So funktioniert Googles neue soziale Suche

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Endlich auch in Deutschland: Seit langem schon kann Google in den USA mehr relevante Informationen von Freunden finden und bevorzugt zeigen. Diese soziale Suche funktionierte hierzulande jedoch noch nicht. Bis heute. Denn endlich startet Google das Feature auch hierzulande.

Praktisch bedeutet das neue Angebot, dass sobald man Infos zu Fotografie sucht und ein Freund gerade ein Blogposting zu dem Thema geschrieben hat, dessen Text höher in der Trefferliste gezeigt wird, als es sonst passieren würde. Zudem ist der Link zu dem Posting des Freundes noch mit dessen Foto extra gekennzeichnet. Die Lokig dahinter ist klar: Ich kenne den Freund, also vertraue ich seinen Informationen mehr, als von einem Anonymen.

„Die soziale Suche kann euch sowohl dabei helfen, Websites eurer Freunde zu finden als auch Links, die eure Kontakte auf Twitter und anderen Websites geteilt haben. Wenn jemand, mit dem ihr in Kontakt steht, öffentlich einen Link geteilt hat, werden wir diesen möglicherweise in euren Suchergebnissen anzeigen und deutlich kennzeichnen“, erklärt Google selbst das neue Angebot. „Wenn ihr also nach Informationen übers Kochen sucht und euer Kollege Adam ein Rezept veröffentlicht hat, zeigen wir möglicherweise den Link dazu versehen mit einem Foto von Adam in euren Suchergebnissen. So wisst ihr das nächste Mal, wenn ihr Adam auf dem Flur begegnet, dass er die richtige Person für weitere Kochtipps ist.“

Die soziale Suche funktioniert allerdings nur, wenn der jeweilige Nutzer mit seinem Google-Konto angemeldet ist. Anhand der Twitter-Freunde, der abonnierten RSS-Feads etc. kann Google eine ziemlich gute Vermutung aufstellen, welche Hinweise aus dem persönlichen Umfeld zu welchen Suchanfragen passen.

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