ethority Studie: So redet das Web 2.0 über Social Networks Teil 2

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Der zweite Teil der ethority Studie über die User Insights zu sozialen Netzwerken ist auf das Image der Communities fokussiert.
Die Diskussionen um die Vermarktung von sozialen Netzwerken sind in den einschlägigen Medien immer noch allgegenwärtig. Die User liefen Sturm nachdem Facebook, StudiVZ & Co. versuchten mit datenschutzrechtlich fragwürdigen Mitteln, die Profile ihrer User zu vermarkten. Zahlreiche Boykott- und Austrittsaufrufe heizten die Diskussionen zu den Vermarktungsstrategien der Netwerkbetreiber weiter an und veranlassten schließlich die Betreiber zum Einlenken. Facebook zum Beispiel nahm wohl Rücksicht auf die eigene Unternehmens Online- Reputation als das umstrittene Feature Beacon aus dem Angebot genommen wurde. Doch welchen Einfluss hatten diese Diskussionen auf das Image der Netzwerke bei den deutschen Usern? Die ethority Studie konnte zeigen, dass die  Blogger die Plattform Netmoms favorisierten, über 53% der Blogosphäre äußerte sich positiv zum Netzwerk für Mütter. Auch das Netzwerk Jappy.de konnte mit durchaus positiven Imagewerten innerhalb der Blogosphäre überraschen. Auf dem dritten Platz folgt dann der kleine StudiVZ Bruder SchülerVZ. Weniger überraschend waren dagegen die Imagewerte für das Portal StudiVZ.
 
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Die Ergebnisse zeigen, dass die jüngsten Diskussionen über StudiVZ einen sichtbaren Einfluss auf die Online-Reputation des Holtzbrinck Portalshaben. Vielleicht schafft es Holtzbrinck mit seinem dritten Netzwerk aus der Imagekrise zu gelangen. Schüler.cc teilt dagegen nicht den schlechten Ruf seines Artverwandten StudiVZ. Die Foren lassen jedenfalls nichts Schlechtes auf Schüler.cc kommen, damit ist das Schülernetzwerk die beliebteste Community in den deutschsprachigen Foren. Es scheint so, als hätten die jüngsten Vermarktungsinitiativen der Netzwerke etwas auf die Stimmung der User geschlagen, zumindest sollte StudiVZ in Zukunft bessere Strategien zur Vermarktung seiner Userprofile entwickeln. Facebook zeigt wie es gehen könnte, das Zauberwort heißt hier  Widgets. Diese kleinen Applikationen auf den Userprofilen werden von Unternehmen wie tripadvisor oder der Washington Post angeboten. Über diese Art von Vermarktung beschwert sich kein User des zuckerbergschen Netzwerks, wahrscheinlich liegt der Grund in dem Mehrwert, den solche Angebote den Usern bieten.
 
Methodik: Die Analyse bezieht sich ausschließlich auf Beiträge, die in nutzergenerierten Medien wie Online Foren, Weblogs, Communities, Newsgroups, Kommentaren und auf Presseseiten verfasst wurden. Die Auswertung der erhoben Grundgesamtheit wird dann zuerst durch eine spezielle Hardware durchgeführt und schließlich durch Markforschungsexperten final ausgewertet. 

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2 Antworten
  1. André Luce
    André Luce says:

    Leider sind die Ergebnisse in dieser Darstellung ohne n für die einzelnen Kategorien wertlos, da so zb die gute Bewertung von Bloomstreet auf nur einem Fall basieren könnte.

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