließen, erfordert viel Know-How und Erfahrung. Damit Sie die Lebenswelt Ihrer Kunden besser verstehen, ist die professionelle Ausarbeitung der Begriffscluster ist entscheidend.
Die Ergebnisse präsentiert der gridmaster in Themenfeldern, sogenannten Topics, und zeigt in einer Tagcloud an, welche Begriffe für Ihre Marken und Produkte relevant sind, in den letzten Monaten an Häufigkeit / Bedeutung gewonnen haben. Schwimmen Sie mit dem Trend und verwenden Sie die Sprache Ihrer Zielgruppen. Dann kommen auch Ihre Botschaften besser an!

Topics

Wenn Sie beispielsweise wissen wollen, wie wichtig für Ihre Kunden das Thema Nachhaltigkeit ist, werden Sie beim Monitoring mit diesem Begriff nicht weit kommen. Die Menschen sprechen kaum von Nachhaltigkeit, auch wenn sie es meinen. Sie sprechen eher vom Wasser sparen, von Bio-Fleisch, von Energiesparlampen und Öko-Labels. Wenn Sie herausfinden wie, wo und in welchem Zusammenhang sie darüber sprechen, können Sie Rückschlüsse auf Ihre Kommunikation ziehen. Die Zuordnung von qualitativen Aussagen, Begriffen, die im Umfeld Ihrer Produktmarke stehen sollten, um daraus auf negative, neutrale und positive Aussagen zu schließen, erfordert viel Know-How und Erfahrung. Damit Sie die Lebenswelt Ihrer Kunden besser verstehen, ist die professionelle Ausarbeitung der Begriffscluster entscheidend.

Tagcloud

Die Ergebnisse präsentiert der gridmaster in Themenfeldern, sogenannten Topics, und zeigt in einer Tagcloud an, welche Begriffe für Ihre Marken und Produkte relevant sind, in den letzten Monaten an Häufigkeit / Bedeutung gewonnen haben. Schwimmen Sie mit dem Trend und verwenden Sie die Sprache Ihrer Zielgruppen. Dann kommen auch Ihre Botschaften besser an!

Visual.ly-Infografik: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Der Web-Siegeszug von Infografiken, die Companys und Trends in übersichtliche Schaubilder zerlegen, ist längst nicht mehr aufzuhalten. Ein nützlicher Service, der hilft aus vielen, auch eigenen Daten unterhaltsame und überraschende Grafiken zu zaubern ist Visual.ly.

„Infographics and data visualizations are shifting the way people find and experience stories, creating a new way of seeing the world of data. They help communicate complex ideas in a clear, compact and beautiful way, taking deep data and presenting it in visual shorthand“, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Eines der faszinierendsten Tools von Visual.ly ist das Angebot eine Infografik zum eigenen Twitter-Konto zu erstellen. Es präsentiert u.a. Fakten über die Anzahl der Tweets oder der Follower.

Ein besonderer Spaß ist die Faceoff-Version, die den eigenen Zwitscher-Account mit einem anderen Twitter-Account vergleicht:  hier der Selbstversuch mit meinem Profil und dem von Ethority.

infographic

via Blogpiloten

Neuer Blog-Aggregator Buzzly

Vor wenigen Monaten beschwerte ich mich noch, dass es nach dem damaligen Rivva-aus keinen anstänidgen Blog-Aggregaror mehr in Deutschland gäbe. Seitdem hat sich viel getan. Newshype hat versucht die Lücke zu füllen und auch Rivva selbst feierte gerade erst sein Comeback. Seit kurzen gib es nun auch noch buzzly.de.

Das Angebot will eine Übersicht über die Blog-Postings geben, über die das Web gerade spricht. Dazu überwacht das Angebot wie oft ein Posting von anderen Blogs verlinkt wurde, wie oft es via Twitter, Google oder Facebook geteilt wird.

Aktuell befindet sich buzzly in einer Beta-Phase. “In dieser werden ca. 500 Blogs für die Zusammenfassung berücksichtigt. Mittelfristig wird das Konzept eines Memetrackers weiter verfolgt, so dass Artikel aus möglichst vielen Blogs automatisch einsortiert (und ggf. bewertet) werden. Ziel ist es, eine breite Übersicht an Blog-Artikeln zu verschiedenen Themen zu schaffen”, zitiert Basic Thinking den Entwickler Dennis Ring.

In Sachen Design versucht buzzly noch minimalistischer zu sein als Rivva.de. Das geht kaum und gelingt auch nicht. Unterteilt ist der neue Dienst in die “Ressorts “Allgemein, Technik, Medien, Gesellschaft, Politik und Unterhaltung”.

Erstaunlich, was für unterschiedliche Ergebnisse die einzelnen Aggregatoren liefern. Dabei wollen alle einen Überblick über die aktuell diskutierten Themen geben. Sind die Resultate so unterschiedlich, dann lässt das latent doch an dem Leistungsversprechen der Dienste ankommen. Hier die Top-Meldungen von Sonntag 23:15 von Rivva.de und Buzzly.de im direkten Vergleich.
Rivva.de
Rivva.de
Buzzly.de
Buzzly.de

Kommt das Ende der Marken-Apps?

Lange waren sich Technik-Enthusiasten, Web-Gründer und Marketing-Experten einig: der App-Ökonomie gehört die Zukunft. Das galt für Medienprodukte und Games, wie auch für Werbe- und PR- und Marken-Applikationen.Langsam macht sich eine gewisse Ernüchterung breit.

Eine Studie von Deloitte hat herausgefunden, dass weniger als ein Prozent aller Apps mehr als 1 Million Mal heruntergeladen wurden. Marken-Apps werden zudem kaum im App-Store gefunden, was sich sehr negativ auf die Download-Zahlen auswirkt.

Nico Lumma fasst drei Gründen zusammen, warum Marken-Applikationen nach Meinung von Deloitte solche Probleme haben:

  1. Die App bietet keinen Mehrwert und ist eine reine Marketing-App.
  2. Andere Apps ziehen weit mehr Aufmerksamkeit auf sich, wie z. B. Angry Birds.
  3. Die Apps werden nicht genug beworben.

Trotz dieser Ergebnisse gehen die meisten Kommunikationsexperten davon aus, dass Apps keine Übergangstechnologie sind. Sie glauben sogar, dass die Bedeutung von Applikationen noch zunehmen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Marketagent.com. „Beim Blick in die Zukunft erwarten in fünf Jahren 84 Prozent der Befragten bereits eine hohe oder eher hohe Bedeutung“, heißt es in der Untersuchung.

Kaum ein Experte geht von einem zeitlich befristeten Höhenflug aus, der nach einer „Dekade der Apps“ wieder abflaut? „Die direkte Frage danach, ob es sich bei diesem Instrument also um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob der Einsatz von Apps zu nachhaltigen Veränderungen im Marketing-Mix führen wird, beantwortet die Studie relativ klar: Mehr als drei Viertel der befragten Kommunikationsprofis sehen nachhaltigen Veränderungen in ihrer Branche, nur 2,8% meinen, dass die Nutzung von Apps im Marketing eine vorrübergehende Erscheinung darstellen.“

Im Silicon arbeitet Facebook offenbar bereits an einem Projekt, dass das Social Network unabhängig von Applikationen und dem Appstore machen soll. “Project Spartan“, so der Arbeitstitel, wird eine HTML5-Plattform für mobile Endgeräte.

Tatsächlich mehren sich die Anzeichen, dass immer mehr Dienste und Angebot auf HTML5 statt auf Applikationen setzten.

Video: Was bedeutet Social Media Intelligence für dich?

Anlässlich der Ethority Summer Party 2011 beantworteten Insider die Frage nach der Zukunft von Social Media Monitoring und dem Trendthema Social Media Measurement. Wir wünschen spannende und gute Unterhaltung mit:
Hans Georg Stolz (Vorstand AG.MA und geschäftsführender Gesellschafter Finkenauer & Stolz Solutions),
Sönke Martens (Gründer, Geschäftsführer Loftville),
Uwe Tüben (Director SapientNitro),
Arne Kittler (Director Consulting Fork Unstable Media),
Christian Leihner (Projektmanager DOKYO),
Felix Fiek (Account Manager Interone),
Matthias Kunze (geschäftsführender Gesellschafter Trendquest)
und Martin Dräger (Geschäftsführer Shareifyoulike).
Hier Teil 1 von 3. Viel Spaß!

Schaubild: die Unterschiede der einzelnen Social-Media-Plattformen

Der Text ist nicht gerade politisch korrekt, dafür gibt es aktuell wohl kaum ein Schaubild, das schneller und besser erklärt wo die Stärken der einzelnen Social-Media-Plattformen liegen.

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Bis auf Quora dürften alle oben genannte Plattformen bestens bekannt sein. Quora befindet sich gerade noch in der Closed-Beta-Phase und bezeichnet sich selbst als „a continually improving collection of questions and answers created, edited, and organized by everyone who uses it.“ Klingt spannend.

Serie: gridmaster 2.0 oder was ist ein ROI-Monitoring

Thema: Buzz

„Ich denke, also bin ich“, stellte der französische Philosoph René Descartes fest. „Die Marke ist im Gespräch, also existiert sie“, das wäre die Interpretation des philosophischen Grundsatzes für die Kommunikationswirtschaft.

Unternehmen und Marken haben viele Möglichkeiten herauszufinden, ob, wie, wo, was über sie gesprochen wird. Sie können die Menschen in ihrer Umgebung befragen, ein Panel aufsetzen oder einfach nur zuhören – im Netz, wo sich inzwischen eine repräsentative Mehrheit aufhält und über alles redet, bzw. postet, twittert, diskutiert, was ihr wichtig ist. Der Fachbegriff dafür: Social-Media-Monitoring.

Der gridmaster 2.0 durchsucht alle online verfügbaren Quellen, nach vorgegebenen Begriffswelten in über 70 Sprachen und sammelt O-Töne. Sie bestimmen, bei Bedarf zusammen mit erfahrenen Marktforschern, die Begriffe und Themen. Die O-Töne werden dann nach Ihren Vorgaben sortiert – z.B. nach Quellen, Zeitraum, Tonalität.

Diese O-Töne, auch Soundbites genannt, geben ein unverfälschtes Bild über Ihre Marke. Da die O-Töne verlinkt sind, können Sie direkt mit dem Absender ins Gespräch kommen.

Sie wollen wissen, wie wichtig Ihre Marke ist? Buzz misst das gesamte Gesprächsaufkommen und ist ein Indikator dafür, wie bedeutungsvoll Ihre Marke in den Unterhaltungen der Menschen ist, ob Sie im “Relevant Set” sind.

Facebooksearch.us: neue Suchmaschine für Facebook

Es ist fast schon eine Web 2.0-Floskel: Die Suchmaschine, der es als erstes gelingt, die ungeheure Daten und Informationsmengen, die täglich bei Facebook gepostet und geteilt werden auffindbar zu machen, hat das Zeug zu einem ernsthaften Google-Konkurrenten. Denn die Facebook-Daten versprechen beste Voraussetzungen für eine wirklich funktionierende Real-Time-Suche.

Facebooksearch

Bislang kommen aber überwiegend Monitoring-Profi-Tools wie der gridmaster mit den Infomassen bei Facebook zurecht. Eine wirklich funktionierende Jedermann-Suche für das Network fehlt bislang. Dies will jetzt Facebooksearch.us ändern. Das neue Angebot will Facebook durchsuchbar machen.

Bislang funktioniert der Dienst nur für öffentlichen Inhalte. Zudem, sind die Ergebnisse teilweise auch noch recht dürftig. Aber das Angebot hat einiges an Potential zu bieten – wenn es den Dienst langenug gibt. Denn die Macher balancieren – zumindest was Markenrechtverletzungen angehen – auf einem dünnen Eis. So wird doch arg der Look and Feel von Facebook imitiert. Das Favicon ist sogar identisch mit dem des US-Networks.

Zudem erinnert die Optik an Google. Aber das soll ja kein Nachteil sein. Das Angebot von Facebooksearch unterteilt sich in die Kategorien Posts, Photos, People, Pages, Goups und Events.

Facebooksearch 2

Über den eigenen Service sagen die Macher: “Facebook Search is a useful search tool for the Facebook social network. It is powered by the Facebook Open Graph API and returns data that is publicly available. Users can search across posts, photos, people, pages, groups and events without the need to login or have a Facebook account.”

Ein erster Test zeigt, dass vor allem die Fotosuche teilweise recht sinnvolle Ergebnisse liefert. Ansosten erschweren die schwierigen Privat-Einstellungen das Angebot doch erheblich.