Bubble Barometer: das Social Web diskutiert über die Facebook-Blase

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Willkommen im Jahr 2000? Der Wert von Internet-Unternehmen – vor allem an der US-Börse – steigt aktuell gewaltig. LinkedIn legte gerade einen beeindruckenden Verkaufsstart an der Wall Street hin und Facebook soll bereits mit 100 Milliarden Dollar bewertet werden. Da werden schnell Erinnerungen an die New Econemy-Äre der Jahrtausendwende und das Platzen der DotCom-Blase wach.

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Experten und Marktbeobachter wie Qype- und 9flats.com-Gründer Stephan Uhrenbacher machen sich bereits Gedanken um eine neuen Blase. Passend dazu textet das Handelsblatt: „Der Wahnsinn ist zurück“. Selbst die seriöse Tagesschau fragte bereits Anfang des Jahres: „Wiederholt sich die Internetblase?“. Doch wie sieht dies die große Masse der Web-Nutzer?

Wir wollten es genau wissen und haben uns einmal angesehen, wie häufig der Begriff “Internet-Blase” in Verbindung mit den gerade angesagtesten Web-Companys in Online-Foren, Blogs und Communities in Deutschland, Frankreich und den USA auftaucht? Das Ergebnis zeigt eindeutig, dass im Mai am häufigsten in Bezug auf Facebook über eine neue Blase diskutiert wurde. Das soziale Netzwerk kam auf fast 8500 Erwähnungen. Dann folgten das LinkedIn, das gerade seinen erfolgreichen Börsengang zelebrierte, sowie Twitter und Google.

Das Karriere-Netzwerk sammelte 8394 Nennungen, der Microbloggin-Dienst 7755 Nennungen und die Suchmaschine 6824 Nennungen.

„Auffällig vielleicht nur, dass das Gesprächsaufkommen über den Online-Gutschein-Anbieter Groupon im Mai erst auf Rang fünf folgt“, analysiert Wiwo-Experte Michael Kroker. „Immerhin gilt das von Andrew Mason erst im Jahre 2009 gegründete Unternehmen als eines der heißesten – und auch umstrittensten – Unternehmen der Branche überhaupt.“

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