Freitag: Die Web 2.0-News der Woche

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CeetoBee mit innovativem Geschäftsmodell

An einem Marketing-Stunt der besonderen Art wagt sich das neue Müncher Start-Up CeetoBee. Die Plattform sammelt Kundenbeschwerden von Autofahrern, gibt sie bei den betreffenden Ansprechpartnern ab und leitet die Antworten wieder zurück — so weit der Service am Kunden. Die Einnahmequelle für CeetoBee wiederum ist der Verkauf von qualitativ hochwertigen Kundenmeinungen an die Autoindustrie.

StudiVZ will sich externen Entwicklern öffnen

Die Überschrift verrät nicht, dass der vom VZ-CEO Marcus Riecke in der FAZ angekündigte Schritt mehr als halbherzig zu werden droht. Das Studentenverzeichnis und sein Schüler-Ableger haben zwar theoretisch nichts dagegen, wenn externe Entwickler – wie bei Facebook eigene Applikationen entwickeln. Doch anders als beim US-Netzwerk will die Holtzbrinck-Plattform nicht jedes Tool zulassen, sondern jeden neuen Service eingehend prüfen und dann gegebenenfalls einbinden. Lesenswert zu diesem Thema sind die Betrachtungen und Analysen von Neunetz und Don Alphonso.

Auch die Lokalisten öffnen sich – und relaunchen

Wie man den Schritt zu mehr Facebook-Appeal und einer kleinen Öffnung der Plattform wesentlich dezenter, ruhiger und seriöser umsetzt, zeigte diese Woche auch die Nummer Drei unter den deutschen Social Networks. Auch die Lokalisten aus München bauen ihre Plattform um, setzen jetzt auf Feeds und wollen sich auch in einem kontrollierten Rahmen öffnen. Das Medien-Echo und das Blog-Feedback, wie bei Zweinull.cc fällt jedoch weit positiver aus.

Brigitte entdeckt das Web 2.0

Die Brigitte verpasst sich ein Facelift mit vielen neuen Web 2.0-Elementen. Dafür wird sogar die Redaktion um 17 Mitarbeiter aufgestockt.

Die Peinlichkeit der Woche:

Qtrax Die US-Plattform warb damit, mit allen großen Plattenfirmen Verträge zum Tausch von ungeschützter Musik geschlossen zu haben. Der folgende User-Ansturm, ließ die Server für mehr als einen Tag zusammenbrechen. Als die Seite wieder lief, stellte sich heraus, dass man doch keine Musik tauschen konnte und dass auch keine Verträge existierten. Qtrax sagte, dass sie mit dieser Behauptung den Plattenfirmen zeigen wollten, wie groß das Interessen an ihrem Dienst sei. Werbeblogger Patrik Breitenbach nannte die Firma schlicht „einen Rohrkrepierer“ und hat damit Recht.

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