Poken: Mini-USB-Sticks für den Identitätentausch

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Auf großen Messen wie der re:publica hofft man in der Regel auf große Erkenntnisse zu stoßen. Aber auch die kleinen Innovationen können von hier aus ihren Weg zum Erfolg antreten.

Eine kleine technische Neuheit, die zur re:publica einen ihrer ersten großen Auftritte hat, ist das Poken.

Ein Poken ist ein kleiner USB-Stick, der es ermöglicht bei der Berührung eines anderen Pokens einen Datenaustausch zu starten. Getauscht werden dabei digitale Visitenkarten, die man zuvor über die zugehörige Website erstellen kann. Mit selbiger ist es schließlich möglich sich automatisch ein neues Online-Netzwerk aufzubauen, sobald man das Pokendevice an den PC angeschlossen und die Daten synchronisiert hat. Allerdings ist man nicht gezwungen sich an das offizielle Poken-Netzwerk zu halten, denn es ist auch möglich Schnittstellen zu anderen Social Media-Plattformen wie Facebook, Xing oder auch Twitter zu gestalten. Der Vorteil dessen ist es, dass die Suche nach Personen in Sozialen Netzwerken und dadurch auch das Vernetzen mit neuen Kontakten stark vereinfacht wird. Auf diese Weise verschwimmen die Grenzen zwischen Offline und Online Networking langsam.

Und so sehen sie aus, die kleinen Netzwerker:

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Die frischen Poken-Besitzer von der re:publica scheinen die Idee ganz positiv aufzunehmen.

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Mann wird sehen, ob sich die Poken durchsetzen werden. Ich finde die dahinter stehende Idee auf jenen Fall sehr gut, frage mich aber, ob die kleinen USB-Sticks mit Gesichtern dem (Geschäfts-) Alltag trotzen können, da man sie vermutlich leicht verliert und die kindliche Aufmachung sicher auch nicht jedermanns Sache ist.

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3 Antworten
  1. Christoph Schmaltz
    Christoph Schmaltz says:

    Hi Nicole,

    Habe vor einiger Zeit einen der Investoren getroffen. Die Poken gab es bereits auf der Lift Konferenz in Genf und SxSW in Austin.

    Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die Idee mit den Pokens wirklich fliegen wird. Ich denke, sie sind eine nette Idee fuer eine Konferenz (vor allem Tech-Konferenzen/Game Conventions, vielleicht sogar messen), aber nicht fuer den Alltag einsetzbar. Wer traegt heutzutage noch ein extra device mit sich herum, wenn er ein Handy hat? Und wer wuerde fuer das Teil Geld bezahlen? Der Aufwand, den Poken weitlaeufig zu verteilen und somit eine akzeptable Nutzergroesse zu erreichen, ist relativ hoch.

    Ich denke, Applikationen zum Austausch von virtuellen Businesskarten mittels Handy sind da vielversprechender. In diesem Bereich gibt es schon eine ganze Reihe von interessanten Apps. Was diese jedoch noch nicht haben, ist das automatische Suchen der Kontakte in den verschiedenen SN wie es die Pokens ermoeglichen. Ich denke, dass ist wirklich eine klevere Idee des Pokens und koennte mit Handyapplikationen gekoppelt werden.

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  2. Biggi
    Biggi says:

    man müsste sie ans Schlüsselbund machen können.
    ich fänds gut, wenn die sich durchsetzen und wenn man damit nicht nur Communities und Netzwerke weiter vermitteln könnte, sondenr auch Telefon- und Hausnummern oder email-Adressen.

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  3. Mischa
    Mischa says:

    Wirklich neu ist die idee allerdings nicht, ich kann mich daran erinnern, dass vor ein, zwei Jahren schon mal ein Anbieter damit gefloppt ist. Vielleicht ist diesmal die Zeit eine andere, aber all zu große Erfolgschancen gebe ich den Pokens nicht.

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